Beiträge von Go4IT

    Ich würde sagen das es bei mir das entfliehen der salzen aus dem lot war hatte irgendwo auch mal ein bild gepostet wo man das erkennen konnte. Da war ein weißer Schleier im Bereich des steckers habe ich damals gereinigt und dann war es gut für ca. 4 Wochen. Nun haue ich gefühlt alle 30 Sekunden aufs tacho damit das Radio an bleibt. Wollte schon eine strippe vom ziggizünder zum Radio werfen bleibt es halt ca 10 Minuten länger an.

    Das weiße sind Reste die beim verdunsten von Flüssigkeit übrig bleiben, möglicherweise enthalten die auch Salze. Im Lot ist aber kein Salz, nur um das richtig zu stellen. Und die Reinigung der Rückstände bringt genau garnichts für den Effekt von kalten Lötstellen. Das es dann ne Zeitlang funktioniert hat liegt einzig daran das Du die Kontakte bewegt hast und damit kurzfristig wieder einen Kontaktschluß erwirktest. Lösen lässt sich das nur indem man das alte, brüchige Lot absaugt und durch neues (am bleihaltiges) ersetzt. Sorry, alles andere ist Pfusch. Dabei ist auch noch die Frage ob es wirklich nur an den Kontaktstiften liegt, ich habe auch schon andere kalte Lötstellen im KI identifiziert (z.b. am CAN-Transceiver und an anderen SMD-Bauteilen). Um kalte Lötstellen zu identifizieren benötigt man ein Mikroskop mit 40-50 facher Vergrößerung und guter Ausleuchtung.

    Einen "Zündplus" ans Radio zu legen bringt dir im Mondeo genau garnichts, denn der liegt schon da. Du kannst auch jetzt das Radio am Knopf an und ausmachen, jederzeit. Die Radios im Mondeo werden über den MM-CAN Bus an- und ausgeschaltet. Der MM-CAN kommt vom Kombiinstrument. Das einzige was Du machen könntest ohne was zu reparieren ist den MM-CAN am Quadlock auszupinnen. Dann ist Dein Radio "Standalone", geht aber nach spätestens einer Stunde von selbst wieder aus.

    In der Tat ist es beim FL schon deutlich besser mit den kalten Lötstellen durch das bleifreie Lot. Das war vor allem in der Anfangsphase der Umstellung 2007-2010 wesentlich häufiger. Danach haben es die Hersteller einigermaßen in den Griff bekommen.

    Wegen nicht mehr bewegen da kann ich dir spühlmittel oder ähnliches empfehlen dann geht das wieder und wenn es richtig sitzt einmal gut abspülen und sind richtig fest.

    In der Ford-Anleitung steht extra das man keinerlei Schmiermittel verwenden soll, maximal Wasser. Das perlt aber sofort ab und nutzt garnichts. Wenn ich jetzt mit der Stabistange und den Buchsen irgendwo hin fahre zum pressen, sollte ich vor Ort die alte Stange ausbauen um die Position möglichst genau zu treffen. Verschieben lassen sich die Buchsen nicht mehr.

    Ich habe ein hinteren Stabi von Hardrace drin. Der wurde mit Gummis geliefert.

    Ja, das hätte ich wohl besser auch so gemacht... ich habe extra nochmal alle Teilnummern verglichen um auszuschließen das ich einfach die falsche Stange, Buchsen oder Schellen bekommen habe, aber leider stimmt das alles so. Im Netz findet man niemand der das erklärt. Alle anderen Hinweis sind für andere Fahrzeuge (auch Ford) und da geht das ohne einpressen. Na supi :-/

    Jetzt muss ich nochmal los und eine Werkstatt mit Hydraulikpresse finden wo ich das einpressen kann. Leider schweigt sich die Ford-Anleitung hier aus was es dafür braucht. Ein nur drücken sorgt dafür das sich die Halteschelle aufbiegt. Die muss also in einer Matritze liegen die das verhindert. Weiterhin muss von oben etwas das Gummi flach eindrücken und zwar so das es nicht zur Seite wegbiegt. Ich fürchte da gibt es bei Ford ein Spezialwerkzeugt/Pressvorlage zu.

    So, die Federn sind jedenfalls mal gewechselt (habe bei der Gelegenheit gleich mal wieder etwas Owatrol verpinselt, schaden kannst nicht):

    Hier mal die "Frakturen" im Überblick:

     

    Sehr hilfreich war hierbei in der Tat der neu angeschaffte Rangierheber. Damit kommt man deutlich(!) höher also mit einem popeligen Wagenheber. Angesetzt habe ich ihn am Hinterachsträger, zwischen den Federbeinpfannen:

     

    Der kann bis 470 mm heben, was wirklich ausreichend ist. Da Sicherheit immer Vorrang hat habe ich nach dem anheben den Wagen links und rechts mit Aufstellböcken gesichert und auch noch die Reifen drunter gelegt.

    Folgt man der Original Ford-Anleitung aus ETIS baut man die Feder mit einem Federspanner aus und ein. Soweit so klar, aber warum lösen die den Stoßdämpfer unten und befestigen ihn nach dem Wechsel der Feder wieder?

    Ich habe keinen Federspanner genutzt sondern einfach die Federpfanne mit einem Wagenheber von unten leicht angehoben um die Befestigungsschraube zu entlasten und diese dann rausgeschraubt. Danach den Wagenheber abgesenkt und man kann die Feder ganz leicht entnehmen:

      

    Das wiedereinsetzen ist es Fummelei weil man die Pfanne wieder genau in die Position in der Radaufhängung bringen muss um die Schraube wieder eindrehen zu können. Diese muss übrigens mit 120 Nm angezogen werden und auch ein zwei Tropfen Locktide Schraubensicherung erhalten.

    So sieht das dann aus wenn man das Gummilager auf die Stange stülpt an die Position wo es hin soll:

    Da klafft schon eine gewaltige Lücke, nicht wahr?!

    Laut Anleitung soll die kleine ausstehende "Nase" nach rechts zeigen (am Original-Stabi ist das auch so)

    Laut Anleitung kommt jetzt die hydraulische Presse zum Einsatz um die Schelle aufzudrücken:

    Eine solche Presse habe ich nicht, habe den Schraubstock genutzt, aber selbst mit Kraft bekomme ich die Klemmschelle nicht weiter auf das Gummi gezogen als so:

     

    Man erkennt schon wie sich die Schelle aufbiegt und trotzdem ist da noch ein fetter Spalt im Gummi. Würde ich das so ans Fahrzeug montieren müsste ich die Schrauben mit 200 Nm andonnern damit sich das irgendwie dran zieht, aber laut Anleitung sollen es nur 48 Nm sein.

    Am ausgebauten Stabi schaut das eher so aus:

    Um das Gummilager so einzudrücken bräuchte man eine Pressplatte die nicht breiter ist als das Lager, also etwas eintauchen kann in die Schelle.

    Wie bekommt man die Halter über die Gummilager des Stabi wenn das auf der Stange sitzt? Mit dem Schraubstock bekomme ich den nicht ganz drauf :-/

    Die Lager sind innen ganz leicht konisch und laut Anleitung soll die "Nase" nach rechts (innen) zeigen. Das erkennt man auch am Original. Man kann die Gummilager etwas aufbieten und bekommt diese dann über die Stabi-Stange gezogen, aber sie schließen sich unten nicht, da bleibt ein gewaltig großer Spalt.

    Die Halter bekommt man nicht mit der Hand drauf, daher habe ich sie in den Schraubstock mit Backen und Gummischutz eingespannt. Dann bekomm man den Halter fast(!) ganz drauf, am Ende fehlen noch so 5mm. Zu gehen die Gummilager unten immer noch nicht, 5-8mm Spalt bleiben da offen.

    In der Anleitung steht was von Hydraulikpresse, ohje, das hatte ich überlesen... Vermutlich gibt es dazu ein Spezialwerkzeug zum einpressen der Gummilager samt Welle in die Halter?

    Da muss man auch verdammt genau auf die Position der Lager achten, bewegen lassen die sich später nicht mehr. Ich fürchte ich muss die alte Stange wieder einbauen und damit in die Werkstatt... seufz.

    Ich persönlich glaube ja das die Gefahren eher durch zu junge Fahrer mit zu PS-starken Autos, nennen wir sie "Raser" und zu alten Fahrern mit ebenfalls zu großen, PS-starken Autos verursacht werden. Beide Gruppen fahren tendenziell sehr neue Fahrzeuge. Aber vermutlich liegt das nur daran das ich nicht die Mögichkeit habe die Statistiken zu fälschen wie es mir gefällt ;)

    Hattest du nicht irgendwo da geschrieben dass man das eeprom nur tauschen muss? Also auf dem zahlenblatt steht mph und kmh drauf muss man sich bestimmt nur ungewöhnen.

    Nein, habe ich nicht. EEPROM Tausch ist auch wenn nur zwischen gleichen Tachomodellen möglich, wenn Du z.B. einen defekten durch einen anderen ersetzt, vom gleichen Typ halt.

    Tja, wenn es nach den Vorstellungen der EU-Kommission geht, dürfen wir uns bald öfter über "schon wieder bestanden" freuen und mit unseren alten Autos jährlich zum TÜV. Der Sicherheit wegen, weil unsere alten Autos für die vielen schweren Unfälle verantwortlich seien. Die Statistik würde mich mal interessieren, auch wo diese alten Autos herkommen die in Deutschland schwere Unfälle verursachen.

    Noch zetert unsere (Bayerische) Regierung und der ADAC rum, was anderes hätte man im (Ex-)Autoland Deutschland wohl auch nicht erwartet. Am Ende kommt wahrscheinlich so wie immer: die Deutschen werden es machen und der Rest der EU (vor allem Ost, West und Süd) ignoriert das geschmeidig, falls dort überhaupt sowas wie ein TÜV existiert, bzw. mit unserem vergleichbar ist.

    Aber gut das wir uns ja keine Sorgen machen müssen, zeigt ja dieser Thread :)

    MONDEO FOR EVER! (Ha ha)

    Und hier kann man schonmal ganz gut sehen das man den Stabi ohne Federausbau wechseln kann, der liegt in Fahrtrichtung hinter den Federn/Federpfannen:

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    Heißt für mich, aufbocken, Räder runter, Stabi raus, Pfanne leicht anheben und Verbindungsschraube zum Stoßdämpfer raus, Feder tauschen und alles wieder zusammenbauen.

    Mann, sahen die Federn vor 4,5 Jahren noch so gut aus :)

    Habe hier noch ein altes Bild von meinem Fahrwerkswechsel aus 2019 gefunden, was ich damals an der HA getauscht habe. Da erkennt man auch die Original-Feder-Kodierung "Orange / Grün", was Federkraftklasse "A bis R" bedeutet (FINIS 1509915). Original von Ford: 175,- € pro Stück

    "Federkraftklasse A bis R" bedeutet ja von Gummiweich bis Bretthart. Was ist das für eine Aussage? Je nachdem was der Kunde möchte? Je nach Anbauteilen? Bei der ganzen Littanei an Federn hätte ich gehofft das der Farbcode eindeutig einer Klasse zugeschrieben werden kann?

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    • Kodierung: Orange / Grün
    • Federkraftklasse: A bis R
    • Kenngröße: AA
    • Durchmesser: 13,75 mm
    • Außendurchmesser: 135 mm
    • Länge: 365 mm
    • Gewicht: 3,02 kg
    • Ford Nummer: 1509915
    • Sachs Nummer: 994 220
    • Bilstein Nummer: 36-274147
    • Mapco Nummer: 71610

    Klasse, somit ist schonmal klar das es nicht die Sensoren sind, die arbeiten einwandfrei. Hättest Du jetzt bereits einen ELM327-Adapter und das TPMS-Test-Tool könntest Du sogar die anderen Parameter überprüfen um sicher zu stellen das die Sensoren auch im Fahrtbetrieb ordentlich antworten. Mir scheint es aber nicht sehr wahrscheinlich das diese einen Dynamik-Defekt haben. Gehen wir mal davon aus das sie ok sind.

    Dann müsstest Du nun den Fehlerspeicher vom BCM auslesen um zu wissen was genau das Problem ist. Du kannst Dein Glück ja erstmal über die DTC-Funktion des Kombiinstrumentes versuchen => https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/ipc/dt…rument_auslesen vielleicht kommt was brauchbares dabei raus.

    Ich tippe dann stark auf ein Problem mit den Antennen. Meine Tendenz geht (wie eingangs schonmal vermutet) in Richtung hintere Antennen.