Beiträge von Onkel Henry

    Och, des morgens ein wenig Yoga macht doch fit für den Tag. Was haben denn unsere Vorfahren ohne den ganzen elektrischen Krempel gemacht? Die konnten dann wohl nur bei strahlendem Sonnenschein ihre Höhlen verlassen.
    OH

    Sorry, aber hier muss ich berichtigen. Dass der Diesel problematisch ist, konnte man schon ab 2010 mit der Verschärfung der NOx Zulassungskriterien erahnen. Aber schon mit Einführung der Fahrverbotszonen wegen Feinstaub war für mich klar, dass mein neuer kein Diesel werden kann.
    Wie selbstverständlich ist scheinbar jeder davon ausgegangen, dass die vorgeschriebenen 180 Milligramm/km NOx von den Fahrzeugen im Fahrbetrieb eingehalten werden. Diese Erwartungshaltung war genauso realitätsnah, wie zu erwarten, dass die Verbrauchswerte aus dem Prospekt auch auf das reale Leben übertragbar sind.
    Und wie schon bei der Feinstaubdiskussion, wurden Diesel noch bis zum bitteren Ende sowohl neu als auch gebraucht gekauft.

    Wer hat nun Schuld an dem ganzen Desaster und wer muss es bezahlen?
    Da wären Ämter und Behörden, die nicht ausreichend kontrolliert haben, Ministerien, die ihre Aufsichtspflichten nicht wahrgenommen haben, gewählte Volksvertreter, die wachsweiche Gesetze und Regularien erlassen haben, eine ganze Industrie, die ebensolche Gesetze und Regularien nur nach den Ausnahmeregelungen und nicht nach deren grundlegender Intention befolgen (von deren illegaler Umgehung mal ganz zu schweigen) und der mündige Bürger, der eine erhebliche Investitionsentscheidung trifft, ohne sich vorher ausreichend zu informieren oder aber bar jeglichen Verstands.
    Da kann sich jetzt jeder das Passende raussuchen und dann auf die Betreffenden verbal einprügeln, bis ihm die Sinne schwinden, sofern das nicht sowieso bereits geschehen ist.

    Klar ist nur, wer zum Schluss die Zeche zahlt: Das sind wir alle!

    Man sollte das Dieselprivileg abschaffen, die damit gewonnenen Steuermilliarden mit den Beiträgen der Industrie (sofern diese denn kommen) in einen Fördertopf schmeißen und damit gezielt den Ausstieg aus dem Diesel und den Einstieg in eine gesamtvernetzte Mobilität fördern. Die Probleme/Fahrverbote in den Städten entstehen ja nicht allein, weil es Diesel oder Benziner gibt, sondern weil es von beiden so viele gibt.
    Mit wachsender Sorge betrachte ich die immer weiter anschwellenden Massen, die Morgens in die Ballungsgebiete strömen und abends wieder hinaus. Ich gehöre selbst dazu, aber hauptsächlich mangels Alternativen. So wie mir, ergeht es den meisten, die ich kenne und die tagtäglich pendeln. Müsste ich meinen Weg zur und von der Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen, wäre das in einem Tag nicht möglich - und das in Deutschland im Jahre 2018!

    Die Lösung sind weder saubere Diesel, noch Benziner und schon gar nicht Elektrofahrzeuge. Die Lösung kann nur die Reduzierung des täglichen Individualverkehrs sein. Warum z.B. man für einen Bürojob überhaupt noch in ein selbiges reisen muss, erschließt sich mir heutzutage mit modernen Kommunikationsmitteln nicht.
    OH

    Man soll jetzt bitte nicht glauben, das Rumgeeiere mit den Dieseln würde schlagartig aufhören. Dieser "Kompromiss", oder besser gesagt Kuhhandel (siehe:Svenja Schulze zieht sich von schärferem CO2 Ziel zurück), wird von so vielen Wenns und Abers begleitet, das man zum eigentlichen Kern gar nicht durchdringt.
    Eine abgasrelevante Umrüstung muss genehmigungsfähig sein, damit sie legal auf Europas Straßen spazieren gefahren werden darf. Dazu bedarf es einer EU-Typgenehmigung. Die ist noch relativ leicht zu erreichen, muss aber für jeden Fahrzeugtyp beantragt werden.
    Schwieriger wird es schon mit den typisch deutschen Regularien. Fahrzeuge gebaut nach Mitte 2010 werden über den CO2 Ausstoß besteuert und dieser müsste dann mit der neuen Abgasnachbehandlung auch neu geprüft werden. Dabei stellt sich dann die Frage ob nach den Regularien zum Datum der Typprüfung, Erstzulassung oder den aktuellen.
    Wer führt denn die Umrüstungen durch? Hat der die Kapazität, Millionen von Fahrzeugen in kurzer Zeit umzurüsten? Macht der dann auch die Prüfungen? Und wo macht der die, wenn VW schon europaweit keine Prüfstände mehr findet, um seine Neufahrzeuge nach WLTP prüfen zu lassen.
    Bis das alles abgewickelt ist, sind die meisten Autos, die es betrifft schon auf dem Schrott oder im außereuropäischen Ausland. In der Zwischenzeit werden die nicht nachgerüsteten Fahrzeuge mit zunehmenden Fahrverbotszonen konfrontiert werden und damit weiter an Wert verlieren.
    Da ist es völlig egal, welcher Konzern sich jetzt an diesem Schwachsinn beteiligt oder nicht.
    OH

    Da kann er ja nicht sein, weil weder die Größe, noch die Anforderungen an Transportkapazität noch die Antriebsarten kompatibel mit dem B-Segment sind. Ich dachte du hättest da den Connect im Visier, denn mit dem käme das noch halbwegs hin.
    OH

    Sammy, deine Rechnung geht nicht auf, denn es handelt sich doch um globale Plattformen. In deiner Aufzählung fehlt der Transit komplett (von den ganzen Fs ganz zu schweigen), der ja schon in front- und heckgetriebene Varianten zerfällt und eine kaum überschaubare Anzahl an Aufbauvarianten beinhaltet. Das kann nur schlecht von einer einzigen Plattform bedient werden.
    Die Aufteilung nach Fahrzeugklassen ergibt also keinen Sinn, über die Gründe schrieb ich ja eben erst etwas. Die Aufteilung von Plattformen gemäß Antriebs und Aufbauart (siehe Post von Mondeo4130) ergibt noch viel weniger Sinn, denn es ist eben nicht egal, ob man einen frontgetriebenen Ka oder einen ebenfalls frontgetriebenen Mondeo herstellt. Das sind völlig unterschiedliche Käufergruppen mit ebenso unterschiedlichen Anforderungen an das jeweilige Fahrzeug. Das kann man beliebig weiterspinnen. Wer auf Basis von Plattformen Fahrzeuge sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden bauen will, muss sich sehr genau überlegen, wie er das anstellen will. Bei dem derzeitigen Portfolio von Ford dürfte das mit der Anzahl von fünf kaum zu bewältigen sein.
    OH

    Ich habe ein ganz anderes Problem mit der Anfrage:

    Dabei ist mir aufgefallen das rechts
    das äußerste viertel der Scheibe nicht so schnell auftaut, sprich für 3/4 der Scheibe hat es etwa nur 1 Minute gedauert. Für diesen Teil, der leider genau auf Höhe des Lenkrads ist etwa 4 Minuten und ich denke eher durch die Lüftung.


    Heißt das jetzt, dass der TE einen Rechtslenker fährt, bei dem das Lenkrad an der A-Säule montiert ist? Kann ich davon mal ein Foto haben?
    OH

    Keine der Versionen ergibt einen wirklichen Sinn. Unterschiedliche Fahrzeugkategorien haben unterschiedliche Anforderungen. Es wird wohl keiner einen 1,2 Liter Saugbenziner im Mondeo fahren wollen und umgekehrt kann man mit nem Ka keine zwei Tonnen ziehen. Antriebskomponenten, Fahrwerk, Ausstattung, Materialien müssen immer an die jeweilige Fahrzeuggröße angepasst werden, sonst klappt das nicht. Wenn ich den Rahmen einer Plattform so weit spannen will, dass diese alle Varianten von Sub-B bis CD einbezieht, dann geht der Sinn der Plattform verloren. Genauso wenig ist es sinnvoll, Verbrennerplattformen zu elektrifizieren, wenn man rein batteriebetriebene Vehikel bauen will. Das hat man in der Vergangenheit schon als Irrweg erkannt und ich bezweifle, dass man das jetzt einfach fortsetzt. Daher zweifle ich auch den Wahrheitsgehalt des verlinkten Berichts an.
    OH

    Das dürfte interessant werden, wenn man den Spagat zwischen dem Ka und dem Mondeo auf einer Plattform versucht. Eigentlich führt so etwas immer zur Kannibalisierung der größeren und damit margenträchtigeren Modelle. Das musste VW auch schon schmerzlich erfahren.
    OH

    Wenn die Zahl Fünf stimmt, dann bleibt für den Mondeo keine eigene Plattform mehr übrig. Dann hast du noch B und C Vehikel, Ranger, Transit und diese ganz neue ominöse batteriebetrieben Karre - macht zusammen fünf und keine CD-Plattform mehr.
    OH

    Ich denke, den Geberzylinder und die DPF-Schläuche können wir ausschließen. Erster hat mit der Motorsteuerung gar nichts zu tun, letztere sollten nach deinem Screenshot in Ordnung sein.
    Wir können hier noch lange rumraten, aber zielführend wäre eigentlich nur eine Dataloggerfahrt (oder auch mehrere), bei der die wichtigsten Signale aufgezeichnet und anschließend ausgewertet werden.
    OH

    Vielleicht hat man ja mittlerweile begriffen, dass ein Emissionsziel von 95g CO2 pro Kilometer mit SUVs allein schlecht zu erreichen ist. Aber so richtig ermutigend sind diese Meldungen ja auch nicht. Wenn die Anzahl der Plattformen von neun auf fünf reduziert werden soll, dann wird ein neuer Mondeo wohl ein aufgepumpter Focus werden. Im schlechtesten Fall bekommen wir daraus dann ein Chrompofelmonster á la Vignale mit längerem Radstand aus chinesischer Produktion. Das wird bestimmt lustig.
    Ich lass mich mal überraschen.
    OH

    Die Wandlerautomatik im MK4 ist von Aisin Warner, muss theoretisch nicht gespült werden, aber wenn man so ein Teil lange und mit viel Kilometern fahren will, dann empfiehlt es sich doch. Nix was flüssig ist hält ewig.
    Beim Powershift erledigt sich das Thema nebenbei, da hier spätestens alle 60.000km ein Ölwechsel mit Filter ansteht. Knackpunkt hier ist der rechtzeitige Wechsel und die genaue Befolgung der Füllvorschrift. Bei den Ausfällen liegt hier das Powershift offensichtlich leicht vorne, was aber mit den Kupplungen nix zu tun hat (die scheinen robust zu sein) sondern eher allgemein mit Fehlern in der Steuerung oder auch der Hardware. Mittlerweile gibt es wenigstens Ersatzteile für dieses Getriebe, aber die allgemeinen Erfahrungen mit der Reparatur dürften eher gering sein.
    OH

    Meines Erachtens ist die entscheidende Frage, wie du dein Auto nutzt. Wenn es nur für den täglichen Arbeitsweg geht und darum, die Familie von A nach B zu kutschieren, dann würde ich sagen, machen lassen und weiterfahren. Hier wurde ja bereits angemerkt, dass du für 2000,- kein neues Auto bekommen wirst.
    Wenn dein Auto allerdings tatsächlich ein Baustellenauto ist und zwar in der Form, dass er auch Material befördern muss, dann halte ich den 1.6er für denkbar ungeeignet aufgrund seiner geringen Zuglast. Ich mache derzeit selber eine Kernsanierung und mein Auto muss regelmäßig einen Hänger ziehen und ist auch schon mal mit einer halben Tonne Baustoff beladen. Genau dafür hatte ich es damals gekauft und in der Summe seiner Eigenschaften ist da der Mondeo schwer zu schlagen. Das hätte allerdings mit dem 1.6er Benziner nie und nimmer geklappt.

    Entscheiden musst du natürlich selbst, aber wenn du dein Auto behalten willst, solltest du mal checken, ob nach acht Jahren bzw. 160.000km der Zahnriemen gewechselt wurde. Wenn nicht kommt das auch noch auf dich zu (dringend!) inklusive Keilriemen und in diesem Zuge sollte man auch über Spanner und Wasserpumpe nachdenken. Da kämen noch ein mal 500-1000 Teuros auf dich zu.
    OH

    Das Problem mit Smart Charge ist, dass man eine schwache Ladeleistung nur schlecht diagnostizieren kann. Dass der Generator keine oder nur kurzzeitig 14V Ladespannung abliefert, kann durchaus normal sein, wenn eine Ladung der Batterie zum Zeitpunkt der Messung von der Steuerung als nicht notwendig erkannt wird. Aus diesem Umstand rühren vermutlich die unterschiedlichen Aussagen der Werkstätten. Das Fehlen von Fehlercodes deutet erst einmal darauf hin, dass die verschiedenen beteiligten Module keinen als Fehler definierten Zustand im Ladesystem feststellen können.
    Das ist vermutlich wenig tröstlich für dich und hinterlässt immer noch ein ungutes Gefühl. Man kann dir derzeit nur raten das Ganze zu beobachten, indem du immer mal wieder die Ruhespannung misst. Sinkt diese dauerhaft nicht deutlich unter 12,7V musst du davon ausgehen, dass das Ladesystem an sich in Ordnung ist.
    Der Fehler könnte dann auch im Hauptelektronikmodul GEM liegen (Bestandteil des Innenraumsicherungskastens), denn das steuert die Ladekontrollleuchte im Kombiinstrument.
    OH

    Da ist möglicherweise einer der Seilzüge gerissen. Wenn du die nicht irgendwo anders auftreiben kannst, dann wird wohl ein neues Schiebedach fällig oder zumindest ein Rahmen mit dem ganzen Gesumse drin. Mit Einbau bist du da über zweitausend Euronen los. Vielleicht einfach zuschieben das Ding und in Zukunft ohne Schiebedach fahren? Normalerweise hat so ein Mondeo ja eine Klimaanlage.
    OH