Na, dann lass uns mal rechnen.
Eine gescheite Zündkerzennuss in 16mm dürfte ab 20,- Euro aufwärts zu bekommen sein. Der passende Drehmomentschlüssel von Hazet o.ä. dürfte bei etwa 100,- Euro liegen. Wenn schon das passende Werkzeug nicht vorhanden ist, liegt die Vermutung nahe, dass es mit den entsprechenden Kenntnissen auch nicht weit her ist. Entsprechend hoch ist das Murksrisiko.
Nun kommt die Gegenrechnung.
Der Ffh oder wahlweise die freie Werkstatt erledigt den Tausch der Zündkerzen innerhalb einer halben Stunde. Bei einem Arbeitspreis von 50-100,- Euro macht das ohne Material also zwischen 25,- und 50,-Euro. Das Ganze ist völlig ohne Risiko, da in der Regel passendes Werkzeug und Kenntnisse vorhanden sind und eine Werkstatt ein Jahr Gewährleistung auf ihre Arbeit geben muss.
Fazit: Ohne das Risikogefälle monetär bewerten zu können bleibt festzuhalten, dass allein für die Anschaffung des Werkzeugs zwischen zwei und fünf Zündkerzenwechsel in der Werkstatt bezahlt werden könnten. Das entspricht einer Fahrleistung von 120-300.000 km.
Wie sagte jemand hier noch in einem anderen Trööt: Mathe ist ein Arschloch
OH