Beiträge von Go4IT

    Absolut richtig TychoGold und volle Zustimmung. Wenn jemand genau wüsste das die Ladung im MK5 gleich ist wie im MK4 Lenkrad wäre das was anderes. Sprich selbe Schutzwirkung, selber Zündmechanismus.

    Selbst ich würde da lieber mein Leben behalten als warme Hände. Zumal es ja sicher auch anders ginge. Mein Lenkrad z.B. ist schon recht speckig abgegriffen und hat im laufe der Jahre ein paar kleine Macken bekommen. Wenn ich das neu beziehen lasse könnte derjenige mir ja auch gleich eine Heizmatte mit unterlegen, oder?! Der Rest ergibt sich dann schon... könnte man z.b. mit der Sitzheizung aktivieren.

    Das der Kollege aus Russland von dem oben verlinkten Beitrag sich hier nochmal meldet ist wohl eher unwahrscheinlich, zumal er auf dem ersten Foto eine Tarnhose trägt, also womöglich Militärangehöriger ist...

    Dennoch hat er uns ja ein Bild gepostet auf dem man das montierte MK5 Lenkrad ohne Airbag sieht. Gut zu erkennen das hier alles wohl problemlos passt. Die Lenkradnabe selbst ist ja am Ende eher ein Standardteil, da werden vermutlich noch viel mehr Lenkräder drauf passen.

    Wichtig ist das das Lenkrad eine Heiztaste hat, hier kam ein Lenkrad mit der Typenbezeichnung DS73-3600-VM3ZHE zum Einsatz:

    Interessanterweise finde ich diese Taste bei MK5-Lenkrädern mit Heizung nicht. Entweder gab es das nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt und wurde dann woanders hin gelegt, oder das hier ist ein Spezialumbau?

    Das Thermostat ist ein W1209 und kostet knapp 4,- € (z.B. hier: https://www.reichelt.de/entwicklerboar…-t-p223621.html)

    Es ist eine wirklich einfache Regelung die Temperaturabhängig (Sensor rechts) ein Relais ein oder aus schaltet. Im Original MK5 wird da mit Sicherheit eine PWM-Steuerung zum Einsatz kommt, wie auch in der Sitzheizung. Scheinbar ist der im Lenkrad integrierte Temperatursensor mit dem aus dem W1209 kompatibel, der wurde hier nämlich einfach angeschlossen:

    Laut Daten die ich über die W1209 ermitteln wurde dafür ein NTC-Fühler mit 10 kOhm Nominalwiderstand verwendet.

    Die Heiztaste hat er dann vermutlich direkt an einen der Taster auf der Platine verbunden, sowie die darunter liegende LED unter der Taste.

    Mechanisch sieht das ganze so aus:

    Im Vergleich dazu vom MK4

    Das sieht alles gut aus für mich.

    Der Kabelbaum im MK5-Lenkrad müsste überprüft werden, was Pinbelegung aber vor allem die Widerstandswerte der Tasten angeht. Wie wir ja wissen wird jede Taste über einen individuellen Widerstandswert erkannt. Diesen gilt es ggf. nachzubilden. Die am MK5 Lenkrad vorhandenen Funktionen sind:

    - Steuerkreuz links mit OK => Wie beim MK4 (Radio)

    - Steuerkreuz rechts mit OK => Wie beim MK4 (Convers+)

    - Tempomattasten wie beim MK4:

    - LIM (Geschwindigkeitsbegrenzer)

    - Konstantgeschwindigkeit

    - SET+ und SET-

    - RES und CAN

    - Audiotasten (hat der MK4 dort nicht):

    - Sprachsteuerung

    - Mute

    - Vol+ und Vol-

    - Telefon abheben/auflegen bzw. Skip left, Skip right für Sender

    Also da Them hatten wir ja bereits 2020 und die Umrüstung des Users war durchaus erfolgreich

    MK5-Lenkrad mit Lenkradheizung im MK4 einbauen

    Ich persönlich finde das MK4 Lenkrad schöner, eleganter und wertiger als das vom MK5, aber da steht ford drauf und ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen wie jemand beim TÜV überprüfen sollte ob das Lenkrad, welches am Ende der MK4 Baureihe nur wenige Wochen später so verbaut wurde, nicht doch mal verbaut wurde? Und das muss der ja nicht nur für Ford sondern VW, Opel, allerlei ausländischen Marken etc. kennen. Unmöglich. Da müsste es schon ganz klar als Zubehör/Tuningteil erkennbar sein.

    Vielleicht hast Du nichts falsch gemacht. Und als fleißiger Leser des Wiki hast Du natürlich auch vor aufspielen der heruntergeladenen CCC ei Backup Deiner alten gemacht, nicht wahr?

    Vermutlich bestand das genannte Problem oblgeich einer richtigen CCC. Stell doch mal den kompletten DTC ein. Das Zitat der Fehlermeldung ohne zugeordnetes Modul und andere Parameter ist was zum knobeln, nicht zum lösen ;)

    Ich bin jetzt kein Radarexperte, daher schwer zu sagen welchen Einfluss eine fehlende oder nicht geprüfte Blende auf das Verhalten des Radarkopfes hat. Gut möglich das es in erster Linie um Schutz der Kopffläche gegen Steinschlag, etc. geht. Möglicherweise ist das Teil nicht so empfindlich wenn nicht gerade Metallgitter davor sind. Plastik etc. wird den Radarstrahl eher nicht behindern oder ablenken.

    Wobei manche Stellen auch schlimmer aussehen als sie dann wirklich sind. Rost ist naturgemäß bei dünnen Bauteilen ein Problem. Rost, selbst "blühender" dicken Stahl oder Gussteilen ist eher nur ein optischer Mangel, das würde so schnell nicht zu einem wirklichen Problem.

    Wichtig dabei ist aber in jedem Fall natürlich den vorhandenen Rost so weit wie nur möglich zu entfernen. Das geht eigentlich nur mit schleifen/sandstrahlen, dann mit Rostschutz (Owatrol, etc.) einzulassen um die tiefsitzende Rostbildung zu hemmen und einen ordentlichen Rostschutz aufzubauen (grundieren, lackieren und oder Rostschutzpaste).

    Ansonsten ist es wie mit den Zähnen, ist der Gilb erstmal drin, müssen die Dinger irgendwann ersetzt werden...

    Hab ich auch erst gedacht weil dieser Riss so ganz untypisch anders aussieht wie der beim vorderen Schlauch mal war. Da war es eher ein gerader Strich und hier ist es richtig gezackt. Aber Bisspuren wären dann wohl doch nochmal anders, da würden dann auch Teile fehlen. Ich denke das hier war wirklich Materialermüdung.

    Habe bei der Reparatur meines Turboladerschlauches auch gleich den überfälligen Ölwechsel durchgeführt. Laut Serviceanleitung benötigt man 6l Motoröl. Ich stelle nach dem Wechsel jedoch immer fest das kaum mehr als 5l rein gehen, wenn man zwischen der MIN/MAX Markierung landen möchte.

    Weiterhin ist das Öl direkt nach dem Wechsel so klar das man es auf dem Messstab fast nicht ablesen kann. Nach dem Wechsel fahre ich eh erstmal damit sich das Öl überall schön verteilen kann. Danach peile ich nochmal und kippe dann ggf. noch 150-200ml nach, mehr aber auf keinen Fall, da bin ich dann meist schon kurz unter MAX.

    Dabei stelle ich dann auch fest das das Öl am Peilstab wieder genauso trübe ist wie vor dem Wechsel, was immer etwas schade ist... finde ich.

    Habt ihr das auch?

    So, erledigt, neue Schläuche sind drin, Auto zieht wieder wie gewohnt. Auf der Fahrt zur Hobbywerkstatt kam dann auch die Motorstörung (zu geringer Ladedruck), also keine Minute zu früh ;)

    Ich habe nun gleich beide Schläuche gewechselt und muss nachher sagen das ich es mir ohne Hebebühne nicht wirklich vorstellen kann. Von oben hat man jedenfalls keine Chance für diese Reparatur, egal ob das obere oder untere Schlauchstück.

    Neben dem Unterbodenschutz (Pappe) muss auch der vordere Unterfahrschutz (Plastik) ab, sonst kommt man nicht am Ladeluftkühler an die Schelle. Hier mal ein Bild von hinten, da ist aber so wenig Platz das man nichtmal einen kleinen Schraubenschlüssel oder Mini-Ratsche ansetzen könnte:

    Es half also alles nichts, Unterfahrschutz musste runter (etwas Fummelei wenn man eine Frontspoiler-Lippe hat weil manche Schrauben dann davon verdeckt sind). Danach habe ich die Schelle mit der Kneifzange geknackt, denn so wie sie positioniert war, kam man auch von unten nicht dran:

    Die neue habe ich so eingebaut das die Schraube nach unten zeigt, so hat man wenigstens eine reelle Chance die man ohne zu knacken auf zu bekommen:

    Die Demontage ist relativ einfach. Die obere Schelle am Turbolader einfach mit der Wasserpumpenzange am Schraubkopf drehen, dann bricht sie auf. Bei rostigen Teilen die eh ausgetauscht werden mache ich kurzen Prozess, da halte ich mich nicht lange mit Rostlöser auf.

    Dann die Schelle am Ladeluftkühler ebenfalls runter. Nun ist das Rohr noch an zwei Stellen am Motor festgeschraubt, danach kann man das ganze Teil entnehmen.

    Vor dem Wechsel der Schlauchstücke habe ich die Schellenkrallen die diese in Position halten aufgebogen und alles erstmal wieder angesetzt und dann geschaut in welcher Position diese Schellen am besten zugänglich sind. Dann die Schellenkrallen festgedrückt und die Schellen zu geschraubt. Die habe ich so positioniert das ich von unten an alle prima dran komme. Also falls man da nochmal was wechseln muss und eh auf einer Bühne ist, kann man komplett von unten alles erreichen.

    Bei den Schellenverschlüssen muss man immer etwas mit Gefühl arbeiten denn nach Fest kommt bekanntlich loose ;)

    Dann not DTC gelöscht und gut war. Kosten lagen bei ca. 70,- € für die beiden Schläuche und 20,- € für die Hobbywerkstatt. Gebraucht habe ich in Summe knapp 2h.