Beiträge von Onkel Henry

    BBG-AE185
    Deine Rechnung geht leider nicht auf, denn wir sprechen ja vom Winterbetrieb und da kommst du mit den veranschlagten 30 A für den Betrieb des Fahrzeugs nicht hin. Wir wissen, dass allein alle Module am Can-Bus zusammen bis zu 20 A benötigen, dazu kommen noch Licht, Scheibenwischer, Lüftung, und diverse elektrische Verbraucher wie heizbare Scheiben und Spiegel, Sitze, Infotainment etc. Das summiert sich vor allem dann, wenn im Kurzstreckenbetrieb der ganze Christbaum immer wieder eingeschaltet wird.
    Darüber hinaus bezweifle ich, dass du täglich über eine halbe Stunde konstant mehr als 1 C in einen Bleiakku drücken kannst, ohne dass der Schaden nimmt, erst recht, solange der noch kalt ist. Solche Ladespitzen lassen sich selbst unter optimalen Bedingungen nur kurzzeitig realisieren, ohne dass es zum Gasen kommt.
    OH

    Wuchten bringt dich dem Problem nicht näher, denn das wurde ja schon versucht und niemand wuchtet Räder am Fahrzeug mit Umfangsgeschwindigkeiten die 130 oder gar 160 km/h auch nur nahe kommen. Das Zittern bei derart hohen Geschwindigkeiten lässt mich sowieso an einen Zusammenhang mit den Rädern zweifeln. Wenn die beteiligt wären, würde der Peak zwischen 80 und 120 liegen, da du aber schreibst, der läge bei 160, denke ich eher an etwas mit geringerem Umfang wie Bremsscheibe oder Antriebswelle oder Radlager. Denkbar wären auch ein defektes Motor- oder Getriebelager (Aufhängung).
    OH

    In 15-20 km Fahrtstrecke lädst du keinen fast leeren Bleiakku auf, soviel ist sicher. Zum TE kann man nur sagen: falsches Auto für dieses Fahrprofil, falsches Bewegungsprofil für die Lütte. Wenn man sein Kind nahezu bewegungsunfähig ins kalte Auto schnallt, muss man sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs quengelig und vielleicht sogar krank wird. Da empfiehlt es sich über (Transport)Alternativen nachzudenken (Fahrrad?), nur befürchte ich, dass die Standheizung keine ist, sondern dein Problem nur für Tage nach hinten verschiebt.
    OH

    So lange da nur Strom und Masse abgegriffen wird, hätte ich da nicht die Bedenken. Anders sähe das aus, wenn das Teil auch auf den Bus zugreift und natürlich ist zu beachten, dass über die 30er Leitung nicht die Batterie leer gezogen wird, wenn das Auto über einen längeren Zeitraum abgestellt wird.
    OH

    Nun weiß ich wieder, warum ich mein Auto neu gekauft habe und warum es kein Diesel geworden ist. Auf 15km Strecke wird der Motor kaum warm, zumindest wenn die Außentemperaturen niedrig sind. Wie das hier ja bereits richtig erklärt wurde, ist dabei nicht die Kühlwasseranzeige das entscheidende Kriterium, sondern eigentlich die Temperatur des Öls und das braucht, bis es seine Betriebstemperatur erreicht hat, denn anders als beim Kühlmittel gibt es hier keinen kleinen Ölkreislauf. Natürlich sind heutige Öle deutlich besser auch im kalten Zustand und darum gehen viele Fahrsünden auch länger gut, aber es empfiehlt sich trotzdem immer noch, einen Motor vorher gründlich warm zu fahren (und vor allem Turbos auch wieder kalt), bevor man "Kette gibt".
    Zügig beschleunigen heißt ja eigentlich nichts anderes, als dass der Turbo vollen Druck aufbaut. Das treibt die Temperaturen dort und auch im Brennraum hoch und sollte eigentlich bei kaltem Motor möglichst unterbunden werden.
    Mein 2.0 Ecoboost wird deutlich schneller warm als die Dieselmotoren, aber trotzdem zügle ich auf den ersten zehn Kilometern meinen Gasfuß und bemühe mich um einen ruhigen und flüssigen Fahrstil. Mir käme es nicht in den Sinn, bereits nach 500 Metern das volle Drehmoment abzurufen, auch wenn es nur bis 2500/min wäre.
    OH

    Wenn dir das zuviel ist, dann verzichte beim nächsten Mal doch einfach auf den Komfortumfang, dann steht vorne schon mal ne drei. Darüber hinaus empfiehlt es sich mehrere Angebote einzuholen und den Händler mit den günstigeren zu konfrontieren. Du musst halt nur darauf achten, dass du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst, also z.B. einen einfachen Ölwechsel mit einer 60.000er Inspektion.
    OH

    Den Spaß hatte ich jetzt zweimal und bei der Untersuchung durch einen Spezialisten aus dem Werk kam heraus, dass in meinem Getriebe ein Viertelliter (!) Öl fehlte. Aufgefüllt uuuund - läuft bis jetzt.
    Die Symptome waren genau wie deine. Ölwechsel im August, danach erst einmal alles gut, aber im Oktober, als die Temperaturen unter 15°C fielen ging der Spaß dann los. Immer in der Aufwärmphase, wenn das Getriebe in einer Kurve schalten musste, stieg die Ansteuerung der Welle mit dem ersten, dritten, fünften und Rückwärtsgang aus. Fehlermeldung war auch bei mir "Getriebe reduzierte Funktion". Dann habe ich das Auto immer mit den verbleibenden drei Gängen warm gefahren, irgendwo gehalten, Zündung ausgemacht für etwa eine Minute und danach gestartet und alles war wieder in Ordnung.

    Dieselben Symptome hatte ich kurz nach dem Kauf des Autos in 2013 auch schon, nur dass der Fehler da erst nach Stunden verschwand. Fehlercodes gab es bei mir auch keine und mein Händler hat mich schon schräg angeschaut, weil bis das Auto bei ihm ankam, war der Fehler verschwunden. Bis mir das dann mal in seiner Nähe passiert ist und ich ihm die Karre vor den Eingang gestellt habe und er sie da nicht wegbekam, weil der Rückwärtsgang fehlte.
    Damals bekam ich nach mehreren Reparaturversuchen zum Schluss ein neues Getriebe. Das lief auch soweit, bis eben jetzt zum Herbst.
    Ich denke, dass in vielen Werkstätten der Ölwechsel nicht ganz so penibel durchgeführt wird, wie das Werkstatthandbuch das eigentlich vorsieht. Den meisten Getrieben macht das wohl auch nix, aber das Powershift scheint da ziemlich empfindlich zu sein.
    OH

    Die Technik des Fahrzeugs finanziert sich doch nicht über den Stundenlohn des Mechanikers. Tatsache ist aber, dass der Fahrzeugmechatroniker heute die Bereiche Mechanik, Elektrik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik abdecken muss. Dazu benötigt man eine entsprechende Aus- und Weiterbildung und zusätzlich muss die Werkstatt entsprechende Geräte und Werkzeug für Diagnose und Reparatur vorhalten. Beides wird neben einigen anderen Kosten über den Stundensatz abgedeckt, von dem nur der kleinere Teil tatsächlich dem Mechatroniker zugute kommt.
    OH

    Meine Planung sieht auch vor, den Mondeo noch so zehn bis zwölf Jahre zu fahren. Natürlich setzt das voraus, dass sich die Fehler und Reparaturen in Grenzen halten und ich nicht von der Umweltgesetzgebung rechts überholt werde. Ich habe mir den Luxus gegönnt und das Auto neu gekauft, weil ich dann die Ausstattung wählen konnte, die ich haben wollte. Eine solche Entscheidung umzuwerfen, bloß weil es etwas Neueres oder vermeintlich Schickeres gibt, wäre da ziemlich blöd. Wenn meine Planung hinhaut würde das Auto etwa 15 Jahre + alt werden und dann ca. 3-400.000 km auf der Uhr haben.
    Was danach kommt, weiß ich noch nicht, denn das richtet sich dann nach den aktuellen Gegebenheiten bei mir persönlich und ob es zu dem Zeitpunkt überhaupt noch opportun ist, ein eigenes Auto zu haben. Vielleicht reicht mir dann ja auch ein Oldtimer, mit dem ich Sonntags mal ein bisschen oldschool durch die Nachmittagssonne schraddeln kann.
    OH

    Ich frage mich nur, woher dein Auto wissen soll, dass es vor einem Bahnübergang steht, wo das Standlicht benötigt wird und nicht auf einem Waldparkplatz, wo du lieber im Dunkeln Wild beobachten oder wild an dir oder deiner Liebsten rumfummeln willst?
    Du verstehst das Thema? Man kann nicht alle Eventualitäten mit automatischen Schaltungen abbilden. Dafür gibt es eben die verschiedenen Stellungen... des Lichtschalters natürlich.
    OH

    Was soll denn da sonst noch alles in der BDA stehen? Motorölwechsel nicht selbst machen, Stoßdämpfer nicht selber tauschen und Zahnriemen nicht selbst wechseln? Das Ding heißt Bedienungsanleitung und nicht Reparaturleitfaden. Da steht immer nur drin, was du mit dem Auto machen kannst und nicht, was du nicht machen darfst, denn da gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Wenn also nicht drin steht, wie eine Batterie zu wechseln ist und du nicht sachkundig bist, dann lass die Finger davon.
    OH

    Meine erste Wahl wäre eher Kupfer. Das ist natürlich eher etwas für den dezenten Auftritt, wirkt aber etwas edler, als die beiden anderen Alternativen. Bei Türkis/Hellblau solltest du dir die Frage stellen, ob du da nicht zu nahe an deinem derzeitigen Grün bist, an dem du dich ja wohl satt gesehen hast.
    OH

    Warum machst du denn noch einen Thread auf? Das wird doch viel zu unübersichtlich!

    Zum Thema: So ein Saug-Benziner ist ja einfach gestrickt. Der brauch Sprit (Druck und Menge), Kompression und Zündung (Funke und Zeitpunkt). Das lässt sich alles mit minimalen Mitteln überprüfen und damit auch der Fehler zügig einkreisen. Aber scheinbar hat die Werkstatt ja einen Fehler gefunden, wenn sie den Motorkabelstrang austauschen.
    OH

    Ging mir mal ähnlich und ich konnte mir das erst auch nicht erklären. Selbst das Erhöhen der vorgewählten Temperatur brachte gefühlt nur mehr kalte Luft. Bis es dann draußen langsam dämmerte und ich dann auf rechten Seite eine orange LED leuchten sah. Des Rätsels Lösung war, dass meine Holde mit ihren unegalen Fingern die Temperatur auf ihrer Seite wohl hatte verändern wollen und dabei die Klimaautomatik teilweise außer Kraft gesetzt hatte, weil sie per (vermutlich unbeabsichtigtem) Tastendruck den Luftstrom auf die Mitteldüsen beschränkt hatte. Da diese auf meiner Seite aber geschlossen waren, ging der Luftstrom nur auf der Beifahrerseite am kalten Seitenfenster vorbei und die Klimaautomatik mühte sich vergeblich, dass Auto mit dieser Einstellung aufzuwärmen.
    OH