Beiträge von FastFranky

    Nun denn, gehn wir ans Eingemachte:
    Komprimierung bedeutet, das die Dynamik eines Musikstückes (= Differenz zwischen lautester und leisester Stelle) durch eine festgelegte Absenkung der lautesten und eine im gleichen Maße festgelegten Anhebung der leisesten Stellen gesenkt wird. Somit wird die lauteste Amplitude leiser, und die leiseste lauter.

    Bei der Kompression werden diese Pegelschwankungen dann wieder ausgeglichen, wodurch ein stetig hoher Durchschnittspegel erzielt wird. Nicht selten wird dabei das oft schon stark vorkomprimierte Originalsignal eines Musikstückes erneut komprimiert, wodurch es zu einer hörbaren negativen Veränderung des Klangs kommen kann.
    Waren also die Bässe beispielsweise bei geringerer Lautstärke recht satt, werden sie durch die Kompression dann zusätzlich noch verstärkt; erhöht man dann noch die Lautstärke, tritt der schon von dir beobachtete (gehörte) Effekt ein- mit zunehmender Lautstärke verzerren die Bässe.

    Versuch einer Erkärung:
    Da das Hörempfinden ein eher subjektives Empfinden ist, werden für die Erstellung solcher Filtercharakteristika Mittelwerte aus vielen Versuchen mit unterschiedlichen Probanden gebildet und, der besseren Übersichtlichkeit und Flexibilität wegen, in standarisierte Filterkurven abgespeichert. Die man dann am Wiedergabegerät mittels Tastendruck abrufen kann. Für den einen mg es gut klingen, dem anderen passt es so garnicht.

    Daher gibts auch nicht DIE perfekte Klangeinstellung, es gibt immer nur die individuelle persönliche Schokoladen- Klangeinstellung.
    Ich hoffe mal, das soll fürs erste reichen, wird sonst zu trocken :thumbup:
    Die Dämmung der "Tupperdose" oder besser der Neubau einer stabileren aus MDF oder besser Birke- multiplex bringt dich deinem Ziel "EPSS" schon etwas näher.

    Zitat

    ich möchte gern das, was ford und blaupunkt verbockt haben, mit viel herz und phantasie, aber ohne den wert des mondeo exponentiell in schwindelnde höhen zu treiben, mit hausmittelchen in eine richtung verbessern, die endlich das leistet, was du so schön beschrieben hast:


    Genau darum gehts ja hier in diesem fred. Mit meinen Ausschweifungen hatte ich ja nur andeuten wollen, was noch, mit rel. geringem Aufwand, an Verbesserungen möglich ist.

    Zitat

    in der summe möchte ich gern das an *hörgenuss*, was das ganze system mit dsp und koprimierung bei ganz geringer lautstärke hinbekommt, auch bei etwas mehr *druck uff de ohren* haben. und da sieht es derzeit so aus, dass entweder loudness und bass raus = kein bass = kein scheppern oder dsp/komprimierung raus = flacher, langweiliger radio*sound*. es fehlt, irgendwie, die goldene mitte.


    Dies ist ein Zeichen für zu schwache Verstärkerleistung: mit zunehmender Lautstärke geht der Verstärker mangels Leistung in die Kompression, und die Signale übersteuern, das sog. für Lautsprecher äußerst schädliche Clipping entsteht.

    Aber das Alles schweift zu sehr vom Thema ab, zu den Lautsprechern im Mondeo kann ich (im Hinblick auf möglichst geringen Einbauaufwand) nur soviel sagen:
    Will man klanglich bessere als die originalen, und das noch mit den schwachen Radioendstufen, bieten sich 2-Wege-Systeme mit hohem Wirkungsgrad an. Die spielen einfach lauter, da sie die geringe vorhandene Leistung besser ausnutzen.

    Weiteres wichtiges Augenmerk sollte aufgrund der hohen einbauposition dem Hochtöner zuteil werden. Eine zu vorlaute Metall- Kalotte z.B. kann schnell schrill und nervig klingen, und ist dann nur mit ner passiven Hochtonabsenkung beizukommen; und einer sich eher zurückhaltenden Seiden- Kalotte ist erst durch geschicktes Positionieren in ihrer Halterung eine audiophile Bühne zu entlocken.

    Ich habe so ein 2-Wege System mit hohem Wirkungsgrad bei mir eingebaut, wie ichs hier beschrieben habe und bin angenehm überrascht.
    Ich hatte vorher mein damals sündteures Referenzsystem, ein Dynaudio 240 mk1, mal probehalber angeschlossen. Aber das ist "Perlen vor die Säue geschmissen". Ohne adäquate Verstärkerleistung (>200W!) tut sich da wenig bis garnichts.

    Letztlich kommt es bei der Wahl der Lautsprecher auch auf die Art der Musik an, die man gewohnt ist, zu hören. Liegt der Schwerpunkt mehr auf klassische, audiophile Töne, kommt man ob der großen Dynamik um ein leistungsstarkes System nich rum, ansonsten verkommt Montserrat Caballé mit ihrem" hijo de la luna" zum scheibenzerspringenden Frequenzgenerator :D

    Hallo an alle,
    Ich habe folgendes Problem:

    Wenn ich mein MCA Radio einschalten ohne den Motor laufen zu lassen steht im Display das es sich nach 1 Stunde ausschaltet.
    Ich habe eine kleine Anlage verbaut ...


    Kleine Anlage mit Endstufe und so?
    Wenn man bedenkt, daß das große Navi allein schon knapp 20 A aussm Bordnetz zieht, und dann da noch ne Endstufe mit dranhängt, hat doch die intelligente Batterieüberwachung alles richtig gemacht und vorzeitig abgeschaltet.

    Wir sprechen ja hier über eine "Hifi"- Anlage ab Werk, die mit wenigen Zutaten (Amp.,Sub, DSP) , bei gleichzeitig moderater (Auf-)Preisgestaltung zum Premium- System mutieren soll.
    Dabei wird Premium von jedem anders definiert, Vergleiche mit Hersteller anderer Werks- Premium- Anlagen (Dynaudio im VW, Bose, B&A oder H/K im Audi) hinken da schon ein wenig.
    Und vergleicht man diese Werkslösungen wiederum mit perfekt eingebautem- und abgestimmtem Hifi- Equipment vom Fachmann, werden einem da ganz schnell die Ohren geöffnet, und das Wort "Klang" bekommt plötzlich ne ganz andere Dimension.
    Ich spreche da aus Erfahrung, hab mich über 20 Jahre lang mit Car- Hifi befasst und auch betrieben.

    Leider (oder besser"aus gutem Grund") sind heutige Musikanlagen dermaßen in die Fahrzeug - Elektronik implementiert, daß Fremdlösungen nur äußerst aufwendig zu realisieren sind, wobei ja vorrangig die nahtlose Integration in den Fahrzeuginnenraum gewahrt bleiben soll.

    Nun gehts hier ja um ne Verbesserung einer Werksanlage mit wenigen Mitteln unter vertretbarem Aufwand. Und da steht als erste Maßnahme die Dämmung, vorzugsweise der Türen (und evtl. der Heckklappe), im Vordergrund, damit hat man schon einiges zur Klangverbesserung getan.
    Weiter nimmt man sich der Hauptlautsprecher an und tauscht sie gegen höherwertige Chassis.

    Den Subwoofer zu tauschen, ist nicht ganz so einfach; gewisse Parameter wie vorhandene Verstärkerleistung, Impedanz, Übergangsfrequenz, Volumen, etc. sind zu berücksichtigen, damit der Sub seiner Aufgabe, die Hauptlautsprecher im Bass ortungsfrei zu unterstüzen, gerecht wird und sie so von den tiefen Frequenzen entlastet. Hier wäre der Bau eines stabileren Gehäuses mit passendem Volumen zu empfehlen.

    Von der Bass- Arbeit befreit, können die Lautsprecher viel präziser und konturierter aufspielen. Und wenn dann die Anbindung des Subs akustisch zu den Lautsprechern passt, stellt sich dann sowas wie "Klang" ein.

    Man sollte sich daher immer fragen, wie hoch die eigenen Ansprüche an eine Car- Hifi Anlage sind, und welchen Aufwand man dafür zu geben bereit ist.

    Btw: Als aussagekräftiges Musikmaterial benutze ich u.a. die CD "1985" von Yello. Etwas anspruchsvoller iund mit viel Dynamik ist "mi tierra" von Gloria Estefan
    @kommaberlin: ich mag deinen Schreibstil; bis auf fehlende Großbuchstaben (oder gerade deswegen?) liest sich das in einem guss und beinahe wie ein Roman :thumbup:

    Das ist es ja gerade. Die simple Installation zum einen, und das es tatsächlich mit dem Ford- Navi und dem converse kommuniziert, macht den Dension ja interessant.
    Ok, jetzt zusätzlich 12V zur Antenne zu legen, wäre nicht so das Problem.
    Aber auf Anfrage bei einem befreundeten Car-Hifi Händler hat er mir gerade für unsere Region sehr miesen Empfang, gerade auch bei DAB bestätigt. Ohne aktive Außenantenne würde kein zufriedenstellender Betrieb zustande kommen.

    Wie auch immer, wir wissen ja jetzt, daß es technisch funktioniert. Und sollte sich in naher Zukunft die Senderdichte und die Stärke verbessern, kann ich ja nochmal ordern. :D

    Kleines Feedback von mir;
    Nachdem der Dension (DBU2GEN) und die Antenne schon seit letzter Woche hier bei mir rumlagen, ich aber gesundheitlich etwas eingeschränkt war, hab ich am Montag endlich Zeit gefunden, Projekt DAB anzugehen..
    Soweit, so gut, das Anschließen an USB und das Verbinden mit der Antenne klappte auf Anhieb :thumbup: , einzig die A-Säulen-Verkleidung hatte ich noch nicht demontiert. Wollte vorab nen ersten Test machen.
    Habe die Antenne erstmal provisorisch mit tape an der Scheibe fixiert, und startete dann das Navi. Senderliste gescannt, dann am NX den Sender "1live diggi" angewählt, und nach ca. 15sec "please wait" kam " no signal". Das gleiche bei den anderen Sendern. Mondi stand draußen vor der Garage.
    Bin dann ne Runde gefahren, um evtl. ne bessere Empfangsposition zu bekommen, aber es ertönte weiterhin " no signal".
    Hab dann das NX aus- und wieder eingeschaltet, und erneut das gleiche Prozedere: ca. 1min. lang "scanning...."- Senderliste- dann Sender ausgewählt, diesmal einen aus der WDR- Gruppe-nach gefühlten 20 sec. "please wait"- dann tatsächlich ein paar sec. Musik- und dann wieder "no signal".
    Hab dann nochmal alle Kabel überprüft, die Antenne mal aufs Armat.-Brett gelegt, aber kein Sender wird abgespielt.

    Da ich jetzt mehr am Rande des Ruhrgebietes wohne, vemute ich mal eine weitaus geringere Sendedichte und Empfangsstärke als in anderen Ballungsgebieten. Wirklich schade, daß der Dension keine Feldstärke- anzeige liefert.
    Und da es sich ja um eine passive Antenne handelt, wie wir ja mittlerweile festgestellt haben, sehe ich dort mein Empfangsproblem.
    Ob sich das mit ner aktiven Antenne mit 12V- Einspeisung verbessern ließe, kann ich leider nicht sagen, da ich alles wieder zurück geschickt habe.
    Gerade die anfangs unkompliziert und recht einfach erscheinende Installation würde nun durch die zusätzliche 12V- Versorgung recht aufwändig werden, bei nicht vorhersehbarer Erfolgs- oder besser - Empfangsgarantie.
    Schade.

    So ist das eben mit all den ota- Anwendungen. Egal, ob w-lan, paypal, i- net account oder dergl. , wo viel Licht ist, gibts auch viel Schatten, und absolute Sicherheit gibts nirgendwo, noch nicht mal offline (zB. verseuchte Datenträger ).

    Dann gibts ja noch das sog. Phishing, das Kopieren und Kapern von Webseiten, wo selbst für regelmäßige Anwender erstmal kein Misstrauen entsteht und fleißig die persönlichen Daten ausspioniert werden.

    Bei uns in der Firma hat jeder user für seinen account das Passwort, eine 12-stellige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, alle 6 Wochen zu ändern, und das über verschiedene Clients, die, mit dem Rechenzentrum verbunden, hinter einer Firewall "geschützt" sind; und trotzdem sind im großen Stil Zugangsdaten geknackt worden.
    Und selbst im privaten Bereich finden sich immer noch ungesicherte w-lan Netze, sei es aus Bequemlichkeit oder Unbedarftheit.

    Ich tippe ja immer noch auf ein Kontakt-/Anschluss- Problem bei der Hauptstromverkabelung im Bereich Lima, Anlasser, Sich.- Kasten oder evtl. Zündschloss.
    Aber bei all der Komplexität heutiger Fahrzeuge und ohne adäquates Equipment gleicht diese Sisifusarbeit der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.
    Da helfen womöglich wirklich nur noch die schon erwähnten "Autodoktoren". Ich hoffe für dich, daß das Problem doch noch schnellstmöglich gefunden u. behoben wird.

    Naja, LED im Innenraum oder Umfeldbeleuchtung ok, als Rückfahr- Standlicht- oder Nr.-Schildbeleuchtung ebenso. Aber als Hauptlichtquelle in nicht dafür konzipierte Reflektoren völlig ungeeignet.
    Nicht zu vergessen der extreme Blendfaktor, der durch solche Kombinationen entsteht.
    Zugelassene Hauptscheinwerfer in LED- Technik bestehen aus sog. LED- Clustern, die erst im Zusammenspiel von Linsen und Spiegeln ein definiertes Abblendlicht projizieren.

    Tach Berliner, schöne Grüße ausm Pott und _Welcomehier142_ hier im Forum.
    Wünsche dir viel Spaß hier und mit deinem neuen Gefährt. Preis- Leistungs- und vor allem platztechnisch haste alles richtig gemacht, gibt wohl kaum nen größeren Kombi mit toller Ausstattung und akzeptablen Preis.
    Allzeit gute Fahrt.

    Hohe Laufleistung und ein Streckenprofil mit dementsprechend vielen schlechten Straßen begünstigen im Lauf der Zeit die Rappel- u. Klapperneigung eines Autos enorm.
    Wenn dann noch munter an Miko, Verkleidungen und Ähnlichem rumgebastelt wird, tut das ein Ubriges.

    Dagegen scheinen Fahrzeuge sogenannter Premiumhersteller fast schon resistent gegen jedwede Rappelei zu sein, bestes Beispiel das Audi Coupé, Bj. '93 meines Vaters. Da is absolut nix am klappern, selbst bei 200 auffe Bahn halten sich die Windgeråusche vornehm zurück.