Es stellt sich die Frage, ob in einer Welt mit autonomen Fahrzeugen nicht-autonome Oldtimer "in freier Wildbahn" überhaupt noch betrieben werden dürfen. Es könnte sich ja die Erkenntnis durchsetzen, dass die eine Gefahr für die Allgemeinheit sind. Damit erlischt auch schlagartig ein großer Teil der Faszination an Oldtimern und unrestaurierte Scheunenfunde sind dann vermutlich nahezu wertlos.
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Beiträge von Onkel Henry
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Du meinst dein Auto, oder ?
Wenn du meinst, von dem ich glaube, dass du es meinst, dann könnte das ein interessanter Tanz werden, wenn man da bei Kalli mit dem Kärcher draufhält.
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Hattest wohl die Diamond Edition.
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Dann gibt es aber keinen Grund, warum sie anspringen aber nicht weiterlaufen sollte. Das ließe sich im Übrigen durch einfaches Abschalten der Anlage verifizieren.
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Wie bereits geschrieben, regelt das Modul im Kaltstart gar nichts, sondern es erfolgt eine reine Steuerung nach tabellarischen Festwerten. Eine Regelung findet erst statt, wenn die Lambdasonde genügend warm ist und damit ein brauchbares Signal abgibt. Genau das spiegelt die Symptomatik des mehrfachen Startens unter kalten Außenbedingungen ja wider. Wenn man die Lambdasonde durch "Vorglühen" erwärmt, müsste der Motor auch anspringen und weiterlaufen.
Die Gasanlagen, die ich kenne sind zweifach gegen Fehlbetrieb abgesichert. Zum einen muss das Ventil im Tank freigeschaltet werden und dazu müssen die Gas-Einspritzventile angesteuert werden (und damit die Benzin-Einspritzdüsen deaktiviert). Es müssten also beide Absicherungen versagen, damit das Auto auf Gas startet. Andernfalls würdest du orgeln, ohne dass das Auto anspringt.
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Was du so alles weisst...
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Ich denke mal LPG ist hier das Problem
Da dürftest du falsch denken, denn solange das Auto kalt ist, bleibt die Gasanlage außen vor.
Die Motorregelung ist bei dem 2.0l Saugbenziner schon ein wenig speziell, muss sie doch ohne MAF auskommen. Das hat zur Folge, dass der Kaltstart, der nur mit Festwerten erfolgt, bei irgendwelchen Störgrößen schnell mal zum Fiasko wird. Da in diesem Fall beschrieben wird, dass der Motor erst einmal auf etwa 1500/min hochdreht und anschließend ausgeht, würde ich hier auf Falschluft tippen. Entweder ist irgendwo ein Schlauch ab oder die Luft kommt durch ein hängendes AGR- oder Motorbelüftungsventil.
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Und noch interessanter für die Umwelt ist für mich, was passiert mit den ganzen Akkus die ihr Leben beendet haben? Diese ganzen schönen Schadstoffe!
Da mache ich mir noch die geringsten Sorgen. Es wird sich da sehr schnell eine Abfallindustrie etablieren, die mit den gebrauchten Akkus saugute Geschäfte machen wird. Das was wir heute nur als Schadstoffen begreife, ist bei cleverem Recycling ja umgekehrt eine Rohstoffquelle. Die westlichen Nationen werden gezwungen sein, diese Quelle zu heben, denn China wird seinen wachsenden Fahrzeugbedarf auch mit einer wachsenden Elektroquote versehen wollen und die Lithiumförderung und die anderer seltener Erden ist nun einmal nicht unbegrenzt ausbaubar. Da tauchen jetzt bereits Engpässe und erhebliche Preissteigerungen auf.
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Aber ist Sahne nicht fettig? Das gibt doch bestimmt Schlieren auf Lack und Glas.
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Probefahrt / zärtlich einfahren die nächsten 100+ km, also nicht die linke Spur
Ich hoffe, das hat jeder zur Kenntnis genommen, denn das ist ein wirklich wichtiger Hinweis, den leider so viele nicht beherzigen.
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Leute, bleibt doch mal auf dem Teppich! Wenn ich hier schon wieder diese ganzen Verschwörungstheoretiker lese, kräuseln sich mir die Fußnägel. Da wird nix anderes gemacht, als das, was jetzt schon Recht und Gesetz ist. In erster Linie wird ein Unfall über den HALTER des Fahrzeugs geregelt. Der hat sein Kraftfahrzeug bekanntermaßen in Deutschland zu versichern (Haftpflicht), bevor es am Straßenverkehr teilnehmen darf. Im Falle eines Unfalls tritt die Versicherung erst einmal in Vorleistung um dann im Nachgang zu klären, wer wie wann warum und wo für den Unfall verantwortlich war.
Erst zu diesem Zeitpunkt kommt die Haftung des Fahrers ganz oder teilumfänglich ins Spiel, wenn er beispielsweise grob Fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt hat.Schwierig wird allerdings der Nachweis werden, ab wann grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Dazu steht im Gesetz:
Zitatwenn er erkennt oder auf Grund offensichtlicher Umstände erkennen muss, dass die Voraussetzungen
für eine bestimmungsgemäße Verwendung der hoch- oder vollautomatisierten
Fahrfunktionen nicht mehr vorliegen.
Das würde ja bedeuten, dass er mit den technischen Details der automatisierten Systeme so vertraut ist, dass er oben Beschriebenes sicher beurteilen kann und das dürfte wohl bei den wenigsten der Fall sein. Die angehängten Erklärungen dazu sind auch wenig erhellend:ZitatEs wird
klargestellt, dass der Betrieb von Kraftfahrzeugen mittels hoch- und vollautomatisierter
Fahrfunktion im Rahmen der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässig ist. Wenn z. B. die
automatisierte Fahrfunktion nur für den Einsatz auf Autobahnen konstruiert ist, darf es nicht
zum Verkehr auf anderen Straßen eingesetzt werden.
Blöd ist halt, dass Autobahnen nicht überall gleich aussehen und genauso verhält sich das mit den restlichen Straßen, Verkehrszeichen und Regelungen auch. Das dürfte in einem Europa, dass weiterhin seine grundsätzliche Unterschiedlichkeit betont, recht interessant werden.
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Ja ja, Äpfel und Birnen. Was nutzt das, wenn die Karre ganz schnell geradeaus kann, aber nur für ne halbe Stunde. Wenn man 90% der Zeit mit 100-120km/h über die Bahn öttelt, um überhaupt zu Tante Erna zu gelangen und wenn die dann noch hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wohnt, dann dauert tanken wegen Ermangelung eines Superchargers dann auch mal ein paar Stunden.
Das ist etwas für Enthusiasten und Tesla muss erst einmal mit dem Model3 belastbar beweisen, dass sein Konzept für den Massenmarkt tauglich ist. Da wird es nicht nur an der gebotenen Qualität sondern auch an entsprechender Infrastruktur mangeln.
OH -
Ja ja, was wäre wenn... die Sicherung gerade dann rausfliegt, wenn man auf das Stauende zufährt? Ja was wäre denn dann heute? Oder was wäre, wenn die Maschine Mensch genau zu diesem Zeitpunkt einen Kreislaufkollaps hat? Oder Herzinfarkt? Oder Hirnschlag? Lungenödem? Panikattacke? Krampf im Bein? Unter Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholeinfluss steht?
Mal im Ernst, wieviele Unfälle kennt ihr, die durch technisches Versagen verursacht werden und wieviel durch menschliches? Jeden Tag vertrauen Menschen ihr Wohl und Wehe Maschinen an (oder kennt ihr jemanden, der nen Aufzug manuell bedient?), ohne dass sie damit ein Problem hätten und auch die Fehlerrate ist da eher marginal. Der große unterschied zwischen Maschine und Mensch ist eben, dass die Maschine sich an Regeln hält, die ihr auferlegt wurden. Der Mensch denkt ständig, dass Regeln mindestens interpretiert werden können und oft genug, dass sie nur für die anderen da sind, sofern er sie überhaupt kennt.
Schon wegen des Sicherheitsgewinns und dem damit einhergehenden besseren Verkehrsfluss sage ich: Immer her mit dem vollautonomen Fahren - je schneller, je besser.
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Ihr geht immer von plötzlich auftretenden Gefahren aus, aber die können natürlich nicht von diesen Regelungen erfasst werden. Sie zielen eher auf Situationen wie einsetzenden Regen oder Schnee oder auch einen unklaren (weil nicht digitalisierten?) Fahrbahnverlauf in der Dunkelheit oder aber auch bei Stufe drei Fahrzeugen das bevorstehende Verlassen der autonom befahrbaren Strecke aka Autobahn.
Allerdings wird sich irgendwann bei zunehmender Fahrverblödung die Frage stellen, ob "das redundante System Menschlicher Fahrer" überhaupt noch in der Lage ist, situationsgerecht einzugreifen. Man schaue sich nur heutzutage die typischen Sonntags-darf-Mutti-auch-mal-fahren Kutscher an.
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Hihi, "Elektronikfuzzi"!!! Da springt aber einer gleich aus Hemd und Hose...
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Ich glaube eher, wir haben dich erwischt: Du bist der Bruder von dem schizophrenen Modul!
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und möglicherweise eine weitere Leidensgeschichte wie die von Ossi nach sich ziehen. Das ist nicht viel geiler als Zähne ziehen ohne Betäubung.
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oder das nagelneue Nokia... wie hieß es noch... ich hab's - 3310!!!
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Man kann mit der Bleedmaster Funktion des Testers das Bremssystem schneller entlüften, deswegen empfiehlt sich das und nicht nur wenn man das ABS befüllen möchte. Das Kupplungssystem lässt sich allerdings nur mit Druck- oder Saugentlüfter anständig spülen. Mit der Methode muss man schon mit etwa einem Liter Flüssigkeit rechnen.
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Ganz ehrlich - DAS willst du nicht machen! Da muss das Amabrett für raus , weil das Kupplungspedal mit dem ganzen Geraffel dran unter dieser Querstrebe nicht durchpasst. Außerdem brauchst du zum Ausbau vom Geberzylinder Spezialwerkzeug. Du siehst, die Anleitung ist dein kleinstes Problem.
OH