Beiträge von oldrebel

    Das Motorsteuergerät sitzt vorne links im Kotflügel. Der Hauptkabelstrang dorthin verläuft unter dem Einfüllstutzen vom Scheibenwasserbehälter hindurch. Wenn beim Nachfüllen gekleckert wird, tropft Scheibenwasser von dort ab auf den Kabelstrang. Die chemischen Mittel darin greifen die Kabelisonlation an und machen sie brüchig. Zur Folge dringt Wasser in die Kabel ein und lässt sie korrodieren. Dies ist Ford seit Langem bekannt. Die Werkstätten sollten eigentlich entsprechende Handlungsanweisungen haben.

    Welche einzelnen Kabel genau betroffen sind, kann man nicht sagen. Es sind mehrere dutzend Strippen in dem Strang. Es müssen nicht alle kaputt sein.

    Wenn dies der tatsächliche Fehler ist, kommt der Hinweis für Dich zu spät. Aber allgemein gesagt: wer beim Scheibenwassernachfüllen kleckert, sollte mit reichlich klarem Wasser "nachspülen".

    da hängt ja noch mehr dran, ...

    ...sowie die NSL-Abschaltung. Die Fahrzeug-NSL wird vom BCM bedient, die Anhänger-NSL vom Anhängermodul. Ist das Anhängermodul nicht am Fahrzeug angemeldet, würden beide leuchten. Und das mag der TÜV nicht.

    Höchstens indem Du das BLIS-Modul vom Strom trennst, z.B. durch Ziehen seiner Sicherung, falls es eine separate Sicherung hat.

    Aber bitte nur bei ausgeschaltetem Auto, weil das Modul am CAN-Bus hängt und sein plötzlicher Ausfall sonst dazu führen könnte dass der Bus und damit Dein Auto streikt.

    Wie gesagt: "gedacht" ist das so nicht.

    Die Deaktivierung von BLIS im Anhängerbetrieb hat natürlich seinen Sinn, weil breite Anhänger (Wohnwagen, Trailer, Pferdeanhänger) dem BLIS in die "Sicht" ragen, genauso wie dem PDC, und BLIS das hintere Ende des Anhängers ja garnicht erfassen kann.

    AHK rausprogrammieren ist m.W. auch bzgl. der StVZO nicht in Ordnung, weil dann die Abschaltung der Fahrzeug-seitigen NSL durch das BCM im Anhängerbetrieb nicht mehr erfolgt. Das ist also kein Weg.

    Das BLIS wird vom BCM aus aktiviert wenn der Wagen fährt, im Anhängerbetrieb dagegen einfach nicht. Da müsste man schon an die internen Programme im BCM ran um das zu ändern. Fragt sich, wer außer dem Entwickler dieses Moduls das kann.

    Und wenn du Gur gelaunte Engel bekommst,baut er dir Batterie,und du hast DTC fehler ohne ELM

    Deutsche Sprache, schwere Sprache ;)

    Könntest Du das bitte auch verständlich schreiben?

    aktuell ist es immer noch so, dass das auto meckert, ich an der batterie aber verlässlich 12.3 bis 12.4 volt messe.

    Gemessen mit einem Multimeter? Oder unter Last?

    Die Multimetermessung ohne Last ist sinnfrei. Sobald Du Last anlegst, zeigt die Batterie erst, was sie noch drauf hat.

    Das Auto bringt die Meldung wenn Last anliegt - und wenn es nur die eingeschaltete Zündung ist. Das ist dann schon eher ein verlässliches Anzeichen.

    Batterien sterben nicht "linear". Manche schlagartig, andere in Phasen. Deshalb ist Dein Dorfteich-Erlebnis nichts Ungewöhnliches. Es wird aber dennoch in absehbarer Zeit ein Ende haben mit dieser Batterie.

    Ich bin im Grunde immer dafür, Schlupflöcher zu schließen. Wenn die Bordelektronik spinnt, sollte es keinen Weg für Händler geben, sich dort vor der Gewährleistung zu drücken. Und die Verlängerung der Beweislastumkehr spornt den Hersteller zu höherer Produktqualität und den Käufer zu längerer Einsatzzeit an. Beides auch nicht verkehrt. Es geht ja nicht nur um Autos.

    Was Gebrauchtwagen angeht denke ich nicht unbedingt gleich an steigende Preise. Dafür ist der Druck auf dem Markt zu hoch, besonders wenn man mal jenseits der nächsten Grenze sucht. Vielmehr werden wir vermutlich sehr viel mehr Fahrzeuge bei Händlern sehen mit dem Hinweis "Verkauf in Kommission / im Kundenauftrag". Je älter, desto vermutlich öfter.

    Ein paar Gedanken zum Beitrag 13

    Sharan und Galaxy sind Minivans und damit Kleintransporter, keine Limousinen. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Die haben sowieso andere Reifen drauf und wesentlich mehr Druck drin wie alle anderen Pkw-Arten. Logisch, dass man dafür auch Transporterreifen nehmen kann.

    Der Härtegrad des Gummis wirkt in beide Richtungen was den Rollwiderstand betrifft. Weicherer Gummi erfordert mehr Walgarbeit im Antrieb, passt sich aber auch besser an die Fahrbahn an was verbrauchsmäßig minimal besser ist wenn das Profil frisch ist. Hartes Profil (Stollen) wirkt mangels Anschmiegsamkeit wie harter Radiergummi. Der Vergleich mit F1-Slicks gilt nicht, weil das im Straßenverkehr so nicht vorkommt.

    Eine Spritersparnis durch weniger cw-Wert von um gerade mal 2 cm schmaleren Reifen dürfte in der Praxis nicht messbar sein.

    Auch beim Geradeausfahren auf der Autobahn gibt es Seitenkräfte, die ständig von den Reifen aufgefangen werden müssen. Wenn Du mit 120 km fährst, wirst Du ständig von schnelleren Fahrzeugen überholt und überholst auch ständig Lkws. Jedesmal gibt es seitlichen Sog. Außerdem ist das Argument "ich fahre nur geradeaus" für mich etwas fragwürdig. An der Griffigkeit der Reifen darf nicht gespart werden, weil niemand vorher wissen kann, ob er nicht doch mal ein Ausweichmanöver machen muss.

    Ausgehend von der empfohlenen Luftbefüllung ist +0,5 atm schon etwas viel. Das wären ja 3 atm. Logisch dass der Reifen bläht und dadurch nur noch mittig aufliegt. Das sollte man unbedingt vermeiden. Damit hat man nicht nur deutlich weniger Seitenstabilität sondern auch eine stark verminderte Bremsfähigkeit.

    Den Erfolg einer Anfrage bei einer Prüforganisation sehe ich nicht garantiert, nachdem diese Kombination ausdrücklich nicht in der COC steht.

    Ja, das Keyless-Modul ist auf dem 2. Bild zu sehen. Und im Kabelstrang sehe ich 4 verdrillte Kabelpaare. 3 davon laufen paarweise in den besagten Lötpunkten zusammen. Wo die genau liegen, geht aus den Unterlagen nicht hervor, aber weit weg kann es nicht mehr sein. Das 4. Kabelpaar ist der HS-CAN für das Keyless-Modul, der spielt hier keine Rolle.

    Aber nachdem PDC und Keyless funktionieren, dürften die Lötpunkte in Ordnung sein.

    Was willst Du uns damit sagen? Zu hoch?

    Wir können Dir nur helfen wenn Du deutlich mehr ins Detail gehst. Man siehst ja jetzt auch garnicht mehr was Du überhaupt verbaut hast. Und das mit den Glaskugeln ist so eine Sache.

    Wie hast Du die CAN-Anbindung realisiert?

    a) Mit dem bereits vorhandenen kleinen grünen Stecker am Modul?

    b) Durch eine sebstverlegte Verbindung zum CAN-Bus z.B. am Diagnosestecker?

    c) Oder durch eine selbst-erstellte Verbindung an vorhande CAN-Leitungen?

    zu a): Ist der Stecker richtig drin am Modul? Sind die dünnen Käbelchen darin alle heile? Sind die in Beitrag 48 genannten Lötpunkte in Ordnung? (sie befinden sich im Kabelbaum unweit vom Modul, die anderen Zweige gehen zum PDC- und zum Keyless-Modul)

    zu b) wie und wo hast Du die Leitungen verlegt? Sind die durchgehend sauber miteinander verdrillt? Sind die zwei Kabel auf das unbedingt erforderliche Längenmaß gekürzt? Ist die Steckverbindung zum CAN-Bus (Diagnosestecker? ordentlich? Abstecken und Neu-Aufstecken versucht?

    zu c) ähnliche Fragen wie oben, zusätzlich: sind die Verbindungspunkte auf den CAN-Bus in Ordnung? Mit welcher Technik verbunden?

    Nachdem eine gute leitende Verbindung zwischen Minuspol und Karosserie besteht, ist es elektrisch gesehen völlig egal wo man das Ladegerät anklemmt. Die Batterie und damit der Sensor "bekommt das sowieso ab". Nachdem der Minuspol im eingebauten Zustand nicht erreichbar ist, ist dafür im Grunde der Nippel im Blech rechts neben der Batterie gedacht, den man bei Starthilfe ja auch nehmen soll. Für eine dauerhafte Installation kann man auch an jede Masseschraube gehen.

    Ein dauerhaft angeschlossenes Ladegerät ist ja was anderes wie Starthilfekabel bei leerer Empfängerbatterie. Dort besteht Funkengefahr mit einem Restrisiko von Knallgasexplosion durch die Funken. Dort soll (!) man Minus an den Nippel anklemmen.

    Bist Du übrigens sicher, dass Dein dauerhaft angeklemmtes Ladegerät nicht selbst zur Batterieentladung beiträgt, wenn es nicht betrieben wird?

    Muss er nicht, genau da lag bei mir der Hund begraben.

    Sofern das Modul korrekt funktioniert und Strom und Busanschluss passen, muss es durchaus. Es meldet sich beim "booten" und handelt mit den anderen Modulen seine eindeutige ID aus. Das ist in der CAN-Bus-Spezifikation so festgelegt. AHK-Module müssen nicht erst irgendwie initialisiert werden, selbst nicht wenn sie werks-neu sind. Passiert das nicht, ist was an der Hardware faul.

    Meine Vermutung hier ist auch dass das CAN-Bus-Abzweig elektrisch irgendwie nicht in Ordnung ist. Schlechte Verbindung zum eigentlichen Bus? Kabelbruch im Stecker beim Modul? Zu lang? Nicht verdrillt? Schlechte Qualität? An einem "Störer" (z.B. Elektromotor) vorbeigeführt?

    Auf der Seite von Osram stand ja, dass die LED-Ersatz für Halogen eher für die älteren Modelle gedacht ist...

    Das ist wohl nicht mehr als eine Absichtserklärung. War nicht der MK4 FL kurzzeitig mal auf der Freigabeliste? Vermutlich bis ihnen jemand gesagt hat dass man die Scheinwerfer mit kreuzgetauschtem Deckel nicht mehr eingebaut bekommt....

    Deshalb:

    Der Eintrag ins IPC ist übrigens auch sozusagen eine Art Sicherheitskopie für die BCM-Config.

    Die Fahrzeugkonfiguration ist 2x gespeichert, einmal im BCM (Arbeitsfassung) und einmal im IPC (Sicherungskopie). Wenn diese nicht gleich sind, macht das zwar erstmal nichts außer ein paar belanglosen Fehlermeldungen, kann aber zu Problemen führen wenn aus welchen Gründen auch immer mal statt der Arbeitsfassung die abweichende Sicherungskopie verwendet wird.