Hab ich mir gedacht, dass das offiziell nicht geht. Also kann ich nicht irgendwo den Tacho wieder auf 9100 km zurückdrehen lassen und ihn verkaufen - natürlich mit Hinweis darauf, dass er einmal hoch und einmal runter gedreht wurde? Gilt das dann auch schon als Grauzone oder gar gesetzeswidrig?
Also wenn man einen Tacho einzeln als Ersatzteil verkauft, macht man sich auf keinen Fall strafbar, wenn man den Tacho vorher zurückdrehen läßt.
Man kann ihn auch auf 0 drehen lassen, wenn man sich davon eine höhere Verkäuflichkeit erhofft.
Das ist in dem Fall auch keine Grauzone. Man sollte aber natürlich fairerweise angeben, wieviel Betriebsstunden (also alter Tachostand) das Gerät hatte.
Die Aussagen oben bezogen sich auf die Fähigkeit des Ford-IDS, das Rückstellen betreffend - Zurückdrehen geht mit dem IDS technisch nicht.
Auf die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften muß letzlich der Käufer achten, d.h. den neuen Tacho wieder auf den Stand seines vorherigen Tachos zu bringen.
Nun fragt sich letzlich nur, ob sich die Kosten rechnen, die bei Rückstellen auf 0 bei einem freien Tacho-Dreher anfallen - also ob man den Betrag letztlich mehr erlöst.