Beiträge von Go4IT

    Tja, wenn es nach den Vorstellungen der EU-Kommission geht, dürfen wir uns bald öfter über "schon wieder bestanden" freuen und mit unseren alten Autos jährlich zum TÜV. Der Sicherheit wegen, weil unsere alten Autos für die vielen schweren Unfälle verantwortlich seien. Die Statistik würde mich mal interessieren, auch wo diese alten Autos herkommen die in Deutschland schwere Unfälle verursachen.

    Noch zetert unsere (Bayerische) Regierung und der ADAC rum, was anderes hätte man im (Ex-)Autoland Deutschland wohl auch nicht erwartet. Am Ende kommt wahrscheinlich so wie immer: die Deutschen werden es machen und der Rest der EU (vor allem Ost, West und Süd) ignoriert das geschmeidig, falls dort überhaupt sowas wie ein TÜV existiert, bzw. mit unserem vergleichbar ist.

    Aber gut das wir uns ja keine Sorgen machen müssen, zeigt ja dieser Thread :)

    MONDEO FOR EVER! (Ha ha)

    Und hier kann man schonmal ganz gut sehen das man den Stabi ohne Federausbau wechseln kann, der liegt in Fahrtrichtung hinter den Federn/Federpfannen:

    30107-img-3876-jpg

    Heißt für mich, aufbocken, Räder runter, Stabi raus, Pfanne leicht anheben und Verbindungsschraube zum Stoßdämpfer raus, Feder tauschen und alles wieder zusammenbauen.

    Mann, sahen die Federn vor 4,5 Jahren noch so gut aus :)

    Habe hier noch ein altes Bild von meinem Fahrwerkswechsel aus 2019 gefunden, was ich damals an der HA getauscht habe. Da erkennt man auch die Original-Feder-Kodierung "Orange / Grün", was Federkraftklasse "A bis R" bedeutet (FINIS 1509915). Original von Ford: 175,- € pro Stück

    "Federkraftklasse A bis R" bedeutet ja von Gummiweich bis Bretthart. Was ist das für eine Aussage? Je nachdem was der Kunde möchte? Je nach Anbauteilen? Bei der ganzen Littanei an Federn hätte ich gehofft das der Farbcode eindeutig einer Klasse zugeschrieben werden kann?

    30101-img-3891-jpg


    • Kodierung: Orange / Grün
    • Federkraftklasse: A bis R
    • Kenngröße: AA
    • Durchmesser: 13,75 mm
    • Außendurchmesser: 135 mm
    • Länge: 365 mm
    • Gewicht: 3,02 kg
    • Ford Nummer: 1509915
    • Sachs Nummer: 994 220
    • Bilstein Nummer: 36-274147
    • Mapco Nummer: 71610

    Klasse, somit ist schonmal klar das es nicht die Sensoren sind, die arbeiten einwandfrei. Hättest Du jetzt bereits einen ELM327-Adapter und das TPMS-Test-Tool könntest Du sogar die anderen Parameter überprüfen um sicher zu stellen das die Sensoren auch im Fahrtbetrieb ordentlich antworten. Mir scheint es aber nicht sehr wahrscheinlich das diese einen Dynamik-Defekt haben. Gehen wir mal davon aus das sie ok sind.

    Dann müsstest Du nun den Fehlerspeicher vom BCM auslesen um zu wissen was genau das Problem ist. Du kannst Dein Glück ja erstmal über die DTC-Funktion des Kombiinstrumentes versuchen => https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/ipc/dt…rument_auslesen vielleicht kommt was brauchbares dabei raus.

    Ich tippe dann stark auf ein Problem mit den Antennen. Meine Tendenz geht (wie eingangs schonmal vermutet) in Richtung hintere Antennen.

    Also wenn die Versorgungsspannung(!) vom PCM wirklich auf 0V gehen würde, wäre der Motor aus und die Wegfahrsperre würde angehen. Das kann nur ein Diagnosefehler sein. Ich glaube eher an eine Störung im HSCAN-Bus.

    Einen defekten Sensor müsste man mit der von mir beschriebenen Methode erkennen können:

    - Reifendruck ändern und schauen ob er am Display mit geht

    - Das TPMS-Tool laden und am Fahrzeug anschließen und Sensoren auslesen

    Danach kann man immer noch zum Reifenhändler fahren... außer man kennt den gut, er ist in der Nähe und macht einem das testen für lau, ohne Verkaufsabsichten dahinter.

    Und nicht zu vergessen "DTCs auslesen" mit Forscan!

    Endurance die Reifenlokalisation geschieht nicht einfach bei Zündung an, sondern während der Fahrt mit einer gewissen Geschwindigkeit nach einer gewissen Zeit (Details siehe Wiki). D.H. wenn die Meldung nicht da ist (z.B. DTCs gelöscht) dann kommt diese erst nach kurzer Fahrt wieder.

    P.S.: Hat hier jemand ein Bild von einem Typ1 oder Typ2 Tacho (rotes Monochrom-Display) mit dieser Meldung? DerCoole51kannst Du mir fürs Wiki nochmal ein schönes Bild von der Meldung machen? Gern auch wenn die auftritt, also nicht nachträglich in den Meldungen angezeigt.

    P.P.S.: Auch von der Anzeige Überdruck (kleines "+") im Display wäre ein Foto fürs Wiki hilfreich. Ich versuche alle Erkenntnisse, auch die in diesem Thread gesammelten dort einzufügen: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/start

    Ich hab mir mal die Mühe gemacht und ein paar Fakten zusammengetragen:

    https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/raeder…n_kombinationen

    U.a. den Abrollumfang und die Reifenhöhe (Flanke). Wenn ich davon ausgehe das 215/55R16 die Basis/Standardbereifung beim Mondeo ist, dann erkennt man das der Abrollumfang beim 235/45R18 und 235/40R19 massiv zunimmt. Das dürfte sich auf die gefühlte Fahrdynamik spürbar auswirken. Hier ist dann sicher ganz entscheidend welche Leistungsklasse dem entgegen steht. Bei einem 2.2 TDCi sollte man das aufgrund des hohen Drehmomentes nicht so sehr im höheren Drehzahlbereich, aber vor allem im niedrigeren, also beim anfahren, rangieren, merken. Hat man sehr wenig Motorleistung wird der Wagen insgesamt träger wirken, weil er bei gleicher Raddrehzahl mehr Leistung benötigen wird.

    Interessant finde ich das so gesehen die 19" und der 45er 18" weit außerhalb der Toleranzgrenze für den Tacho wären. Hier sollte aber die CCC-Einstellung gegenwirken, dort kann man die Bereifung ja einstellen:

    Da wird interessanterweise auch die 225er Bereifung aufgeführt, aber nur in 17" nicht in 18".

    Ich hätte auch erwartet das bei 18" die Bereifung 235/40 R18 wesentlich besser ist als die 45er. Interessant ist ja auch das bei 19" mit Originalfedern das Fahrzeug am Ende gute 2cm höher liegen würde. Vermutlich auch ein Grund das dann andere Federn eingebaut sind :)

    Bezüglich 16" muss ich auch sagen das dies aus meiner Sicht die schlechteste Bereifung war. Die 17" finde ich wesentlich angenehmer.

    Hm, hast Du enventuell ein TLDR; Problem? ;) Ich habe doch alles ganz ausführlich geschrieben...

    Dann nochmal in Kurzform und auf die Reihenfolge achten:

    1. Batterie mal abklemmen für Reset (ist geschehen)
    2. Zur Tanke fahren, Reifendruck-Menü aufrufen und den Druck an allen vier Rädern nacheinander ändern und schauen ob sich die Anzeige entsprechend mit ändert. Falls nicht, dann sind das alte Werte die angezeigt werden.
    3. Randbedingungen notieren wann die Störung auftritt und wann sie wieder weg geht (Fahrzeugposition, Fahrt-/Umweltbedingungen)
    4. ELM-Adapter mit USB kaufen, Forscan auf Laptop installieren und die Fehler selber auslesen (es gibt definitiv DTCs)
    5. DTCs zuerst hier posten und dann beraten was nun als erstes wie zu kontrollieren ist

    Ich hatte mal kurz 18er drauf, ist schon laaange her. Damals auch 235er (weiß nur nicht mehr ob es 40 oder 45er wahren). Vielleicht lags am Profil aber ich hatte das auch mit dem Lenkradflattern und nachlaufen, man hatte eher das Gefühl das Auto fährt wohin es will und nicht wohin ich will ;) Dann bin ich nach einigen Wochen (habe die Räder verkauft) auf 17" Originalfelgen mit 215/50er umgestiegen und das fand ich perfekt. Meine 16" Winterräder habe ich dann kurz später auch auf 17" geändert, Zubehör Brock RC17 und habe die Reifengröße auf 225/45 eintragen lassen. Man merkt das das Fahrzeug schon damit etwas härter am Boden liegt, besonders bei schneller Kurvenfahrt, aber von der Lenkung und sonstigem Fahrkomfort empfinde ich das nicht als Nachteilig, eher im Gegenteil. Bei Winterrädern kann die Reifenbreite ja eh nicht groß genug sein, da macht das auch richtig Sinn, besonders in Alpennähe ;)

    Die Brock finde ich bis heute noch sehr schön und komfortabel. Keine der genannten Probleme tauchen mit denen auf. Sie sehen aber natürlich schon etwas klein am Fahrzeug aus...

    Servus, also grundsätzlich ist ein DTC vorhanden wenn schon eine Störungmeldung im IPC angezeigt wird. Darüber hinaus gibt es viele DTCs die Du im Display nie sehen wirst.

    Wenn Du also ernsthaft vor hast das Problem selbst zu lösen, brauchst Du als allererstes einen vernünftigen OBD/ELM-Adapter und Forscan. So ein Adapter ist für 30€-50€ zu haben und erspart Dir fortan den Gang zu irgendwelchen Werkstätten die oftmals nur wden Basis-OBD Fehlerspeicher, aber nicht die Ford-spezifischen ausleseb können.

    Natürlich solltest Du als allererstes mal einen "Fahrzeug-Reset" durchführen, also die Batterie für einige Minuten abklemmen. Manchmal hängt sich intern in der Firmware auch was auf und da hilft dann einfach nur kurz stromlos machen.

    Weiterhin ist es so das DTCs unter bestimmten Umständen von der Firmware des jeweiligen Moduls wieder selbst gelöscht werden. Wenn ein Fehler nach einer gewissn Anzahl Fahrzyklen nicht mehr gemeldet wird, z.b. Wenn Du also bei auftreten eines Problems zu lange bis zum auslesen wartest, kann(!) es sein das die Fehlermeldung weg und auch der DTC nicht mehr da ist.

    Das RDKS-System selbst ist nicht sonderlich komplex und hier im Wiki beschrieben: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/start

    Im Grunde besteht das System nur aus vier Erregerantennen in dem Radkästen. Die Datenübertragung vom Rad zum Fahrzeug (BCM wertet das aus) geschieht über dasselbe Funkprotokoll wie die der Zentralverriegelung. Der Empfänger hierzu sitzt in der Dachhimmel-Konsole.

    Eine solche Störung wie bei Dir könnte ein einfacher Wackelkontakt oder Kabelbruch sein. Da reicht schon das eine der vier Erregerantennen, welche am BCM angeschlossen sind, nicht mehr ansprechbar ist, Die hinteren wären da anfälliger weil sie am Stoßstangenkabelbaum hängen und relativ ungeschützt allen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Aber genaues sagt eben der DTC, weil jede Komponente einzeln überwacht ist.

    Auch ein Ausfall einer der Rad-Sensoren würde die genannte Störung provozieren. Die in den Sensoren enthaltenen Batterien leben nicht ewig. Der Batterielevel wird bei jedem Datenpaket vom Rad ans BCM mit übertragen. Eine schleichende Verschlechterung würde im Display angezeigt, ähnlich wie es bei der Batterie der ZV-Schlüssel der Fall ist. Wenn die Leistung aber sprunghaft/plötzlich versagt, meldet der Sensor keine Werte, oder das Funksignal ist zu schwach. Es ist übrigens so das der im Display angezeigte Druck-Wert immer der zuletzt empfangene ist. Also nur das dort ein gültiger Wert steht heißt nicht das dieser jetzt gerade live dem Stand im Rad entspricht.

    In der Theorie können natürlich Funksignale die Übertragung kurzzeitig stören. Das dafür verwendete 443 MHz Band ist in Deutschland für alles was funkt freigeben, also vom Temperatursensor über die Funktürklingel bis zur Drohne und RC-Auto. Wir hatten hier schonmal einen Fall das jemand zuhause seine ZV nicht verriegelt/entriegelt bekam. Die Lösung war dann einfach, er hatte einen "amoklaufenden" Funkwetter-Sensor in der Nähe. Als er diesen wegnahm, funktionierte alles einwandfrei.

    Es gibt ein TPMS-Tool mit dem man die im BCM eingehenden Werte debuggen, also Live anzeigen lassen kann. Dieses Tool nutzt einen ELM-Adapter um die auf dem CAN-Bus auftauchenden Werte darzustellen.

    Bezüglich der Druckdifferenz kann es viele Ursachen geben. Natürlich sind Sensoren in den Räder nicht geeicht, leichte Differenzen sind also zu erwarten, wobei 0,5 Bar schon etwas weit ausserhalb der Toleranz ist.

    Die Theorie Deines "Mechanikers" der Druck sei generell zu hoch ist Unsinn. Ich fahre selbst auch mit 2,8 Bar vor/hinten. Ob beladen oder nicht eingestellt macht nur einen Unterscheid bei der Druckverlust/Niedrigdruckwarnung.

    P.S.: Was einige vielleicht nicht auf dem Schirm haben: Das RDKS-System ist TÜV-Relevant. Wenn dort also eine Störung angezeigt (oder abgelegt!) ist, bekommt man keinen TÜV.

    Es ist ja so, unsere Bremsanlagen sind ja nicht die schönsten, also eher etwas was man verbergen sollte, daher finde ich weit offene Felgen mit dünnen Speichen eher nicht so gut. Eine schöne 18" würde ich einer 19" vorziehen, auch wegen dem Fahrkomfort, der soll nicht ganz verloren gehen.

    Was die Reifenbreite angeht sind die 225er einfach viel günstiger (gute 30%) als die 235er. Auch ist unsere Lenkung ja, im Vergleich zu anderen Herstellern mega schwergängig und das wird mit zunehmender Breite ja auch nicht besser.

    Hauptproblem bei den 225er in 18" scheint aber der Querschnitt zu sein. Warum auch immer sind da praktisch nur 225/40er in den ABE sämtlicher Felgen die ich mir angeschaut hatte, keine einzige lies auch 225/45 zu, wie ich das bei meinen 17" Winterräderb habe.

    Ich habe mal nachgerechnet und im Vergleich zu 235/40 haben die 225/40 ganze 3cm weniger Abrollumfang. Vergleicht man mit den 235/45 sind es sogar schon 10cm! Das bedeutet praktisch das der Wagen langsamer wird, da er bei gleicher Raddrehzahl weniger Strecke macht... nur warum nur die 225/40er zugelassen sind verstehe ich nicht?

    Das Klimabedienteil vom FL funktioniert soweit ich weiss nicht im vFL.

    Genau so ist es, egal ob separates Bedienteil oder Modul unterm Navi.

    Warum fragst Du mondi mk4 auch nicht vor dem Kauf? Dafür sind wir doch da :)

    Theoretisch könnte man das "Innenleben" eines FL Klimabedienteils durch das eines vFL Bedienteils ersetzen, wenn es einem besonders um die schwarze (aka "blasenfreie") Optik geht?