Beiträge von Go4IT

    Meine letzte Fahrwerks-Komplett-Erneuerung ist nun gute 5 Jahre her. Leider hat sich seitdem hartnäckig ein fieses "knacken" vorn beim ein/auslenken beim anfahren/paraken gehalten, welches nun immer lauter wird.

    Ich vermute zwei mögliche Problemstellen:

    1. Domlager falsch eingebaut - Ich war damals total verunsichert das die 6° Vordrehung wirklich an beiden Stoßdämpfern in die gleiche Richtung zu erfolgen hat und weil mich der Ausbau so viel Zeit und Kraft gekostet hatte befürchte ich das ich eines davon in die Gegenrichtigung verdreht hatte, einfach weil mir das unlogisch vorkam (und es bis heute ist, wenn ich ehrlich bin). Ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr... falls ch das falsch gemacht habe, dürfte das aber eher nur dieses typische "knock-knock" beim lenken zur Folge haben?

    2. Die über MyParto bestellten Stoßdämpfer waren, trotz Überprüfungsanfrage vorab, eben NICHT die vom FL sondern vom vFL. Möglicherweise ist auch mein Übergangsmodell (Ende 2010) ein wenig Schuld daran. Da ist der Auflageteller für die Feder am Dämpferbein etwas anders konstruiert. Das ist mir damals auch erst beim Einbau aufgefallen und ich hatte dann keinen Bock abzubrechen. Hier vermue ich das die Feder dann etwas rutschen kann, bei Drehbewegungen.

    Egal wie es ist, die Dämpfer haben inzwischen mehr als 80tkm runter und somit wäre es ohnehin an der Zeit die mal wieder zu wechseln. Diesmal aber die richtigen und hoffentlich habe ich nicht so einen Wahnsinn wie damals das Lager vom Querlenker raus zu bekommen. Da hatte ich seinerzeit über eine Stunde dran rumgefuhrwerkt mit allem das Kraft ausüben kann, inkl. Vorschlaghammer, keine Chance das raus zu bekommen. Den Ausdrücker (Original Ford) hatte es als erstes "zerlegt". Da ich die Querlenker ohnehin tauschen wollte ging es dann nur mit Komplettausbau beider Komponenten. Das war aber nicht so einfach denn in montiertem Zustand sitzt das alles extrem eng und straff.

    Nunja, also volles Programm:

    - Neue Dämpfer vorn
    - Die Federn würde ich erstmal behalten, aber die Gummiauflage muss neu
    - Neue Domlager

    Jetzt überlege ich natürlich ob die Empfehlung für "Bilstein B4" damals die bessere war? Günstiger sind sie allemal, aber der Preis ist verglichen mit dem Arbeitsaufwand relativ.

    :) Das ist einfach eine Nebenwirkung der neueren Firmware auf älterer Hardware des ConversMod Patches fürs KI. Es kann sein das es da inzwischen eine verbesserte Version gibt, musst Du mal da nachfragen wo Du das gekauft hast. Es kommt definitiv nur im KI, d.H. dein BCM, oder RCM hält diesen Fehler nicht. Daher wird es auch keinem TÜV dieser Welt auffallen.

    Original Ford Injektoren liegeb im Satz bei 1.000€ (oder mehr). Von Bosch sind die wohl für gute 400€ zu haben. Ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist, ist wie immer schwer zu sagen, kann in esotherischen Glaubensfragen enden... ich persönlich würde original bevorzugen, außer es wär definitiv das gleiche Produkt günstiger zu bekommen (Ford kauft manches auch nur ein, anderes wird aber nach ihren Vorgaben auch produziert und ist so nicht im freien Handel erhältlich)

    Injektoren sollte man ja nur ein oder zweimal im Motorleben tauschen müssen, das finde ich auf die Nutzungdauer gesehen die Kosten vertretbar, zumal wenn man sie selbst tauschen kann (Arbeitszeit ist ja in der Regel der größte Posten auf Werkstattrechnungen)

    Hallo zusammen,

    ich würde gern mal etwas Erfahrung mit dem entfernen von Beulen im Auto machen. Infos im Netz gibt es ja genug, auch das Angebot an div. Werkzeugen und Hilfsmitteln in jeglicher Preiskategorie ist schon wieder unüberschaubar groß. Ich habe hier und da eine kleine Delle im Auto (Parkplatz-Rempler, oh, ich hasse diese Menschen die einfach die Türen aufreißen) die ich dann mal entfernen möchte. Und der nächste Hagel kommt bestimmt ;)

    Daher erstmal die Frage: "Ist hier im Forum jemand der mal aus Erfahrung berichten kann?" Idealerweise jemand der das nicht nur mal eben privat gemacht hat sondern evtl. sogar beruflich?

    Soweit ich das sehe gibt es zwei grundsätzliche Methoden:

    1.) Rausziehen auf der Schadenseite mittels Vakuum- oder Klebemethode
    2.) Rausdrücken von der Schadensrückseite

    Ich denke beide Methoden haben ihre Anwendung, je nach Schadensbild und Zugänglichkeit der Beule.

    Licht (1)

    Licht ist immer ganz wichtig, hier gibt es div. Formen an "Raster"-Lampen die ein Streifenbild aufs Blech projezieren und die Dellen gut sichtbar machen. Da gibt es kleine Lampen mit Magnetfuß und richtig Fette Dinger mit Stativen.

    Ausdrücken von hinten/innen (2) und (4)

    Kann ich mir vorstellen wenn man einen Gegendruck erzeugen kann, also irgendwas auf das sich das Werkzeug stabil abstützen kann ohne selbst eine Delle zu hinterlassen. Also das Werkzeug (4) von hinten an die Delle und diese rausdrücken. Dazu das Werkzeug irgendwo gegen kontern (mit der Kette, den Ösen oder gegen das Blech innen z.b. in der Tür).

    Kleben und ziehen (3), (7), (8), (5)

    Heißkleber wird oft angepriesen Damit werden dann die kleinen Aufsätze (5) in die Schadstelle geklebt und dann mit dem Lifter (7) oder dem Schlaghammer (3) gezogen. Das muss man wohl so oft machen bis die Delle raus ist. Also den Kleber wieder runter, reinigen, neu drauf kleben und nochmal... soweit die Theorie.

    Ne Heißklebepistole hat doch jeder schon zuhause. Braucht es wirklich spezielle Kleber oder ist das nur schwarz gefärbter 0815 Kram fürs dreifache vom Preis?

    Nacharbeiten (6)

    Die sind wohl gedacht um ausstehende, also ggf. zu weit rausgezogene Oberflächen zurück in Form zu bringen? Plastikhammer, klar, aber was macht man genau mit den einzelnen Aufsätzen? Und wirklich mit Metallwerkzeugen auf den Lack hämmern?!

    Hallo, hier gibt es schonmal so einige Infos zum Außenspiegel https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/aussenspiegel/start

    Was genau kaputt ist musst Du schon ermitteln, das kann im Moment noch alles Mögliche sein... am besten mal das Spiegelglas rausnehmen und reinschauen und hören. Es könnte eine abgebrochene Mitnehmernase sein, der Motor, das Türmodul, ein Kabelbruch, etc.

    Erst wenn klar ist was kaputt ist weis man was repariert und besorgt werden muss. Vorher denke ich über sowas nicht nach.

    Weißt du was an dem defekten FX kaputt sein soll? Ist es der häufig vorkommende RAMfehler, Bau den Deckel und das CD Laufwerk aus und halte einen Fön rein. Sollte es dann angehen, hast du deinen Displaytest und kannst umbauen…

    Im Prinzip hast Du recht, aber ich möchte vor solchen Aktionen warnen. Damit hast Du ganz schnell was verschmort innen drin. Also wenn schon auf diese Weise, dann bitte das Gerät zerlegen sodass das Mainboard allein ist, ohne Anbauteile und dann gezielt Heißluft erst auf den unteren RAM Chip halten. Dann anschließen und testen (am besten mit angesteckter Front). Ggf. mit dem oberen RAM Chip wiederholen.

    Darauf achten das die Oberfläche ordentlich warm wird (100 Grad dürfen es schon werden, mehr aber besser nicht), das dauert etwas. Nicht zu heißt, besser keinen Baumarkt Heißluftbläser für Teerpappe, sondern lieber einen Haushalts-Haartrockner mit Düsenaufsatz nehmen und immer einige cm Abstand von der Platinenoberfläche halten.

    Wenn Du für den Austausch von LEDs eine Anleitung benötigst würde ich Dir raten die Finger davon zu lassen... was soll so eine "anleitung" denn zeigen? Wie man eine SMD-LED aus-/einlötet ohne das es ein Klumpen Plastik wird? Auch hier meine Empfehlung die Finger davon zu lassen wenn man nicht weis wie das geht. Und wer er erlernen will nimmt sich erstmal Übungsplatinen, eine Rework-Station, Capton Tape und Alufolie, die Datenblätter der LEDa mit den Lötprofilen und experimentiert.

    LEDs werden mit Konstantstrom betrieben, jede LED Farbe hat andere Durchbruchspannungen und Innenwiderstände, von der Bauforum ganz abgesehen. Es gibt mehrere tausend LED-Typen. Also einfach irgendwas reinlöten wäre kein guter Plan.

    Also Dein erst genanntes Problem ist sehr sicher das mit den kalten Lötstellen am Zentralprozessor des Kombiinstrumentes (siehe https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/ipc/ko…ndung_zum_radio)

    Mit Deinem Gaslötkolben kannst Du prima das KI vollständig zerstören, mehr aber auch nicht...

    In Kürze: Das KI bildet ein Gateway zwischen dem MM-CAN des Radios, in welchem die Klima-Bedienung stattfindet und dem MS-CAN in dem das Klimamodul (Aktor) sitzt. Ist die Kommunikation unterbrochen, lässt sich nichts mehr steuern weil die Befehle nicht ankommen.

    Das zweite (Batterie leer) könnte eher unabhängig davon sein. Am besten prüfst Du die Batterie (ist die älter als 3 Jahre könnte sie bereits defekt sein. Das geht dann von "jetzt auf gleich", also ohne lange Vorwarnzeit) und den Ruhestrom nach 30min. Fahrzeugstillstand. Ein defektes KI löst das eher nicht aus, da steckt was anderes dahinter.