Beiträge von HansM

    Und warum das Entlüftungsventil dabei aufmachen? Habe ich bei meinen Autos noch nie gemacht.

    Ich habe das auch noch nie so gemacht. Aber ich habe mal in einem Kfz-Forum gelesen, dass in ungünstigen Fällen Dreck oder Abrieb in das System gelangen kann. Beim Zurückpressen des Bremskolbens könnte dieses Zeug dann in den Vorratsbehälter gedrückt werden. In dem Fall wäre es dann besser, die Suppe durch das Entlüftungsventil abfließen zu lassen. Vielleicht war das keine pauschale Empfehlung, sondern ein Hinweis, dass man nicht einfach blind den Kolben zurückdrücken sollte. Wobei ich in so einem Fall den Bremsschlauch lösen würde, bevor ich am Bremskolben arbeite.

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Ich kann aber auch sagen, dass es einige Tage gedauert hat, bis an dem Wagen der Geruch wieder verschwunden war.

    Dann werde ich mal ein paar Tage Chauffeur spielen. :crash:

    Die Krümel würde ich versuchen mit z.B. Wattestäbchen rauszufischen. Vorher diese aber so abstreifen, dass keine Watte in der Flüssigkeit verbleibt.

    Ich hätte sonst eine Pinzette genommen, aber mit den Wattestäbchen geht das vermutlich einfacher.

    Komisch, habe bei unserem Corsa auch paar Partikel entdeckt, im Sommer 2025 erst Flüssigkeit wechseln lassen. Werkstatt meint ist nicht schlimm, für mich ist es auch nicht ok. Die kommen ja nicht einfach so da rein.

    Könnte das passieren, wenn ein Schrauber den Bremskolben mit einer Zange zu schnell zurück drückt und das Entlüftungsventil nicht auf macht? Also bei Bremsen, bei denen der Kolben nicht gleichzeitig gedreht werden muss.

    Guten Abend allerseits.

    Meine Schwester fährt einen Mondeo EcoBoost (2013, 160 PS, BA7, 6-Gang-Schaltgetriebe) und ich bin vorgestern bei ihr mitgefahren. Sie schien mir während der Fahrt leichte Probleme beim Kuppeln/Schalten zu haben und war beim Anfahren teilweise etwas hochtourig unterwegs. Beim Aussteigen in ihrer Garage ist mir ein verbrannter Geruch im Bereich der Motorhaube aufgefallen. Der Motorraum sah aber unauffällig aus. Nun rieche ich nicht oft Verbranntes im Auto, aber mein Gefühl ging so in Richtung Kupplung. Da ich nicht selbst gefahren bin, habe ich gestern eine Probefahrt (ca. 15 km) alleine gemacht:

    Ich fuhr auf relativ ebener Strecke im 5. Gang mit 80 km/h bei ca. 2000 rpm.
    Dann habe ich Vollgas gegeben. Bei 100 km/h wurden ca. 2500 rpm angezeigt und bei 120 km/h ca. 3000 rpm.
    Tacho und Drehzahlmesser stiegen gleichmäßig an. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Kupplung durchrutscht oder schlecht greift. Der Schleifpunkt lag ungefähr bei der Hälfte des Pedalwegs. Bis zum vollständigen Kraftschluss waren gefühlt ca. 80 % des Pedalwegs zurückgelegt.

    Zurück in der Garage musste ich die Motorhaube öffnen, um den verbrannten Geruch deutlich wahrzunehmen. Die Bremsen würde ich ausschließen, da ich dort keinen Geruch wahrnahm und die Bremsscheiben nach meiner Probefahrt nicht mal warm waren. Besondere Geräusche sind mir beim Ein- und Auskuppeln nicht aufgefallen. Ich habe noch ein Foto vom Bremsflüssigkeitsbehälter gemacht, weil mir am Boden Partikel aufgefallen sind. Der Tachostand beträgt 135.000 km.

    Kann man anhand meines Beitrags etwas zur Bremsflüssigkeit und zum Zustand der Kupplung sagen?
    Ich frage mich jetzt, ob der Geruch bei meiner Probefahrt eine Nachwirkung der Fahrt mit meiner Schwester sein könnte? Falls es vertretbar ist, würde ich ihr dann vorschlagen sie ein paar Tage lang zu fahren, um zu sehen, ob es am Fahrstil oder am Fahrzeug liegt.

    MfG,
    Hans