Alles gut, wie schon geschrieben kann ich mit ForScan keine PATS-Programmierung bei meinem Fahrzeug (da FL und Keyless) durchführen, daher fehlt mir da komplett die Erfahrung.
Am Ende kann ForScan auch nur die Funktionen nutzen die auch ein IDS in den Modulen ansteuert. Gern werden die Bezeichnungen und Meldungen 1:1 übernommen, aber eben nicht immer.
Wie schon gesagt, ein "Wechsel" ist wohl ganz anders gemeint als wir uns das vorstellen. Daher kommt das für uns selten in Frage. Aber ja, würde man ein BCM "zurücksetzen" können, quasi in den Werksauslieferungszustand dann würde diese Prozedur auch funktionieren und einem nach nachträgliche Anlernen von PATS vermutlich ersparen. Ich denke dabei wird einfach 1:1 der Speicherbereich umkopiert der die variablen Daten enthält. Das setzt aber vermutlich eine gleiche Firmware und Hardware am Ziel voraus.
Ja, ich stimme zu bei Gebrauchtteilen ist das immer etwas zweifelhaft und es gibt kaum bis keine Möglichkeit wirklich zu prüfen ob so ein Teil "gut" ist oder nicht. Völlig missachten sollte man daher auch generell die Angaben mancher Teilehändler wie "100% geprüft" und sowas. Das ist absoluter Käse und gehört in meinen Augen sogar rechtlich untersagt. KEIN einziger dieser Teileverkäufer ist technisch oder intellektuell in der Lage eine solche Prüfung durchzuführen, das könnte maximal der Hersteller des Moduls. Die Aussage beruht also maximal auf eine Annahme.
Was man grundsätzlich empfehlen kann ist ein RESET des Moduls vor bzw. gleich nach dem Einbau. Manche Module bieten das über die Software an, egal ob Crashflag, Configuration, Firmware, angelernte Werte, etc. Leider gibt es hier keinen Standard. Warum auch, der Hersteller hat kein Interesse daran das wir diese Dinge tun die wir hier tun, ganz im Gegenteil...
Was das Glück angeht, das muss man manchmal haben. Leider weiss ich teilweise schon zuviel und gehe daher bestimmte Dinge lieber nicht an. Das ist nicht immer hilfreich im Sinne der Wissenschaft ![]()
Die Frage ob ein Neuteil sich "einfacher", "besser" integrieren lässt kann ich schlecht beantworten. Die waren mir immer zu teuer und die gebrauchten Teile haben es bei mir immer getan (oder halt auch nicht). Da aber wie oben schon erwähnt die Software des Fahrzeugs auf Reparaturen mit Neuteilen ausgerichtet ist würde ich vermuten das damit auch alles funktioniert was so angeboten wird. Also z.B. auch die "Wechsel" Prozeduren. Aber eben immer nur 1:1 und nicht im Sinne eines Upgrades/Retrofits. In wie weit die über die VIN abgerufenen Daten beim IDS da eine Rolle spielen weiss ich nicht genau, würde es aber vermuten.
Ob nun ein NEUES KVM wirklich das Problem löst ist auch schwer zu sagen. Da spielt ja auch das PCM noch eine Rolle mit. Was man nicht unterschätzen sollte ist das auslesen eines Steuergerätes. Um dieses wirklich zu "spiegeln" braucht es schon ne Menge Know-How und Glück das keine Schutzmechanismen das verhindern. Bei der Generation MK4 wurde da noch nicht viel Wert drauf gelegt, die meisten Chips sind nicht mit einem Leseschutz versehen. Das wird sich aber im laufe der Jahre sicher geändert haben, schließlich bietet heutzutage jeder auch noch so kleine Chip einen sehr simpel zu nutzenden Schutz gegen auslesen an. Es wirkt fast wie Absicht das dies bei den MK4 Teilen kaum Verwendung findet, denn auch diese Chips hatten das schon on-board.
Also einen Versuch wäre das wert mit dem KVM, aber da wirst Du ein kleines Vermögen los beim Neuteil. 1796482 hat einen NP von knapp 300,- €.