Beiträge von Onkel Henry

    Ich würde mir auf jeden Fall einen Nachweis vorlegen lassen, was der Austauschmotor gelaufen hat.

    Der darf eigentlich gar nix gelaufen haben, denn sonst ist es kein Austauschmotor sondern ein Gebrauchtmotor - gaaaanz andere Nummer. In Bezug auf den Austauschmotor wäre interessant, was dieser beinhaltet. Ist es nur der Shortblock oder ein kompletter Motor? Und noch viel wichtiger: was hat zum Motorschaden geführt? Ist das Teil identifiziert oder muss man erwarten, dass der neue Motor über kurz oder lang wieder ausfällt?
    OH

    Der Motor kostet 4.329,-€ plus a+e in etwa 13h
    und halt Material zum Aus und Einbau .... ich mein da wärst ca. bei 6.000,-€ gewesen ggf. Kulanz da gibts rechnerisch eigentlich keine Überlegung was man gemacht hätte besser .. ich mein deine Lösung ist auch gut so ist es nicht aber weißt was ich meine ?

    In der Rechnung fehlen aber die Injektoren. Da stellt sich auch die Frage, ob und wie die beim Austausch des Motors überprüft worden wären. Hätte man die nämlich einfach wieder eingebaut, wäre der Austauschmotor ja wieder innerhalb kurzer Zeit ausgefallen.
    OH

    Ein defekter Injektor erscheint mir unwahrscheinlich, denn der würde ja Diesel schmeißen (das riecht man), und nicht Öl oder Wasser. Wenn das nur unten auf der Motorabdeckung zu finden ist, dann glaube ich nicht an den Injektor. Der müsste dann ja nach außen undicht sein und das gäbe ne ziemliche Sauerei im gesamten Motorraum.
    OH

    Fehlercode lautet: Magnetventil Ladedruckregelung, Funktionsstörung.

    Naja, das ist ja kein Fehlercode, sondern eine Interpretation eines solchen. woher die stammt, und ob sie richtig ist, wissen wir nicht, aber wir nehmen erst einmal an, dass sie zutrifft.

    Dann sag ich mal Lambdasonde

    Die Lambdasonde führt aber nicht zu einem Fehlercode, der auf falschen Ladedruck hinweist. Allenfalls der in dem verlinkten Thread gegebene Hinweis auf den gerissenen Turboschlauch würde da passen.

    Schonmal anstatt der LAMDA an den Turbo gedacht? Der springt doch meines wissens bei ca. 2900 U/Min ein...... Nicht das der nicht genügend Druck bekommt aufgrund des undichten Auspuffs.... Vllt meldet er deshalb das Magnetventil?

    Wenn der Turbo erst bei 2900/min Druck liefern würde, wäre das Auto nahezu unfahrbar im Alltagsbetrieb.
    Der Grund für den Fehlercode könnte aber in der Tat in einer Undichtigkeit des Abgassystems liegen. Wenn die Krümmerbolzen lose oder abgerissen sind, wie es hier bereits von anderen Usern berichtet wurde, dann pfeift der Abgasstrom möglicherweise vor dem Turbo ins Freie und dieser kann dann nicht mehr genügend Druck aufbauen. Ob das hier tatsächlich zutrifft, kann man aber nur am Fahrzeug selbst überprüfen. Zuerst muss das also mal geklärt werden, sonst ist das nur ein sinnloses Ratespiel.
    OH
    PS: Es heißt tatsächlich Lambdasonde, was sich von einem griechischen Buchstaben ableitet.

    Der Hersteller will ja die Kosten senken und eine Maßnahme ist eben, die Komplexität zu senken. Da man in ein Plastikteil relativ leicht eine entsprechende Öffnung machen kann, lässt man die einfach weg, wenn sie in der Produktion nicht mehr gebraucht wird. So ein Vorgehen ist ja auch nicht darauf abgestimmt, dass der Endkunde sich damit auseinander setzt, sondern der soll brav zum Händler fahren und den dremeln lassen.
    OH

    Bei den Punkten sage ich persönlich "So What!", denn das hat hier weder was mit Flensburg noch mit Payback zu tun. Aber das mit der Suchfunktion ist blöd, denn dann ergibt es auch keinen Sinn, andere darauf hinzuweisen. Ich hab das ausprobiert und komme zum selben Ergebnis.
    OH

    Da geht unter dem Scheinwerfer ein relativ dicker Kabelstrang zum PCM und der ist hier schon des Öfteren Thema gewesen, weil übergelaufenes Scheibenwaschwasser da drauf läuft, die Isolierung anlöst und dann die Leitungen wegkorrodieren. Die Glühkerzenkontrolle wäre eine 0,5er weiß-orange Leitung und eine 0,75er grüne und am Luftmassenmesser hängen vier 0,75er Leitungen: Violett-grau, gelb-violett, blau und blau-grau.
    OH

    Naja, bei 100.000 kann man den Komfortumfang schon mal mitnehmen. Ein Bestandteil ist meines Wissens, dass zur Kontrolle der Bremse die Räder runtergenommen werden. Das halte ich bei der Kilometerleistung nicht für die schlechteste Idee. Ansonsten kann man auf dieses Serviceangebot aber dankend verzichten, denn Verbandskasten und TÜV-Plakette kann man auch selbst in Augenschein nehmen.
    OH

    Vom Lagern werden die Federn nicht brechen. Das hätte nur dann eine Relevanz, wenn die Federn Rostnarben angesetzt haben oder beim Ein- oder Ausbau in Form einer Kerbe beschädigt werden.
    Das deine Winterreifen keinen Ärger machen liegt aber auch daran, dass sie zwei Nummern schmaler und ein Zoll kleiner als die Sommerreifen sind. Da verringert sich die Aufstandsfläche und damit "walkt" der Reifen tendenziell mehr, was die Sägezahnbildung verringert. Hier könntest du überlegen, zugunsten besseren Abrollkomforts auf die Optik zu verzichten und auch für die Sommerräder auf das kleinere Format umsteigen. Du kannst natürlich auch die Hinterachse vermessen lassen, aber ich bezweifle, dass sich daraus grundlegend neue Erkenntnisse oder Ansatzpunkte ergeben.
    Du hast uns ja noch nicht verraten, wieviel du mit deinem Hobel insgesamt abgerissen hast, aber es sollte auch klar sein, dass trotz ihres Preises auch IVDC-Dämpfer nicht ewig halten. Die Veränderung des Fahrverhaltens geschieht in aller Regel so schleichend, dass sie vom regelmäßigen Fahrer eher selten wahrgenommen wird.
    OH

    Mittlerweile gibt es ja eine EU-Vorschrift, die besagt, dass das Auto so konstruiert sein muss, dass der Fahrer in die Lage versetzt ist, die wichtigsten Glühlampen selber zu wechseln. Aber auch die kann natürlich kreativ umgangen werden.
    OH

    Also wenn die Winterreifen und Felge kein Problem haben liegt es wohl nicht am Auto.

    Das ist ein Trugschluß! Bedingt durch andere Gummimischungen, Laufflächengestaltung und teilweise auch anderen Karkassenaufbau ergeben sich bei Sommer- und Winterreifen unterschiedliche Laufeigenschaften.
    In Geldes Fall könnte ich mir vorstellen, dass die wiederkehrende Unwucht ihre Ursache in defekten oder falsch abgestimmten Federn oder Dämpfern hat. Das führt insbesondere bei dem von ihm beschriebenen eher zurückhaltenden und damit vermutlich gleichmäßigen Fahrstil nicht nur zu den bereits bekannten Sägezähnen, sondern auch zu regelrechten Auswaschungen in den Reifen.
    Mein Rat wäre, hier erst einmal die ursprünglichen Federn zusammen mit ein paar frischen Dämpfern zu verbauen und generell Reifen mit ausgeprägtem Blockprofil zu meiden.
    OH