Beiträge von Go4IT

    Schlauch bestellt. Kostenpunkt 51€ inkl. Transport. Jetzt muss ich nur noch klären ob meiner richtig saß, damit dieser Fehler nie wieder passiert. Der untere Halter war ja wohl richtig sn diesem Metallrohr vom Ladeluftkühler(?) aber da gibt es ja noch einen, ein Stück weiter oben. Und wenn das so alles original war, dann mache ich es anders, weil das für eine Sollbruchstelle ist.

    Der Schlauch ist ja wohl offensichtlich für den Wärmetauscher im Fahrzeug vorgesehen, aber mir leuchtet immer noch nicht ein warum der nicht direkt auf geradem Weg dort hin geht (ca. 30 cm) sondern 2 m Umweg in dieser Schlaufe nach unten macht?

    Wenn deine Reparatur erfolgreich war, warum dann unnötig Geld ausgeben?

    Tja, die Frage ist berechtigt, aber ich will Dir meine Gründe nennen:

    1.) Weil ich die Teile nun eh hab und mich auch gut vorbereite. Und weil es irgendwie interessant ist ob ichs hinbekomme (Stichw. Horizont erweitern)

    2.) Weil bis auf die WaPu in 15.000km sowieso beides gemacht werden muss, laut Inspektionsplan und ich die im Nov runter hätte und dazwischen noch Urlaub liegt

    3.) Damit es endlich mal eine Anleitung dazu im Wiki gibt ;)

    4.) Damit diejenigen die mich bisher so tatkräftig unterstützt haben nicht alles umsonst gemacht haben.

    Die Position des Schlauches wirkt fast so, als würde Ford einen Motortod durch austretende Kühlflüssigkeit provozieren wollen. Man mag das nicht wirklich glauben, aber welchen Sinn hat es überhaupt den Schlauch aus dem (Rücklauf?) des Motorblocks ganz oben mittig erst ganz nach unten zu führen, einen U-Turn zu machen und dann hoch in den Ausgleichsbehälter? Warum nicht auf direktem Weg?

    Geflickt habe ich das ganze nun so: Die Schadhafte Stelle herausgeschnitten (ca. 5 cm) und ein Metallrohr eingesetzt, welches noch jeweils 5 cm in die jeweilige Schlauchseite hingesteck wurde. Ging schwer, aber ging, hatte zum Glück einen richtigen Durchmesser da. Dann die Enden noch mit Schellen gesichert und das ganze Ding wieder eingebaut.

    Zuerst mit der Abdrückpumpe 1,5 Bar drauf => Hält. Dann Motor im Stand laufen lassen. Druck an Abdrückpumpe abgelesen, fährt hoch auf ca. 1,0 Bar. Kein Tropfen zu sehen unten. Dann eine kleine Runde um den Block gedreht, nachgeguckt => alles trocken. Dann ein Stück AB => passt. Ich denke das hält bis der neue Schlauch da ist. Vermutlich würde es sogar dauerhaft halten, aber keine Bange, ich mach das schon vernünftig :)

    Bleibt noch die Frage nach der Bestellnummer dieses Schlauches, die konnte ich erstmal nicht finden.

    So, habe heute mal die Pappe unterm Motor entfernt und nachgesehen. Siehe da, es ist nicht die Wasserpumpe!

    Es ist ein popeliger Kühlmittelschlauch. Der ist auch nicht gerissen oder angeknabbert, sondern durchgescheuert und zwar von der Antriebswelle. Die hat inzwischen ein Stück in der Größe eines Euro da raus geschliffen. Kein Wunder das es rennt wie hölle. Sobald der große Kühlkreislauf öffnet gehts los und der Behälter läuft im null komma nix leer.

       

    Jetzt ist die Frage: Warum hängt der Schlauch auf der Welle? Der gehört doch da sicher nicht hin!

    Unten ist er an einem, naja, Zwischenstück/Verbindungsstück, mit einem Klipphalter an dem Metallrohr befestigt:

    Das sorgt dafür das die seite links unten im Bild auf dem Achsträger hängt (labbert, rappelt) und die Leitung rechts im Vordergrund auf disem kronkorkenänhlich geformten Teil der Antriebswelle aufliegt.

    Jetzt hab ICH den Schlauch da reingedrückt, weil ich bei der Inspektion einen loose rumfliegenden Schlauch mit Halter gefunden hab und mir dachte "der kann nur da rein gehören" :dash:

    Hab den Schlauch ausgebaut um ihn zu identifizieren und neu zu besorgen:

      

    Das ist ein Formteil welches man oben und unten ausklinken kann, also gut zu wechseln, vor allem weil wegen diesem Loch ja praktisch gar keine Kühlflüssigkeit drin ist ;). Ausgebaut sieht man aber das es gar kein Loch ist, sonder quasi noch eine hauchdünne Membran wo etwas durchkommt. Daher hielt sich der Wasserverlust also noch in Grenzen.

    Es ist der rot markierte im Schaubild:

    Kann man das Ding irgendwie protetisch flicken bis Freitag? Ummanteln mit Panzertape? Selbstverschweißendes Klebeband? Irgendwas, das ich wenigstens fahren kann?

    Interessant. Ich wundere mich halt nur das in den Werkstätten beim Radwechsel auch mit Schlagschrauber zum anziehen gearbeitet wird. Dann haben die entweder einen mit fein einstellbarem Drehmoment oder eben mit solchen Torsionsdingens

    Da Du die Riemenscheibe vom Aggregateriemen bereits abgebaut hast kannst Du die Nockenwelle trotz blockierter Kurbelwelle etwas drehen. Das muss reichen, sonst stimmt was nicht. Wie mehrfach geschrieben hat das Riemenrad der Kurbelwelle ca 15° Spiel auf der Welle. Deshalb die Stifte erst entfernen wenn Riemenscheibe vom Aggregateriemen wieder montiert ist, die presst das Zahnriemenrad der Kurbelwelle fest an.

    die Kurbelwelle bleibt blockiert

    Über welche Räder reden wir denn nun? Die Riemenscheibe für die Nebenaggregate muss ja runter, schon klar. Aber die hat ja so gesehen keine Einbauposition, genausowenig wie die darüber angetriebenen Aggregate. Die müssen nur laufen, sonst nix. Im Prinzip müsste es im Stand sogar kurzzeitig egal sein ob sie laufen oder nicht, denn daran hängen doch nur Servopumpe, Klimakompressor und Generator?

    Wodurch entwickelt die Riemenscheibe denn ihr Spiel? Die ist doch über einen Federstift und eine Schraube gesichert. Oder meinst Du mit Spiel das sich diese auf dem Federstift, also in der Nut um 15° verdrehen kann? Aber selbst das wär doch für den Zahnriemen völlig ohne Belang.

    Wenn ich die KW und/oder NW mit einem Stift arritiere, sollte sich aus meiner Einschätzung doch garnichts mehr vom jeweils anderen drehen/bewegen lassen dürfen. Oder drehe ich an der NW gegen das Ventilspiel an?

    was das Auflegen des Zahnriemens angeht,

    ich markiere mir den alten wie er an Nw und Kw aufliegt, übertrage die Markierung auf den neuen und lege ihn auf.

    Da seh ich gleich, wenn ich um einen Zahn verrutscht bin.

    JA, das klingt einfach und logisch. Das werd ich assimilieren, äh adaptieren, Danke :)

    Also was ich verstanden hab ist, das 320 NM zum schrauben zuwenig sind? Zumindest zum lösen?

    Wie macht ihr das denn bei den Radmuttern, die haben doch ein viel geringeres Anzugsdrehmoment, das kann ich bei den Schlagschraubern ja garnicht einstellen.

    Ich hab meinen Kompressor immer volle Pulle stehen so etwa 7,5 bar

    hab da keinen Bock wenn ich mal mit der TornadorGun was reinige den runter

    zu schrauben.

    Bisher haben Schlagschrauber und Druckluftratschen das Problemlos verkraftet.

    Ich weiss garnicht wieviel mein Komressorhündchen so liefert, aber ich glaub bei 3,5 bar ist da schluß.

    Auch hat das Teil keinen Speicher und keine Druckabschaltung. D.H. der pumpt immer und bräuchte eine Überdruckableitung damit er nicht stehen bleibt. Es ist ein Doppelkolben-Kompressor. Sehr leise. Vielleicht muss ich mir da mal was anderes holen...

    Ok, digdog, da hast Du also einen von Hoffmann-Werkzeuge (die sind hier um die Ecke, muss mal nach Prozenten betteln ;-), einen von Gedore und einen Wera. Alles recht hochpreisig. Ok, der Garant ist glaube ich etwas unten angesiedelt, Hausmarke von Hoffmann.

    Aber der Tipp mit dem Links/Rechtslauf ist super! Danke

    Proxxon hatte ich auch schon im Blick, liegt aber preislich in der Nähe von Gedore.

    Mit welchem Druck arbeitet ihr denn?

    Würth, hmm, der liegt ja noch höher als der Hazet, eher so bei 200€ aufwärts. Muss das wirklich sein? Ist das Drehmoment denn nicht insbesondere vom Druck abhängig?

    Eigentlich....... wenn man was merkt.....................:pardon:

    > Fläche mit Dichtungsentferner und gegebenenfalls mit Dichtungsschaber sauber machen, wenn die Dichtfläche ok ist dichtung trocken einsetzen.

    Das war ja so ein wenig meine Frage, ob das Original (also ab Werk) mit einer Paste eingesetzt wird, oder einer Dichtung die bei entfernen aufreißt, oder einfach glatt. Naja, werds sehen.

    Und die andere Frage war, ob in Euren Anleitungen etwas von einer zusätzlichen Dichtmasse steht die aufzubringen ist, oder ob man das ganze einfach trocken montiert. Und wenn Dichtmasse, welche? Damit ich diese besorgen kann. Ich hab nur das Zeug fürs Haus, aber das ist eher nicht geeignet ;)

    > Ja, aber nicht Rückwärts drehen, wenn du zu weit bist dann halt noch ne Runde.

    Das ist schon klar ;)

    > Du fängst am Nockenwellenrad Auslassseite an dann im Uhrzeigersinn.

    Auslassseite ist in Richtung Heck. Ok, also grundsätzlich so wie ich beschrieben hab.

    > Die Korrektur würde sich vermutlich als verbogene Ventile bemerkbar machen,

    Jo, das würde ich vermeiden wollen ;-)) Aber eigentlich sitzt der Riemen ja so stramm das es keine "Hängematten" geben dürfte...

    > deswegen soll man ja nach dem auflegen des Zahnriemens den Motor von Hand durchdrehen wenn es da mech. klemmt merkt man das schon.

    Naja, das wird gegen die Kompression schon ein kleiner Kraftakt. Und wenn man es merken sollte, sprich es geht nicht weiter, dann...? Zurückdrehen? Soll man doch eigentlich nicht.


    P.S.: Wie macht Ihr eigentlich Multiline-Quotes? Ich muss dafür immer aufwändig in den Sourcecode-Editor gehen. Bei Mail kann man einfach ">" reinschreiben und gut. Hier finde ich das sehr aufwändig unter Sätzen zu quoten.

    um wie viel verpasst du denn das Loch für den Arretierstift?

    Wenn das bei der Wasserpumpe eine Papierdichtung ist, würde ich die trocken auflegen. Macht man ja bei Drosselklappen etc. nicht anders.

    Ich weiss es noch nicht, ich denke mir nur das es doch eher unwahrscheinlich ist das das NW-Rad genau da stehenbleibt wo das Loch im Rad und im Motorblock übereinander steht ;)

    Bezüglich der Dichtung bin ich da der gleichen Meinung. Aber es ist eine Kunststoffdichtung (?!), zumindest kein Papier.