Beiträge von Go4IT

    Grrr, "Zefix Nochamoal, Drecksklumb, sakrischs'!"

    Gestern kam wieder er hier:

    Aber am AGR liegt es diesmal nicht. Zuerst hatte ich diesen

    Dann habe ich die DTCs gelöscht und nochmal los. Dabei ist mir aufgefallen das der DTC wieder gern im Schubbetrieb auftritt. Das Bild hat sich dann aber wieder verändert, der DTC ging nicht mehr von alleine weg, wie es beim AGR der Fall war, ich musste ich zurücksetzen. Auch hatte ich es so das der DTC kam und ich beim auslesen aber nichts mehr im PCM drin hatte (und auch sonst nicht).

    Bei Problemen die angeblich von der Lambda kommen denke ich eher an MAF (LMM), daher habe ich mir erstmal einen Reiniger besorgt und den gesäubert, wenn das was bringt. Und natürlich den MAF mal über Forscan mitgeschrieben. Der sah aber unauffällig aus.

    Seitdem bekomme ich zwar immer nach einem Reset und einer Fahrt nach einiger Zeit die Motorstörung und wenn ich dann wieder zuhause auslesen will steht nichts drin im Fehlerspeicher. Aber erst wenn ich mit Forscan die DTCs lösche geht die Störung dann weg.

    Eine Motorstörung ohne DTC? Strange...

    Hierzu hatte ich Dir ja im ford-forum schon was geschrieben und bin mal gespannt auf die Meinung der anderen Kollegen hier :)

    Da hat der Vorbesitzer aber sauber geschlampt, würde ich sagen. Die Ölablasschraube hat eine Kupferdichtung und wird nur handfest angezogen, dann geht die problemlos raus. Schrauensicherung oder Kleber (das meinst Du vermutlic mit Loctide, denn von diesem Hersteller gibt es mehr als nur Sekundenkleber) hat da nichts zu suchen. Ist das Gewinde denn noch ok?

    Der Ölfilterdeckel kann durchaus eine Herausforderung sein, das hatte ich bei meinem auch mal, als ich den noch zur Inspektion in die Werkstatt brachte. Habe den Deckel ersetzt und seitdem mach ich den Wechsel immer selbst und öle die Dichtung etwas ein vor dem eindrehen. Ganz wichtig auch diese immer zu ersetzen und immer nur handfest andrehen, nicht anballern. Bei mir tut es eine 1/2 " Ratsche mit 27er Nuss.

    Der Ölfilter steckt in dieser Kappe und die ist an einem Stück mit dem Ölkühler:

    (falls das beim 2.0 TDCi genauso aussieht wie bei meinem 2.2 TDCi ...)

    Du müsstest also das ganze Teil ausbauen und könntest dann relativ sicher für den Motor die Plastikkappe rausbrechen/aufsägen ohne den Flansch/Gewinde zu beschädigen. Mit entsprechendem Werkzeug und Vorsicht könnte man das auch im eingebauten Zustand, aber da muss gewährleistet sein das nichts in den Motorblock fällt!

    Das Glysantin G30 entspricht dem G12+. Wir hier haben 21 dH, damit kannst Du Muntion gießen ;) Aber direktes Trinkwasser aus der Leitung könnte bei zu hoher Verdünnung des Frostschutzes, welches auch Rostschutz enthält, dennoch Rost verursachen. Bei demineralisiertem Wasser fehlen auch irgendwelche Dinge, bin kein Chemiker...

    Nein, kannst nur RDKS auskonfigurieren, temporär deaktiveren, wie z.B. BLIS, o.ä. geht leider nicht.

    Was ich letztens hatte war etwas wenig Druck (nur ca. 2 Bar) und da hat er ab 180 km/h rum gemeckert mit "Zu geringer Reifendruck bei hoher Geschwindigkeit", oder so ähnlich.

    Das Problem ist eher das man es außerhalb vom Kühlsystem anmischen muss, das dürften wohl die wenigsten tun. Weiterhin sollte man eher kein destilliertes Wasser verwenden, aber auch kein zu hartes, sollte optimalerweise Trinkwasser mit 20 dH sein.

    Die Tür hat auch w abbekommen, ob die noch ordentlich auf/zu geht?

    Der Kotflügel selbst sollte sich gut wechseln lassen, muss bischen was raus am Rad und die Schrauben und dann sollte der schon raus gehen.

    Ein neuer ist nicht wirklich teuer, das Lackieren aber schon. Da musste schon echt Glück mit der Farbe haben bei Gebrauchtteilen... Blau dürfte noch gehen. Kommt drauf an wie lange Du suchen willst.

    So richtig vertrauenswürdig sah die Leitung schon nicht mehr aus und bevor eindingende Feuchtigkeit noch mehr zerstört habe ich es lieber mal gleich repariert

     

    Kappe rauslösen (mit kleinem Flachschraubendreher nach vorn raushebeln):

     

    Den roten Sperriegel wieder nach vorn bringen (dazu Arritiernase vorn im Stecker hochdrücken):

     

    Klebeband hinter dem Stecker entfernen und die Leitungen aus dem Rippenrohr etwas rauslösen:

    Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt sich die Kabelfarben der Pins aufzuschreiben.

    Kappe auf der Rückseite auf beiden Seiten vorsichtig raushebeln und zurückschieben:

     

    Die Dichtung aus der Steckerrückseite vorschtig raushebeln:

    Die Pins auspinnen. Hierzu von vorn mit einem sehr kleinen Flachschraubendreher (oder Auspinwerkzeug) die kleine Haltenase zwischen Pin und oberem Steckergehäuse in Richtung rote Arritierung drücken und den Pin von der Steckerrückseite her rausziehen:

    Leitungen bis unterhalb der Bruchstelle abschneiden, ggf. verlängern und neue Pins aufcrimpen:

     

    Wieder alles in umgekehrten Reihenfolge zusammenbauen:

    Hast Du denn "ordentlich" wiederbefüllt? Wenn das Thermostat aufgeht zieht es ja nochmal Ordentlich nach und es kann noch Luft im System sein. Diese sollte sich nach und nach im Ausgleichsbehälter sammeln, es gibt aber auch Anleitungen das System mit Unterdruck zu entlüften.

    Ich habe auch noch ein wenig nachkippen müssen, das muss also nichts heißen. Am besten mal mit nem Klebestreifen auf dem Ausgleichsbehälter markieren wenn der Wagen warm und kalt ist und diese Markieren immer mal kontrollieren.

    Der Abgasrauch welcher aus der geöffneten AGR-Dichtung austrat, was an eine Zigarette im Aschenbecher erinnerte, hat sich bei mir gelegt. Dennoch habe ich hier und da nochmal Abgasgeruch wahrgenommen. Das kann jetzt aber auch, da es wieder kälter wird, an der Standheizung liegen... Ich habe mir in jedem Fall mal diese V-Schelle im Original nachbestellt und bin auch weiter dran einen schraubbaren Ersatz dafür zu finden.

    Wenn man Konzentrat verwendet muss man es nach Herstellervorgabe verdünnen, in der Regel 1:1 und zwar außerhalb vom Kühlsystem. Nachkippen von Kühlflüssigkeit ist so ne Sache, die kann in die Hose gehen weil sich das nicht ordentlich vermischt, bzw. einen Film bildet der dann sogar eine Isolierende Wirkung haben kann.

    Ich habe bislang 1:0.5 gemischt, aber das ist vermutlich Unsinn ;)

    Vom Gehäuse her kann man da leider keine Aussage machen und die Dinger sind vergossen, also auch erstmal keine Chance so einen zu "sizieren". Ich kann mir gut vorstellen das die nicht unbedingt teuer sein müssen, wird ja Milliardenfach produziert das Zeug. Will sagen das auch die darin befindliche Elektronik weitestgehend standardisiert sein dürfte. Aber - an Komponenten kann man sparen und das macht schon was aus. Daher, wenn auf Schutzbeschaltungen verzichtet wird, dann leben die Dinger einfach nicht so lange. Wenn auf billige Materialien gesetzt wird werden sie schneller undicht (Frost, Steinschlag, Rost) und gehen kaputt.

    Es macht halt schon einen Unterschied ob ich da mal einen in 15 Jahren austauschen muss, dann würde ich auch im Zweifel immer zu Original raten, oder ob einem die Dinger reihenweise abrauchen und mal 4 Stück im Jahr braucht.

    Ich hatte da sehr lange Ruhe mit dem Thema, aber nun ist schon der vierte Sensor im Anmarsch. Und unter 40€ bekommt man keine Originalen. Die im Zubehör fangen bei 12€ an. Bestellt man direkt in China, noch billiger.

    Ein guter Hinweis BBG-AE185 und eine gute Methode. Dort wo man leicht wechseln kann und keinen Extra Lack braucht kann man nen billigen Sensor eher riskieren!