Beiträge von Onkel Henry

    Der Fordhändler hat keine richtige Meinung dazu, eventuell die Motorsteuerung.


    Wenn das nicht so traurig wäre, würde ich mich kaputt lachen. Wenn das Geräusch ständig da ist, kann man auch eine entsprechende Analyse machen. Nur liegt die Betonung auf machen. Die wächst nicht auf dem Baum und fällt von selbst runter. Und mit IDS oder ELM und Co wird das nix, soviel steht fest.
    Das kannst du nur vor Ort klären (lassen), denn wir hier aus der Ferne können eh nur raten.
    OH

    Die juristischen Implikationen kann sowieso nur ein Anwalt klären und erklären. Was die Beurteilung der Sachlage betrifft sind die Grundlagen soweit geklärt. Inwieweit bei deinem Fahrzeug von einer sach- und fachgerechten Ausführung einer Reparatur abgewichen wurde kann man aus der Ferne schlecht beurteilen. Selbst Nasen und Läufer können bis zu einem gewissen Maß akzeptabel sein, wenn sie nicht im direkt sichtbaren Bereich sind und/oder fachgerecht bearbeitet wurden. Die hatte ich nämlich auch an meinem Neuwagen und es soll keiner glauben, die gäbe es nur bei Ford an Neuwagen.
    OH

    Also ein Schaden von 6000 Tacken ist schon keine Bagatelle mehr und nach landläufiger Rechsprechung dürfte das Fahrzeug damit auch nicht mehr als unfallfrei durchgehen. Was sagt der Kaufvertrag in diesem Punkt? Offensichtlich war dem Händler das ja bekannt, sonst könnte er ja keine Angaben zur Summe machen.

    Zum Lackierverfahren: Meines Wissens handelt sich es bei Electric White ab Werk um einen Vierschichtlack, der im Schadensfall mit einem Dreischichtverfahren repariert werden soll. Dazu muss eine passende farbige Grundierung (in diesem Fall eben weiß) unterlegt werden, darüber wird der Effektlack gelegt und zum Schluß mit Klarlack versiegelt. Die Grundierung und die Lacke müssen dabei aufeinander abgestimmt sein und penibelst nach Herstellervorgaben verarbeitet werden. Die Schwierigkeit dabei ist, dass meist alle Schichten nass in nass aufgebracht werden müssen und bereits der Effektlack in aller Regel auf einer Klarlackkomponente basiert. Wer schon einmal zwei Klarlackschichten aufeinander gelegt hat, weiß sehr genau, wie schnell man dabei Läufer produziert.

    Der gelbliche Stich kann seine Wurzeln in einer unpassenden Grundierung haben oder die einzelnen Lackomponenten (hier speziell der Klarlack) passen nicht zusammen. Ein guter Lackierer erstellt gerade bei Effektlacken erst einmal eine oder mehrere Spritztafeln und begutachtet die im Tageslicht am Fahrzeug, bevor er zur Tat schreitet. Dann fallen solche Kardinalfehler schnell auf.

    Wie das Ganze rechtlich zu bewerten ist, kann ich dir natürlich nicht sagen, weil ich kein Rechtsanwalt bin. Den und einen Sachverständigen würde ich in deiner Situation aber hinzuziehen, wenn der Händler sich bei der Regulierung ziert.
    OH

    Du solltest aber in den Deckel schauen, da dort manchmal die Belegung zu sehen ist und du im Verbund mit der BDA dann das richtige Relais herausfinden kannst. Das die Sicherungen in Ordnung sind, habe ich jetzt mal vorausgesetzt, da das Relais ja klickt.
    OH

    Es gibt ein Relais (R9) und das Klicken deutet eigentlich auch an, dass dieses schaltet. Zur Lage desselben solltest du die Bedienungsanleitung konsultieren oder mal in den Deckel von dem Stromverteilerkasten neben der Batterie schauen.
    OH

    Ohne Tester wird wohl nicht gehen und ob mit Bosch Tester k.A. Ich stell mir nur die Frage, wie lange du noch mit dem Fehler rumgurken willst. Ab einem gewissen Punkt würden mir persönlich die 30 km als das kleinere Übel erscheinen.
    OH

    Welche Version hast du denn und was läuft die? Sind da irgendwelche Änderungen in Bezug auf Bodykit, Rädern o.Ä.? Was die Leistung "oben rum" anbetrifft, hatte ich auch den Eindruck, dass da etwas fehlt. Dann hatte ich aber mal ein längeres freies Stück Bahn und siehe da - die Tachonadel ging langsam bis 265km/h. Der Segen des kleinen Einzelturbos, bei geringen Drehzahlen schon Schub zu liefern und das Turboloch zu verkürzen, ist bei hohen Drehzahlen dann sein Fluch. Da geht ihm halt die Puste aus.
    OH

    die Getriebe beide sind fast gleich das eine B-Max und Co ist nur das 250er und das andere das 450er


    Die sind aber nicht so ganz gleich. Das im Mondeo/S-Max/Galaxy verbaute Powershift hat Kupplungen im Ölbad, was zu den regelmäßigen Wechselintervallen alle 60.000km führt, während das Powershift für die kleineren Fahrzeuge trocken laufende Kupplungen hat und damit kein (offizielles) Wechselintervall. Das halte ich sowohl konstruktiv als auch von den Betriebskosten her betrachtet für einen durchaus signifikanten Unterschied.
    OH

    Deine Ausführungen zum Thema sind ja größtenteils richtig, nur unterschlagen sie ein nicht unbedeutendes Detail: Es ist einfach ein Unterschied, ob der Feinstaub aus Blütenpollen oder einfacher Asche stammt oder mit Kohlenwasserstoffen belastet ist, so wie es bei Feinstaub aus Verbrennungsmotoren der Fall ist.
    Darüber hinaus liegt das Problem gerade der Dieselfeinstäube in den immer kleiner werdenden Partikeln. Nicht nur, dass diese Stäube vom üblichen Equipment nicht mehr gemessen werden können, sie werden von vielen DPF nicht ausreichend zurückgehalten und sind aufgrund ihrer Winzigkeit nicht nur lungen- sondern sogar hautgängig.
    Das ist der Preis, den wir alle für den Fortschritt bezahlen.
    OH

    60.000km pro Jahr - machst du außer Autofahren sonst noch irgend was? Nicht schlecht und das zeigt mal wieder, dass eine hohe Kilometerleistung nichts über die Qualität eines Autos aussagt. Viel wichtiger ist, wie die Kilometer zusammen gekommen sind und ob das Auto regelmäßig eine Wartung gesehen hat.
    OH

    Wenn man die Teile tatsächlich klassisch verchromen könnte, wäre das sicher die einfachste und dauerhafteste Methode, wenn auch nicht gerade die günstigste. Bekanntermaßen ist das auf Kunststoffteilen recht schwierig und meist auch nicht dauerhaft möglich.
    Die mangelnde Flexibilität der Chromfolie wurde hier ja bereits angeschnitten und deren Ursache ist wohl, dass die Folie im Chromlook beschichtet ist und diese Beschichtung nur zu einem gewissen Grad Formveränderungen mitmacht.
    Damit bleibt die Beschichtung des Objekts direkt noch übrig, die in aller Regel mit einem Klarlack versiegelt werden muss. Die Schwierigkeit bei Aussenteilen besteht nun darin, einen Lack zu finden, der sowohl auf der glatten Oberfläche haftet, als auch UV-beständig ist. Zum guten Schluß muss der Klarlack dauerhaft stabil gegen Vergilben sein, denn auf Chrom fällt da die kleinste Abweichung schon extrem auf. Die Garantie, dass ein Lack das alles kann gibt meines Wissens aber noch kein Hersteller und damit liegt das Risiko beim Beschichter.
    OH

    Das wird schon richtig sein, denn wenn du in die Gültigkeitsliste schaust, dann siehst du, dass dort keine Differenzierung zwischen vFL und FL stattfindet. Beim FL durften die 18 Zöller aber mit 45 Querschnitt gefahren werden, nur hatte das Lenkgetriebe dann Lenkeinschlagbegrenzer. Die fehlen beim vFL grundsätzlich, soweit ich weiß, da die 18 Zöller dort auch nur mit 40er Querschnitt freigegeben waren.
    OH

    Nö, der F150 ist der leichteste seiner Bauart und hat maximal ein Gesamtgewicht von 3,5 t, also mit großem Sprinter oder Transit vergleichbar. Da käme keiner auf die Idee so ein Teil als schweres Nutzfahrzeug zu betrachten, was mit einem Splitter gefahren werden muss. Selbst wenn man bei den Amis da noch bis zu 5,5t anhängen darf. Was du mit Heavy Duty meinst heißt da Super Duty und geht ab F250 los (bis F450) und hat dann bis zu 7,5t zGG und selbst für die stelle ich das noch in Frage.

    Wer mal so einen Kracher mit den üblichen Turbodieseln gefahren hat, weiß wovon ich rede. Ich hatte letztes Jahr im Urlaub einen Pickup-Camper auf Basis F350 gemietet. Selbst mit vollen Tanks war es kein Problem an der Ampel mal schnell die typischen Mittelklasselimos abzuhängen. Der Motor lieferte knapp über Standgas mal eben 800 Nm an die Sechsgang-Automatik und mir hat da nicht ein Gang gefehlt. Bei den dort üblichen 110 km/h drehte die Maschine knappe 1300/min im letzten Gang und der Momentanverbrauch fiel dabei oft unter 10l/100km laut BC. Wohlgemerkt mit etwa 5 Tonnen Gewicht, etwa 3,50 m Höhe und ca. 2,30 m Breite ohne Spiegel und mit 285er All-Season Bereifung am Allradstrang. Ich hätte ehrlich nicht gewußt, was mir zusätzliche fünf Gänge bringen sollten.
    OH

    Ich hätte eher auf den Kraftstoffdrucksensor oder den Regler getippt. Aber das muss man mal mit dem IDS auslesen und/oder testen. Wobei ersteres für mich plausibler erscheint, denn bis zum Aufleuchten der Kontrollleuchte treten bei dir ja keine Symptome auf.
    OH

    der F150 ist kein PKW mehr :9 Evtl. machen mehr Gänge für Nutzfahrzeuge immer noch einen Sinn, wenn ich nicht irre haben doch Sattelschlepper alleine durch eine Umschaltbare übersetzung auch mehr als 6 Gänge.


    Schwere Nutzfahrzeuge haben in aller Regel ein relativ schmales Drehzahlband und müssen damit große Lasten bewegen. Da ergeben viele Gänge noch einen Sinn. Allerdings wird so ein F150 auch in den USA nicht als Sattelschlepper eingesetzt, sondern ist dort das Brot-und-Butterfahrzeug für die Familie, ähnlich dem Golf hier bei uns. Das ist schon widersinnig genug, aber dann da noch elf Gänge reinzupacken, damit man vielleicht die 55 mls/h unter 500/min fahren kann, ist schon völlig Banane.
    OH