Ford macht schon recht eigenartige Verträge mit den kleinen Vertragshändlern.
Unserer hier vor Ort hat aufgegeben, d.h. der Sohn hat den Laden nicht vom Vater übernommen als der in Ruhestand ist.
Der hat immer sehr geklagt, dass z.B.
- er bei Rost-Reparaturen nur die erste Reparatur von Ford vergütet bekommt und die zweite am selben Teil er dann aus eigener Tasche zahlen mußte (die Türen des Mondeo Mk3 waren fast sein Ruin)
- keine nicht Ford-original-Teile verbauen darf
- die Teile-Preise monatlich in immer neue Höhen steigen
...
Es wird noch viele weitere solcher Nettigkeiten geben, wo er nicht erzählt hat...
Andererseits, als Kunde schaue ich halt auch aufs Geld und vergleiche Preis und Leistung.
Und letztlich ist es mir dann doch egal, ob Ford mit seiner Politik die kleinen Händler sterben läßt. Aus Mitleid mehr zahlen, das machen wohl doch die wenigsten.
Also mache ich es wie die Mehrheit, bringe das Auto nur in der Garantiezeit zum Freundlichen und sonst zum Freien oder mache es selber.
Der Trend geht wohl eher zum Universal-Händler, der gleich mit 3 oder mehr Marken Verträge hat. Mir solls recht sein. Letztlich regelt das der Markt.