Nun denn, gehn wir ans Eingemachte:
Komprimierung bedeutet, das die Dynamik eines Musikstückes (= Differenz zwischen lautester und leisester Stelle) durch eine festgelegte Absenkung der lautesten und eine im gleichen Maße festgelegten Anhebung der leisesten Stellen gesenkt wird. Somit wird die lauteste Amplitude leiser, und die leiseste lauter.
Bei der Kompression werden diese Pegelschwankungen dann wieder ausgeglichen, wodurch ein stetig hoher Durchschnittspegel erzielt wird. Nicht selten wird dabei das oft schon stark vorkomprimierte Originalsignal eines Musikstückes erneut komprimiert, wodurch es zu einer hörbaren negativen Veränderung des Klangs kommen kann.
Waren also die Bässe beispielsweise bei geringerer Lautstärke recht satt, werden sie durch die Kompression dann zusätzlich noch verstärkt; erhöht man dann noch die Lautstärke, tritt der schon von dir beobachtete (gehörte) Effekt ein- mit zunehmender Lautstärke verzerren die Bässe.
Versuch einer Erkärung:
Da das Hörempfinden ein eher subjektives Empfinden ist, werden für die Erstellung solcher Filtercharakteristika Mittelwerte aus vielen Versuchen mit unterschiedlichen Probanden gebildet und, der besseren Übersichtlichkeit und Flexibilität wegen, in standarisierte Filterkurven abgespeichert. Die man dann am Wiedergabegerät mittels Tastendruck abrufen kann. Für den einen mg es gut klingen, dem anderen passt es so garnicht.
Daher gibts auch nicht DIE perfekte Klangeinstellung, es gibt immer nur die individuelle persönliche Schokoladen- Klangeinstellung.
Ich hoffe mal, das soll fürs erste reichen, wird sonst zu trocken
Die Dämmung der "Tupperdose" oder besser der Neubau einer stabileren aus MDF oder besser Birke- multiplex bringt dich deinem Ziel "EPSS" schon etwas näher.
hier im Forum. Wünsche dir viel Spaß hier und mit deinem Mondi.