Beiträge von Go4IT

    Naja, für ne LED wirds noch gehen. Mit einer dünnen Spitze hast Du eh kaum Wärmeübertragung und es reicht damit das Pad zu erhitzen, Du musst garnicht ans Gehäuse oder den Pin der LED dran. Dann etwas Lötzinn (für sowas sollte man ausschlich dünnes 1 mm Lot mit darin enthaltenem Flußmittel nehmen) in die "Kehle" zwischen Lötspitze und LED-Pin stuppsen und gut.

    Wirklichlich vie falsch machen kann man da nicht.

    SMD-LEDs sind in der Tat nicht einfach zu entlöten/löten. Ich weiss ja nicht was Du löttechnisch so drauf hast, aber ich könnte grundsätzlich zwei Tipps dazu geben:

    Variante 1) Löten mit Feinlötkolben (2-4mm Spitze, also nix für die Regenrinnen ;)

    Auslöten:

    Hier geht es weniger darum die LED zu retten als das Pad auf dem sie verlötet wurde nicht zu beschädigen.

    Zum entlöten eine "Entlötlitze mit Flußmittel" verwenden. Z.b. Techspray NO-CLEAN mit 2,5 oder 3,3 mm Breite.

    Vorher noch etwas Flußmittel auf die Seiten mit den Lötanschlüssen geben, dann die Entlötlitze seitlich dran halten und mit dem Kolben erwärmen. Warten bis alles (so viel wie möglich) Lötzinn von der Entlötlitze aufgesaugt wurde. Dasselbe auf der anderen Seite durchführen.

    Nun mit einem dünnen Schraubendreher oder Klinge eine Seite anhebeln, mit dem Lötkolben das Lötpad (nicht auf die Kontaktfläche der LED!) erwärmen und etwas anhebeln sodass das Pad frei ist. Auf den anderen Seiten wiederholen.

    Einlöten:

    Die Pads auf der Platine nochmals mit Entlötlitze vom Zinn befreien. LED auflegen und mit Finger (vorsicht, heiß ;) oder Pinzette fixieren. Etwas Lötzinn an den Lötkolben und an einer Stelle (einem der 4 Lötpads) verzinnen. Das muss noch nicht schön sein, hauptsache die LED hält erstmal. Dann auf der Gegenüberliegenden Seite mit Lot verzinnen. Anschließend wieder auf der gegenüberliegenden. So wie man auch Radmuttern festdreht ;)

    Jetzt sitzt die LED perfekt, hat überall Kontakt und wurde nicht überhitzt.

    Variante 2) Löten mit dem Heißluftlöter (die Elektronikvariante für SMD-Bauteile und nicht dem Fön aus dem Baumarkt ;)

    Der Trick hierbei ist, die LED von unten zu erhitzen, da sie Hitze von vorn auf die Linse nicht überstehen würde.

    Auslöten:

    Platine im Halter fixieren (z.B. Schraubstock) und von unten erhitzen. 250°C sollten ausreichen. Währenddessen die LED auf der Oberseite mit eine Pinzette oder Spitzzange leicht(!) anstubsten ob sie sich bewegt. Sobald sie "frei" ist einfach abnehmen.

    Einlöten:

    SMD Lötpaste mit einer Spritze auf die Pads auftragen. LED "hineinlegen" und wieder so lange von unten erhitzen bis die Paste zum Lot verschmilzt und eine schlüssige Verbindung ergibt.

    Ok, mein Fehler! Ich hätte Dir raten sollen gleiche alle Drei auszutauschen, denn so hätte ich es auch getan, nur zur Sicherheit. "Amber" ist ja eher so orange, für Blinker, aber ich weiss schon was Du meinst. Leider besitze ich kein Photospektrometer und bei dem LED-Typ gibt es doch mehrere Möglichkeiten. War wohl die Falsche... naja, irgendwie auch gut zu wissen. Die von Conrad war übrigends nur eine verfügbare günstige Alternative, denn die die ich als eigentlich passende identifiziert hatte ist schwer zu bekommen im "freien" Handel.

    Naja, hauptsache es geht wieder, den Unterschied merkt, auch wegen des Rotfilters, kein Mensch :)

    Das ist alles sehr merkwürdig was Du schreibst. Vor allem das dies durch ein Update ausgelöst werden sollte. Eigentlich klingt das nach einem CAN Bus Problem.

    Das Ein/Aus des Radios wird vom Kombiinsturment gesteuert. Ab einer bestimmten FW Release des KI auch so, das das Radio an bleibt bis man die Tür öffnet.

    Wenn das also nicht mehr aus geht gibt es da ein Problem.

    Aber da wären wir bei Deinem anderen Problem mit dem S&C Modul. Ich würde Dir empfehlen mal das Handschuhfach auszubauen und das SC Modul abzukoppeln. Das ist durchs gescheiterte Update vermutlich eh "reparaturbedürftig".

    Hast Du einen ELM Adapter? Wenn ja, mach doch mal einen Log vom MM-CAN, vielleicht kann ich da ein Problem entdecken.

    "Übergangswiderstand" heißt das Zauberwort. Aufgrund von Korossion bzw. Ablagerungen (das was der TE ja weggeschliffen hat) ist der Widerstand viel größer als bei einer schlüssigen Verbindung, aber noch nicht so groß das die Lampe dabei garnicht erst angeht. Nun passiert folgendes: Lampencheck bei Zündung vom BCM erkennt einen Widerstand bzw. Stromfluß und sagt intern "Lampe OK" und schaltet den Ausgang auf Spannung (12V). Die Lampe geht an, leuchtet vielleicht auch auf den ersten Blick noch halbwegs, jedoch der Widerstand ist da. Das sorgt für einen zu geringen Stromfluß, was das BCM bei der periodischen Lampenkontrolle merkt und sich sagt "Da stimmt was nicht, die Lampe nimmt viel zuwenig Strom auf, da muss ein Defekt vorliegen, also sicherheitshalber die Leitung abschalten".

    Ja logisch, immer her damit! :)

    Was hat das gute Stück denn? Zumindest für ein "Teardown" ( Neudeutsch für Leichenflädderei) taugt es allemal.

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    Aus einem Center sollten, rein Audiotechnisch, Sprache und sonstige "nicht-Stereo" Signale ertönen (ist ja eher so ne Art Mittel-Hochtöner). Diese Aufgabe sollte der DSP im MCA lösen. Der Stereo-Effekt darf darunter nicht leiden. Wenn doch, dann ist das System falsch ausgelegt. Aber... das ist ja hier auch garnicht das Problem, mir geht es rein um die Technik. Und Klang ist immer subjektiv, dem einen gefällts, dem anderen nicht.

    Ist das vom FL? Was mich wundert ist, das es für den Subwoofer keinen Eingang gibt, ausser die untersten Pins sind von der Signalrichtung falsch beschriftet. Möglicherweise wird den NF Ausgang vom Sub des MCA garnicht genutzt, sondern in der Endstufe selbst erzeugt.

    Die SPK sind in dem Fall schon die Powerausgänge des Radios. Ich muss nochmal die Theorie von Tycho prüfen, das es da einen Bypass gibt. Der muss ja garnicht "mechanisch" sein, evtl. hat der Endstufen-Chip so ne Art Highpower/Bypass Funktion via Kontrolleitung und das wird vom Radio über die CCC gesteuert. Wäre mal ein einfacher Test ob nach dem ändern der CCC auf "With Subwoofer" die Lautsprecher eher stumm bleiben.

    Von einem Center ist da garnicht die Rede. Den wird es also nur beim MCA2 geben und nicht beim Sony.

    Yes, you're right Gary, "MCA2" is the magic word. Thank you my friend for reminding that. I've got all the boards here and see the difference, but did not get how it is reflected to the label. :dash:


    Und für alle deutschsprachigen unter uns: Ich hab des Rätsels Lösung gefunden, dank dem Denkanstoß von apollygary!

    Es ist der Unterschied "MCA" und "MCA2" der den Premium-Sound ausmacht. Ich habe ja alles hier, natürlich auch div. MCA's und darunter war auch eines mit den betückten Teilen. Da ich aber die Boards ohne Gehäuse rumliegen hab, war mit der Unterschied nicht klar, da beide die selbe Board-ID und Boardtypennummer haben.

    Alles weitere hier im MCA-Thread: Fragen rund ums Navigationssystem MCA

    Viele Rätsel sind noch zu lösen ;)

    Also von irgendwelchen "Brücken" habe ich bislang nichts gesehen. Über CAN wird sicherlich noch sowas wie die gewünschte Lautstärke und Klangeinstellung übermittelt.

    Ein MCA mit diesem vom Sony bekannten VV-Stecker ist mir noch nicht begegnet, würde auch rein Platzmässig dort nicht passen. Gut möglich das der Poweramp mit den Lautsprechersignalen gespeist wird. Ob sowas dann noch "Premium" ist... aber auf der anderen Seite sind die verbauten Lautsprecher sowie das Radio ansich ja achon ganz gut und es reicht nur noch Center und Sub darüber zu betreiben...

    Ah! :)

    Hast Du diesen Zusatzverstärker denn?

    Hast Du auch einen Center-Lautsprecher?

    Kürzlich hätte ich die Chance gehabt einen Innenraumkabelbaum von einem FL zu erstehen, welcher den Stecker dafür mit dran hatte. Habe ich leider verpasst und kann daher nicht klären wie die Leitungen zwischen Radio und dem Verstärker verlaufen würden. Auch konnte mir der Verkäufer leider nicht (mehr) sagen ob das Fahrzeug ein Sony oder ein MCA drin hatte.

    Auf der Unterseite der Platine habe ich die Positionen mal rot umrandet in dem sich die fehlenden Bauteile befinden müssten:

    Dabei wird das digitale Audiosignal (vom DSP kommend) über einen Stereo-D/A Wandler geführt, welcher einen Kanal dann einem Subwoofer-Vorverstärker (einem MAX4232) und den anderen Kanal der Center-Endstufe (einem MAX9736A, wie sie z.B. auch einzeln hier erhältlich ist) mit 30 Watt für Lautsprecher zuführt.

    Der Center wird dann direkt am Quadlock Connector "C", Pin 1 und 7 angeschlossen. Der NF-Signalausgang für die Subwoofer-Endstufe über Pin 2 und 8 (sowie 7 für Schirm) am gleichen Block. Von dort geht es dann zur Endstufe.

    Jetzt sieht das für mich so aus als wäre in einem solchen Fall die Endstufe im FL ein reiner Subwoofer-Verstärker und sonst nichts... so richtig glauben will man das fast nicht. Aber digital geht da garantiert nichts zum Verstärker, dafür sind keine entsprechenden Leitungen vorhanden und streicht bitte gleich die Idee das es über den MM-CAN Bus gehen würde aus Euren Köpfen! :)

    Tja, Dich jetzt zu bitten Dein MCA mal zu zerlegen wäre wohl ein wenig viel verlangt ;) Aber vielleicht bekommst Du ja wenigstens raus was das für Typ ist? Sprich wenn Du mal aus einem anderen Grund (weil Du dir z.B. von mir den Videoeingang nachrüsten lassen willst ;-)) die MiKo rausmachst und an das Typenschild kommst, wäre ein Foto hilfreich.

    Du könntest höchstens mal in den Engineeringmode (CD/AUX + CLIMATE + HOME drücken und loslassen) gehen und Bild von den Systemdaten-Screens liefern. Die Board-ID wäre interessant, aber auch die sonstigen Infos.