Beiträge von Endurance

    Wenn man das so hinbekommen wollte, wird man das nicht schaffen. Was da wohl genau passiert ist, v.a. wenn links der längliche Kratzer vorher nicht da war (woher sollte der auch kommen).

    "Glücklicherweise" bemerkt, bevor sich mehr an der Felge verabschiedet.

    Hoffentlich bekommst Du noch einen passenden Ersatz.

    Komme gerade aus einer "freien" Werkstatt zurück. Die meinten also wenn der Kompressor raus muss ( riesen aufwand zwecks hilfsrahmen..) muss auch der Klima-Kühler/mit Kondensator aus Gewährleistungsgründen getauscht werden.

    Öhm was sagen die Fordspezies hier dazu?

    Da bin ich ganz bei BBG-AE185.
    Also wenn der Kompressor "nur" undicht ist und nicht gefressen hat, dann ist das nicht erforderlich.

    Manche bestehen noch darauf, den Trockner tauschen zu lassen. Wenn aber die Anlage noch funktioniert, dann genügt es auch, das Vakuum einfach mal längere Zeit anzulegen, das trocknet auch.

    Wenn der Kompressor wegen Fressen / Spänen getauscht wird, ja dann wollen alle, dass der Trockner, Kondensator und das Expansionsventil getauscht werden.

    Auch sollten die Leitungen gespült werden.

    Das ist nachvollziehbar, denn verbliebene Späne können gleich wieder Schaden anrichten.

    Also:

    Wenn die Klima noch geht, dann selbstbwusst auftreten und sagen: Kompressor ist nur undicht (man sieht es an den Spuren) und hat nicht gefressen. Man möchte ja rechtzeitig tauschen, bevor größere Schäden (Fressen) entstehen.
    Man kann das dann auch am ausgebauten Kompressor nachvollziehen.

    Eine zeitwertgerechte Reparatur ist Kompressortausch + gut evakuieren oder ggf. Trockner tauschen. Der Wagen ist ja auch schon 9 Jahre alt.

    Anmerkung:

    Ich fahre nun ja schon seit 1996 mit Klima (MKI Ghia war das Serie :doublethumbsup:) und habe noch nie einen Kompressor geschrottet (Fressen / Späne) und habe das auch im Umfeld der Familie bisher denke ich aktiv verhindern können. Folgende 2 Vorgehensweisen haben meiner Meinung nach erfolgreich dazu beigetragen:
    a) Den Kompressor regelmäßig laufen lassen, mindestens 15 min. / Monat, auch im Winter. Der springt nicht unter 4°C an (Ford, Fiat/Alfa/Lancia 6°C), aber manchmal ist man ja in einer Tiefgarage oder Garage.
    Durch den regelmäßigen Betrieb wird alles geschmiert und es gibt keine Rostansätze an irgendwelchen Wellen / Stäben, die die Dichtungen / Dichtflächen schädigen können.

    b) Alle 5-6 Jahre das Kältemittel absaugen und frisch befüllen lassen (ggf. auch eine gwisse Menge Kompressoröl). Damit bekommt man eine Info was sich bisher durch Schläuche verflüchtigt hat. Und die Anlage hat danach wieder die komplette Menge so dass der Kompressor nicht mit zu wenig Kältemittel gestresst wird (bevor der Druckschalter wegen zu wenig Druck anspricht).

    Das ist meine Meinung und meine Erfahrung dazu und ich musste 2x einen Klimakondensator wegen Undichtheit tauschen und 1x eine durchgerostete Trocknerflasche (Mondeo MKI), aber nie war die Anlage leer. Ich habe das immer vorher gemerkt durch regelmäßige Sichkontrolle oder abnehmende Kühlleistung.

    Beispiele:
    Mondeo MKI: 17 Jahre und 275.000km (nicht mehr im Fuhrpark)

    Fiat Marea Weekend : 12 Jahre, 250.000km (nicht mehr im Fuhrpark)

    Lancia Lybra SW: 21 Jahre, 560.000km (dann vorbeugend getauscht, als das erste mal ein paar Leitungen gewechselt werden mussten und man gut rankam)

    Mondeo MKIV: bald 15 Jahre, 300.000km

    Skoda Octavia: 19 Jahre, 110.000km

    Audi A6: 19 Jahre, 120.000km

    Mondeo MKIV: 9 Jahre, 110.000km

    Ich würde (sofern vorhanden) bei 2-3 freien Werkstätten die "Klima können" anfragen, was die für eine zeitwertgerechte Reparatur anbieten können.

    Für den gleichen Kompressor gibt es teils Preise von 160€ (ohne Öl) bis 600€ (kann mit Öl sein), je nachdem was ein Händler verdienen möchte.

    Die Herstellungskosten sind nicht so hoch wie man denkt, im Kompressor selbst ist keine "Raketentechnik".

    Vermutlich war ab Werk "Valeo" drin.

    Ich denke, er hat das Powershift mit den netten Kunststoffhaltern zwischen Federn.

    Die Federn übernehmen hier die Arbeit des ZMS.

    Ich habe aber einen Blog in GB gesehen, wo es einer nach der 2-ten Instandsetzung leid war und wohl auf ein ZMS umgerüstet hat. Es waren aber Modifikationen am Gehäuse notwendig. Ich meine beim MK5 haben sie das auch geändert.

    Macht aber Probleme in Verbindung mit dem Kalk im Wasser.

    Ein Bekannter hatte das früher im Golf II in der Scheibenwaschanlage (ist kein Kühlkreislauf, ich weiß). Die war dann mal verstopft und es kam aus den Schäuchen eine Art "Kalk-Wurst" heraus. Das war ganz schön Arbeit, das alles mit Druckluft und Wasser herauszudrücken.
    Das mit dem Kalk wird im Kühlkreislauf ähnlich sein und dem Kühler nicht wirklich gefallen.

    Wir haben im Labor einen Ultraschall-Cutter um gezielt Kunststoffteile präparieren zu können.
    Beispielbild

    Wenn jemand möchte, kann ich damit mal versuchen, ein Rücklicht zu öffnen. Natürlich in Abstimmung für die beste Position.

    Achtung: Durch das Trennen ergibt sich ein Spalt, der beim späteren Zusammenfügen den Abstand vom äußeren "Glas" zur inneren Befestigung etwas reduzieren wird.

    Zum wieder Verschweißen habe ich leider nichts.

    Möglicherweise wäre hier eine Option die Dichtmasse, die man zum Verkleben von Scheinwerfern verwendet.

    Ich habe auch schon mal Aufsätze für Heißluftpistolen gesehen, wo man einen Kunststoffstab zuführen und mit verschweißen kann.
    Dazu müsste man allerdings mal prüfen, welches Material das Gehäuse des Rücklichts hat, welche Stäbe man bekommen kann und ob nicht zuviel heiße Luft in der Nähe das Deckglases entsteht und dieses verformt.

    Außerdem müsste man prüfen, wie viel das Material über die Reparaturstelle überstehen darf, damit das Rücklicht auch noch in die Öffnung passt.

    Genau das gleiche hatte ich auch schon vor ca. 4 Jahren. Die Kontakte (Pin der Lampe + Female Kontakt Kabelbaumstecker) "gammeln" zusammen.

    Beim Trennen und trotz Kriechöl und allem möglichen hatte ich letzendlich zerstörte Metallteile.

    Die Abhilfe war: Lampenträger neu und auf dem Schrottplatz nach einem passenden intakten Stecker gesucht, abgezwickt und angelötet.

    Beim Stecken hatte ich dann reichlich Polfett in die Kontaktkammern gegeben, damit das nicht gleich wieder passiert.

    Hallo Ossi, ich hatte heute Gelegenheit mit jemand aus der Entwicklung solcher Pumpen zu reden.

    Ergebnis: Ja, es ist nicht unbekannt, dass es vorkommen kann, dass bei nachlassender Dichtwirkung Kraftstoff in Richtung Nockenwelle geht.

    Dieses Problem haben theoretisch alle diese Pumpen, die so arbeiten. Bei manchen Herstellern mehr, bei manchen weniger.

    Ich hatte auch Deine Symptome beschrieben, und und es wurde mir bestätigt, dass das passen könnte.

    Auf die Frage nach Erfahrungswerten bezüglich Alter und / oder Laufleistung habe ich leider keine Antwort bekommen.
    Also kann das gut sein, dass das bei Dir der Fall ist.

    Wie gesagt, alles Hypothesen.

    Einen Tipp zum eindeutigen Nachprüfen habe ich leider nicht bekommen.

    Vermutlich müsste man die Pumpe ausbauen, an Druckleitungen mit Kraftstoff anschließen und den Stößel betätigen, um zu sehen, ob Kraftstoff herauskommt.

    Aber wer hat schon solche Möglichkeiten...

    ... oder bei laufendem Motor am Öleinfüllstutzen riechen...? Wenn der Motor gut läuft, kann beim warmgelaufenen Motor nicht wirklich viel Kraftstoff über die Zylinderwände ins Öl gelangen.

    Da diese Pumpen deutlich günstiger sind wie die Diesel-Hochdruckpumpen stellt sich ggf. die Frage, ob man sich eine neue Pumpe gönnt und einbaut.

    Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter. :beer: