Dabei vergisst du leider, dass die Fahrzeugkonzepte und die Zielgruppen nicht unterschiedlicher sein könnten. Der RS wird weltweit verkauft werden und dürfte auch als Nischenfahrzeug in jedem einzelnen Markt insgesamt mehr Käufer anziehen, als ein gepimpter Mondeo, der nur in wenigen Märkten eine Klientel finden wird. Während der eine erfolgreich auf den ambitionierten Sportfahrer zielt, ist der andere eher was für den Papi, der ab und an mal mit schwerem Fuß auf der Bahn unterwegs sein will. Dass es von letzteren nicht allzu viele gibt, hat man bereits beim seligen MK3 ST gemerkt und das dürfte die Entscheidung gelenkt haben, eine solche Variante schon beim MK4 nicht mehr anzubieten.
Meines Erachtens ist der Schlüssel in den USA zu suchen. Solange sich ein Fusion ST dort bei den Käufern nicht unterbringen lässt, solange werden weder signifikante Stückzahlen erreicht, noch die Notwendigkeit dafür in den Fokus des dortigen Managements gerückt. Wer aber dort eine sportliche, üppig motorisierte Limousine fahren möchte (Kombi kennen die da eh kaum), der greift dort zum Taurus und so ein Fusion ist dort ein Brot-und-Butter-Auto und nicht Top-of-the-line wie hier.
OH