Beiträge von Endurance

    Was ich mir aber auch vorstellen könnte: Es gab vom MK4 Turnier auf eine US-Variante mit 3. Sitzreihe, 2. Klimaanlage hinten, elektrischen Heckfenstern und so Schnickschnack, genannt Modell LMV7. Vielleicht war sowas nur mit 2,2l verfügbar, deshalb US-Markt-spezifisch. Und wegen irgendwelcher US-Spezifika da ein eigenes BCM mit.

    Daher auch so manche Einträge im Elmconfig? Oder gab es das auch in Galaxy / S-Max WA6?

    Den Fehler hier kenne ich so nicht. Ich beschreibe aber mal, was ich als Möglichkeit sehe und als nächstes machen würde.

    Da hier ein Kommunikationsproblem mit dem ABS/ESP vorliegt und dieses Teil der Wegfahrsperre ist, würde ich hier die Ursache des Problems vermuten.

    a) Unterspannung des ABS/ESP wegen der Batterie oder korrodierten Masseanschlüssen (trotz neuer / aufgeladener Batterie)

    b) Keine Stromversorgung des ABS/ESP an sich wegen Kabelbaumdefekt (z.B. Marderschaden, Scheuerstelle, Wassereintritt)

    c) Keine Verknüpfung zum ABS/ESP an sich wegen Kabelbaumdefekt (z.B. Marderschaden, Scheuerstelle, Wassereintritt)

    d) ABS/ESP ist defekt

    Bezüglich a) würde ich mir die Polklemmen und Leitungen der Batterie vornehmen sowie den Masseanschraubpunkt direkt neben der Batterie (dort wo man die Starthilfe anklemmen soll). Auch würde ich die Masseanschlüsse auf dem Längsträger unterhalb der Sicherungsbox im Motorraum (Fahrerseite) bezüglich schlechter Kontaktierung vornehmen.

    Zu b) und c) würde ich den Stecker am ABS/ESP abstecken und den Kabelbaumstecker und die Pins am Steuergerät ansehen, ob es Verdacht auf Wassereintritt gibt. Keine Ahnung wie gut man da dran kommt beim MK4, da ich dort noch kein Problem hatte. Auch würde ich soweit einsehbar den Kabelbaum auf Beschädigungen untersuchen. Ggf. auch bis zum Durchtritt in Richtung Beifahrerfussraum zum BCM.

    Zu d) stellt sich mir die Frage, ob man über Forscan oder Elmconfig das Gerät ansprechen und auf Fehler auslesen kann sowie die Geräteinfo wie z.B. über Elmconfig auslesen kann. Wenn das geht, sollte das ABS/ESP auch noch funktionieren für die WFS.

    Dann würde ich noch im Fahrgastraum am BCM prüfen, ob ich dort etwas an Verkabelung und den Steckern erkennen kann.

    Meiner Meinung nach nichts.

    Das einzige, was ich mir vorstellen kann wäre, dass die geplante PCM-Familie mit "Aufgaben" für den 2.2er überfordert war und deshalb ein kleiner Teil davon ins BCM gewandert ist. Da ich aber die ganze Verkabelung nicht kenne, alles reine Spekulation.

    Bei einem 10-Zylinder LKW habe ich mal was ähnlich verrücktes gesehen. Da das Haupt-Motorsteuergerät zu wenig Endstufen hatte (nur bis 8-Zylinder), wurde kurzerhand noch so ein Steuergerät als "Slave" daneben gesetzt für die restlichen 2 Zylinder.

    Aber das ist hier völlig anders bei einem 2.2 4 Zylinder, wo man sich fragt, was der mehr hat wie ein 2.0 4 Zylinder.

    Wird ja wohl nicht am Speicherplatz für die Kennfelder liegen.

    Habe seit es paar Tagen das proplem das wenn ich fahre meine Lenkung zw 11 und 1 Uhr ungenau ist und sich anfühlt als ob die Reifen ausgewaschen wären ( kann man schlecht beschreiben ) . Im Stand merke ich nichts und in anderen Lenkstellungen fährt sich der Mondeo ganz normal. TÜV habe ich gestern auch ohne propleme bestanden. Ein bekannter sagte ich soll zu Ford Lenkwinkelsensor und dich der Pumpe auslesen lassen.

    Ohne beunruhigen zu wollen: So ging es bei mir auch los. Dann gab es manchmal keine Servounterstützung, je nach Lenkwinkel. Die Lenkung "rastete" etwas in manchen Stellungen ein. Pumpe war OK, am Ende war es das Lenkgetriebe, bzw. das "Zumessen" der Servounterstützung.

    Hat eigentlich irgendwer eine Idee dazu warum das BCM grundsätzlich zwischen Diesel und Benziner unterschieden wird? Ich kann mir keinen wirklichen Grund vorstellen...

    Ist nicht nur der 2.2 Diesel immer (vFL und FL) anders wie alle anderen BCM?

    Kennzeichenleuchte nicht, alle über Relais direkt geschaltete Leuchten nicht (Rückfahrleuchte, Nebelscheinwerfer, Fernlicht), und ab FL alles was reines LED ist außer Frontscheinwerfer auch nicht. Alles Andere schon. Wenn jemand andere Erfahrung gemacht hat, gab es z.B. bei korrodierter Fassung einen Reststromfluss, den das BCM nicht als Defekt erkennen konnte.

    Das Abbiegelicht der Xenon-Scheinwerfer bei defekter Glühlampe zeigt er nicht an (vFL und FL), hat aber einen DTC dazu.

    Das defekte Standlichtbirnchen beim vFL zeigt er auch nicht an. Hier habe ich keine Info zum DTC, da nicht ausgelesen.

    Die Probleme mit der Lambdasonde und den fehlenden DTCs scheint es bei den 2,2ern öfters zu geben. Ich konnte nie einen Fehler auslesen obwohl ich die Technik im Fahrzeug hatte und auch mehrmals direkt nach dem auftreten der Warnung "Motorsteuerung" ausgelesen habe.

    Wenn auch das Thema schon älter ist, hier noch meine Erfahrungen zum Bestätigen: 2.2 TDCI vFL

    Los ging es auf der Autobahn mit "Motorstörung" im Schubbetrieb aus höheren Geschwindigkeiten, d.h. z.B. bei 160km/h Gas komplett wegnehmen und ausrollen lassen.

    Nach relativ kurzer Zeit war die Störung weg, kam aber sofort wieder beim nächsten Schubbetrieb.

    Nach ein paar hundert Kilometern mehr passierte das dann auch bei Landstraßen- und Stadt-Tempo und es dauerte immer länger, bis die Störung weg ging.

    Zum Schluss war sie bei jedem Start präsent und nur ganz selten weg.

    Es war kein Fehler auszulesen, nicht mal während sie angezeigt wurde. Keine Einschränkungen im Fahrbetrieb, kein Notlauf.

    Jetzt Sonde getauscht ohne generell Fehler zu löschen.

    Zunächst war die Motorstörung beim nächsten Start sofort wieder da, verschwand aber nach ca. 7-10 km Fahrt und ist nicht wieder gekommen.

    So ähnlich hatte ich das auch schon mal vor einigen Jahren. Ich meine nach Tausch des Kraftstofffilters war der Spuk vorbei.

    Immer auf der Autobahn bei etwas mehr Last in den Notlauf. Nächster Parkplatz, aus / an, danach wieder alles gut, bis wieder zuviel Last abgefordert wurde.

    Ich weiß aber nicht mehr genau, warum wir den Kraftstofffilter so ziemlich als erstes gemacht habe, könnte der Werkstattmeister gewesen sein.

    Zusätzlich mal die Turboschläuche auf Risse prüfen. Aber dort gibt es normalerweise ne Meldung, dass der Druck zu gering ist.

    Stichwort LSPI - wäre das vielleicht ein Ansatz? Es heißt ja das gerade die Downsizing-motoren wie der Ecoboost relativ empfindlich sein können. Als mögliche Ursache werden u. a. ungeeignete Motoröle genannt.

    Ab und zu habe ich beim 2.0 Ecoboost auch von "Ruckeln" in den ersten Minuten im Kaltlauf gehört und auch mal selbst erlebt. Hängt das damit zusammen?

    Ich habe über die Suchfunktion nach ähnlichen Fällen gesucht und bin v.a. auf dieses Thema gestoßen: Ford Mondeo MK4 239 PS Motor schaden - Kaufberatung - Mondeo MK4 - Community (denkdose.de)

    Wenn ich die Bilder mit denen aus dem Link vergleiche, dann ist die auffällige Übereinstimmung, dass der Bereich um die Kolbenringe ganz schön verkokt ist.

    Vermutlich klemmen erst die Ringe und dann brechen nach und nach die Stege. Fragt sich nur, warum das Ding so verkokt ist?

    Packt das Öl die Temperatur auf Dauer nicht oder ist das wie @endeo geschrieben hat ein zu magerer Betrieb verursacht durch die Einspritzdüse oder gar die Hochdruckpumpe, die ggf. auch zu wenig liefert (so was ähnliches plagt soweit mir bekannt einige bei VW / Audi mit 2.0 TSFI Motoren), und diesen Zylinder hat es als ersten erwischt. Wenn allerdings alle anderen Kolben diesbezüglich deutlich besser sind, würde ich auch auf die Einspritzdüse tippen.

    Würde aber auch heißen, die sollte man ab und zu prüfen oder ersetzen.

    War eigentlich das 5W20 oder das 5W30 Öl drin?