Beiträge von Go4IT

    Also wenn die Versorgungsspannung(!) vom PCM wirklich auf 0V gehen würde, wäre der Motor aus und die Wegfahrsperre würde angehen. Das kann nur ein Diagnosefehler sein. Ich glaube eher an eine Störung im HSCAN-Bus.

    Einen defekten Sensor müsste man mit der von mir beschriebenen Methode erkennen können:

    - Reifendruck ändern und schauen ob er am Display mit geht

    - Das TPMS-Tool laden und am Fahrzeug anschließen und Sensoren auslesen

    Danach kann man immer noch zum Reifenhändler fahren... außer man kennt den gut, er ist in der Nähe und macht einem das testen für lau, ohne Verkaufsabsichten dahinter.

    Und nicht zu vergessen "DTCs auslesen" mit Forscan!

    Endurance die Reifenlokalisation geschieht nicht einfach bei Zündung an, sondern während der Fahrt mit einer gewissen Geschwindigkeit nach einer gewissen Zeit (Details siehe Wiki). D.H. wenn die Meldung nicht da ist (z.B. DTCs gelöscht) dann kommt diese erst nach kurzer Fahrt wieder.

    P.S.: Hat hier jemand ein Bild von einem Typ1 oder Typ2 Tacho (rotes Monochrom-Display) mit dieser Meldung? DerCoole51kannst Du mir fürs Wiki nochmal ein schönes Bild von der Meldung machen? Gern auch wenn die auftritt, also nicht nachträglich in den Meldungen angezeigt.

    P.P.S.: Auch von der Anzeige Überdruck (kleines "+") im Display wäre ein Foto fürs Wiki hilfreich. Ich versuche alle Erkenntnisse, auch die in diesem Thread gesammelten dort einzufügen: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/start

    Ich hab mir mal die Mühe gemacht und ein paar Fakten zusammengetragen:

    https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/raeder…n_kombinationen

    U.a. den Abrollumfang und die Reifenhöhe (Flanke). Wenn ich davon ausgehe das 215/55R16 die Basis/Standardbereifung beim Mondeo ist, dann erkennt man das der Abrollumfang beim 235/45R18 und 235/40R19 massiv zunimmt. Das dürfte sich auf die gefühlte Fahrdynamik spürbar auswirken. Hier ist dann sicher ganz entscheidend welche Leistungsklasse dem entgegen steht. Bei einem 2.2 TDCi sollte man das aufgrund des hohen Drehmomentes nicht so sehr im höheren Drehzahlbereich, aber vor allem im niedrigeren, also beim anfahren, rangieren, merken. Hat man sehr wenig Motorleistung wird der Wagen insgesamt träger wirken, weil er bei gleicher Raddrehzahl mehr Leistung benötigen wird.

    Interessant finde ich das so gesehen die 19" und der 45er 18" weit außerhalb der Toleranzgrenze für den Tacho wären. Hier sollte aber die CCC-Einstellung gegenwirken, dort kann man die Bereifung ja einstellen:

    Da wird interessanterweise auch die 225er Bereifung aufgeführt, aber nur in 17" nicht in 18".

    Ich hätte auch erwartet das bei 18" die Bereifung 235/40 R18 wesentlich besser ist als die 45er. Interessant ist ja auch das bei 19" mit Originalfedern das Fahrzeug am Ende gute 2cm höher liegen würde. Vermutlich auch ein Grund das dann andere Federn eingebaut sind :)

    Bezüglich 16" muss ich auch sagen das dies aus meiner Sicht die schlechteste Bereifung war. Die 17" finde ich wesentlich angenehmer.

    Hm, hast Du enventuell ein TLDR; Problem? ;) Ich habe doch alles ganz ausführlich geschrieben...

    Dann nochmal in Kurzform und auf die Reihenfolge achten:

    1. Batterie mal abklemmen für Reset (ist geschehen)
    2. Zur Tanke fahren, Reifendruck-Menü aufrufen und den Druck an allen vier Rädern nacheinander ändern und schauen ob sich die Anzeige entsprechend mit ändert. Falls nicht, dann sind das alte Werte die angezeigt werden.
    3. Randbedingungen notieren wann die Störung auftritt und wann sie wieder weg geht (Fahrzeugposition, Fahrt-/Umweltbedingungen)
    4. ELM-Adapter mit USB kaufen, Forscan auf Laptop installieren und die Fehler selber auslesen (es gibt definitiv DTCs)
    5. DTCs zuerst hier posten und dann beraten was nun als erstes wie zu kontrollieren ist

    Ich hatte mal kurz 18er drauf, ist schon laaange her. Damals auch 235er (weiß nur nicht mehr ob es 40 oder 45er wahren). Vielleicht lags am Profil aber ich hatte das auch mit dem Lenkradflattern und nachlaufen, man hatte eher das Gefühl das Auto fährt wohin es will und nicht wohin ich will ;) Dann bin ich nach einigen Wochen (habe die Räder verkauft) auf 17" Originalfelgen mit 215/50er umgestiegen und das fand ich perfekt. Meine 16" Winterräder habe ich dann kurz später auch auf 17" geändert, Zubehör Brock RC17 und habe die Reifengröße auf 225/45 eintragen lassen. Man merkt das das Fahrzeug schon damit etwas härter am Boden liegt, besonders bei schneller Kurvenfahrt, aber von der Lenkung und sonstigem Fahrkomfort empfinde ich das nicht als Nachteilig, eher im Gegenteil. Bei Winterrädern kann die Reifenbreite ja eh nicht groß genug sein, da macht das auch richtig Sinn, besonders in Alpennähe ;)

    Die Brock finde ich bis heute noch sehr schön und komfortabel. Keine der genannten Probleme tauchen mit denen auf. Sie sehen aber natürlich schon etwas klein am Fahrzeug aus...

    Servus, also grundsätzlich ist ein DTC vorhanden wenn schon eine Störungmeldung im IPC angezeigt wird. Darüber hinaus gibt es viele DTCs die Du im Display nie sehen wirst.

    Wenn Du also ernsthaft vor hast das Problem selbst zu lösen, brauchst Du als allererstes einen vernünftigen OBD/ELM-Adapter und Forscan. So ein Adapter ist für 30€-50€ zu haben und erspart Dir fortan den Gang zu irgendwelchen Werkstätten die oftmals nur wden Basis-OBD Fehlerspeicher, aber nicht die Ford-spezifischen ausleseb können.

    Natürlich solltest Du als allererstes mal einen "Fahrzeug-Reset" durchführen, also die Batterie für einige Minuten abklemmen. Manchmal hängt sich intern in der Firmware auch was auf und da hilft dann einfach nur kurz stromlos machen.

    Weiterhin ist es so das DTCs unter bestimmten Umständen von der Firmware des jeweiligen Moduls wieder selbst gelöscht werden. Wenn ein Fehler nach einer gewissn Anzahl Fahrzyklen nicht mehr gemeldet wird, z.b. Wenn Du also bei auftreten eines Problems zu lange bis zum auslesen wartest, kann(!) es sein das die Fehlermeldung weg und auch der DTC nicht mehr da ist.

    Das RDKS-System selbst ist nicht sonderlich komplex und hier im Wiki beschrieben: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/start

    Im Grunde besteht das System nur aus vier Erregerantennen in dem Radkästen. Die Datenübertragung vom Rad zum Fahrzeug (BCM wertet das aus) geschieht über dasselbe Funkprotokoll wie die der Zentralverriegelung. Der Empfänger hierzu sitzt in der Dachhimmel-Konsole.

    Eine solche Störung wie bei Dir könnte ein einfacher Wackelkontakt oder Kabelbruch sein. Da reicht schon das eine der vier Erregerantennen, welche am BCM angeschlossen sind, nicht mehr ansprechbar ist, Die hinteren wären da anfälliger weil sie am Stoßstangenkabelbaum hängen und relativ ungeschützt allen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Aber genaues sagt eben der DTC, weil jede Komponente einzeln überwacht ist.

    Auch ein Ausfall einer der Rad-Sensoren würde die genannte Störung provozieren. Die in den Sensoren enthaltenen Batterien leben nicht ewig. Der Batterielevel wird bei jedem Datenpaket vom Rad ans BCM mit übertragen. Eine schleichende Verschlechterung würde im Display angezeigt, ähnlich wie es bei der Batterie der ZV-Schlüssel der Fall ist. Wenn die Leistung aber sprunghaft/plötzlich versagt, meldet der Sensor keine Werte, oder das Funksignal ist zu schwach. Es ist übrigens so das der im Display angezeigte Druck-Wert immer der zuletzt empfangene ist. Also nur das dort ein gültiger Wert steht heißt nicht das dieser jetzt gerade live dem Stand im Rad entspricht.

    In der Theorie können natürlich Funksignale die Übertragung kurzzeitig stören. Das dafür verwendete 443 MHz Band ist in Deutschland für alles was funkt freigeben, also vom Temperatursensor über die Funktürklingel bis zur Drohne und RC-Auto. Wir hatten hier schonmal einen Fall das jemand zuhause seine ZV nicht verriegelt/entriegelt bekam. Die Lösung war dann einfach, er hatte einen "amoklaufenden" Funkwetter-Sensor in der Nähe. Als er diesen wegnahm, funktionierte alles einwandfrei.

    Es gibt ein TPMS-Tool mit dem man die im BCM eingehenden Werte debuggen, also Live anzeigen lassen kann. Dieses Tool nutzt einen ELM-Adapter um die auf dem CAN-Bus auftauchenden Werte darzustellen.

    Bezüglich der Druckdifferenz kann es viele Ursachen geben. Natürlich sind Sensoren in den Räder nicht geeicht, leichte Differenzen sind also zu erwarten, wobei 0,5 Bar schon etwas weit ausserhalb der Toleranz ist.

    Die Theorie Deines "Mechanikers" der Druck sei generell zu hoch ist Unsinn. Ich fahre selbst auch mit 2,8 Bar vor/hinten. Ob beladen oder nicht eingestellt macht nur einen Unterscheid bei der Druckverlust/Niedrigdruckwarnung.

    P.S.: Was einige vielleicht nicht auf dem Schirm haben: Das RDKS-System ist TÜV-Relevant. Wenn dort also eine Störung angezeigt (oder abgelegt!) ist, bekommt man keinen TÜV.

    Es ist ja so, unsere Bremsanlagen sind ja nicht die schönsten, also eher etwas was man verbergen sollte, daher finde ich weit offene Felgen mit dünnen Speichen eher nicht so gut. Eine schöne 18" würde ich einer 19" vorziehen, auch wegen dem Fahrkomfort, der soll nicht ganz verloren gehen.

    Was die Reifenbreite angeht sind die 225er einfach viel günstiger (gute 30%) als die 235er. Auch ist unsere Lenkung ja, im Vergleich zu anderen Herstellern mega schwergängig und das wird mit zunehmender Breite ja auch nicht besser.

    Hauptproblem bei den 225er in 18" scheint aber der Querschnitt zu sein. Warum auch immer sind da praktisch nur 225/40er in den ABE sämtlicher Felgen die ich mir angeschaut hatte, keine einzige lies auch 225/45 zu, wie ich das bei meinen 17" Winterräderb habe.

    Ich habe mal nachgerechnet und im Vergleich zu 235/40 haben die 225/40 ganze 3cm weniger Abrollumfang. Vergleicht man mit den 235/45 sind es sogar schon 10cm! Das bedeutet praktisch das der Wagen langsamer wird, da er bei gleicher Raddrehzahl weniger Strecke macht... nur warum nur die 225/40er zugelassen sind verstehe ich nicht?

    Das Klimabedienteil vom FL funktioniert soweit ich weiss nicht im vFL.

    Genau so ist es, egal ob separates Bedienteil oder Modul unterm Navi.

    Warum fragst Du mondi mk4 auch nicht vor dem Kauf? Dafür sind wir doch da :)

    Theoretisch könnte man das "Innenleben" eines FL Klimabedienteils durch das eines vFL Bedienteils ersetzen, wenn es einem besonders um die schwarze (aka "blasenfreie") Optik geht?

    Also ich habe mich gefühlt durch alle Rezensionen von Gummauflageb für Wagenheber/Rangierheber/Unterstellböcke durchgewühlt und alle kommen zum Schluß das diese kurzlebig oder gar lebensgefährlich sind weil die sich unter der Last entweder extrem verformen oder brechen.

    Für den von mir bestellten Güde GRH 2/470 AL würde ich einen Teller mit max. 95mm Durchmesser benötigen, die sind aber schwer zu finden, entweder zu klein (das mag noch klappen) oder zu groß.

    Den Hartplastikklotz den ich habe konnte ich leider nirgendwo mehr finden, evtl. klappt der aber auch. Alternativ habe ich nur das hier gefunden was halbwegs vertrauenserweckend erschien:

    Kostet auf Amazon ca. 17€

    Ich habe mir jetzt mal einen Eishockey-Puck bestellt, der kostet fast nichts und hat aus meinet Sicht genau die richtigen Materialeigenschaften und dürfte wesentlich haltbarer sein:

    Da werde ich dann einen Schlitz für den Falz einfräsen.

    So sieht meine Hartkunststoff-Auflage aus (wie man gut erkennt liegt hier überwiegend der Falz auf, nicht das Bodenblech):

    Ich habe mal etwas nachgemessen, der Schlitz ist 18 mm tief (der Falz am Bodenblech ist gute 25 mm hoch):

    Die Auflage ist ca. 45 mm hoch:

    Bodenfreiheit unterm Fahrzeug (Tit-S Schweller, Serienfahrwerk/nicht tiefer) sind gute 16 cm:

    Die Eintauchtiefe von der Unteseite des Schwellers bis zum Bodenblech (nicht dem Falz) sind so knappe 5 cm:

    Du merkst selbst das Du hier "Neuland" betritts, ja? Richtig erkannt gibt es hier nicht so wirklich Focus-Expertise oder gar Experten die Dir deine Fragen beantworten könnten. Und ja, kann sein das Du alles machst, viel Geld investierst und es am Ende alles nicht funktioniert. Das kann Dir hier keiner sagen und keiner Garantieren.

    Ich glaube zwar auch das es im Kern ganz genauso ist wie beim Mondeo, aber wissen tue ich das auch nicht...

    Also, entweder ab zum Ford-Händler oder ins Risiko gehen. Bei einem Clone des BCM ist die Wahrscheinlichkeit hoch das es am Ende auch funktioniert und Du hättest ja auch immer noch das Original welches Du wieder einbauen kannst. Wenn Du aber erstmal alle Schlüsselcodes gelöscht hast und dann beim Programmieren irgendwas nicht klappt, egal aus welchem Grund, hast Du erstmal einen großen Ziegelstein in der Garage stehen... so ähnlich ist es mir mal gegangen und habe Blut und Wasser geschwitzt, hatte an Ende aber Glück und ich hatte nur die ZV gekillt, aber nicht die PATS-Codes. Und ich hatte Original Ford?Equipment, inkl. PATS-Fähigem Etis-Zugang... das sage ich nicht um Dir Angst zu machen, sondern um die Risiken abzuwägen und nicht leichtfertig zu handeln.

    Letztendlich handelt hier nach bestem Wissen und Gewissen aber auch auf eigenes Risko.

    Was ja oft bei diesen Gummiunterlagen reklamiert wird ist das viele von denen sie weich sind und sich unter der Last verformen, besonders die dicken und dann sogar abzurutschen drohen.

    Weiterhin muss man ja bedenken das die Grundhöhe des Wagenhebers plus der Gummihöhe an Bodenfreiheit da sein muss, sonst kommt man nicht drunter zum anheben (im Fall der geschlitzen natürlich abzüglich der Eintauchtiefe). Je nach Qualität (die für einen Laien am Produktphoto nicht auszumachen ist) brechen die auch gern am Schlitz durch.

    Der Sinn der Schlitzung ist ja, neben etwas mehr Seitenstabilität, das nicht nur der Falz sondern auch der Rahmen aufliegen um das Gewicht besser zu verteilen.

    Ich hatte mir damals für meinen Einfach-Hydraulikheber eine geschlitzte Auflage aus Hart-Kunststoff besorgt. Die schützt auch gegen Macken und ist aufgrund ihrer Struktur nahezu unzerstörbar.

    Für den von mir nun geplanten Rangierheber muss ich schauen ob ich was vergleichbares finde weil der Auflagetellet ein anderer ist (extra flach)