Beiträge von Endurance

    Manche "Marken-Batterie" ist schon viel eher verreckt. Danach kannst du also auch nicht unbedingt gehen.

    Gehe ich voll mit, ging mir 2x bei Varta und Bosch so (war jeweils eine sog. "höherwertigere Serie", Name weiß ich aber nicht mehr), immer kurz vor Ende der Garantie "verreckt", und das war ein alltäglich genutztes Fahrzeug ohne Standheizung und Generator und Regler waren OK.

    Würde ich mal vermuten, dass der hängt.

    Starte mal den kalten Motor und lasse ihn etwas warm werden und fasse dabei die Schläuche zum Kühler an, v.a. den der vom Thermostat kommt.

    (Statt Anfassen kann man auch ein Infrarotthermometer nehmen)

    Die Schläuche sollten solange kalt bleiben, bis kurz vor Erreichen der Betriebstemperatur (vermutlich 85° - 88°C).

    Ich denke nicht, dass der 2.0 Diesel so wenig Abwärme hat, dass bei voller Heizleistung für den Innenraum die Temperatur dermaßen abnimmt.

    Aber sie nimmt ab. Beim Avatar mit 1.9 JTD ist das so. Früjahr bis Herbst 88°C, im Winter mit z.B. -10°C und hoher Heizleistung bei Tempo 50-70km/h nur noch ca. 70°C-75°C.

    So, da außer meinem vFL ein FL auf Besuch da ist, habe ich das mal bei beiden ausprobiert:

    - Licht an, Brenner zündet und die Höhe ist vermutlich die, die beim letzten Ausschalten eingestellt war

    - Die Scheinwerfer fahren runter und sind dort ganz kurz

    - Danach fahren sie hoch, vermutlich auf die endgültige Position

    Was ich nicht beobachten konnte:

    Hochfahren und dann wieder runterfahren, außer das passiert direkt beim Einschalten (hier hatte ich kein Hochfahren erkennen können).

    Hochfahren und danach noch etwas hochfahren in Position.

    Freut mich, dass der Fehler gefunden wurde.volldolllol

    Schon ein Skandal, dass es solche Pumpen gibt, die ein BCM schrotten können.

    Und wieder ein FL (wie im Video), ich hätte eher gedacht, dass das frühe Fahrzeuge erwischt (Konstruktionsschwäche) und dann behoben wird.
    Sieht eher danach aus, dass es mal wieder Sparmaßnahmen zur Modellpflege gab, z.B. weniger Vergussmasse oder ähnliches.

    Oder Spritzgusswerkzeug verschlissen und daher nicht mehr so gut abdichtend (müsste dann aber viele Fahrzeuge treffen, alle die aus dem gleichen Formnest beliefert wurden).

    Hatte ich auch schon 2 mal. Alles aus und abgeschlossen und Licht noch an (ich meine sogar das Xenon). Hab ich auch nicht schlecht gestaunt.

    Ich dachte mir damals, es könnte sich ja was in der Ansteuerung aufgehängt haben (ähnlich wie das teils schon bei Kommunikation zwischen Radio/Navi und Convers beobachtet wurde (was sich aber erst löst, wenn alles in den Ruhemodus geht)).

    Ich hatte einfach nochmals "Zündung an" aktiviert und dann nochmals das Licht an- und ausgeschaltet. Dann ging es aus.

    Später hatte ich mich mal gefragt, ob ich versehentlich die "coming home" Funktion aktiviert hatte: Nach Abstellen des Motors den Fernlichthebel betätigen. Danach geht das Abblendlicht mit Verzögerung aus.

    Beim letzten Bild hat die braune Isolierung definitiv was abbekommen. Kann sein, dass dadurch schon Kontakt und Pin im Stecker vergammelt sind. Kann auch sein, dass die Leitung in der Nähe durchgefault ist (ähnlich wie beim berühmten lila Klimakabel).

    Vorschlag: Stecker lösen und nachsehen, wie es im Inneren der Komponente (mutmaßlich Öldruckschalter) aussieht. Mach am besten ein aussagekräftiges Bild zum Bewerten.

    Dann auch beim Kabelbaumstecker "in das Gesicht" schauen, also dort wo beim Stecken die Pins reingehen. Sind in beiden Kammern Kontakte? Wie sehen die aus? Glänzend oder bereits oxidiert?

    Wenn die Kontakte (oder der Kontakt) oxidiert sind, wirst Du Ersatz brauchen mit einem Stück Leitung zum Anlöten an den Kabelbaum. Kontaktspray und "kratzen / schmirgeln" helfen nur für wenige Tage, da die Beschichtung hinüber ist.

    Daher am besten alle Nummern und Zeichen auf dem Stecker fotografieren und notieren, damit man nach Ersatz suchen kann.

    Keine Ahnung ob der von Tyco, Delph (Aptiv), Yazaki, ... ist.

    Wenn die Pins hinüber sind, wirst Du die Komponente brauchen.

    Und wie oben beschrieben den Kabelbaumstummel mal untersuchen, d.h. das Tape wegnehmen, ob man noch Reste eines 2-ten Kabels sieht.

    Allerdings: Falls es hier wirklich um den Öldruckschalter geht, wird das bei P1471 nicht helfen. Kann sein, dass der Steller im EGR hinüber ist.

    Anmerkung zum anderen Stecker: Hier ist der Deckel der Dichtung offen. Versuche mal, den zu schließen, der muss bündig abschließen.

    Sonst kann die Dichtung darunter verkannten und undicht werden.

    So, war gerade in der Garage und habe unseren 2.2 TDCI von 2008 zum Vergleich besichtigt.

    Das graue Gehäuse ist der Deckel der elektronischen Drosselklappe. Dieses Teil hört man nach dem Abstellen auch immer klacken.

    Jetzt aber zum Öldunst:

    In die Drosselklappe geht von unten der Turboschlauch, der vom Ladeluftkühler kommt. Ganz versteckt ist dort oben am Schlauchende auch die Rohrschelle (am besten auch mal fühlen).

    Meine Vermutungen zum Öldunst sind:

    a) Entweder ist die Schelle nicht gut festgezogen oder der Schlauch sitzt nicht perfekt oder hat im Bereich der Schelle erste Risse.
    Dadurch kann etwas Ansaugluft (unter Druck vom Turbo) austreten. Diese Luft enthält auch Öldunst, auch wenn das Fahrzeug fast keinen Ölverbrauch / Ölverlust hat.
    (Ich hatte noch keinen Turboschlauch in den Händen, der innen nicht etwas ölig war.) Eine gewisse Menge / Leckage bemerken die Drucksensoren nicht.

    Abhilfe wäre, den Schlauch (sofern unbeschädigt) komplett zu demontieren und innen im Anschlussbereich vom Öldunst reinigen (z.B. Spiritus), ebenso auch die Flansche, wo er befestigt wird.

    Achtung: Die obere Schelle ist fest mit dem Schlauch verbunden (war bei unserem so).

    Danach in korrekter Position montieren und die Schellen gut festziehen. Der Ladedruck ist nicht zu unterschätzen, auch ohne Chip-Tuning.

    b) Der Schlauch selbst hat bereits einen Riss, und zwar meist an der Rückseite zum Motor hin, wo er auch mehr "Wärmestress" hat. Dort kann auch Luft mit Ölnebel austreten.

    Am besten mal von außen auf Risse oder Verformung fühlen. Wenn er gut ölig ist, hat er meist schon einen kleinen Riss.

    Abhilfe ist ein neuer Schlauch, von Ford gibt's den aber nur mit dem unteren Rohrstück dran (zumindest bisher).
    Daher habe ich bei uns einen aus dem Zubehör verbaut (ich meine Silikonschlauch mit Gewebe). Den gibt es in schwarz und blau.

    Der ist jetzt ca. 4 Jahre drin und hat sich bestens bewährt (ich war erst skeptisch, da ich so einen Schlauch noch nicht verbaut hatte).
    Natürlich habe ich neue Schellen verbaut, und zwar die breiten robusten.
    (Ich ersetze wo ich kann die schmalen Dinger ab Werk, damit hatte ich noch nie abrutschende Turboschäuche.)

    Thema Ölverdünnung:

    Der Ölmessstab beim 2.2 TDCI ist vom Ablesen her eine Katastrophe, wenn der Motor vorher gelaufen ist.

    Durch seine "Zwirbelform" nimmt er immer etwas Öl aus dem Peilstabrohr mit, wodurch man nie richtig den Ölstand ablesen kann, wenn der Motor vorher gelaufen ist.

    Bist Du sicher, dass der Ölstand gestiegen ist, oder liegt es ggf. doch an der schlechten Ablesbarkeit?

    Mein Tipp wäre, den Ölstand nach längerer Standzeit des Motors abzulesen, dann hat man nicht den oben beschriebenen Effekt.

    Zusätzliche Kontrollen:

    Kein Ölfilm im Kühlwasser? Nicht dass Wasser ins Öl gegangen wäre.

    Wie sieht der Einfülldeckel aus? Nur Öldunst dran oder auch grau-brauner "Schaum"?

    Viel Erfolg bei der Suche nach dem Öldunst!

    :autoschraub: