Beiträge von Go4IT

    Hier das alte, verchromte Teil nach etwas mehr als einem Jahr:

    Laut Angabe auf dem Halter ist das auch PP, wirkt aber extrem viel härter als der andere, schwarze Plastikhalter den ich lackiert hab.

    Und hier das was ich in Wagenfarbe lackiert hab (anderer Halter, nicht das alte von oben):

    Neben einigen Lackeinschlüssen ist es so das die Lackschicht sehr weich ist. Links muss man den Halter quasi hinter die Kamera quetschen damit er überhaupt in Position kommt (wäre vielleicht sogar besser hinten das Nummernschild direkt aufzuschrauben und keinen Halter zu verwenden...). An den Stellen wo man irgendwo anstößt wird der Lack bis zur Grundierung runter weggequetscht. Ausgetrocknet ist das ganze knapp 12h. Vielleicht wird er mit der Zeit noch härter...

    Einen Primer habe ich nicht drauf weil ich sowas garnicht habe.

    Wenn ich den Lackstore Leutchen glaube ist "PP" garnicht für Lackierung geeignet:

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    Ich habe es trotzdem versucht ;)

    • Gründlich schleifen (P240)
    • Reinigen, erst mit feuchtem Tuch den Staub, dann mit Silikonentferner den Rest
    • Grundierung (hier habe ich einfach genommen was ich hatte, nämlich einen Grundierfüller grau). Eine Schicht drauf, austrocknen lassen, mit P800 wieder angeschliffen, nochmal grundiert und mit P2000 geschliffen.
    • Basislack (Wagenfarbe) eine Schicht, antrocknen lassen, P2000 leicht schleifen, noch ne Schicht
    • Decklack (1K Klarlack aus dem Baumarkt) in 2 Schichten, ohne Zwischenschliff

    Vermutlich totaler Käse... mal schaun ob es die erste Waschstraße überlebt.

    Also mal eine Konkrete Frage von mir:

    Ich habe die Schnauze voll jedes Jahr meine verchromten Nummernschildhalter vorn und hinten zu erneuern weil der Chrom abplatzt. Jetzt habe ich hier noch zwei Nummerschildhalter 0815 Plastik schwarz liegen. Meine Idee wäre den hinteren in Wagenfarbe zu lackieren und den vorderen in Klavierlackoptik, so wie der Grill.

    Ich habe in der Tat schon so einiges gelesen und auch ausprobiert was Lackierungen angeht, dennoch will ich einfach mal bei Null starten und hoffe von Profis zu erfahren wie man das RICHTIG macht und aber auch gern von Hobbyisten welche Erfahrungen und Tipps sie geben können.

    Das was ich weis ist das bei Lackierungen von Kunststoff das Material entscheidend ist für die Lackierfähigkeit, aber auch spätere Haltbarkeit. Der Halter den ich hier habe hat das "PP" Zeichen, ist also vollständig aus Polypropylen:

    Welche Lacke, welche Arbeitsschritte sind notwendig um den mit den gewünschten Lackierungen zu versehen?

    Hallo liebe Community,

    ich habe immer wieder Fragezeichen beim Thema "Lackierung" von Bauteilen, z.B. Plastikteilen im Innen/Außenbereich aber auch die klassischen Tätigkeiten an der Karosserie und Felgen. Zwar hätte ich jetzt auch ein paar spezielle Fragen, aber ich will mit diesem Aufruf erstmal die Spezialisten hier auf den Plan bringen :)

    Natürlich wissen einige andere auch etwas darüber, manch einer mag sogar ein begnadeter Hobby-Lackierer sein, aber gelernt ist halt auch gelernt und wer sowas täglich macht hat einfach die größere Erfahrung und von dem würde ich gern lernen.

    Natürlich geht es mir jetzt hier nicht um Profi-Lackierungen, denn dazu benötigt man auch Profi-Werkzeug und Lackierkabinen, sondern vielmehr um die Dinge die man noch gerade so selbst erledigen kann. Also mutmaßlich mit Spraydose(n), die oft besser sind als ihr Ruf, zumindest wenn man die richtigen kauft...

    Neben den eigentlichen Lackarbeiten sind es ja wohl vor allem die Vorbereitungen und Zwischengänge, sowie die Wahl der richtigen Lacke die entscheidend dafür sind ob ein Ergebnis hinterher nicht nur gut aussieht sondern auch hält.

    Toll wäre wenn wir für ein paar Standard-Lackierungen dann auch mal Wiki-Anleitungen mit Empfehlungen und Hinweisen erstellen können.

    Ich freue mich auf hoffentlich zahlreiches Feedback :)

    "Allgemeine Hinweise"

    Folgendes habe ich dazu im Wiki schon gefunden:

    Wozu Kabelfarben?

    Kabelfarben: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/kabelfarben/start

    Kabelfarben mögen viele für unwichtig halten, weil sie nicht zur Funktion beitragen. Eine Leitung liegt ja nie einfach so im Fahrzeug, sondern ist Bestandteil eines mehr oder weniger dicken Kabelstrangs. Beide Enden einer Leitung (Ader) sind immer in einem Steckerverbinder ausgeführt. Anhand der Pin-Position im Steckverbinder kann die Funktion der Leitung natürlich ermitteln. Muss man aber einen Kabelstrang öffnen um irgendwo auf dem Weg dazwischen einen Abgriff (Spleiß) herzustellen, wird es ohne genaue Kenntnis der Farbkodierung unmöglich die richtige Ader zu identifizieren.

    Woher die richtigen Kabel besorgen?

    Leider ist es gar nicht so einfach die teils exotischen Farbkodierungen in Kombination mit den richtigen Querschnitten als Privatmensch zu erwerben. Die Standard-Farben bekommt man im freien Handel bzw. Internet noch ganz gut. Ich habe mir aus diesem Grund insgesamt zwei Schlachtkabelbäume zugelegt und "entmantelt". Das ist eine richtige Drecksarbeit, vor allem wenn die Kabelbäume schon was älter sind. Der Klebestoff des Gewebebandes bzw. Isolierbandes hat sich schön um die Adern gelegt. Hier braucht man viel Geduld, Bremsenreiniger und Stofftücher um die Leitungen nach und nach benutzbar zu bekommen... Neben Spender-Adern erhält man so aber auch jede Menge Stecker und mit etwas Glück kann man sogar den Pin an der gewünschten Adern weiterbenutzen.

    Das Thema ist so vielschichtig das es vermutlich mehrere Artikel geben wird:

    1. Allgemeine Hinweise zu Kabelbäumen, Steckverbindern, Leitungen und Sicherungen
    2. Reparatur von elektrischen Steckverbindungen und Leitungen
    3. Erweiterung bestehender Verkabelung für nachträgliche Einbauten (Retrofit/Zubehör)

    Aus den Artikeln 2. und 3. kann man dann auf 1. referenzieren um nicht alles doppelt wiedergeben zu müssen. Der ungeduldige will schnell zum Ziel kommen, der erfahrene benötigt Nachschlagewerke.

    Wozu diese Infos?

    Es ist ein immer wiederkehrendes Problem fehlende Adern bis hin zu ganzen Kabelsträngen nachträglich im Fahrzeug zu integrieren und zu verlegen. Dabei kann man viel falsch machen... oft wird mit sog. "Vampirklemmen" oder einfach blank umwickelt ein Abzweig hergestellt, oder einzelne Adern quer durch Baugruppen gezogen. Das was anfänglich zu funktionieren scheint kann später zum Problem werden, auch für Nachbesitzer oder Werkstätten. Daher will ich hier mal einen Thread starten welcher eine Wiki-Anleitung zu diesem Thema befüllt um gerade Anfängern in dieser Materie Hilfestellung zu geben.

    Was wird hier beschrieben?

    • Wo finde ich Standard-Versorgungen und Signale (Dauerplus, Zündplus, etc.) im Fahrzeug und wie kann ich sie verwenden?
    • Wie erweitere ich einen vorhandenen Kabelstrang um weitere, benötigte Adern?
    • Wie stellt man fachmännisch einen Abzweig, eine Quetschverbindung, eine Lötverbindung her?
    • Welches Material, welche Werkzeuge benötigt man für solche Arbeiten?
    • Welche Bedeutung haben Kabelfarben und Querschnitte?

    Für das Thema "Nachverkabelung" würde ich sogar einen eigenen Bereich sehen. Es ist ein immer wiederkehrendes Problem, fehlende Adern bis hin zu ganzen Kabelsträngen nachträglich im Fahrzeug zu verlegen. Dabei kann man viel falsch machen... vor allem wenn mal doch jemand anderes, z.B. eine Werkstatt aufgrund einer größeren Reparatur die man selbst nicht durchführen kann/will (z.B. nicht verursachter Unfallschaden) sich darauf verlässt das das Fahrzeug so gebaut ist wie alle anderen. Wer da einfach vorgesehene Leitungswege und Stecker ignoriert macht den Mechanikern das Leben zur Hölle und muss sich nicht wundern wenn hinterher einiges nicht mehr funktioniert...

    Für BLIS braucht man ne Menge mehr als nur einen Stecker ;)

    https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/blis/blis_nachruesten

    Dein Türmodul hat kein BLIS, daher fehlt auch der Pin. Dein BCM wird möglicherweise auch nicht für BLIS geeignet sein und dann fehlen noch jede Menge weitere Teile. Aber darum ging es Dir ja vermutlich auch garnicht. Ich wollte es nur gleich raushauen damit bei Dir nicht der Eindruck entsteht Du könntest hier einfach ne LED anstecken und schon gehts.

    Die Konfektion der Kabelbäume ist manchmal undurchschaubar für uns und unterliegt neben logischen auch kaufmännischen und logistischen Aspekten. Da wurden schonmal Dinge verlegt die eigentlich nicht bestellt waren. Manche haben z.B. für die Sitzheizung hinten einen Stecker unter der Rücksitzbank, andere nicht, usw. usw.

    Ich habe bei mir fast die Befürchtung das ich damals beim Austausch meiner vorderen Federbeine gepfuscht habe. Die autoteile profis hatten mir die falschen Stoßdämpfer geliefert, die vom vFL und die sind an der unteren Platte leicht anders geformt. Ich habe zwar den Gummiteller aufgelegt aber befürchte das die Feder sich darin verwinden kann und so das Knackgeräusch auslöst.

    Ein weiterer Punkt wo ich mir bis heute noch unsicher bin ist das Domlager. Die Ausrichtung des Federbeins zum Domlager muss über die "Kerben" in beiden Teilen exakt sein. So ergibt sich dann eine Art Vorwinkelverstellung von (ich glaube) 5°. Was mir damals und heute noch nicht einleuchtet ist, warum das auf beiden Seiten, also links wie rechts in die gleiche Richtung verstellt wird und nicht gegensätzlich. An dem Punkt weis ich nicht mehr ob ich das damals wirklich so gemacht hab oder ich den Vorwinkel jeweils zur Fahrzeugmitte ausgerichtet hatte. Auch das könnte ein Knacken in den langsamen Fahrsituationen bei mir bewirken.

    Ich müsste dazu die Federbeine wieder ausbauen (stöhn) und dazu habe ich irgendwie nie die Zeit gefunden. Hauptproblem hier ist das Querlenkerlager, welches damals schon nicht zu lösen war. Da habe ich irgendwie mächtig Respekt vor und die Befürchtung da ewig dran rum zu zerren.