Beiträge von Onkel Henry


    Das deutest du leider falsch. "as said earlier" bezieht sich auf das weiter oben im Artikel abgesonderte Geschwafel bezüglich eines V6. Den kann man aber im Hinblick auf den Flottenverbrauch in Europa getrost vergessen. Genauso wie den Rest des Artikels, denn auch in Bezug auf den Antrieb des C-Max beweist der Autor konsequentes Unwissen. Da werkelt nämlich kein Ecoboost unter der Haube sondern ein 2.0l Turbobenziner nach Atkinsonprinzip.
    OH

    Das gilt nur, wenn du den Motor längere Zeit über 4000/min drehen lässt, also eher für schnelle Autobahnfahrten. Kurze Sprints sind normalerweise kein Problem. Und Anhängerbetrieb empfiehlt sich auch nicht unbedingt mit Gas.
    OH

    Dazu gibt es reichlich Streit im Netz. Die Umrüster raten alle immer, solche Systeme zu nutzen. Allerdings kann niemand die Wirkungsweise schlüssig erklären und das war auch der Grund für mich, das einfach abzuklemmen. Ich habe aber auch immer peinlichst darauf geachtet, bei Drehzahlen über 4000/min die Gasanlage auszuschalten. Das ist eine Maßnahme, die seinerzeit kaum ein Umrüster seinen Kunden mit auf den Weg gab.
    OH

    Es bietet sich daher an, immer einen originalen Satz Rückleuchten im Kofferraum zu haben

    Das ist wahrscheinlich ein nicht ganz ungefährlicher Tipp. Wenn du STVZO-konforme Rückleuchten dabei hast, kann dir sehr leicht vorsätzliches Handeln vorgeworfen werden, was direkt empfindlichere Strafen nach sich zieht. Ansonsten könntest du dich darauf berufen, dass du nicht wusstest, dass die Rückleuchten nicht verändert werden dürfen.
    Das mit der Folie dürfte der deutlich sinnvollere Weg sein.
    OH

    Ich hatte in meinem Scorpio Cosworth eine BRC Anlage und die lief absolut problemlos. Die einzige Ausnahme war mal ein saukalter Winter. Als die Temperaturen unter -10C°fielen, wollte die Anlage partout nicht anspringen, aber mit Sprit lief der Motor ja noch und so lange ist es ja bei uns nicht kalt.
    Den Cossie wollte damals kaum jemand umrüsten, weil der auch als nicht gasfest deklariert war. Ich hab damit 90.000km abgerissen und es gab kein Problem. Nicht einmal das Flashlube habe ich gebraucht.
    Für den 6-Zylinder habe ich damals inklusive TÜV-Eintrag knapp 2000,-€ bezahlt, aber das liegt jetzt auch schon 10 Jahre zurück.
    OH

    "Unrunde" Bremsscheiben sind mir bis dato noch nicht unter gekommen, wohl aber solche mit einem Seitenschlag oder einer Dickenabweichung. Letzteres muss man sich wie eine Senke in der Lauffläche der Bremsscheibe vorstellen, welche eine ungleichmäßige Bremskraft zur Folge hat. Verursacht wird eine solche Senke durch ungenügendes Lüftspiel des Bremssattels, d.h. die Beläge werden nicht ausreichend weit von der Scheibe entfernt. Dadurch schleifen sie bei nicht betätigter Bremse immer wieder an der Stelle des (durchaus erwünschten) Scheibenschlags an der Lauffläche und waschen diese an besagter Stelle aus.

    Ursache für dieses Phänomen können defekte oder verschmutzte Bremssättel sein, ein Scheibenschlag, welcher das Lüftspiel des Bremssattels überschreitet oder neue Bremsbeläge, deren Stärke über die spezifizierte hinausgehen. Schon geringste Dickenabweichungen im Bereich von wenigen 100stel Millimetern führen zu dem bekannten "Bremsenflattern", während ein Scheibenschlag von einem 10tel Millimeter oder mehr bei ansonsten intakter Bremsanlage lediglich zu einem längeren Pedalweg führt.
    Damit erklärt sich von selbst, dass spätestens beim Wechsel der Bremsbeläge, die Sättel vom Abrieb und evtl. Korrosion zu befreien sind und darauf geachtet werden muss, dass die Anlageflächen der Belagträger sauber und metallisch blank sind. Unter Umständen sind diese Stellen auch mit einem geeigneten Fett dünn zu bestreichen.

    Die hier erwähnten Bleche haben nur einen geringen bis gar keinen Einfluss auf diese Problematik. In Abhängigkeit von ihrer Formgebung und Position dienen sie dazu, mehr Kühlluft an die Scheiben zu bringen oder grobe Verschmutzungen durch Steine und Ähnliches und damit Riefen in der Bremsscheibe zu vermeiden.
    OH

    Versuch doch mal das Auto mit der Front abwärts an die Steigung zu stellen. Wenn das Auto dann problemlos anspringt, sind dir vorher die Leitungen leer gelaufen. Grundsätzlich sind aber Startprobleme beim 2.0 Saugbenziner nicht unbekannt. Da gibt es auch eine TSI zu, bei der die Kraftstoffpumpe getauscht wird. Das kommt aber wohl nur dann in Frage, wenn das Problem kontinuierlich auftritt.
    OH

    Beule zu tief und nix geht.


    Wir wollen mal den Teufel nicht an die Wand malen. Unter der äußeren Blechhülle schlummert ja eine weitere Lage aus hochfestem Stahl und den dürfte ein Pflasterstein normalerweise nicht so einfach verformen. Je nachdem wie die Delle (!) aussieht, kann sie mit einem Dellenzieher bearbeitet werden und dann ist der Rest mit beispachteln und einlackieren zu regeln.
    OH