Dieselbe Frage wurde bereits von vielen gestellt die ein defektes LED-Rücklicht zu beklagen hatten, konnte aber bislang von niemand befriedigend beantwortet werden. Durch die Verklebung/Verschweißung der Rücklichter ist es unmöglich diese schadfrei zu öffnen.
Habe mir schon stundenlang dämliche Videos auf DuDoof angeschaut und in Internet-Foren gewühlt, aber niemand hat dafür eine befriedigende Lösung geboten.
a) Dremeln mit Plastiktrennscheibe kommt nicht in Frage weil die in der Regel zu hohe Drehzahl die aufgeschnittene Stelle gleich wieder verschmilzt, so tief kann man die Drehzahl garnicht runterstellen. Einzig ein Sägeblatt wäre vielleicht eine Option, mit verschränkter Zahnung.
b) Vorsichtig "aufknacken", Stück für Stück etwas flaches zwischen Abdeckglas und Gehäuse stecken und aufhebeln. Möglicherweise könnte hier sogar ein vorheriges anritzen von der Seite, mit einem stabilen, angewärmten Teppichmesser, größere Bruchstellen vermeiden.
c) Es gibt speziell für Plastikreparaturen Lötkolben mit Klingenspitze. Dabei würde man auf der Rückseite etwas weiter innen rundum trennen und später mit Zusatzmaterial (da gibt es so Plastikstäbe für) wieder versiegeln. Das scheint mit noch die beste Option, erfordert sicher etwas Übung und stinkt, hat aber den Vorteil das die Klebestelle unberührt bleibt und man später zumindest von außen nichts mehr davon sieht.
So oder so bleibt die Idee defekte Rücklichter einzukaufen, zu reparieren und wieder zu verticken, leider eine mit mehr Aufwand als Nutzen, vor allem weil man dem Endergebnis den Eingriff immer auf den ersten Blick ansehen wird. Weniger als um Monetarisierung ginge es mir um die Möglichkeit für betroffene sich selbst helfen zu können, aber das scheitert bislang aus den gleichen Gründen.