Habe leider keine Erfahrung, musste bei meinem 2.2 noch nie was zwischen Ölwechseln nachfüllen (aktuell ca. 292.000km).
Beiträge von Endurance
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Hatte ich auch schon 2 mal. Alles aus und abgeschlossen und Licht noch an (ich meine sogar das Xenon). Hab ich auch nicht schlecht gestaunt.
Ich dachte mir damals, es könnte sich ja was in der Ansteuerung aufgehängt haben (ähnlich wie das teils schon bei Kommunikation zwischen Radio/Navi und Convers beobachtet wurde (was sich aber erst löst, wenn alles in den Ruhemodus geht)).
Ich hatte einfach nochmals "Zündung an" aktiviert und dann nochmals das Licht an- und ausgeschaltet. Dann ging es aus.
Später hatte ich mich mal gefragt, ob ich versehentlich die "coming home" Funktion aktiviert hatte: Nach Abstellen des Motors den Fernlichthebel betätigen. Danach geht das Abblendlicht mit Verzögerung aus.
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Beim letzten Bild hat die braune Isolierung definitiv was abbekommen. Kann sein, dass dadurch schon Kontakt und Pin im Stecker vergammelt sind. Kann auch sein, dass die Leitung in der Nähe durchgefault ist (ähnlich wie beim berühmten lila Klimakabel).

Vorschlag: Stecker lösen und nachsehen, wie es im Inneren der Komponente (mutmaßlich Öldruckschalter) aussieht. Mach am besten ein aussagekräftiges Bild zum Bewerten.
Dann auch beim Kabelbaumstecker "in das Gesicht" schauen, also dort wo beim Stecken die Pins reingehen. Sind in beiden Kammern Kontakte? Wie sehen die aus? Glänzend oder bereits oxidiert?
Wenn die Kontakte (oder der Kontakt) oxidiert sind, wirst Du Ersatz brauchen mit einem Stück Leitung zum Anlöten an den Kabelbaum. Kontaktspray und "kratzen / schmirgeln" helfen nur für wenige Tage, da die Beschichtung hinüber ist.
Daher am besten alle Nummern und Zeichen auf dem Stecker fotografieren und notieren, damit man nach Ersatz suchen kann.
Keine Ahnung ob der von Tyco, Delph (Aptiv), Yazaki, ... ist.
Wenn die Pins hinüber sind, wirst Du die Komponente brauchen.
Und wie oben beschrieben den Kabelbaumstummel mal untersuchen, d.h. das Tape wegnehmen, ob man noch Reste eines 2-ten Kabels sieht.
Allerdings: Falls es hier wirklich um den Öldruckschalter geht, wird das bei P1471 nicht helfen. Kann sein, dass der Steller im EGR hinüber ist.
Anmerkung zum anderen Stecker: Hier ist der Deckel der Dichtung offen. Versuche mal, den zu schließen, der muss bündig abschließen.
Sonst kann die Dichtung darunter verkannten und undicht werden.

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Und nach den Scheinwerfern werden die Augen nass, wenn man erfährt, was dieser Deckel kostet.



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So, war gerade in der Garage und habe unseren 2.2 TDCI von 2008 zum Vergleich besichtigt.
Das graue Gehäuse ist der Deckel der elektronischen Drosselklappe. Dieses Teil hört man nach dem Abstellen auch immer klacken.
Jetzt aber zum Öldunst:
In die Drosselklappe geht von unten der Turboschlauch, der vom Ladeluftkühler kommt. Ganz versteckt ist dort oben am Schlauchende auch die Rohrschelle (am besten auch mal fühlen).
Meine Vermutungen zum Öldunst sind:
a) Entweder ist die Schelle nicht gut festgezogen oder der Schlauch sitzt nicht perfekt oder hat im Bereich der Schelle erste Risse.
Dadurch kann etwas Ansaugluft (unter Druck vom Turbo) austreten. Diese Luft enthält auch Öldunst, auch wenn das Fahrzeug fast keinen Ölverbrauch / Ölverlust hat.
(Ich hatte noch keinen Turboschlauch in den Händen, der innen nicht etwas ölig war.) Eine gewisse Menge / Leckage bemerken die Drucksensoren nicht.Abhilfe wäre, den Schlauch (sofern unbeschädigt) komplett zu demontieren und innen im Anschlussbereich vom Öldunst reinigen (z.B. Spiritus), ebenso auch die Flansche, wo er befestigt wird.
Achtung: Die obere Schelle ist fest mit dem Schlauch verbunden (war bei unserem so).
Danach in korrekter Position montieren und die Schellen gut festziehen. Der Ladedruck ist nicht zu unterschätzen, auch ohne Chip-Tuning.
b) Der Schlauch selbst hat bereits einen Riss, und zwar meist an der Rückseite zum Motor hin, wo er auch mehr "Wärmestress" hat. Dort kann auch Luft mit Ölnebel austreten.
Am besten mal von außen auf Risse oder Verformung fühlen. Wenn er gut ölig ist, hat er meist schon einen kleinen Riss.
Abhilfe ist ein neuer Schlauch, von Ford gibt's den aber nur mit dem unteren Rohrstück dran (zumindest bisher).
Daher habe ich bei uns einen aus dem Zubehör verbaut (ich meine Silikonschlauch mit Gewebe). Den gibt es in schwarz und blau.Der ist jetzt ca. 4 Jahre drin und hat sich bestens bewährt (ich war erst skeptisch, da ich so einen Schlauch noch nicht verbaut hatte).
Natürlich habe ich neue Schellen verbaut, und zwar die breiten robusten.
(Ich ersetze wo ich kann die schmalen Dinger ab Werk, damit hatte ich noch nie abrutschende Turboschäuche.)Thema Ölverdünnung:
Der Ölmessstab beim 2.2 TDCI ist vom Ablesen her eine Katastrophe, wenn der Motor vorher gelaufen ist.
Durch seine "Zwirbelform" nimmt er immer etwas Öl aus dem Peilstabrohr mit, wodurch man nie richtig den Ölstand ablesen kann, wenn der Motor vorher gelaufen ist.
Bist Du sicher, dass der Ölstand gestiegen ist, oder liegt es ggf. doch an der schlechten Ablesbarkeit?
Mein Tipp wäre, den Ölstand nach längerer Standzeit des Motors abzulesen, dann hat man nicht den oben beschriebenen Effekt.
Zusätzliche Kontrollen:
Kein Ölfilm im Kühlwasser? Nicht dass Wasser ins Öl gegangen wäre.
Wie sieht der Einfülldeckel aus? Nur Öldunst dran oder auch grau-brauner "Schaum"?
Viel Erfolg bei der Suche nach dem Öldunst!

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Das ist der selbe Anbieter wie der aus meinem Link. Und wenn du da mal direkt bei denen nachschaust wirst du feststellen dass dies keine OEM-Federn sind.
Die kosten ca. das vierfache.
Der Anbieter hat einen gut sortierten Katalog und sogar die Federn für die Ausführung mit Niveauregulierung im Angebot (die sicher relativ selten verbaut wurde).
Ob der Ford beliefert? Die Niveauregulierungsfedern sind da für mich so ein Hinweis, denn solche Sondervarianten machen Aftermarket-Lieferanten eher nicht einfach so, weil es sich nicht wirklich rechnet, da wenig nachgefragt.
(Für den Mondeo MKI/II Turnier bietet er diese nicht an, obwohl die bei Ausführung mit dem Turnier 2,5 V6 Serie waren, egal ob Ghia oder nicht. Ist zwar auch 'ne seltenere Motorisierung, Niveauregulierungsfedern könnten aber wegen "Serie" damit in ähnliche Stückzahlenbereiche wie beim MKIV kommen.)
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Also ich habe damals Innenleuchte und Sonnenblende + deren Beleuchtung ausgebaut, ich meine aber nicht den Haltegriff. Zusätzlich die Verkleidung der A-Säule.
Ich denke, ich hatte damals an der alten Leitung eine Schnur befestigt und an dieser dann die neue Leitung und so die neue Leitung eingezogen, von Richtung Innenleuchte zur A-Säule.
Damit an den Steckern die Leitung nicht verhakt, hatte ich mit Klebeband praktisch eine Art Spitze modelliert.
Das ist alles nur so ca. aus der Erinnerung, ich hatte damals keine Fotos gemacht.
Aber in einem bin ich mir sicher: Den Dachhimmel habe ich nicht demontiert, ggf. teilweise vorsichtig etwas heruntergezogen.
Es gab eine Stelle im Bereich der Sonnenblende, wo es etwas gedauert hat, dort war eine Struktur am Dach, die es hakelig gemacht hat.
Am besten Geduld mitbringen.
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Hat die Eingabe bei Dir nicht funktioniert?
Ich habe ein paar Infos gesendet.
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Kann ich nur bestätigen, leider.
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Gib mal hier die VIN ein (WF0GXXGBBG8......), dann kommen viele Daten und Infos, u.a. auch die "Serie" (Serie 66 = Titanium X)
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Herzlich
und viel Erfolg bei der Suche!Im Forum kann man ja nach möglichen Problempunkten suchen, um sich nicht ein Problem "einzukaufen".
(Z. B.: Keinerlei Rucken / Knacken in der Lenkung, Domlager vorne an der Feder "fühlen", Lager der Längslenker hinten OK, Handbremse öffnet und klemmt nicht, kein Wackeln bei den elektrisch verstellbaren Sitzen, Schiebedachablauf endet draußen und nicht im Innenraum, Powershift schaltet und kuppelt immer korrekt (wurden Ölwechsel nach Vorgabe gemacht?), Auspuffhalter nicht abgegammelt am Topf und Rohr, Anzahl Satelliten bei Navi vFL, Motorlüfter läuft an bei Einschaltung Klima, Xenon auch wirklich hell)
Nicht abschrecken lassen, die MK4 sind meiner Meinung nach recht robust und genügsam, aber mit den Jahren und Kilometern kann das eine oder andere schon auftreten.
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Hallo Marek,
kann gut sein, dass Du den Stecker schon im Fahrzeug hast, siehe hierzu: Lage Stecker
Die Öffnung kann man deutlich einfacher von außen machen, siehe hierzu: Öffnung von außen
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Beeindruckend!
Ich dachte seither, das ist v.a. bei Direkteinspritzer-Benzinern notwendig, da der reinigende Kraftstoff im Ansaugkanal fehlt.
Beim Diesel (egal ob Direkteinspritzer oder Vorkammer) kam ja nie Kraftstoff über den Ansaugkanal zum Reinigen. Dort war es schon "rußig", schien aber nicht die großen Probleme zu verursachen (außer beim AGR).
Ähnlich wie beim DENOX System bräuchte man wohl eine Düse, die - egal ob Benziner oder Diesel - ein Reinigungsmittel ab und zu in den Ansaugtrakt abgibt, damit alles halbwegs sauber bleibt.

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Dear Igor,
many thanks for this contribution, despite it's in english.

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Unwucht an den Antriebswellen, wodurch auch immer?
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Ergänzend zu Ossis Vorschlägen: Mit einer Lampe und ggf. Spiegel das Blechgehäuse des Turboladers auf Risse untersuchen.
Im Bereich 90.000-140.000km habe ich schon mehrfach von Rissen des geschweißten Blechgehäuses bei 2.0 Ecoboost gelesen.
Falschluft oder Druckabfall kann möglichweise auch so ein Verhalten erzeugen
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Vielen Dank für das Bild!

Sieht ja heftig aus.
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Hast Du ein Bild? Das wäre möglicherweise was für Wald- und Forstarbeiter.

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Hier mal ein ganz anderes "Hobby":
Weder Urlaub noch sparen
, sondern Studentenbude für unsere Älteste reinigen und möblieren.Habe das Thema zeitlich total unterschätzt. Dafür ist es jetzt gemütlich.
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Ich würde auf jeden Fall auch die Trenn-Steckverbindung zür Tür überprüfen (im Bereich der Türscharniere).
Ist sie richtig zusammengesteckt? Sehen die Pins innen alle gut aus (keine Korrosionsspuren), wenn man den Stecker öffnet?
Sind Pins und Buchsen in ihrer Endposition?Es kann durchaus vorkommen, dass Stecker nicht richtig bestückt oder montiert sind ab Werk, was man nicht immer sofort merkt aber irgendwann mal zuschlägt.