Beiträge von oldrebel

    Ich bezweifle sehr stark, dass man in der CCC Teile der (gesetzlich vorgeschriebenen) Sicherheitssysteme nach Belieben ein- und ausschalten kann. Und Du weißt sicher, dass das Sprengstoffgesetz jegliche Arbeiten am Airbagsystem auf Personen mit entsprechender Fachqualifikation einschränkt, also i.d.R. Werkstätten.

    "Sicherheitsgurt Fahrerseite Fehler" ist etwas zu allgemein, um einen möglichen Fehler näher eingrenzen zu können.

    PS: 2017 war vor 7 Jahren. So wie Du schreibst, fährst Du seitdem mit ganz oder teilweise störunhgsbedingt deaktiviertem Airbagsystem herum. Wie hast Du da in der Zwischenzeit TÜV bekommen?

    P2281(22) [0x228122]
    Air leak between MAF sensor and throttle body

    Eigentlich steht es schwarz auf weiß schon da: es scheint Unterdruck zwischen dem LMM und der Drosselklappe zu entweichen.

    Das Steuergerät stellt fest, dass die Werte vom MAF nicht zum gemessenen Ansaugunterdruck passen. Da es sich wohl um ein mechanisches Problem handelt, kann man es gerne löschen wie man will, aber der Fehler wird so lange wiederkommen bis er physisch behoben ist.

    Ist der Luftansaugschlauch überall wieder richtig drauf und mit den Schellen gesichert? Ist der getauschte Sensor korrekt drauf und sitzt seine Dichtung richtig (wenn er eine hat)?

    GRA = Geschwindigkeitsregelanlage = Tempomat?

    Die hat mit dem AGR nur indirekt zu tun, nicht mehr und nicht weniger als das Gaspedal, weil der Tempomat nur Software ist, die das Gaspedal simmuliert.

    Hmm, ja, der Rost ist da schon ziemlich gut heimisch in Deinem Motorraum. Das sieht man am Zustand der meisten Schrauben. Du solltest auch mal die (erreichbaren) Massepunkte lösen und vom Rost befreien. Wenn es da Übergangswiderstände gibt, kann es denselben Effekt haben. Besonders wichtig im Zusammenhang mit dem Motorstart ist das dicke Masseband vom Minuspol der Batterie an seiner Verschraubung am Motorblock.

    Korrektur: Das Motorsteuergerät ist schon im Spiel, aber nur indirekt.

    Ein separates Glühkerzensteuergerät gibt es bei Deinem Motor nicht.

    Die Sicherung 4 ist innerhalb der Sicherungsbox fest auf den Schalteingang vom Relais R4 verdrahtet. Der Schaltausgang geht mit einem violetten 6mm-Kabel raus. Dort ist dann ein Lötpunkt, an dem ein 2,5mm-Kabel (gleichfalls violett) zurück zur Box, darin über die Sicherung 2 und von dort wieder raus zum Motorsteuergerät führt. Dies gibt der Motorsteuerung das Signal, dass sein Vorglühbefehl an das Relais auch umgesetzt wurde, d.h. dass wirklich vorgeglüht wird.

    Das 6mm-Kabel führt weiter in Richtung Motor. Kurz vor dem 4-poligen Verbindungsstecker teilt es sich in einem ziemlich dicken Lötpunkt auf in 4x 2,5mm. Jedes dieser weiterhin violetten Strippen geht durch den Verbindungsstecker und auf je 1 Glühkerze.

    Das ist alles.

    Wenn Du in diesem Stromkreis weniger als 12 Volt misst (und wenn die Messung korrekt erfolgt), dann fließt irgendwo Strom ungewollt ab. Wie gesagt, suche den 4-poligen Verbinder, trenne ihn und prüfe ob da alles sauber ist.

    Die Kabel zu den Glühkerzen sind alle gleichfarbig violett. Sie kommen direkt vom Motorsteuergerät, das sitzt hinter der Stoßstange vorne links. Zwischen diesem Steuergerät und den Glühkerzen liegt ein 4-poliger Verbindungsstecker (je 1 Pin pro Glühkerze). Wo der sich genau befindet, weiß ich nicht, könnte etwa auf halbem Weg dorthin sein). Vielleicht verfolgst Du mal diese 4 violetten Kabel und suchst diesen Stecker. Wenn der z.B. arg versifft ist, könnte hier Strom ungewollt abfließen sodass zu wenig an den Kerzen ankommt.

    Der C-MAX wird seit Jahren nicht mehr gebaut, also haben wir eine Bandbreite von 5 - 21 Jahren Fahrzeugalter. Einen 1,6er aks Sauger gab es zu jeder Zeit, ab dem MK2 in 2010 mit Ventilzeitverstellung. Wenn es ein Ecobooster sein soll, dann eingeschränkt auf den Bauzeitraum 10/2010 bis 03/2015, danach wurde er vom 1,5 Ecoboost abgelöst.

    MK1 sollte man aufgrund des Alters nicht mehr empfehlen, höchstens als Not-Übergangslösung. MK2 dürften noch durchaus zu finden sein, ich sehe immer wieder mal welche rumfahren. Einfach die Gebrauchtwagenbörsen quälen, und vielleicht nicht so eng auf einen bestimmten Motor festlegen - besonders wenn es rasch gehen soll.

    Tja, hmm, nach STVO sind die Fahrer verpflichtet, sich vor Antritt einer Fahrt von der Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu überzeugen. Das hieße auch, dass man erstmal einen Lampentest machen müsste, vorn und hinten. Aber wer macht das schon - besonders bei all diesen internen Überwachungsfunktionen? Vorne bemerkt man einen nicht-gemeldeten Defekte vielleicht während der Fahrt, hinten eher nicht. Ich weiß so auch nicht, wie lange ich so "unterbelichtet" unterwegs war.

    Gestern habe ich beim Entriegeln zufällig bemerkt, dass der rechte hintere Blinker nicht aufleuchtete. Okay, Birne kaputt, kann ja mal vorkommen. Also umsichtig heimgefahren, weil er ja den nachfolgenden Verkehrsteilnehmern keinen Richtungswechsel nach rechts anzeigt. Ich weiß selber, wie wichtig das wäre. Ich wunderte mich nur, dass der Wagen nicht, wie ich es erwarten würde, die defekte Blinkerbirne durch schnelleren Blinktakt "meldete".

    Zuhause neue Birne genommen, seitliche Heckverkleidung geöffnet, und ... hoppla: Da war einfach nur die Birnenhalterung aus der Leuchte gerutscht und hing am Kabel. Beide dortigen Birnen (Blinker und Standlicht/Bremslicht) sind völlig in Ordnung.

    Damit wurde auch klar, warum der Wagen trotz scheinbar ausgefallenem Blinker nichts meldet.

    So ein Schlingel aber auch :nono:

    Ob der fehlende Gurtschloßkontakt nun irgendeinen Einfluß auf das Rückhaltesystem hat kann ich nicht sagen. Auch nicht ob es einen DTC wirft

    Doch, hat Einfluss. Denn wenn dem Airbagmodul (RCM) nicht gemeldet ist, dass der Gurt angelegt ist, zündet die 2. Stufe vom betreffenden Frontairbag anders (minimal später), weil das System davon ausgeht, dass die Person frei in den sich entfaltenden Airbag fliegt und dort "später auftrifft" als wenn sie bereits vom blockierenden Gurt gehalten wird.

    Die Gurtstraffer zünden m.W. auch nur, wenn der Gurt über diesen Kontakt als "angelegt" erkannt wird.

    Mit Sitzbelegungsmatte vorn rechts kann es sogar sein, dass der Beifahrerairbag garnicht zündet wenn der Sitz als "nicht belegt" und der Gurt als "nicht angelegt" erkannt wird.Ähnlich verhält es sich für die Beifahrerairbagabschaltung, wenn vorhanden und aktiviert.

    Leider geht aus den Unterlagen nicht hervor, ob es sich beim Gurtschlosskontakt um einen Öffner- oder Schließerkontakt oder um irgendein anderes physikalisches Prinzip handelt. Dem Modulselbsttest dürfte er also nicht unterliegen, da man die Zündung ja an- oder abgeschnallt einschalten kann. Nachdem sowohl "offen" wie "geschlossen" für das Modul ein gültiger Wert ist, dürfte es hierzu auch keine DTCs geben.

    Zur Eingangsproblemstellung:

    Der Gurtwarner (bim-bim) ist ein sinnvolles Zubehör, aber nicht TÜV-relevant. Schließlich kann man ihn ja auch deaktivieren. Und wie sollte das in Prüfer feststellen? Es findet ja keine Probefahrt statt. Geprüft wird hier: a) geht nach Zündung-ein die Airbaganzeige im Kombiinstrument aus? b) reagiert die Gurtsperre an allen Gurten richtig, wenn man dran zieht? c) Lassen sich die Gurte in die Gurtschlösser korrekt einstecken und sitzen fest?

    Arbeiten am Airbagsystem sind grundsätzlich immer Werkstattsache. Wenn es wirklich am Gurtschlosskontakt liegt, kommt nur ein Tausch der Gurtpeitsche infrage. Und das macht die Werkstatt.

    Bis auf einige Kleinigkeiten wie etwa das Kennzeichenlicht. Das z. B. ist nicht überwacht.

    Ebenso nicht die Nebelscheinwerfer und due Nebelschlussleuchten. Bei den Rückfahrleuchten bin ich mir nicht sicher. Auch nicht bei den Seitenblinkern beim Facelift, da diese über die Türmodule laufen.

    Interessant ist dagegen, dass mit dem originalen AHK-Modul auch die gleichen Leuchten am Anhänger überwacht werden wie die am Fahrzeug, und das mit gesonderter Meldung im Display ("Bremslicht Anhänger def." oder so ähnlich).

    Bei Facelift wurden jede Menge kleine Details geändert, die meist "unter dem Blech" verborgen sind. Nur wenige Sachen sind offensichtlich, wie ein neuer Kühlergrill oder integrierte Tagfahrleuchten. Die meisten Änderungen sind elektrischer oder technischer Art, sodass ein 1:1-Tausch oft einfach nicht geht.

    Zu Deiner Frage: neben der leicht geänderten Formgebung sind die FL-Rückleuchten vollständig mit LED-Leuchten ausgestattet, beim vFL noch normales Glühobst. Das bedeutet, die Ansteuerung und Überwachung vom zentralen Steuermodul BCM ist anders. Selbst wenn die Form passen würde, müsste man für die LEDs einige Kniffe anwenden, damit das Steuergerät damit umgehen kann und nicht dauerhaft die Leuchtenüberwachung klingelt.

    Also: geht in der Regel nicht.

    beim FL gibt es für die Sound & Connect Anlage einen Bass für die Reseveradmulde von Ford.

    Der kann aber nicht am Standard-SONY-Radio angeschlossen werden. Der Umbau auf das dafür serienmäßig verbaute Premium Sound System ist Overkill. Also dafür entweder eine separate Endstufe (die dann nicht mehr in die Radmulde passt) oder auf ein anderes Radio mit Sub-Ausgang umbauen (die meisten Android-Alleskönner haben das).

    Die Karosse vom Mondeo ist von sich aus schon deutlich massiver und damit Bass-lastiger wie beim Golf 3. Schau Dir nur mal dir Dicke der Türen und den darin verbauten Seitenaufprallschutz an - kein Vergleich. Von daher ist der "serienmäßige" Sound garnicht mal so schlecht. Klar, besser geht immer. Hier wären ein Subwoofer und evtl. bessere Türlautsprecher die ersten Schritte.

    Zu alternativen Radios: Ich habe vor Jahren auf Pumkin umgebaut. Passt plug & play. Lenkradtasten und CAN-Bus-Integration sind sauber gelöst. 08/15-Rückfahrkamera mit dran (ich habe die Variante in der Kennzeichenleuchte), und schon hast Du - neben dem Sound - einen echten Mehrwert. Es gibt auch viele hier die mit China-Clones zufrieden sind, ich selber nehme da lieber das Original.

    Sonstiges: Dein Mondeo MK4 vFL ist ein quasi komplett ausentwickelter Mittelklassewagen. Von kleinen Gimmicks abgesehen gibt es da kaum noch was zu verbessern. Als Titanium S hast Du ja ohnehin schon einen hohen Ausstattungs-Level an Bord. Durch den recht hohen Grad der digitalen Technik hat man auch als Elektrobastler nicht mehr so arg viel Spielwiese wie bei älteren Fahrzeugen des analogen Zeitalters. Vieles geht mit Programmierung einher. Daher ist immer empfehlenswert, zuerst einen passenden ELM-Diagnoseadapter sowie die Software "Forscan" zu besorgen. Damit kann man das Eine oder Andere schonmal selber anfassen. Für tiefergehende Spielereien (wie im Kombiinstrument) gibt es dann Fachleute, wie da gezielt eingreifen können, wie z.B. die Jungs (und Mädels?) von Conversmod.

    Was den Motor betrifft: Achte immer auf genug Öl und Kühlwasser. Du hast einen 2,5er Turbo-Block von Volvo drin, der verträgt viel, nur keine Überhitzung.