Beiträge von Go4IT

    Ich frage aus folgenden Grund nach : Beim ersetzen der Buchse vom Längsträger ... Nach zusammenbauen wurde das festziehen mit Drehmoment gemacht wo das Auto auf den Rädern stand.

    Ja, bei den Silentlagern ist das auch wichtig und richtig so, da ganz anderes Bauteil. Da geht es ja darum das die Lager im eingefederten Zustand "gerade", also unbelastet auf der Buchse stehen. So kann man sie aber nicht einbauen, daher erst anzeihen und später festknallen ;)

    Die gezeigte Schraube am Querlenker unten ist aber nur eine Durchganzsschraube. Diese hat nur vorn ein Gewinde und in der Mitte einen glatten Bolzen der durch die runde Lagerbuchse des unteren Querlenker-Haltepunkts gesteckt wird. Da gibt es nichts was sich verstellen kann. Die Spur kannst Du hinten ohnehin nicht einstellen, nur den Sturz indem die exzentrisch gelagerten Schrauben innen, wo die Querlenken am Achsträger angeschraubt sind nach innen oder außen gestellt werden.

    Aber zurück zum Thema ;) Das man bei Achsarbeiten immer besser die Spur einstellt sollte klar sein. Mit etwas Erfahrung weiß man aber irgendwann wo sich das wirklich auswirkt und wo nicht. Beim erneuern der Spurgelenke und sogar der Lenkstangen vorn hatte ich mit vorher alles präzise ausgemessen und die "Umdrehungen" gezählt, war später aber trotzdem zum einstellen, Ergebnis => alles ohne Befund, keine Anpassung notwendig. Wenn man hinten die Silentlager tausch, ändert man damit mutmaßlich die Spur. Bei den Federn ändert man eher nichts.

    Das täuscht, das Lager ist vollständig aus (Hart)Gummi. In der Tat lässt es sich an dem Schlitz aufbiegen, als wäre es innen metallverstärkt, das kann ich an der alten Buchse mal klären. Aber die Außenhülle ist vollständig Gummi:

    Das Bild habe ich aus dem Netz eines Angebotes auf Ebay, weil ich mir selbst von meinem nach dem Ausbau keins gemacht hatte. Aber es sah bei mir auch genauso aus. Dadurch das das Gummi extrem press auf dem Achsträger liegt ist es so glatt und glänzend. Die kleine "Nase" die man da sieht kommt von einem nicht genutzten Bohrloch in der Achsträgerplatte. Da drückt sich das Gummi rein, weil eben extrem press.

    Nachdem was ich ermitteln konnte hat der Stabi selbst einen Durchmesser von 20 mm, die Buchsen werden etwas unterschiedlich angegeben, je nach Hersteller zwischen 17 und 18 mm. Das erscheint mit auch plausibel, denn das Ding soll die Stange ja fest im Griff haben und nicht durchrutschen lassen.

    Was vermutlich spannender ist, ist der Außendurchmesser, aber da ich Ford Originalteile gekauft habe müsste das ja zusammenpassen?

    Die Teile sollten ja stimmen für 8556/ANS: Stabi 1405553, Lager 1387624, Klemmschelle 1496708

    Vielleicht gehe ich die Sache einfach viel zu verkopft an, aber die Schellen im eingenauten Zustand des Stabis einfach mit den (neuen) Schrauben drauf zu ziehen klappt meiner Meinung nach nicht.Dafür sind die zu kurz, man müsste die Schelle vorher wenigstens über die Hälfte auf das Lager ziehen, wobei da ja schon die ersten Fragezeichen bezüglich der exakten Position aufkommen.

    Dafür müsste man erst andere, längere dran machen. Das habe ich mich so nicht getraut. Auch weil man unten am Gummilager eine flache Auflagefläche hat und somit keine Führung würde das das Lager seitlich unter die Schelle drücken, so wie es mir auch beim Versuch das im Schraubstock einzupressen passiert ist. Das kann kaum richtig sein?

    Auch das man das Lager und die Schelle schön mit Fett einschmieren soll, halte ich noch für fraglich, wird auch in der Anleitung von ford explizit von abgeraten. Der Stabi soll in den Buchsen ja fest sitzen und nicht gleiten?...

    Ich kann es nur immer wieder wiederholen. Bei meinem vorletzten TÜV stand neben mir ein neuer Kuga für seinen ersten TÜV auf der Bühne. Ich hab TÜV bekommen, der Kuga nicht, wegen Rostmängeln. Hatte mal kurz drunter geschaut, dagegen sehen unsere mit 15 Jahren noch besser aus.

    Soviel zum Thema: Alte Autos seien unsicherer als neue... Volksverarschung. Hauptsache die "Großkupferten" können schön weiterhin ihre neuen Autos fahren und nach zwei Jahren wieder nen neuen holen. Dabei dann schön alles an Förderung mit abkassieren was geht, man bekommt den Hals ja nie voll genug. TÜV, Verschleißteile, Steuer? Pfff, für die doch nicht, das zahlen schön wir. Am besten noch frei parken und laden oben drauf. Bitteschön.

    Ok mag sein aber hatte bisher noch nix in der Hinsicht was dabei geschadet hätte. Selbst mein Schrauber des vertrauens macht das.

    Nur weil man nichts merkt... ich würde ja mal gern für Spaß ohne Stabi hinten fahren, nur um zu sehen wie der Unterschied ist.

    Aber frag doch mal Deinen Schrauber wie er die Schellen auf die Buchsen aufbringen würde?

    Angezogen mit 120 Nm wo das Auto wieder auf den Räder stand?

    Empfehlenswert ist jetzt auch ein Vermessung, viel würde nicht verändert aber minimale Veränderung kann statt finden.

    Die Schraube der Querlenker-Pfannen muss selbstverständlich unbelastet aus- und eingeschraubt werden, genauso wie ich es beschrieben habe. Eine Achsvermessung halte ich für unnötig, da kann sich meiner Meinung nach nichts verstellen bei dieser Methode.

    Ich mach dazu mal eine Anleitung im Wiki.

    Ich würde sagen das es bei mir das entfliehen der salzen aus dem lot war hatte irgendwo auch mal ein bild gepostet wo man das erkennen konnte. Da war ein weißer Schleier im Bereich des steckers habe ich damals gereinigt und dann war es gut für ca. 4 Wochen. Nun haue ich gefühlt alle 30 Sekunden aufs tacho damit das Radio an bleibt. Wollte schon eine strippe vom ziggizünder zum Radio werfen bleibt es halt ca 10 Minuten länger an.

    Das weiße sind Reste die beim verdunsten von Flüssigkeit übrig bleiben, möglicherweise enthalten die auch Salze. Im Lot ist aber kein Salz, nur um das richtig zu stellen. Und die Reinigung der Rückstände bringt genau garnichts für den Effekt von kalten Lötstellen. Das es dann ne Zeitlang funktioniert hat liegt einzig daran das Du die Kontakte bewegt hast und damit kurzfristig wieder einen Kontaktschluß erwirktest. Lösen lässt sich das nur indem man das alte, brüchige Lot absaugt und durch neues (am bleihaltiges) ersetzt. Sorry, alles andere ist Pfusch. Dabei ist auch noch die Frage ob es wirklich nur an den Kontaktstiften liegt, ich habe auch schon andere kalte Lötstellen im KI identifiziert (z.b. am CAN-Transceiver und an anderen SMD-Bauteilen). Um kalte Lötstellen zu identifizieren benötigt man ein Mikroskop mit 40-50 facher Vergrößerung und guter Ausleuchtung.

    Einen "Zündplus" ans Radio zu legen bringt dir im Mondeo genau garnichts, denn der liegt schon da. Du kannst auch jetzt das Radio am Knopf an und ausmachen, jederzeit. Die Radios im Mondeo werden über den MM-CAN Bus an- und ausgeschaltet. Der MM-CAN kommt vom Kombiinstrument. Das einzige was Du machen könntest ohne was zu reparieren ist den MM-CAN am Quadlock auszupinnen. Dann ist Dein Radio "Standalone", geht aber nach spätestens einer Stunde von selbst wieder aus.

    In der Tat ist es beim FL schon deutlich besser mit den kalten Lötstellen durch das bleifreie Lot. Das war vor allem in der Anfangsphase der Umstellung 2007-2010 wesentlich häufiger. Danach haben es die Hersteller einigermaßen in den Griff bekommen.

    Wegen nicht mehr bewegen da kann ich dir spühlmittel oder ähnliches empfehlen dann geht das wieder und wenn es richtig sitzt einmal gut abspülen und sind richtig fest.

    In der Ford-Anleitung steht extra das man keinerlei Schmiermittel verwenden soll, maximal Wasser. Das perlt aber sofort ab und nutzt garnichts. Wenn ich jetzt mit der Stabistange und den Buchsen irgendwo hin fahre zum pressen, sollte ich vor Ort die alte Stange ausbauen um die Position möglichst genau zu treffen. Verschieben lassen sich die Buchsen nicht mehr.

    Ich habe ein hinteren Stabi von Hardrace drin. Der wurde mit Gummis geliefert.

    Ja, das hätte ich wohl besser auch so gemacht... ich habe extra nochmal alle Teilnummern verglichen um auszuschließen das ich einfach die falsche Stange, Buchsen oder Schellen bekommen habe, aber leider stimmt das alles so. Im Netz findet man niemand der das erklärt. Alle anderen Hinweis sind für andere Fahrzeuge (auch Ford) und da geht das ohne einpressen. Na supi :-/

    Jetzt muss ich nochmal los und eine Werkstatt mit Hydraulikpresse finden wo ich das einpressen kann. Leider schweigt sich die Ford-Anleitung hier aus was es dafür braucht. Ein nur drücken sorgt dafür das sich die Halteschelle aufbiegt. Die muss also in einer Matritze liegen die das verhindert. Weiterhin muss von oben etwas das Gummi flach eindrücken und zwar so das es nicht zur Seite wegbiegt. Ich fürchte da gibt es bei Ford ein Spezialwerkzeugt/Pressvorlage zu.

    So, die Federn sind jedenfalls mal gewechselt (habe bei der Gelegenheit gleich mal wieder etwas Owatrol verpinselt, schaden kannst nicht):

    Hier mal die "Frakturen" im Überblick:

     

    Sehr hilfreich war hierbei in der Tat der neu angeschaffte Rangierheber. Damit kommt man deutlich(!) höher also mit einem popeligen Wagenheber. Angesetzt habe ich ihn am Hinterachsträger, zwischen den Federbeinpfannen:

     

    Der kann bis 470 mm heben, was wirklich ausreichend ist. Da Sicherheit immer Vorrang hat habe ich nach dem anheben den Wagen links und rechts mit Aufstellböcken gesichert und auch noch die Reifen drunter gelegt.

    Folgt man der Original Ford-Anleitung aus ETIS baut man die Feder mit einem Federspanner aus und ein. Soweit so klar, aber warum lösen die den Stoßdämpfer unten und befestigen ihn nach dem Wechsel der Feder wieder?

    Ich habe keinen Federspanner genutzt sondern einfach die Federpfanne mit einem Wagenheber von unten leicht angehoben um die Befestigungsschraube zu entlasten und diese dann rausgeschraubt. Danach den Wagenheber abgesenkt und man kann die Feder ganz leicht entnehmen:

      

    Das wiedereinsetzen ist es Fummelei weil man die Pfanne wieder genau in die Position in der Radaufhängung bringen muss um die Schraube wieder eindrehen zu können. Diese muss übrigens mit 120 Nm angezogen werden und auch ein zwei Tropfen Locktide Schraubensicherung erhalten.

    So sieht das dann aus wenn man das Gummilager auf die Stange stülpt an die Position wo es hin soll:

    Da klafft schon eine gewaltige Lücke, nicht wahr?!

    Laut Anleitung soll die kleine ausstehende "Nase" nach rechts zeigen (am Original-Stabi ist das auch so)

    Laut Anleitung kommt jetzt die hydraulische Presse zum Einsatz um die Schelle aufzudrücken:

    Eine solche Presse habe ich nicht, habe den Schraubstock genutzt, aber selbst mit Kraft bekomme ich die Klemmschelle nicht weiter auf das Gummi gezogen als so:

     

    Man erkennt schon wie sich die Schelle aufbiegt und trotzdem ist da noch ein fetter Spalt im Gummi. Würde ich das so ans Fahrzeug montieren müsste ich die Schrauben mit 200 Nm andonnern damit sich das irgendwie dran zieht, aber laut Anleitung sollen es nur 48 Nm sein.

    Am ausgebauten Stabi schaut das eher so aus:

    Um das Gummilager so einzudrücken bräuchte man eine Pressplatte die nicht breiter ist als das Lager, also etwas eintauchen kann in die Schelle.

    Wie bekommt man die Halter über die Gummilager des Stabi wenn das auf der Stange sitzt? Mit dem Schraubstock bekomme ich den nicht ganz drauf :-/

    Die Lager sind innen ganz leicht konisch und laut Anleitung soll die "Nase" nach rechts (innen) zeigen. Das erkennt man auch am Original. Man kann die Gummilager etwas aufbieten und bekommt diese dann über die Stabi-Stange gezogen, aber sie schließen sich unten nicht, da bleibt ein gewaltig großer Spalt.

    Die Halter bekommt man nicht mit der Hand drauf, daher habe ich sie in den Schraubstock mit Backen und Gummischutz eingespannt. Dann bekomm man den Halter fast(!) ganz drauf, am Ende fehlen noch so 5mm. Zu gehen die Gummilager unten immer noch nicht, 5-8mm Spalt bleiben da offen.

    In der Anleitung steht was von Hydraulikpresse, ohje, das hatte ich überlesen... Vermutlich gibt es dazu ein Spezialwerkzeug zum einpressen der Gummilager samt Welle in die Halter?

    Da muss man auch verdammt genau auf die Position der Lager achten, bewegen lassen die sich später nicht mehr. Ich fürchte ich muss die alte Stange wieder einbauen und damit in die Werkstatt... seufz.

    Ich persönlich glaube ja das die Gefahren eher durch zu junge Fahrer mit zu PS-starken Autos, nennen wir sie "Raser" und zu alten Fahrern mit ebenfalls zu großen, PS-starken Autos verursacht werden. Beide Gruppen fahren tendenziell sehr neue Fahrzeuge. Aber vermutlich liegt das nur daran das ich nicht die Mögichkeit habe die Statistiken zu fälschen wie es mir gefällt ;)

    Hattest du nicht irgendwo da geschrieben dass man das eeprom nur tauschen muss? Also auf dem zahlenblatt steht mph und kmh drauf muss man sich bestimmt nur ungewöhnen.

    Nein, habe ich nicht. EEPROM Tausch ist auch wenn nur zwischen gleichen Tachomodellen möglich, wenn Du z.B. einen defekten durch einen anderen ersetzt, vom gleichen Typ halt.