Beiträge von Go4IT

    Also die Rückmeldung von Haskyy bezüglich meiner Anfrage auf Hersteller und Qualität war kurz und bündig:

    Zitat

    Es handelt sich um unser Produkt und wird in der EU hergestellt.

    Die Radmuttern sind aus unbehandelten Zink und sind nicht beschichtet, somit können die sich verfärben.

    Was auch immer "EU" bedeutet, kann auch Moldavien sein... so ganz überzeugt mich die Aussage noch nicht. Vor allem bei dem Hintergrund das die Bürschken die das Unternehmen gegründet haben, ihr Geld mit reinem Handel erzielten, das liegt quasi in den Genen. Das die nun ausgerechnet vom Händler zum Produzenden umsatteln mag ich nur schwer glauben. Aber gut, im Zweifel und ohne handfeste Beweise erstmal "für den Angeklagten".

    Bezüglich der Verfärbung waren sie ja ehrlich, auch wenn "können" händlertypisch beschönigt ist. Sie "werden" sich definitiv verfärben, es ist nur eine Frage der Zeit und der Umstände.

    Für mich ist damit klar das verzinkte oder verchromte Radmuttern maximal für den Sommer taugen. Die Schwarzen sind kratzempfindlich und rosten womöglich wenn die dünne Lackschicht beschädigt ist.

    Durchgehend behandelt/gefärbt sind die in der Preisklasse bis 30,- € definitiv alle nicht. Alternativen wären noch Lavando (Italien, https://www.amazon.de/Levando-St%C3%…X42/ref=sr_1_10) oder Febi Bilstein (Deutschland). Haben beide aber nicht meine Wunschfarbe bzw. Form. Oder eben die Kappe, egal ob aus Plastik oder Alu (wie bei den Original-Radmuttern). Alles auch nur irgendwie Notlösungen aus meiner Sicht.

    Am ende bleibt dann noch "Edelstahl" => https://www.amazon.de/Radmuttern-Ede…r/dp/B08T9V4SB5

    Die bestelle ich mir jetzt mal. JA klar, das ist zu 100% chinesischer Edelstahl, kein Ferro-Titanit/Krupp/WMF o.ä. Zumindest gibt der Hersteller an das es sich um "T304" Edelstahl handle, das wäre schon nichts schlechtes. Das Internet sagt dazu "Aufgrund der sehr guten Korrosionsbeständigkeit sowie Beständigkeit gegen Oxidation gehört Edelstahl 304 zu den am häufigsten verwendeten nichtrostenden Edelstählen."

    Da muss man dann aber nur jemand finden der einem die einbaut. Das ist nicht so trivial, da ich das auch schonmal versucht hatte, sich aber zunächst alle Glastandler und auch Ford-Händler gegen Fremdmaterial gewehrt haben. Immer die gleiche Leier "Gewährleistung, bla bla". Vor allem aber verdienen die dann "nix" am Austausch.

    Ich bin da wohl einem Irrtum aufgesessen. Ich hatte geglaubt Haskyy ist ein deutscher Hersteller und deren Produkte ebenso. Ein Blick ins Impressum verrät aber mit wem man es hier tatsächlich zu tun hat:

    Code
    Inzwischen ist HASKYY® in der EU sowie auch in China angemeldet.

    Also auch nur ein Wiederverkäufer. Das erklärt einiges, auch den Preis und die sehr wechselhafte Qualität. Fakt ist dann auch, das diese Radmuttern nicht besser oder schlechter sind als all die anderen China-Angebote im gleichen Preissegment.

    Ich denke die gehen einfach mal alle wieder zurück und ich schau nochmal. Möglicherweise muss man damit leben alle paar Jahre neu zu kaufen, oder man macht es wie Ossi sagt.

    So, habe mir über Amazon*innen jetzt mal 3 Sätze von Haskyy zur "Ansicht" bestellt.

    Satz A) Die schwarzen, langen

    https://www.amazon.de/dp/B00CM8P4SQ?…product_details

    Verpackung und Muttern machen einen guten Eindruck, sieht alles authentisch aus und auch die Radmuttern wirken durchaus gut verarbeitet.

    Passen einwandfrei, sind von der Bauform her praktisch identisch mit den verranzten die ich drauf hatte.

    Die Muttern haben sogar die Größe und Steigung eingeschlagen:

    Sind halt Schwarz...

    Satz B) Die silbernen mit beweglichem Kegel

    https://www.amazon.de/dp/B01LWXFE9D?…product_details

    Auch diese sehen hochwertig aus, "fühlen" sich gut an. Hier war überraschenderweise auch noch ein Sackerl dabei. Warum das bei den schwarzen wohl fehlte? Beide waren original eingeschweist, muss wohl ab Werk so gewollt sein?

    Wie aber schon befürchtet passen diese nicht in meine Brock-Felgen. Der Kegelbund ist zu breit und dadurch rutscht die Mutter nur bis zum Boden und bildet mit dem Kegel keinen bündigen Abschluß. Die rutscht im Loch hin und her. DEFINITIV NICHT PASSEND für meine Felge!

    Satz C) Die silbernen, langen

    https://www.amazon.de/dp/B00EYZBY2K?…product_details

    Jetzt kommen wir zum vornerein merkwürdigsten Teil, den silbernen, die Farbe die ich eigentlich gerne gehabt hätte.

    Schon die Verpackung lässt mich stutzig werden, einfach nur so ein typischer China-Ware-Übersee-Plastikbeutel. Sowas verwendet in Deutschland kein Lieferrant und Haskyy schon garnicht (https://www.haskyy.com/radbefestigung…ewinde-m12x1-5/). Einzige Erklärung wäre wenn es sich um Retourenware handeln würde, aber dann müsste sie so auch ausgezeichnet und entsprechend billiger sein. Erwartet hätte ich einen Originalkarton.

    Nach dem auspacken, oh Wunder, auch hier ein Sackerl, welches auch so aussieht wie das im Originalkarton:

    Die Radmuttern selbst wirken auf mich irgendwie billig und grob verarbeitet, ganz anders als die schwarzen aus Lieferung A)

    Zudem sind sie meinen veranzten erschreckend ähnlich, praktisch wie ein Ei dem anderen.

    Legt man mal alle drei nebeneinander:

    fällt auf das die schwarzen wirklich anders sind, etwas höher auch:

    Was meint ihr dazu? Für mich ist die schwarze definitiv was anderes, sowohl von der Form, als auch vom Material und der Beschaffenheit. Das ist auch die einzige die Haskyy offiziell im eigenen Shop anbietet. Eine silberne Variante bieten die nicht (mehr?).

    Zum Vergleich habe ich Muttern mal in die Radlöcher gelegt, auch die silbernen passen einwandfrei. Ich persönlich finde sie immer noch schöner als die schwarzen, aber ich habe Sorge das es sich um denselben Dreck handelt den ich schonmal gekauft hatte. Bei Winterrädern wären die schwarzen aber ggf. von Vorteil.

    Ich werde mal nach Haskyy schreiben ob es sich bei den silbernen evtl. um gefälschte Ware von "Alibaba und den 40 Räubern" handelt?

    Ah ja. Dann mal messen, ob auch Kegel mit d=28 in die Felgen passen würden.

    Wenn ja -> DIESE testen, sind mit 34 mm Gesamtlänge angegeben.

    Danke, Haskyy scheint ja schon was besseres zu sein.

    Die ABE sagt bezüglich der Radmuttern zwar aus: M12x1,5 mit 60° Kegelbund, hält sich aber bezüglich der Schaftlänge und Kegelbunddurchmesser zurück. Es heißt nur "S07 => Brock Typ ZM1"

    Demnach würden die 28mm Bund bei den mit beweglichem Kegel nicht klappen und das hatte ich auch irgendwie so in Erinnerung. Tiefe und Breite der Original-Muttern stimmen nicht für diese Felge. Ich bleibe da lieber auf den ohne beweglichen Kegel mit entsprechender Schaftlänge.

    Da finde ich beim Hersteller HASKYY selbst auf der Homepage komischerweise nur die schwarzen: https://www.haskyy.com/radbefestigung…lu-stahl-felgen

    Wie kann das sein das Amazon die auch in Silber anbietet: https://www.amazon.de/gp/product/B00…5O61B474L&psc=1

    Sind das Fakes? Die Bilder zeigen eigentlich nicht was wirklich schönes... Verzinkt will ich die eigentlich nicht, das läuft bestimmt wieder so doof an. Und in Alu gibt es die wohl nur mit beweglichem Kegel. Da wäre schwarz echt eine Alternative, auch wenn es mir von der Optik her weniger gefällt.

    Alle Jahre wieder...

    Ich habe die RC-Design (Typ RC17-757 W1) Felgen für die Winterräder:

    Da waren auch Radmuttern mit dabei, die Originalen Ford von meinen Sommerrädern passen nicht, da ist der Kegel anders. Die sahen mal so aus:

    und schon nach einem Winter dann so:

    Klar, das ist nur Optik, aber es sieht scheiße aus und ich will ein paar vernünftige. Die Oberfläche ist einfach nur verzinkt gewesen und das Salz haben sie anlaufen lassen als wären sie verkokelt.

    Wie finde ich nun "gute"? Im Netz bekomme ich erstmal auch nur welche die genauso aussehen wie meine als sie neu waren. Ich will aber nicht jedes Jahr neue kaufen... ;)

    Gibt es hier Empfehlungen bzw. Punkte die man beachten kann?

    Die Abmessungen sind 19er Schlüsselweite, 24mm Kegelbund und 14mm M12-Gewindeöffnung, der Kegel müsste 60° sein.

    Das Ford FDRS (ehem. IDS) hat damit scheinbar kein Problem. Es ist also eher eine Frage der Software als eine der Hardware. Das war im übrigen, auch wenn es hier nicht hingehört, eines meiner Hauptkritikpunkte am ForScan seit jeher, das es nur im Fahrzeug und nur mit Zündung an funktioniert, obwohl das nicht nötig wäre. Mit ELMConfig konnte man praktisch jedes Modul auch "offline" außerhalb vom Fahrzeug bearbeiten. ELMConfig kann aber leider keine Schlüsselprogrammierung.

    Ich könnte mir nur vorstellen das man über einen zusätzlichen CAN-Bus Adapter (mit Y-Weiche angeschlossen) ein IGNITION-ON Signal erzeugt, was die Module zum Start bewegen könnte. https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/can-bu…tionen/zuendung

    Ich mache sowas mit einem günstigen CAN/USB Adapter (bei mir Marke Eigenbau, gibt es aber auch fertig im Handel zu kaufen, mal nach "CAN USB" und "SLCAN" oder "Lawicell" suchen) welcher das "SLCAN" Protokoll spricht. Als Software verwende ich sehr gern das "CANHacker".

    Ich habe diese Prozedur noch nicht durchgeführt, so weit kam ich nicht ;) Aber den "Bleed" hatte ich mal getestet und das klappt mit den einfachen Entlüftern nicht, da geht nur die "klassische" Variante, also ein Bremssattel auf und warten und ganz am Ende mit Pedal pumpen.

    Das Problem ist PATS selbst. Das mag nicht wenn man einfach "fremde" Komponenten einsetzt. Da sind ja die Schlüsselcodes eines anderen Fahrzeugs drin gespeichert und die passen nicht zu den anderen in den Modulen ABS, PCM, BCM, KVM (je nach Ausstattung).

    Ich habe ja einmal erfolgreich ein BCM gewechselt, bei jofel als wir feststellen mussten das die SWRA-Pumpe (Scheinwerferreinigungsanlage) nur beim nächst höheren BCM angesteuert werden konnte. Der hat sogar nen FL, allerdings mit normalem Schlüssel. Wir haben so einiges rumprobiert und am Ende haben wir alle Schlüsselcodes gelöscht und nacheinander neu einprogrammiert. Nach viel Blut, Schweiß und Tränen führte das irgendwann zum Erfolg. Allerdings hatte ich ein Original-VCM und einen Ford-IDS Zugang dafür zur Verfügung, anders hat man keine Chance beim FL.

    Im vFL sollte es noch mit ForScan und Incode/Outcode gehen, aber ohne vollständige Schlüssel-Neu-Konfiguration sehe ich da kaum ne Möglichkeit.

    Jemand anderes hatte mir mal per Mail geschrieben, er hatte sich sein BCM von einem Dienstleister clonen lassen, das hatte auch funktioniert. Jedoch war sein BCM defekt und er hat es gegen ein Bau/Versionsgleiches gewechselt.

    Die Methode ist etwas unkonventionell aber scheinbar hat es Dich zum Ziel gebracht.

    Jetzt fehlt nur noch die Antwort auf die Frage was an besagter Stelle mit dem Kondensator nicht stimmte? Da frage ich jetzt zum dritten Mal nach ;)

    Das ist alles in Ordnung, meine Frage war aber nicht womit Du es rausgefunden hast, sondern wie? Also hast Du einfach auf Verdacht hin alle Kondensatoren durchgemessen? Dazu musst Du sie ja erstmal auslöten, da eine Messung im eingebauten Zustand nicht funktionieren kann, bzw. sehr wahrscheinlich falsche Werte liefert.

    Und vor allem interessiert mich immer noch, wie bereits oben gefragt, was da genau kaputt war an dem Kondensator, bzw. der markierten Stelle.

    Tolle Arbeit Marek, Respekt!

    Wie hast Du das herausgefunden? Das ist ja ein Deketiv-Sinn denn ich sonst nur von mir kenne, gepaart mit der Devise "niemals aufgeben!" ;)

    Aber ich muss trotzdem nachfragen was Du mit "Kurzschluss am Kondensator" genau meinst? War da eine Lötbrücke oder wirklich der Kondensator durchlegiert, sprich voll leitend?

    Hallo. Weiß jemand genauere Prozess wie wechseln von Auxillary Heater zu Standheizung mit Zeitauswahl? Ich kann mir vorstellen, dass das kann, man mit ELMConfig ändern. Bin ich aber nicht sicher, ob das so einfach ist. Danke

    Das weis das Wiki: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/standh…ng_freischalten

    Kannst Du selbst machen, oder zu einem Ford-Händler gehen und ihm die ETIS-Anleitung in die Hand drücken.

    ein anständiges convers+ Kombiinstrument

    Baujahr: 2014

    Benziner

    Die Kombination ist leider selten und daher teuer. Es wurden deutlich mehr Diesel-Fahrzeuge vom Mondeo FL verkauft als Benziner, daher sind die seltener. Daher hat Ossi leider recht... 400,- € wären eher ein Normalpreis.

    Dabei ist es egal ob man das BS7T-10849-* Modell (Erstmodell im Facelift) oder CS7T-10849-* (Letztes Modell im Facelift) nimmt, die sind technisch exakt gleich.

    Der Unterschied von Diesel und Benzin ist praktisch nur die Drehzahlmesser-Skala. Will sagen, in der Theorie könnte man das einfach ignorieren und ein deutlich billigeres Diesel-Convers+ kaufen (~250,- €). Leider gibt es die Skalen nicht einzeln und eine Zubehör-Scheibe hat eine andere Optik.

    Short and broken detection is kinda standard in Automotive GEMs for a long while, so i won't worry about that.

    I also see not reason why the BCM should utilize the level-sensor only on engine start. There are things that only need to be checked in that phase, but not for level sensors, that does not make sense for me.

    But somebody should go out to the car, put a pin into C1-13 and short it to GND and see what happens? Most, if not all sensors in cars are pulled-up up to Vcc and react on low pulse (GND).

    Diesen Stift zum Messen hatte ich auch mal.

    Je nach Lage des Dot4 Behälters, kommt man dort jedoch schlecht dran.

    Das hat dazu geführt, dass ich mir den Stift mal geschickt zerbrochen habe. Gewalt war dann doch keine Lösung.

    Mein derzeitiges Gerät ist da deutlich praktischer.

    Genau ein solches wollte ich mir auch zulegen, mit Leitung dran um ordentlich zu messen. Kostet so rund 40-50€. Ist aber auch ganz klar noch Hobby-Liga. Die Profi-Geräte liegen beim 10fachen, aber sowas braucht nur eine Werkstatt mit täglichem Einsatz.