Bisher werden Module im Fahrzeug mit Hilfe von Integriertes Diagnosesystem und der Funktion "Modul-Programmierung" (Inhale/Exhale) konfiguriert.
Hierbei wird der Ist-Zustand des jeweiligen Moduls in das Integriertes Diagnosesystem eingelesen und anschließend in das neue Modul eingespeichert.
Bei diesem Fahrzeug kommt die Zentrale Modulkonfiguration zum Einsatz.
Hierbei werden alle notwendigen Konfigurationsparameter werkseitig im Zentralelektrikmodul hinterlegt und von dort aus über das Steuergerätenetzwerk-Kommunikationsnetzwerk an die einzelnen Module übermittelt.
Wird ein Modul getauscht, so werden die notwendigen Konfigurationsparameter beim nächsten Einschalten der Zündung in das neue Modul eingegeben und abgespeichert.
Dieser Vorgang muss ebenfalls mit Hilfe von Integriertes Diagnosesystem durchgeführt werden.
Hierbei werden die Daten jedoch nicht wie bisher in das Integriertes Diagnosesystem eingelesen, sondern vom Zentralelektrikmodul an das jeweilige Modul übermittelt. Über das Integriertes Diagnosesystem wird lediglich die Durchführung eingeleitet und überwacht.
Außerdem werden eventuell vorhandene Fehlercodes ausgelesen sowie Hinweise zu Servicearbeiten, die bei einem Modultausch notwendig sind, angezeigt.