Beiträge von Go4IT

    Hm, scheinbar gibt es dazu keine weiteren Meinungen? Inzwischen habe ich das Federbein nochmal ausgebaut und es war total verdreht, die Anzeigepunkte am Domlager waren locker mal 30° versetzt, das muss ja knarzen. Ich befürchte das ist defekt. Laut Angebot sind die Domlager von "QWP" (sagt mir nix), da habe ich wohl nicht genau hin geschaut und geglaubt die sind auch von Sachs, aber es ist wohl nur der Dämpfer und die Staubmanschette von Sechs, Federn, Gummiauflagen und Domlager sind von QWP.

    Ich habe den Dämpfer dann mal aufgemacht (habe ja nen vernünftigen Federspanner) und das wieder ausgerichtet, aber nach dem Einbau dasselbe Problem, man kann die Feder schon mit den Händen leicht verdrehen und dann knarzt es oben im Lager.

    Was mich auch etwas wundert ist, das ich die Federwindungen mit bloßen Händen etwas zusammendrücken kann. Das geht normalerweise nicht. Ob die mir evtl. die falschen Federn verbaut haben? Wenn da zuwenig Spannung drauf ist, dann könnte ich mir durchaus vorstellen das die Feder oben am Gummistützlager durchrutscht und das Quietschen verursacht....

    Also, es ist klar das Domlager, bzw. Stützlager davon. Ich habe die Domlagerschrauben nochmal etwas gelöst, paarmal eingefedert und wieder festgezogen => keine Änderung. Dann nochmal das Rad runter gemacht (da bin ich inzwischen Formel-1 tauglich ;) und die Koppelstange entfernt => keine Änderung. Dann habe ich die Feder einfach mal mit den Händen gepackt und verdreht und das Geräusch kommt!

    Beim auflegen eines Fingers konnte ich nirgendwo eine Vibration fühlen, weder am Koppelstangenkopf, noch an der Feder. Am krassesten hört man es mit offener Motorhaube von oben am Domlager. Die Domlagerschrauben sitzen auch, da bewegt sich auch nichts.

    Von der Koppelstange kann es doch eigentlich nicht kommen, diese habe ich natürlich unbelastet entfernt und wieder befestigt, mit etwas Druck auf den Querlenker, sonst geht es ja praktisch gar nicht weil der Koppelstangenkopf im Flansch des Stoßdämpfers verkeilen würde.

    Jetzt kann ich nur nochmal die Domlagerschrauben lösen in der Hoffnung das sich dann noch etwas setzt oder es doch minimal schief eingebaut war. Silikon/PTFE will ich da jetzt nicht ins Lager fluten. Gut möglich das dann das Geräusch erstmal weg ist, aber das käme nach einer Weile wieder und dann habe ich evtl. keine Garantie mehr auf die Teile.

    Habe das Rad mal abgenommen und auch da bekommt man das geknarze, also selbst im unbelastetem Zustand:

    IMG_6229.mp4

    Die Gummiauflage sieht ok aus, auch wenn mich der überstehende Wulst anfangs etwas irritiert hat. Aber man sieht das die Feder am Ende anliegt, auch im Video ist hier keine Bewegung der Auflage oder der Feder erkennbar. Daher kann das Knarzen also nicht kommen:

    Für mich sieht es wirklich nach dem Domlager aus.

    Also es kommt ganz klar vom rechten Stoßdämpfer, oben im Bereich des Domlagers. Hier mal ein Video wie sich das anhört wenn man im Stand das Lenkrad schnell hin- und herdreht:

    IMG_6222.mp4

    Wäre das neue Domlager defekt, dann würde es doch eher knacken (Lager springt ruckartig nach) und nicht knarzen? Das Geräusch hört sich eher nach Gummi an? Wenn ich durch den Radkasten schaue kann ich nicht erkennen das die Feder springt oder rutscht.

    Das Geräusch hat auch einen metallischen Beiklang, hört sich fast wie kratzen an, als ob ein Blech über etwas schrabt. Nutzt nix, das Rad muss nochmal runter, so sehe ich einfach nix.

    Ich habe auch schonmal überlegt sowas zu kaufen, aber die China-Teile haben mir nicht so vertrauensvoll gewirkt und eine von Hazet war mir zu teuer.

    Die Traggelenke am Mondeo kann man übrigens separat tauschen. Dazu müssen die alten aber aufgebohrt werden, da die ja ursprünglich nicht am Querlenker verschraubt sondern vermietet sind.

    Interessant, also meine habe ich gekauft, die sind nicht gemietet. Aber ich verstehe was Du meinst ;)

    Also, heute früh zum Baumarkt und ne 14er selbstsichernde Mutter gekauft (keine Ahnung was die für eine Güte hat, ob das 10.9 ist?...) und die passt! Einzig das man dafür einen 22er Maul/Ring/Nuss braucht, was auch irgendwie erwartbar wäre. Das die Original-Muttern eine 21er Schlüsselweite haben ist sehr seltsam, zumal 21er eine eher unübliche Schlüsselweite ist, die passt weder auf eine M12 noch M11, ist irgendwo dazwischen. Was sich Ford dabei wieder gedacht hat?

    GRRR, ich flipp aus! Jetzt habe ich alles neu gemacht und die Probefahrt war einwandfrei. Heute früh plötzlich knarzt das rechte Federbein beim lenken im Stand/Rangierfahrt ganz übel. Was ist denn das jetzt wieder? Ich muss das mal aufnehmen, also es kommt ganz klar vom rechten Federbein, lasst sich im Innenraum auch gut hören. Ich vermutete die Anti-Quietsch-Auflage unten am Federbeinteller, aber ist halt allein schwer auszumachen, muss ich heute Abend nochmal mit einem Begleiter testen. Während der Fahrt kommt das nicht, nur beim starken lenken.

    Mögliche Ursachen:

    • Federende nicht exakt in der Anlageposition
    • Gummiauflage verrutscht
    • Transportspannung der vormontierten Einheit hat sich gesetzt

    Das könnte nach wenigen Tagen wieder aufhören...

    Oder das Domlager war nicht ok (unwahrscheinlich), bzw. die Zentralmutter der Stoßdämpferkolbenstange wurde nicht korrekt festgezogen (anfangs im unbelasteten, später final aber im belasteten Zustand).

    Oder es ist was am Stabi verrutscht durch den Austausch der Achsschenkel?

    Fahrwerkseinstellung habe ich heute morgen ohne Probleme machen lassen. Es waren nur minimale Anpassungen vorn notwendig, hat sich nicht wirklich gelohnt, aber so isses gemacht. Als ich dort in der Früh hin fuhr ist mir das knarzen zum ersten Mal aufgefallen.

    Nein, eben nicht, das Traggelenk ist fest mit dem Querlenker verbunden und das habe ich ja nicht gewechselt. Wichtig ist wirklich einen ordentlichen Druck auf den Querlenker zu geben, sonst klappt das mit dem rausspringen nicht, bzw. man bekommt es nicht wirklich mit und kloppt und kloppt weiter. Ein zweiter Mann ist hier schon hilfreich.

    Wirklich doof das mit den fehlenden Schrauben. Den Klemmbolzen bekommt man ja noch gut nach gekauft, von Febi kostet der nur ein Drittel. Aber die doofe Domlager-Schrauben scheint es nur von Ford zu geben (1521781). Kosten ca. 5€ das Stück, sind also 15,- € pro Seite, soviel kosten neue Federbeinteller MIT Schrauben, seufz. Bei Febi finde ich keine Vergleichsnummer dazu. Haben tun die das sicher, sind ja recht simple M8x20mm Schrauben mit Kragen.

    Ich habe es zweimal gemacht und war danach beim einstellen (Fiesta und Mondeo) und beide Male gab es nichts nachzustellen. Ok, es bleibt in der Entscheidung eines jeden. Grundsätzlich wäre ich auch dafür, aber es sind halt auch 120,- €. Eine gute Hilfe wäre auch den Abstand von Beginn der Spurstange bis zum Ende des Kopfes zu messen und hinterher zu vergleichen.

    Richtig. Das lösen der Mutter ist dabei nur ein zu lösendes Problem. Danach muss man, wenn man den ganzen Kopf tauscht, noch die Kontermutter die auf der Lenkstange sitzt lösen. Das dürfte SW25 oder 27 sein? Dabei auch hier wieder vorher gut mit Rostlöser behandeln und vor am Spurstangenkopf mit einem Schlüssel (SW?) oder Rohrzange gegen halten. Man kann es auch mit zwei Rohrzangen machen, aber vom Handling her sind Maulschlüssel praktischer.

    Wenn man jetzt exakt denselben Kopf der drin war wieder gekauft hat kann man einfach die Umdrehungen zählen die man zum abschrauben des Kopfes von der Gewindestange brauchte und den neuen mit genau derselben Anzahl Windungen wieder aufschrauben. Spur einstellen danach ist dann m.E. nicht nötig.

    Ja, schon klar aber M14 selbstsichernd mit Kragen bekommt man auch als Kiloware im Eisenhandel/Baumarkt.

    Ich werde mir mal die bestellen: https://www.ebay.de/itm/137181235623 dann habe ich ein paar da, falls sowas nochmal anfallen sollte... das sind die 1382574. Ich hoffe die FINIS ist über alle Ford-Modelle einheitlich, nicht das das für jedes Fahrzeug wieder was anderes bedeuten kann?

    So, es ist vollbracht! Beide Seiten erneuert, vorhin gefahren, einwandfrei.

    Ich habe diesmal vormontierte Stoßdämpfer von Sachs gekauft, für 200,- € das Stück fand ich das ok (https://www.ebay.de/itm/205047892466)

    Die 5° Verdrehung war auch korrekt.

    Das ist also komplett, leider aber ohne die Schrauben für Stoßdämpfer und Domlager :dash: Habe die alten genommen, muss ich aber wohl mal tauschen, denn das sind m.W. nach Dehnschrauben?

    Dabei habe ich dann auch gleich die Bremsklötze erneuert, das war Zeit... Ansich ging das von der Arbeit her, wenn mich diese doofe Spurstangenmutter nicht locker mal 3 Stunden gekostet hätte. Das Einbauen des Federbeins ist alleine ein Krampf, da braucht man einfach jemand der von oben wenigstens die Schrauben ansetzt, den Rest bekommt man dann gut hin.

    Und schon "knackst" nichts mehr beim starken einlenken, schööön. Die alten Federn waren auch schon angerostet, das hätte wie hinten wohl nicht mehr lange gedauert bis zum Bruch. Vorn sind sie etwas mehr geschützt, aber rosten trotzdem.

    Das ist gar keine Frage, das ist ein MUSS, das Handbremsseil muss immer beidseitig gewechselt werden, Punkt! Alles andere ist Murks und klappt auch nicht. Die Erklärung schwang hier schon durch. Natürlich ist das alte Seil über die Jahre etwas länger geworden, das ist ganz normal. Damit ist das neue kürzer. Wenn du den Karren hinten an beiden Seiten anhebst und die Räder runter machst wirst Du feststellen das bei offener Handbremse die neue Seite nicht ganz bis zu vollständigen Öffnung runter fährt am Bremssattel, eben weil das Seil kürzer ist. Dadurch läuft die Bremse heiß und Deine Beläge verabschieden sich.