Beiträge von oldrebel

    Die Frontscheibenheizung ist im Fahrzeug der größte Stromverbraucher nach dem Anlasser. Sie ist mit 2x 40 Ampere angesichert. Auf Basis von 12 Volt sind das rund 1000 Watt. Ein Erhaltungsladegerät muss das also mindestens und dauerhaft liefern. Auf der 230 Volt-Seite wären das also überschlägig inklusive Eingenverlust 5 Ampere aus der Steckdose. Nur für die Frontscheibenheizung. Das ist heftig.

    Das Frontscheibenheizungsrelais hat mit dem vom MK1 nichts mehr zu tun. Dort war es eine kleine Zeitsteuerungseinheit. Jetzt ist es ein Standardrelais, das vom Zentralsteuergerät BCM aus angesteuert wird. Dieses enthlät auch den Abschalttimer, die Abhängigkeitsprüfung (Fahrerwunsch, Motorlauf) und die verdeckte Ansteuerung (Kaltlaufphase). Theoretisch könnte man das Relais auch extern antriggern, aber die möglichen Folgen wurden schon aufgezeigt.

    Das Gebläse wird elektronisch angesteuert. Die Klimabedieneinheit sendet längenvariable Impulse (PWM) an eine Leistungsregelstufe, welche hierauf den Strom auf den Gebläsemotor stufenlos regelt. Externe Ansteuerung "per Relais" ist hier nicht machbar.

    Die Meldung besagt, dass Forscan den Incode Code an ETIS übermittelt, aber ETIS den Outcode nicht automatisch ausgibt.

    So bequem es auch geworden ist, dies von Forscan automatisch machen zu lassen, so wenig ist das "im Sinne des Erfinders". Vielleicht hat ETIS dazu gelernt, erkennt solche unauthorisierten Abfragen jetzt (manchmal) und rückt den Code dann nicht raus. Wer sich den Code nicht auf anderen, mehr oder weniger legalen Wegen besorgt und hier eingibt, hat natürlich ein Problem.

    Es kann natürlich auch sein, dass ETIS mal wieder spackt. Vielleicht nochmal versuchen?

    Der Markt an 4er Mondeos ist aber noch gut gesättigt. Da ließe sich schon was absetzen. Es geht hier ja um Nachrüstungen a.k.a. "Tuning", und das ist bei nicht mehr ganz neuen Modellen anschaffungstechnisch weiter verbreitet.

    Naja, wenn die Spaltmaße so übel wären dass Luft durchzieht, würdest Du wahrscheinlich auch ziemliches Geheule vernehmen und bei Regen reichlich Feuchtigkeit im Teppich haben.

    Hast Du mal die Heizung so eingestellt, dass nichts in den Fußraum geblasen wird? Also auf "nur Scheibe" oder "Kopf und Scheibe"? Eventuell klemmt der betreffende Stellmotor. Dass bei unklarer Luftverteilung mehr Wärme oben raus kommt als unten, ist physikalisch erklärbar.

    Klar, aber die Entwicklungsabteilung ist nicht am Montagewerk sondern im (zumindest geleitet vom) Stammwerk. Der Typ an der Presse wird sich kaum darum scheren, für was die Löcher in seinem Stanzteil sind. ;)

    Aber richtig, fragen braucht man dort keinen mehr danach ;)

    Dann gibt's wohl Modelle wo diese Idee zu Ende gedacht und ausgeführt wurde.

    Bei unseren Mondeos dann wohl nicht. Deshalb auch keine schonenden Führungen, und der Innenraum dann halt dicht.

    Oder die Stanzform in der Blechstraße für diese Sitzschalen ist für den Focus dieselbe.

    Ohne jemanden, der damals im Werk "am Reißbrett" stand, werden wir aber wohl nur spekulativ bleiben müssen.

    Ich hab's mir gerade bei meinem (Fließheck) angeschau. Ja, auch dort sind die Löcher drin, aber im Inneren der Sitze ist alles mit Schaumstoff voll. Wenn man die Kopfstützen da reinsteckt, "ratscht" es tief im Füllmaterial vom Sitz. Und die Löcher sind auch scharfkantig, was der Verchromung der Kopfstützenstangen nicht gut tut. Also vermutlich wirklich mal so gedacht, aber nicht fertig gemacht oder aufgegeben.

    Wozu dann die Löcher? Seltsam. Gewichtseinsparung vielleicht?

    Für Luftzirkulation? Feuchtigkeit z.B. durch nasse Klamotten der Passagiere soll doch wieder raus.

    Ich selber halte es schon für möglich, dass Ford die Löcher auch für die Kopfstützen geplant hat, die Idee aber nicht zu Ende verfolgt und deshalb nicht im Handbuch beschrieben hat. Aber der Lochabstand ist wohl eher nicht zufällig so passend.

    Viel Erfolg.

    "Die Kabel" sind der komplette Armaturenkabelbaum. Um die benötigten Einzelstrippen zwischen dem Modul überm Handschuhfach und dem Radio mitten im Armaturenbrett zu bekommen, braucht man den kompletten Kabelbaum, muss ihn auswickeln und dann die benötigten Adern extrahieren. Oder man zwickt den Modulstecker mit etwas Kabel ab und lötet sich Verlängerungen an die entsprechenden Punkte im Fahrzeug zurecht.

    Denke daran, dass das S&C-Modul noch drei "externe" Partner hat, die ebenfalls elektrisch angeschlossen werden wollen:

    1. der AUX-Anschluss im Handschuhfach

    2. der USB-Anschluss im Handschuhfach

    3. der Mikrofon in der Dachkonsole

    Joup.

    Nachdem das Gerät nicht so viel RAM hat, um viele Navi-Offlinekarten zu speichern, kann man dort eine Micro-SD-Karte stecken (ich glaube max. 32 GB, steht in der Anleitung). Vor dem Runterladen der Karten dann in den Einstellungen von Google Maps den Speicherort auf SD-Card ändern. Wenn Du das vergisst, kannst Du die runtergeladene Karte wieder löschen und nach dem Umstellen nochmal runterladen.

    Prima :thumbup:

    Leider habe ich es auch noch nicht geschafft, Torque oder Dash Command dazu zu bewege, sich via Bluetooth mit dem OBDII Dongel zu verbinden.

    Ich hab's jetzt nicht mehr genau vor Augen. In den Bluetooth-Einstellungen ist ein Feld für die PIN des Dongles. Das Feld ist meist mit "0000" vorbelegt. Wenn der Dongle eine andere PIN hat, dann wird nicht rückgefragt sondern die Kopplung klappt einfach nicht. Also erst die PIN eintragen, dann auf auf "Koppeln" gehen. Ist ein wenig ungewöhnlich, aber so geht es. Ich musste auch erst tüfteln. Anschließend erkennt Torque seine Datenquelle.

    Apropos: Ich hatte tatsächlich das Gerät mit Android 9 bestellt. Frag mich aber nicht, welche Version da wirklich drauf ist. Da gibt es so viele Menüs und Einstellungen, da bin ich noch lange nicht durch.

    In den Einstellungen bei "Über..." oder so ähnlich.

    Das Gerät versteht sich als Android Tablet, da steht dann auch die Version.