Beiträge von Onkel Henry

    Danach erscheint mir auf den Display Fahrzeugidentifikationsnummer eingebe,


    Damit ist die Fahrgestellnummer gemeint. Die findest du in den Papieren oder in dem kleinen ausgesparten Feld hinter der Windschutzscheibe am unteren Rand. Aber merkwürdig ist das schon, dass du die eingeben sollst.
    OH

    Also ich bin auch voll dagegen schon allein anders rum gedacht sollte einem der Wagen nicht zusagen und man noch ein paar andere anschauen und probefahren bezahlt man dann jedem Händler die 50 ? sinds auch schnell ein paar Hundert.


    Ein solches Szenario ist eher unwahrscheinlich. Wer auf die Suche nach einem neuen Fahrzeug geht, hat in aller Regel bestimmte Vorstellungen und führt eine Vorauswahl durch. Das bei der endgültigen Selektierung dann mehrere Hundert Euro draufgehen, ist daher kaum zu erwarten.
    Und ich schreibs nochmal: Lieber vorher nen Hunni in Probefahrten investiert, als mehrere Tausend in den Sand gesetzt, weil es das ohne Probefahrt gekaufte Auto doch das falsche war.

    Und ich denke mal in normalfall geht man zu den Händlern in seiner Umgebung und der Händler verdient ja nicht nur am Verkauf sondern auch an den Inspektionen.

    Ja klar, der Händler verdient an den Inspektionen, am Öl, an den Teilen, an den Updates und und und...
    Aber irgendwie fällt mir hier immer auf, wie jeder versucht, all das zu umgehen. Öl und Teile werden zur Inspektion mitgebracht und weil die Lohnraten ja völlig inakzeptabel sind wird spätestens nach Ablauf der Garantie selbige komplett bei Achmed an der Ecke gemacht. Das geht soweit, dass Teilepreise erst gar nicht mehr beim Händler angefragt, sondern hier direkt Suchanzeigen geschaltet werden, selbst wenn es nur um wenige Euro geht.

    Am Ende des Tages führt der Händler seinen Laden aber nicht aus caritativen Erwägungen. Kleiner Auszug aus den kundenseitigen Erwartungen gefällig? Wie wäre es mit einem gut bestückten, hellen und freundlichen Showroom in modernem Design? Das ist doch selbstverständlich, nicht wahr? Oder alle Spezialwerkzeuge und Diagonsegeräte? Na die brauch man doch als Händler, wie soll man sonst arbeiten können? Na gut, und wie sieht es mit kostenlosem Leihwagen aus? Waschen und aussaugen des Autos nach der Inspektion? oder so Kleinigkeiten wie Kaffee in der Wartezone, oder eine saubere Kundentoilette? War schon mal jemand bei Achmed an der Ecke auf selbiger? Da werden selbst eingefleischte Sitzpinkler wieder rückfällig.

    Nicht das ich falsch verstanden werde: viele Dinge empfinde ich auch als überzogen und darunter fallen zum Beispiel Ölpreise von 20 Euro pro Liter oder gar mehr. Aber das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen und zwar für beide Seiten.
    OH

    @spike
    Ich habe kein Problem damit, wenn du meine Beiträge nutzt. Das ist ein öffentliches Forum und wer das nicht will, darf hier nix schreiben.
    Ich mach mir das mal einfach und kopiere einfach hier rein, was ich bereits im GJR Thread geschrieben habe:

    Das man sich als Käufer bei solchen Ansinnen ziert, als hätte man einen unsittlichen Antrag bekommen, finde ich ehrlich gesagt unverständlich. Ob es nun Neu- oder Gebrauchtwagen sind - in jedem Fall tätigt man da eine erhebliche Investition von mehreren (zehn?)tausend Euro. Da sind 20 oder 50 für eine Probefahrt gut investiertes Geld, wenn es darum geht, ob einem dieses Auto in seiner Gesamtheit zusagt oder nicht. Eine kostenlose Fehlentscheidung kann da viel teurer werden.
    Demgegenüber steht nun der Händler, der gerade bei Neuwagenprobefahrten diese Fahrzeuge ankaufen und zulassen muss, was zu einem erheblichen Wertverlust führt. Meistens hält er aber nicht nur ein Fahrzeug zur Probefahrt bereit und je nach Größe des Autohauses beläuft sich die Kapitalbindung schnell auf einen sechsstelligen Betrag. Nicht selten bedankt sich der Probefahrende dann artig und bestellt sein Auto anschliessend im Internet, falls er überhaupt vorhatte eines zu kaufen. Diesem Trend tragen immer mehr Händler natürlich Rechnung und ich persönlich finde das auch legitim. Ich habe den Betrag gerne gezahlt, zumal er anschliessend beim Kauf verrechnet wurde.

    Das gilt natürlich für Probefahrten im Rahmen des Fahrzeugverkaufs. Hier ging es aber ursprünglich um den Service und da ist die Geschichte in meinen Augen deutlich schwieriger. Kostenlose (und vor allem qualifizierte!) Beratung und Probefahrt sind für den Kunden natürlich angenehm und tragen zur Kundenbindung bei, wie man hier ja bereits lesen konnte. Problematisch wird es dann, wenn du Kunden hast, die die Flöhe husten hören und/oder nach einem Grund suchen, das Auto wieder loszuwerden. Da kann ich mir schon gut vorstellen, dass man die benötigte Zeit ab einem gewissen Punkt auch schon einmal in Rechnung stellt.

    Abschliessend sollte sich jeder mal fragen, wie bereit er oder sie selbst ist, in unserer durchorganisierten Wirtschaft Dienstleistungen kostenlos bereit zu stellen. Ossis Fernsehbeispiel zeigt, wie sehr wir solche Leistungen für selbstverständlich nehmen und mein folgendes wie schnell das ausarten kann:
    Irgendwann werde ich ja mal in den Ruhestand gehen. Was sollte mich dann davon abhalten mit Campingstuhl und Thermoskanne mich um kurz vor acht beim Elektronikfachmarkt einzufinden um dort die Tagesschau anzusehen? Da ist geheizt, man kommt unter Leute, hat immer die neuesten Geräte vor der Nase und je nach Öffnungszeiten reicht es auch noch für den nächsten Spielfilm.
    Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ich denke, es wird in Zukunft zwei Lager geben. Die einen benötigen weder Probefahrt noch Beratung und bestellen und kaufen ihr Auto aus dem Netz. Die anderen sind anspruchsvoller und wollen genau das vorgenannte. Für diese beiden Klientel muss der Handel gewappnet sein und passende Angebote bereithalten. Die ersteren sind preissensitiv und werden zusätzliche Kosten nicht akzeptieren, während die zweitgenannten Käufer sich in der Regel darüber im Klaren sind, dass Dienstleistungen in aller Regel bezahlt werden müssen. Nach meiner Einschätzung befinden wir uns derzeit gerade in der Übergangsphase und daher kommt es nun zu diesen Irritationen bei jenen, die kostenlose Angebote gewöhnt sind.
    OH

    Die müssen es ja nötig haben. Manchmal habe ich echt den Eindruck die wollen keine Autos mehr verkaufen, egal welches Autohaus und welche Summe das Fahrzeug Kosten soll. Und wenn du dann eins kaufen willst sind da auch gerade mal 5 Liter Sprit drinn.


    Das man sich als Käufer bei solchen Ansinnen ziert, als hätte man einen unsittlichen Antrag bekommen, finde ich ehrlich gesagt unverständlich. Ob es nun Neu- oder Gebrauchtwagen sind - in jedem Fall tätigt man da eine erhebliche Investition von mehreren (zehn?)tausend Euro. Da sind 20 oder 50 für eine Probefahrt gut investiertes Geld, wenn es darum geht, ob einem dieses Auto in seiner Gesamtheit zusagt oder nicht. Eine kostenlose Fehlentscheidung kann da viel tuerer werden.
    Demgegenüber steht nun der Händler, der gerade bei Neuwagenprobefahrten diese Fahrzeuge ankaufen und zulassen muss, was zu einem erheblichen Wertverlust führt. Meistens hält er aber nicht nur ein Fahrzeug zur Probefahrt bereit und je nach Größe des Autohauses beläuft sich die Kapitalbindung schnell auf einen sechsstelligen Betrag. Nicht selten bedankt sich der Probefahrende dann artig und bestellt sein Auto anschliessend im Internet, falls er überhaupt vorhatte eines zu kaufen. Diesem Trend tragen immer mehr Händler natürlich Rechnung und ich persönlich finde das auch legitim. Ich habe den Betrag gerne gezahlt, zumal er anschliessend beim Kauf verrechnet wurde.

    Das gilt natürlich für Probefahrten im Rahmen des Fahrzeugverkaufs. Hier ging es aber ursprünglich um den Service und da ist die Geschichte in meinen Augen deutlich schwieriger. Kostenlose (und vor allem qualifizierte!) Beratung und Probefahrt sind für den Kunden natürlich angenehm und tragen zur Kundenbindung bei, wie man hier ja bereits lesen konnte. Problematisch wird es dann, wenn du Kunden hast, die die Flöhe husten hören und/oder nach einem Grund suchen, das Auto wieder loszuwerden. Da kann ich mir schon gut vorstellen, dass man die benötigte Zeit ab einem gewissen Punkt auch schon einmal in Rechnung stellt.
    OH

    Ossi, dein Händler ist ein Volltrottel. Der sollte nicht nachsehen, ob die Manschetten dicht sind, sondern ob das verlorene Öl da drin ist. Dazu muss man die natürlich öffnen. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass der das Problem in die Nachgarantiezeit verlegen will.
    Wenn ich schon höre, dass da ab Werk zuwenig drin gewesen sein soll, rollen sich mir die Fußnägel auf. Solche Aussagen kann nur treffen, wer noch nie eine moderne Fahrzeugproduktion gesehen hat. Du wärst dann Sommers wie Winters drei Jahre lang mit zu wenig Servoöl durch die Gegend gegurkt, ohne dass das bis dato aufgefallen wäre? Wer sowas von sich gibt ist allenfalls Bademeister, hat aber nix mit Autos an sich zu tun.
    OH

    Es gibt sinnvolles Tuning nur gibt es auch Dinge die nur Geld kosten und pseudo Wirkung haben. Einzig die Optik kann ich zustimmen.

    Es gibt nur sinnvolles Tuning, denn der Begriff stammt vom englischen "to tune" und bedeutet nichts anderes als abstimmen. Abgestimmt wird das Fahrzeug auf die persönlichen Bedürfnisse des Eigentümers oder Fahrers und der ist der Einzige der entscheidet, was für ihn sinnvoll ist. Alles was er nicht für sinnvoll hält, lässt er eben weg. Das mögen nun andere aus verschiedensten Gründen völlig anders beurteilen, was aber der Sinnhaftigkeit für den Eigentümer/Fahrer keinen Abbruch tut. Wenn jemand von der Wirkung von Kraftstoffmagneten überzeugt ist, dann ist das für ihn genauso sinnvoll, wie für andere die Nutzung von Winterreifen oder Leistungssteigerungen.

    Eine völlig andere Diskussion ist, ob verschiedene Maßnahmen technische Eigenschaften positiv beeinflussen. Da kann man eindeutig festhalten, dass die Wirkung von Kraftstoffmagneten keinen messbaren Einfluss auf das Leistungsvermögen eines Fahrzeugs hat (solange es nicht zu viele werden), während die Wirkung von Winterreifen auf entsprechenden Fahrbahnverhältnissen mehrfach nachgewiesen ist.

    Man sollte in solchen Tuningdiskussionen also nicht die persönliche Meinung in den Vordergrund rücken, sondern sich auf nachvollziehbare oder nachweisbare Fakten beschränken. Alles andere artet nur aus, ohne das irgendwer etwas dabei gewinnt.
    OH

    @Mondeo-Schub
    Es hieß ja "über durchschnittliche Bewertungen nicht hinauskommen". Das bedeutet, dass diese Refien durchaus auch schlechter als durchschnitlich bewertet werden.

    Nur seit der Gesetzgeber eingegriffen hat......


    Wenn deine Angaben stimmen, musst du den Gestzgeber doch nicht fürchten. Die winterlichen Straßenverhältnisse, bei denen entsprechende Bereifung vorgeschrieben wäre, kommen bei dir dann nur alle zehn Jahre vor. Nur dann dürftest du mit deinem Auto nicht fahren und könntest die restlichen neun Jahre und 360 Tage die Vorzüge der Sommerbereifung geniessen. An den restlichen fünf Tagen grüßen dann Bus und Bahn oder ein Mietwagen, der entsprechend ausgerüstet ist.
    Nur noch soviel zu deinem derzeitigen Problem: auch bei Reifen gilt die Gewährleistungspflicht! So kannst du vielleicht wenig gegen die Geräuschentwicklung machen, wenn du diese Reifen explizit bestellt hast. Du musst aber sicherlich nicht hinnehmen, dass die Reifen Vibrationen verursachen oder das Fahrvehalten des Fahrzeugs unsicher wird. Da ist der Reifenhändler in der Pflicht und kann sich nicht damit herausreden, dass die Reifen nicht zum Auto passen. Der Hersteller hat den Mondeo schließlich nicht als ein Auto indentifiziert, auf den diese Reifen nicht aufgezogen werden dürfen. Dass es auch anders geht, zeigt die Originalbereifung.
    OH