Beiträge von Go4IT

    Leider kann ich keine persönliche Erfahrung teilen, weil mir das selber machen wegen möglicherweise abgerissener Glühkerzen zu heikel war.
    Folgende Info bekam ich aber zum Tausch:
    - die Ansaugbrücke wurde abgenommen, um überhaupt an alle vernünftig dranzukommen
    - der 2.2er wird unproblematischer gesehen als der 2.0er, da man von vorne und damit besser drankommt ( beim 2.0 sitzen die wohl auf der anderen Seite)
    - es wird ein spezielles Gerät verwendet, das die Kerzen rausrüttelt
    - das Festsitzen kommt v.a. durch die Verkokungen im ganzen Schacht, in dem die Glühkerze sitzt

    Danke, das deckt sich mit meinen bisherigen Recherchen.

    Ihr kennt mich ja, ich gehe immer so vor das ich mich VOR einer Reparatur GENAUESTENS über alles informiere und nicht einfach mal loslege. Das hat mir schon einiges an "Lehrgeld" erspart. Und selbst wenn dann doch was nicht so läuft wie vorgestellt (und das tut es ja eigentlich immer...) weiß man damit umzugehen und die Situation einzuschätzen. Oft entstehen die richtig großen Schäden nämlich aus vermurksten kleinen. Die Erfahrung von Euch hier im Forum ist von unschätzbarer Wert dabei. Denn nichts geht über Erfahrungen (siehe mein Footer ;-), dafür schonmal herliches Dankeschön! Ich bin auch dabei diese Infos ins Wiki zu "gießen".

    Zurück zum Thema. Das was Du mit "spezielles Gerät" meinst dürfte ein Drehmomentschlagschrauber sein. Die Impulse dabei sind durchaus stärker als das reine Drehmoment welches man ohne darauf ausübt. Das kennt ihr ja alle vom Radmuttern oder Fahrwerksschrauben lösen.

    Auch das die Kerzen wenn dann unterm Gewinde reißen ist irgendwie logisch, denn fest sitzen sie im unteren Drittel des Stiftes und dort backen sie so richtig schön fest.

    Gut (für mich) das die beim 2.2er Euro4 (beim Euro5 mit 200 PS ist das schon wieder anders) vorn sitzen. Dennoch sind die nicht wirklich gut zugänglich. Ich würde eigentlich auch vorsichtshalber lieber die Ansaugbrücke abmontieren. Kommt halt drauf an wieviel Arbeit das ist.

    Hier auf dem Foto kann man die Glühkerzen gut erkennen, wenn die ganzen Anbauteile weg sind. Diese stehen leicht schräg nach oben:

    Bei anderen Motoren befinden die sich von oben zugänglich im Zylinderkopf. Hier sitzen die schon extrem tief, finde ich... ein Grund warum der Q4BA Motor als besonders wartungsunfreundlich verschrien ist.

    Laut Schaltplan

    liegen die hier:

    auch wenn jetzt die Steckerbezeichnungen irgendwie nur so zum Teil stimmen...

    Sind also von oben doch recht gut erreichbar?

    digdogwelchen "Dichtsatz" meinst Du? Wohl den für die Ansaugbrücke, ja? Hast Du da ne Teilenummer? In der ETIS-Anleitung steht "The gasket is to be reused unless damaged", aber wenn die Dichtung nicht viel kostet sollte man die besser ersetzen. Sofern sich diese leicht ablösen lässt ist das ja keine Arbeit.

    Die richtigen Glühkerzen für den Q4BA müssten die 1427905 sein. Gibt es "Original von Ford" ab ca. 16€ das Stück. Gibt es aber auch von BOSCH, BERU und anderen Herstellern.

    Und noch ein Gedanke dazu von mir: Beim lösen von Schrauben ist das Impulsverfahren (aka Schlagschrauber) doch ganz klar im Vorteil. Wäre es nicht grundsätzlich besser das auch beim Glühkerzenwechsel zu verwenden?

    Z.b. hier als Druckluft-Variante: https://www.amazon.de/BGS-3320-Druck…B60/ref=sr_1_17

    Aber auch jeder andere Schlagschrauber (Elektrisch) mit Drehmomenteinstellung (!) wäre dafür aus meiner Sicht geeignet. Damit sollten selbst festgebackene Glühkerzen problemlos raus gehen?

    Muss man sich über das Thema "Glühkerze abgerissen, ausbohren" Gedanken machen? Ist das hier schonmal jemand passiert beim Mondeo? Hat jemand Erfahrung mit Ausbohrsätzen und dieser Arbeit gesammelt? Da ist ja viel Fingerspitzengefühl gefragt und vor allem muss man da dran kommen, da sehe ich beim 2.2 Q4BA Motor ja Probleme weil die so versteckt sitzen...

    Prinzipiell gibt es bei diesen Ausbausätzen ja zwei Grundmethoden: Ausschlagwerkzeug (ähnlich wie ein Gleithammer) und Hebewerkzeug (mit Hülse, die den Stift dann anhebt). Ich persönlich glaube das der Ausdrehansatz/Hebeansatz der bessere wäre.

    In diesem Video wurden ein paar Lösemittel (Interflon,Innotech, WD40) getestet

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    Am Ende war das gute alte WD40 nicht nur das Beste sondern auch das einzige welches überhaupt eine lösende Wirkung hatte. Ich würde so ein Mittel evtl. auch ein zwei Tage vor dem Ausbau immer wieder mal auftragen, damit der Motor warm werden kann und das Mittel besser reinkriechen kann. Die Empfehlung die Glühkerzen bei warmen Motor auszubauen ist natürlich auch eine Option. Aber am warmen/heißen Motorraum zu arbeiten ist auch nicht jedermanns Sache...

    Welche Erfahrungen habt ihr beim Ausbau der Glühkerzen im 2.2 TDCi Euro 4 175 PS Motor gemacht? Man sieht/liest/hört viele Horrorstories bezüglich festsitzender Glühkerzen die dann beim Ausbau abreißen. Laut ETIS liegt das Löse/Anzugsdrehmoment bei 8 Nm, das ist ja nichts, da sitzt jeder Wasserflaschendeckel fester. Danach müsste man die eigentlich mit den Fingern rausdrehen können, was sicher nicht der Fall sein wird ;)

    Ich würde sowas auf jeden Fall nur mit einem Drehmomentschlüssel machen und so max. 20 Nm, sonst ist die Gefahr zu groß das die abreißen. Die Frage ist halt ob Ford die Dinger trocken eingebaut hat, aber ich fürchte ich kenne die Antwort...

    Auch hört man häufiger das Leute Kupferpaste beim einbau draufmachen damit es beim nächsten Mal besser geht. Das halte ich für keinen guten Plan bei Temperaturen bis 800°C. Da gibt es sicher entsprechende Pasten (Keramik)?

    Auch ist dann ja der Motorblock offen, d.H. man sollte sehr drauf achten das da nichts reinfällt. Reinigt ihr den Sitz vor dem Einbau mit einer Reibahle?

    Achja, welche Glühkerzen habt ihr genommen für den 2.2er? BOSCH? Oder "Original Ford"?

    Du musst halt herausfinden wo im EEPROM der Kilometerstand abgelegt ist und diesen am besten auf 0 km zurückstellen. Von dort aus kannst Du z.B. mit ForScan problemlos den richtigen Kilometerstand einstellen. Das klappt halt nur "nach oben" und niemals "nach unten" (kann auch Ford selbst nicht) weil die Firmware vom IPC das so vorsieht.

    Hast Du denn das EEPROM bereits ausgelesen?

    Die Sache mit dem auslöten und auslesen via Flash-Programmer ist natürlich nur deshalb notwendig, weil es für Elektroniker die einfachste Methode ist an die Daten ran zu kommen. Ein Programmierer würde einen anderen Ansatz wählen und einen CAN-Bootloader schreiben welchen er über den CAN-Bus in den Arbeitsspeicher des IPC hochladen und zur Ausführung bringen würde. Dieser würde dann die Daten aus dem EEPROM über den CAN-Bus zu seiner Empfängersoftware senden. Und natürlich ginge sowas dann auch in die andere Richtung, alles ganz ohne löten und ausbauen.

    Es fing im Urlaub langsam an, nur im hochtourigen Schubbetrieb kam plötzlich

    Die MIL ist aus und ein Leistungsverlust war nicht zu verspüren, Klimabetrieb und Tempomat funktionierten einwandfrei. Nach kurzer, normaler Fahrt ging der Fehler wieder weg.

    Nun, wieder zuhause ist das Problem fast permanent. Habe diesen DTC ausgelesen:

    Ist wohl eher nicht wie anfangs gedacht die Lambdasonde sondern das AGR. die Motorsteuerung (PCM) kann das AGR nicht mehr elektrisch verstellen. Stellmotor defekt, klappe blockiert, Stecker korrodiert, Kabelbruch, ...

    Ich werde wohl erstmal VREF am Stecker messen, das müssten 5V sein. Dann das VOUT, das sollte irgendwas zwischen 0V und 5V sein. Und mal prüfen ob der Motor Spannung bekommt, bzw. kann ich den auch mal durchmessen.

    Am wahrscheinlichsten dürfte ja sein das das Ventil zugesetzt ist und sich die Klappe nicht mehr bewegt... bei 250tkm müsste das sicher mal gereinigt oder erneuert werden.

    Ford, wie auch die meisten anderen Autohersteller, stellt selbst nur wenige Teile her, das Allermeiste kommt von Zulieferern. Diese beliefern auch den Zubehörmarkt. So findet man Teile die bis auf das aufgedruckte Ford-Emblem und Teilenummer absolut identisch aussehen. Allerdings gibt auch Ford den Zulieferfirmen strenge Spezifikationen für die Teile mit. Diese liegen mal über, mal unter dem Zubehörstandard.

    Das betrifft dann die verwendeten Materialien, die Haltbarkeit und Passgenauigkeit dieser Teile.

    Es ist leider immer etwas Glücksspiel was man bekommt, wenn man nicht "von Ford" kauft. Da muss jeder selbst entscheiden ob ihm das etwas Wert ist.

    Beispiel Scheibenwischer: Die Twin-Wischer von "Ford" sind definitiv von Bosch. Dennoch sind die "Exclusive" Modelle von Ford besser in Wischergebnis, Laufgeräusch und Haltbarkeit.

    Anderes Beispiel: Bremsbeläge und Scheiben gibt es ebenso von "Ford" als auch der "Hausmarke" Motorcraft. Letztere ist ganz klar minderwertiger, aber auch günstiger.

    Bei einer Wasserpumpe, oder anderen Verschleißteilen würde ich es davon abhängig machen wie oft und wie aufwändig der Wechsel ist.

    Also, clonen könnte ich Dir das natürlich auch, aber dann hast Du natürlich 1-2 Wochen kein fahrfähiges Fahrzeug...

    Bezüglich dem Klonevorgang müsste ich mal, wenn ich mal etwas Zeit habe die Anleitung im Wiki aufbauen.

    Es gibt Schwingungsdämpfer-Unterlegscheiben, mit oder ohne Metallscheiben darüber/darunter im Baumarkt bzw. Ebay. Die gibt es auch zum drüberschieben in eine Nut.

    Ich hatte bei mir damals einfach je ein Stück Gummi zwischen Haltensase und Hilfsrahmen sowie oberhalb der Nase und Schraube mit Unterlegscheibe gesteckt das erfüllte den gleichen Zweck.

    Dann sind wir mit ca. 30% mehr Laufleistung ja gut bedient.

    Ist es für den 2.2 vFL Motor mit 175 PS Original die 1746971 aka BOSCH 0281004564 ?

    Die "Originale" kostet rund 300,- € und wenn man sich Bilder genau anschaut steht da eben o.g. Bosch Nummer drauf... die kostet dann nur noch 60-80€

    Wir haben doch zwei Sonden, vor und nach KAT und ist es immer die vor Kat die Ärger macht? Sind die beide gleich? Sollte man die gleich zusammen wechseln?

    Wie es immer ist... im Urlaub, ohne ELM und Laptop bei der Hand auf den schönen Hochstraßen des Schwarzwaldes, gleiches Problem wie hier beschrieben. Im Schubbetrieb, also vom Berg rollend, sobald die Drehzahl über ca. 2.300 u/min geht kommt "Motorstörung". Geschwindigkeit ist egal, Drehzahl macht es aus. Sonst aber nix, volle Leistung, Klimabetrieb, alles ok. Der Fehler verschwindet wenn man wieder Gas gibt nach kurzer Zeit. Habe jetzt knapp 250.000 km auf der Uhr und ja, 2.2er Diesel.

    Zu 1) Grundsätzlich ja

    Zu 2) Also seit neuestem soll ForScan auch FL Schlüssel programmieren können. Das musst Du beim BCM Wechsel (egal ob Keyless or Key) nämlich tun, wenn Du nicht clone kannst oder willst.

    Wäre interessant zu wissen ob das wirklich klappt! Aber wenn nicht, dann hast Du natürlich einen großen "Ziegelstein"...

    Zu 3) Nein