Beiträge von Go4IT

    Hast Du denn "ordentlich" wiederbefüllt? Wenn das Thermostat aufgeht zieht es ja nochmal Ordentlich nach und es kann noch Luft im System sein. Diese sollte sich nach und nach im Ausgleichsbehälter sammeln, es gibt aber auch Anleitungen das System mit Unterdruck zu entlüften.

    Ich habe auch noch ein wenig nachkippen müssen, das muss also nichts heißen. Am besten mal mit nem Klebestreifen auf dem Ausgleichsbehälter markieren wenn der Wagen warm und kalt ist und diese Markieren immer mal kontrollieren.

    Der Abgasrauch welcher aus der geöffneten AGR-Dichtung austrat, was an eine Zigarette im Aschenbecher erinnerte, hat sich bei mir gelegt. Dennoch habe ich hier und da nochmal Abgasgeruch wahrgenommen. Das kann jetzt aber auch, da es wieder kälter wird, an der Standheizung liegen... Ich habe mir in jedem Fall mal diese V-Schelle im Original nachbestellt und bin auch weiter dran einen schraubbaren Ersatz dafür zu finden.

    Wenn man Konzentrat verwendet muss man es nach Herstellervorgabe verdünnen, in der Regel 1:1 und zwar außerhalb vom Kühlsystem. Nachkippen von Kühlflüssigkeit ist so ne Sache, die kann in die Hose gehen weil sich das nicht ordentlich vermischt, bzw. einen Film bildet der dann sogar eine Isolierende Wirkung haben kann.

    Ich habe bislang 1:0.5 gemischt, aber das ist vermutlich Unsinn ;)

    Vom Gehäuse her kann man da leider keine Aussage machen und die Dinger sind vergossen, also auch erstmal keine Chance so einen zu "sizieren". Ich kann mir gut vorstellen das die nicht unbedingt teuer sein müssen, wird ja Milliardenfach produziert das Zeug. Will sagen das auch die darin befindliche Elektronik weitestgehend standardisiert sein dürfte. Aber - an Komponenten kann man sparen und das macht schon was aus. Daher, wenn auf Schutzbeschaltungen verzichtet wird, dann leben die Dinger einfach nicht so lange. Wenn auf billige Materialien gesetzt wird werden sie schneller undicht (Frost, Steinschlag, Rost) und gehen kaputt.

    Es macht halt schon einen Unterschied ob ich da mal einen in 15 Jahren austauschen muss, dann würde ich auch im Zweifel immer zu Original raten, oder ob einem die Dinger reihenweise abrauchen und mal 4 Stück im Jahr braucht.

    Ich hatte da sehr lange Ruhe mit dem Thema, aber nun ist schon der vierte Sensor im Anmarsch. Und unter 40€ bekommt man keine Originalen. Die im Zubehör fangen bei 12€ an. Bestellt man direkt in China, noch billiger.

    Ein guter Hinweis BBG-AE185 und eine gute Methode. Dort wo man leicht wechseln kann und keinen Extra Lack braucht kann man nen billigen Sensor eher riskieren!

    Soweit ich mich noch dran erinnere war es, wie immer, eine der vier Schrauben an die man nicht "gerade" dran kommt. Manchmal glaube ich die Konstrukteure machen sowas extra...

    Heute kam der Bestellte Ersatzdeckel. Habe (für mich schon sehr ungewöhnlich) einen Deckel aus dem Zubehör gekauft und keinen Originalen ... Für 3,99 € zzgl. 2,50€ Versand ... konnte ich optisch keinen Unterschied zum Original feststellen.

    Tja, wie heißt es so schön "wer billig kauft, kauft zweimal" und genau so musste es mir auch ergehen. Ich wollte den Behälter öffnen um das Kühlmittel abzulassen, dabei machte es knack und ich hatte den Deckel in der Hand, aber der Stopfen steckte noch im Behälter!

    Das sind genau die kleinen Sauereien die einen dann im Rahmen größerer Reparaturen endlos aufhalten. Bis ich den Stopfen mal da rausgehebelt hatte, immer mit der Gefahr den Behälterstutzen zu beschädigen (das hätte noch gefehlt), der saß sowas von stramm drin. Jetzt habe ich einen Originalen bestellt... die Gummidichtungen vom Deckel werde ich aber künftig auch lieber mit ein wenig Vaseline einfetten.

    Mit letzterem habe ich mir schon Schraubenköpfe abgerissen und dann hast was feines... aber jeder wie er mag :) Nen Rostlöser (das Kältespray von rostio kann ich wirklich empfehlen) vorher schaded nicht und nicht nur stumpf aufprügeln sondern immer auch mal wieder in die Gegenrichtung drücken.

    Lies mal hier https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/bcm/funktion

    Die TFLs werden direkt davon angesteuert und wenn es nicht am TFL selbst liegt und auch kein Masseproblem ist, also an der Verkabelung liegt, dann liegt das Problem im BCM.

    Das TFL selbst kann Du auch prüfen, Stecker abziehen (dort könntest Du dann auch die Spannungen messen um eine korrekte Funktion des BCM zu prüfen): https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/tagfahrlicht/tfl_testen

    Das TFL (wir reden von den LEDs) hat ja zwei Helligkeiten. Mit Licht an ist es dunkler als mit Licht aus. Auch im Parkmodus (Standlicht an und Blinkerhebel entsprechend gesetzt) ist es dunkler.

    Und dein linkes TFL verhält sich normal? Angesteuert wird das übers BCM. Kontrolliere mal den braunen Stecker und die Buchse auf Korrision, abziehen und reinleuchten.

    Natürlich hängen die Räder in der Luft, wie soll das sont gehen? Wird alles unbelastet eingebaut, so wie bei den Längslenkern hinten.

    Das Hauptproblem bei mir damals war der Gelenkstift im Achsschenkel, die Schrauben am Hilfsrahmen gingen ganz gut raus, mit nem Schlagschraubet.

    Der Gelengbolzen aber saß sowas von knüppelhart da hat sogar der Original Ford Ausfrücker versagt und der ist schon echt stabil! Entweder hast Du was hydraulisches oder mit Impuls (Druckluftmeissel). Erhitzen und Kältespray konnten meinem damals nichts anhaben, selbst mehrere beherzte Schläge mit dem Vorschlaghammer liessen den kalt.

    Das hat mich neben zshlreichen Haaren und Nerven viele Extrastunden gekostet... am Ende hatte ich den Dreckslenker samt Federbein ausgebaut. Im Schraubstock hat er dann aufgegeben.

    Ausgangssituation: "Motorstörung" im IPC im Schubbetrieb (bergab, ohne Gas) wenn die Drehzahl über ca. 2.500 U/min ging. Störung ging auch nach einer Weile wieder weg.

    Diagnose: DTC im PCM, vermutlich AGR-Ventil defekt (Fahrweg durch Verrußung blockiert oder durch öligen Ruß "verklebt")

    Geplante Umsetzung: AGR Ventil ausbauen, elektrisch und mechanisch überprüfen und ggf. reinigen oder durch Neuteil/Aufbereitetes Teil ersetzen.

    Beschaffte Teile: Neues AGR-Ventil von Pierburg (Dichtung dabei) und zusätzlich eine Dichtung (falls Reinigung ausreicht)

    Kollateralschäden bei der Reparatur: Kühlmitteldeckel abgebrochen weil der Stopfen zu fest drin saß, sonst keine!

    Umsetzung

    1. Kühlmittel ablassen
    2. AGR-Rohr ausbauen
    3. Rücklaufleitungen, Hochdruckleitungen und Rail-Rohr ausbauen
    4. Ventildeckel ausbauen
    5. AGR ausbauen
    6. AGR zerlegen (Kühler und Ventil trennen), testen (in meinem Fall musste ich das Ventil wechseln)
    7. Drosselklappe ausbauen und reinigen
    8. AGR-Rohr und AGR-Kühler reinigen
    9. AGR mit neuer Dichtung zusammenbauen und alles in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen
    10. Kühlmittel auffüllen
    11. AGR-Anlernwerte mit Forscan zurücksetzen

    Ein paar "Impressionen"

    AGR-Ventil (habe ich gegen ein neues getauscht):

    AGR-Kühler:

    Nach der Reinigung mit AGR-Spray und "Pfeifenreiniger" für die Kanäle:

    Das fertig zusammengesetzte AGR:

    Anschlussflansche des AGR-Rohrs (vorn + hinten):

     

    Hier habe ich den groben Dreck runtergekratzt und anschließend mit Druckluft ausgeblasen. Hier hätte man auch einen Kaminkehrer rufen müssen ;)

    Drosselklappe (seitlicher Einlass vom AGR-Rohr und Draufsicht auf geöffnete Klappe)

     

    Nach der Reinigung um ausgebauten Zustand habe ich es zumindest so hinbekommen:

    Ausgebauter Luft-Temperatursensor (vor der Reinigung):

    Der Luft-Drucksensor in der Drosselklappe war auch komplett zu:

    Vorsichtig mit Bremsenreiniger und Alkohol gereinigt (da habe ich immer eher Sorge um einen "Ohrenschmalz-Effekt"):

    Was hier besonders schwierig war

    Wie schon allgemein bekannt diese abartige, untere Schraube vom AGR:

    Selbst bei ausgebautem Ventildeckel kommt man da unglaublich schlecht mit einem Werkzeug dran, ein Megagefummel. Ich weiss garnicht wie man es ohne Abbau des Ventildeckels überhaupt raus bekommen soll? Diese untere Schraube steckt in einem offenen Langloch des AGR-Ventilgehäuses, oben sind es Bolzen mit Muttern drauf. Selbst wenn die Muttern raus und die Schraube weit aufgedreht wird, hat man keine Chance das AGR abzuheben, daher ist das Langloch aus meiner Sicht nutzlos. Die Schraube muss raus, anders geht es m.M.n. nicht. Und damit hat man dann gleich auch den Spaß die später wieder richtig rein zu bekommen. Ich habe sie daher einfach weggelassen, das AGR hält auch ohne diese bombenfest und wer will könnte links oben noch eine weitere M6 Schraube reinmachen, da ist am Ventil ein Loch und im Motorblock ein Gewinde. Das AGR-Rohr welches nach vorn zur Drosselklappe geht ist ja auch am Ventil und am Motorblock fest, das stabilisiert zusätzlich. Und auf der Einlassseite vom AGR sitzt das vom Abgaskrümmer kommende Verbindungsstück mit der V-Schelle fest.

    Diese ätzende V-Schelle ab und später wieder drauf zu bekommen:

    Runter ging nur mit aufbiegen der Halteöse oben. Ein zudrücken wie bei einer Click-Schelle ist unmöglich, auch weil die Komponenten darunter nicht nachgeben. Drauf ging sie dann aber einfach, zu einfach... das Thema ist noch offen. Ich würde die gern gegen eine andere Schelle ersetzen wie z.B. sowas hier:

     

    Aber die scheint es in der benötigten Größe (ca. 36 mm Innendurchmesser) einfach nicht zu geben...

    Ablassen der Kühlflüssigkeit, so trivial wie es klingt, hat mich mehrere Stunden beschäftigt. Zum einen einen Schlauch auf den Auslassstutzen zu bekommen (was für ein Gefummel und ihr solltet mal meinen Unterarm jetzt sehen! Aber ohne Ablaufschlauch läuft einem die ganze Brühe über den Hilfsrahmen und sonst wo hin), hier hat man wieder gespart ohne Ende und die Position der Ablassschraube ist unterirdisch schlecht gewählt. Normalerweise müsste man den LLK-Schlauch abnehmen um dran zu kommen. Dafür müsste man aber nochmal nach Stunde investieren, den das ist ebenso ein Gefummel. Die Idee von ossi da eine Nuss drauf zu stecken und stecken zu lassen (gesichert am besten) fand ich inspirierend und habe den aufgefummelten Schlauch auch gleich drin gelassen (mit Kabelbinder fest). Das nächste Mal geht das dann in wenigen Minuten und ohne Sauerei :)

    Entlüften des Kraftstoffsystems hat mich auch etliche Stunden gekostet, weil es einfach nicht so funktionieren will wie es vorgeschrieben ist. Am Ende habe ich Mut gefasst und gestartet, nur so konnte ich dann auch mit Unterdruckdose wirklich entlüften. Es war also nicht überall der Kraftstoff ganz raus, sonst hätte es sicher gescheppert... hier gibt es einen eigenen Thread, dort sind Bilder.

    Reinigen der verrußten Teile vom AGR bis Drosselklappe. Was für eine Sauerei! Sowas möchte ich nie nie wieder machen müssen! Ich habe mir im Vorfeld viel angesehen dazu, konnte aber am Markt wirklich nirgendwo diesen "Schaum" bekommen, entweder war es ein Spray (z.B. Mannol) die auch teilweise für Reinigung ohne Ausbau, also einsprühen in den Abgasstrang gedacht sind, oder ein Gel (z.B. Tunab 926). Habe mir das letztere für unverschämte 32 € gekauft und bin total enttäuscht. Das brachte mal garnix, da war das Spray schon besser, oder klassischer Bremsenreiniger. Aber gegen die fette Kruste halft eh nur eines: Mechanik - mit Drahtbürstenaufsatz für den Akkubohrer und Schraubendreher zum kratzen. Das Spray-Zeug hat der Teufel gesehen, da rate ich dazu das nur im Freien zu machen oder wenn in der Garage nur mit Maske zu arbeiten, das geht auf die Lunge und den Kopf! Dann muss man mit dem ganzen runtergemachten Siff ja irgendwo hin, also auch das Wasser was man zum ausspülen nimmt. In den Ausguss würde ich das besser nicht schütten... am Ende ist alles versaut, auch man selbst und alles was man verwendet hat. Auch beim arbeiten mit Druckluft immer einen Atemschutz aufsetzen und im freien machen, sonst hat man hinterher alles voll. Das ganze nachträgliche putzen hat mich mehr Zeit gekostet wie die Arbeit selbst.

    Was ich daraus gelernt habe

    Für den Ausbau den Ventildeckel runter zu nehmen ist schon etwas Arbeit, vor allem die daraus folgende Entlüftung der Kraftstoffleitungen, aber wie schon erwähnt ist der daraus resultierende Platzgewinn ist wirklich "Luxoriös".

    Bei Demontage der Hochdruckleitungen muss man penibel darauf achten das nirgendwo Dreck in das HD-System gelangt. Daher gilt alle geöffneten Komponenten immer gleich zu verschließen. Da ich nichts anderes hatte habe ich das mit Papiertüchern mit Kabelbinder drum gemacht, bzw. so Gummi-Blindkappen die ich rumliegen hatte drauf gesteckt. Für das nächste Mal habe ich mir nun dieses Blindstopfenset besorgt: https://www.ebay.de/itm/285904895622 (Teilenummer 1439051 auch für Mondeo).

    Wenn ich das nächste Mal Teile ausbaue die gereinigt werden müssen suche ich mir einen Betrieb der das professionell anbietet und schicke die Sachen ein. Zum einen sieht es danach wirklich wieder wie neu aus, zum anderen erspart man sich die ganze Sauerei und teuren und teils auch stark gesundheitsgefährdenden Hilfsmittelchen.danach wirklich wie neu aus!

    Und noch etwas allgemeines Bla bla von mir dazu

    Wie immer lauern die Zeitfresser in den scheinbaren Kleinigkeiten, Nebenarbeiten. Es ist immer diese eine Schraube die einem runterfällt, oder nicht raus will, oder man einfach keine Idee hat wie man da rankommen soll und dann doch mehr demontieren muss als vorgesehen. Besonders ärgerlich wenn man etwas beschädigt und dann erst rerparieren muss. Daher sind alle Zeitangaben Schall und Rauch, es dauert so lange wie es dauert. Als Hobby-Schrauber darf man sich meiner Meinung nach solch strengen Zeitvorgaben nicht stellen, das ist was für Werkstätten die abrechnen müssen.

    Daher ist für solche Arbeiten eine eigene, abschließbare Garage und vor allem ein Zweitwagen (oder Home-Office) Gold wert! In einer Hobbywerkstatt mit all dem Trubel und Zeitdruck würde ich das nicht machen wollen, zumindest nicht zum ersten Mal.

    Ich dokumentiere auch immer gern jeden Arbeitsschritt, jede Schraube/Schraubenreihe und lege mir diese dann in durchnummerierte Plastikschalen. Auch kommt ein benutztes Werkzeug nach Verwendung wieder an seinen Platz. So sehe ich am Ende ob ich alles auch wieder verbaut habe und nirgendswo ein Werkzeug vergessen. Auch wird drumherum immer alles abgedeckt damit man nichts verkratzt und einem nichts in den Motor fallen kann. Ich nutze gern Einmalhandschuhe und wechsle diese oft um nicht so viel zu versauen, vor allem nicht mein Werkzeug. Also so wie bei einer OP :)

    Das klingt aufwändig und manch erfahrener Schrauber wird jetzt die Nase rümpfen! Aber mir hat das schon oft den Arsch gerettet. So ist mir z.B. eine der Gummitüllen die ich auf einen Injektor gesteckt hab irgendwie unbemerkt in den Ventilschacht gefallen. Als ich den Deckel drauf hatte und mit den HD-Leitungen begann ist mir das aufgefallen, also Deckel nochmal runter und siehe da, da lag sie! Und natürlich schaue ich immer auch bevor ich etwas wieder zu mache... das hätte eine schöne Sauerei gegeben, auch wenn es nur Gummi war und kein Metall.

    Ja, vermutlich darf man auch hier einfach "keine Pussy" sein, wie schon bei den Glühkerzen berichtet ;) Ich wundere mich nur warum Ford und andere Quellen vorgeben das es ohne den Druck der HD-Pumpe gehen müsse um diese nicht zu beschädigen. Es klingt ja auch völlig einleuchtend. Dennoch kann ich das in der Praxis nicht umsetzen. Ok, ich habe nur einen kleinen Güde-Doppelkolben-Kompressor mit 24l Tank (https://www.guedestore.de/p/guede-kompre…ilent-24-kessel) der mir für ausblasen, Reifen usw. immer gut gedient hat und den ich vor allem wegen seinem vergleichsweise leisen Betrieb liebe da ich den auch im Keller einschalten kann ohne das die Wände wackeln ;) Der bringt sicher nicht die Leistung wie eine Werkstatt-Druckluft. Aber muss man da wirklich mit 2-3 Bar Underdruck ran damit was geht? Ist das das Problem? Alles andere mache ich doch genauso.

    Was ich mich frage ist wie man den Diesel mit der Methode durch die Pumpe zieht? Der Filter ist ja nur Papier, das dürfte problemlos da durch ziehen, aber die Pumpe hat ja einen Kolben oder Rad welches dicht ist. Das das im laufenden Motorbetrieb geht kann ich mir so erklären und auch bestätigen, da geht dann mit Unterdruck am Rücklauf wirklich was.

    In dem Zusammenhang noch die Frage ob es einen Unterschied macht ob man an der Rücklaufleitung VOR oder NACH dem Filter anschließt? Ist das Röhrchen auf dem Filter einfach nur eine durchgehende Kupplung oder geht da noch was in den Filter? Bei ersterem wäre es ja egal... habs nicht ausprobiert da Diesel rein zu "spritzen" ob das gleich wieder raus kommt.

    Die Matscherei mit dem Diesel ist einfach fürchterlich, kommt auf meine Ekelliste gleich nach Reinigung von Abgasteilen. Habe zwar vorsorglich alles auf dem Boden mit saugvorlagen ausgelegt aber die Suppe läuft ja überall am Motor lang, ist auch nicht gut für die Kabel und Kontakte oder gar dem darunter liegendem Generator. Diesel löst lacke, auch die von der Drahtwicklung die ja offen liegt...

    Was ich mich auch frage ist, ob schon mal jemand diese Entwässerungs Schraube am Dieselfilter genutzt hat? Dreht man die auf läuft irgendwann Diesel das kleine Schläuchlein unten am Filter heraus. Da Wasser schwerer als Diesel ist und sich unten im Filter sammeln würde, würde das zuerst rauslaufen. Sobald man also Diesel sieht ist ok. Ich habe das nie kontrolliert.

    Da war keine beim Ausbau und laut 7zap ist da auch keine vorgesehen

    Ich dachte das Prinzip der V-Schellen ist das man keine Dichtung braucht weil das überall gleichmäßig plan anliegt?

    Mich beschäftigt nur das die Schelle durch zusammendrücken nicht zu lösen war, bei der Montage aber mit der Wasserpumpenzange drauf ging. Nicht das unten dieser "U" Bogeb geweitet hat und es deshalb wieder drauf ging?

    So, der Wagen läuft wieder. Das kniffligste daran war das wiederbefüllen der Treibstoffleitungen... das hat mich Zeit und Nerven gekostet und so ganz verstehe ich das Problem immer noch nicht (siehe Hilfsmittel entlüften von Diesel-Kraftstofffilter und Bremleitungen)

    Jetzt muss ich noch das neue AGR einlernen und vermutlich eine neue V-Schelle bestellen, denn aus der alten qualmt es ganz leicht raus und das riecht man im Innenraum (Bäh, bin ja kein Selbstmörder)