Beiträge von Go4IT

    Also entweder ist hier die BA wieder mal komplett fürn A*** oder ich kapiers nicht...

    Laut BA ist z.B. das IPC mit F42 im Motorraum abgesichert. Wenn ich aber in den Schaltplan vom IPC schaue, dann bekommt das sein Kl.30 von F2 im BCM. Dies kommt wiederum von F18 im Motorraum.

    Änhlich merkwürdig die Klimatisierung. Laut BA ist das die F44 im Motorraum, laut Plan wieder ganz anders. F24 vom BCM und von da wieder direkt F17 im Motorraum.

    Eine Frage an die Profis aus aktuellem Anlass: Der Smax dürfte doch elektrisch gesehen im gleichen Baujahr dasselbe Problem mit dem geänderten Kabelbaum haben, oder?

    Konkret habe ich einen Fall bei dem ein NX aufgrund eines Defektes gegen ein anderes getauscht wurde. Mit dem Austauschgerät "hört" das NX plötzlich nichts mehr, also gleiches Mikrofon-Pinproblem wie beim Mondeo. Nur andersrum, weil das Radio älter (anfang 2008) und der Smax von mitte 2009 ist.

    Dicke Nähnadel hmm, ich nehm zum auspinnen gern eine Aderendhülse. Die gibt es in verschienen Dicken, kosten nicht viel und lassen sich oft einfach über den Pin schieben. Dabei kenne ich praktisch nur Stecker wo man von vorn, also nicht von der Kabelseite her, den Pin rausdrückt. Für hartnäckige Fälle habe ich so ein billig auspinwerkzeug oder den guten alten Mini-Schlitzschraubendreher. Arritiert sind die häufig nur mit einer Nase, aber es gibt auch welche mit zwei Haltepunkten. Denen kann man mit herkömmlichen Mitteln nicht zuleibe rücken sondern braucht ein Spangenförmiges Werkzeug, z.b. beim Quadlock Stecker.

    Um solche Stecker zu finden, oder die passenden Pins dazu muss man natürlich ein paar Daten haben. Es kommen häufig Stecksysteme von TE (Tyco Electronics) zum Einsatz. Im Motorraum gern auch welche von Delphi oder Amphenol. Da muss man sich mal ein paar Stündchen hinsetzen und die Datenbanken durchforsten, oder man besorgt sich kurzerhand solche Stecker vom Schrottplatz, was unterm Strich sogar noch günstiger ist und wenn man etwas Kabel dran lässt kann man das direkt verlöten oder verquetschen. Das Problem bei einzelnen Stiften ist nämlich das Du mitunter auch das passende Quetschwerkzeug dafür brauchst und das kann in die hunderte von Euros pro Zange gehen.

    Wenn man aber doch suchen will, dann muss man erstmal rausbekommen was es für ein Hersteller ist. Auf obigem Stecker ist z.B. kein Symbol oder Text des Herstellers zu finden. Mein "Blick" sagt mir aber das es ein TE ist. Warum? Die Hersteller haben mitunter ihre ganz speziellen Formen. AMP-Stecker zum Beispiel sind häufig etwas rundlicher, die von TE eher eckig.

    Nicht alles was man auf dem Stecker als Text erkennen kann hilft bei der Suche. Auch muss man wissen wie solche Stecksysteme aufgebaut sind und wie der Hersteller sie zur Konfektion verkauft. Z.B. ist das was man auf dem grauen Teil oben im Bild sieht nur die Arritierungskappe. Die ist Grau (Farbcode "GF10") und gibt es sicher auch in zig anderen Farben, mindestens in noch in Rot und Weiß und Blau und Lila, und und und. Wenn man also den Typen danach sucht, findet man womöglich nur dieses graue Plastikteil. Darüber kommt man aber evtl. zum verwendeten Steckergehäuse, dem schwarzen Teil. Dessen Markierungen sieht man mitunter wenn man die anderen Elemente runtermacht. Oft auch auf der Rückseite, da wo die Kabel reinkommen. Wenn nicht... dann wirds echt schwierig. Ich suche in solchen Fällen dann gern erstmal über die Anzahl der Pins im Gehäuse, so reduziert man die Ergebnismenge erheblich.

    Hat man das Gehäuse kann man darüber dann die passenden Pin suchen. Hier gibt es grundsätzlich "männliche" und "weibliche". Das nächste ist dann die Stromstärke und der Leitungsquerschnitt für den diese geeignet sind. Oft sehen die Kontakte dann auch anders aus, z.B. ist ein Pin für Signalströme ganz anders aufgebaut als für Elektromotoren oder Lampen, klar. Zuletzt kommt noch das Material des Steckers, was wir aber hier einfach mal vernachlässigen. Das zusammen macht eben die vielen hundert Varianten die oft angeboten werden und man überhaupt nicht mehr durchblickt.

    Desweiteren sei noch gesagt das oft die gleichen Pins zum Einsatz kommen und für verschiedene Stecksysteme nur unterschiedliche Herstellernummern haben.

    Puh, hab ich was vergessen oder unterschlagen? JA, mit Sicherheit, aber die anderen können auch gern mal Ihren Senf dazu geben ;)

    Naja, ohne was dran zu tun wird das Problem nicht beseitig ;)

    Traust Du dir denn zu das Radio wenigstens auszubauen? So schwer ist das nicht, braucht nur etwas Zeit und Geduld.

    Wenn Du niemand hast dem Du das öffnen des Radios zutraust kann ich Dir auch anbieten das für Dich zu tun. Ich hätte sogar noch ein original MCA-Display zum wechseln da :)

    Hallo Mirco und willkommen im Forum! :)

    Die LEDs für die Beleuchtung von Lenkrad, Mittelkonsolen-Taster, dem Klimabedienteil, Zigrattenanzünder (hab ich was vergessen?) werden direkt vom BCM (Zentralelektrikbox) mittels PWM angesteuert. Am BCM ist es der blaue Stecker vom Armaturenbrettkabelbaum und darin Pin 54 (Kabelfarbe BRAUN, Querschnitt 0,35mm²). Die Beleuchtung vom Kombiinstrument, den Türschaltern und allem anderen im Auto wird dann vom BCM ausgehend über CAN oder LIN an diese Module gesendet. Die Information selbst kommt über LIN vom Lichtschalter.

    Wenn also nur genannte Bereich ein Problem hat, wird der Lichtschalter in Ordnung sein, sonst würde der Rest auch flackern. Es ist also am wahrscheinlichsten das der Port am BCM oder die Verkabelung davon gestört ist. Du solltest das BCM mal runterklappen (sitzt unterm Handschuhfach) und Dir den blauen Stecker ansehen. Diesen mal ausklemmen und in die Buchse schauen wie es da aussieht (Nass? Verschmort? Korrodiert?). Dann mal den Stecker öffnen (Haube runter und die Einsätze vorn raus) und den besagten Pin mal in Augenschein nehmen.


    Zum Test ob der Port evtl. ein Problem hat, würde ich den Pin herausnehmen und eine LED mit Vorwiderstand (220 Ohm) anklemmen. Dabei die Kathode der LED auf Masse.

    Wenn der Port OK ist, dann musst Du den Kabelbaum untersuchen (viel Spaß!).

    Fehlerdiagnose mit OBD-Bluetooth und Handy-App ist murks. Deine App zeigt Dir nur einige wenige Standardfehler. Du brauchst was Ford-Spezifisches. Besorge Dir also einen ELM-Adapter mit USB-Anschluß und ein Laptop und lese die Fehler mit ForScan oder ELMConfig aus. DAS würde ich Dir in der Tat als erstes raten, noch bevor Du auf Fehlersuche gehst.

    Danke KU, das ist schon besser zu lesen. Du gibst Dir echt Mühe, großes Lob! :)

    Ja, das Problem kenne ich. Es gibt hier ein Forenmitglied aus England, das genau das gleiche Problem hatte wie Du. Er hat im Endeffekt ein neues Display gekauft.

    Zur Theorie:

    In den Ford-Navis ist ein "resistiver Touchscreen" verbaut. Das heißt der Reagiert auf Druck (anders wie beim Handy). Dazu sind zwei Folien übereinander gelegt mit einer Art Abstandshalter dazwischen. Die Folien sind an den Rändern luftdicht verschweißt und sitzen auf dem TFT-Bildschirm. Ne nachdem wo Du drauf drückst ergibt sich für die X- und Y-Koordinate ein anderer Widerstandswert. Das misst das Navi und weiss dann worauf Du gedrückt hast.

    Zum Problem:

    Irgendwo hat sich ein kleiner Riß gebildet, wodurch feutchtigkeit (feuchte Luft) eindringen konnte. Wenn es kalt wird, setzt sie sich an den Folien ab (Tau-Effekt) und bildet somit kleine Kurzschlüsse. Das Navi misst nun völlig falsche und ungültige Werte.

    Zur Lösung:

    Du könntest das Gerät mal ausbauen und das Bedienteil abschrauben (seitliche Schrauben raus). Dann das Bedienteil komplett zerlegen, bis Du am Display angekommen bist und mal alles auf Wasserschäden untersuchen. Ich fürchte aber das Du ein neues Display brauchst...

    Zur Demontage zuerst die Grafikplatine entfernen (5 Torx-Schrauben und ein paar Flachbandkabel):

    Dann den Metallkäfig abschrauben (jede Menge kleine Torx-Schrauben) und abnehmen und man sieht die Tastaturplatine:

    Auf der Vorderseite die unteren Tasten alle aushebeln und auch die Drehringe herausziehen:

    (Sorry für das Bild mit dem Displaysprung, ich hatte kein anderes ;)

    Jetzt die restlichen Schrauben lösen und die Tastaturplatine entnehmen. Man sieht nun in der Mitte das Display:

    Display herausnehem und kontrollieren:

    Hallo, Du verwendest wohl Google Translator, was etwas schwer zu verstehen ist. Was ist denn Deine Muttersprache?

    Dein Touchpanel reagiert also bei Kälte nicht mehr?!

    Dann ist der Touch digitizer, der auf dem TFT Display sitzt, defekt.

    Du hast aber auch Ideen ;)

    Das ist alles eine Frage der Dimensionierung. Wenn z.b. ein Verbraucher, sagen wir mal eine Glühlampe verbaut wird, hat die eine gewissen Leistung, nehmen wir z.b. die Fernlichtlampe mit 55W. Somit ist klar welchen Strom sie bei normaler Spannung braucht (die Beispielrechnerei spar ich mir jetzt mal). Über den Verlegeweg der Leitung und der Stromstärke kann der Leitungsquerschnitt errechnet werden. Kupfer hat einen spezifischen Widerstand der mit steigender Länge zunimmt. Somit ergibt sich auf der Leitung selbst ebenfalls ein Spannungsabfall, d.h, die Leitung ansich erzeugt durch ihren Widerstand und den Strom der da durch muss Verlustwärme. Daher würde eine Leitung mit 0,25 mm2 unweigerlich durchbrennen und eine mit 2 mm2 nie Probleme machen. Wenn Du jetzt aber eine 500W Lampe an dieselbe Leitung hängst, wird diese auch nicht halten.

    Dasselbe gilt auch für Geräte im Haushalt. Wenn Du an eine Mehrfachsteckdose die vielleicht nur eine 3x0,75er Zuleitung hat, einen Toaster, einen Heizlüfter und einen Staubsauger gleichzeitig betreiben würdest, dann wird diese Leitung zu stark belastet und ebenfalls warm. Gegen Überlast schützt dann die Sicherung im Hausverteiler, so wie die Sicherung im Auto.