Man könnte auch mal während des Ruckelns alle möglichen Motorparameter aufzeichnen.
Bei meinem seeligen Mondeo Mk4 hatte ich mal ein lästiges Ruckeln im Teillastbereich. Da konnte ich nach Aufzeichnung sehen, dass die Ursache eine schwankende Stellung der Drosselklappe war. Deren Poti generierte kurze Unterbrechungen bzw. Schwankungen. Damals hat etwas Wellenschalteröl am Drosselklappen-Poti bereits Abhilfe geschafft.
... Tritt nur bei spontanem starken Gasgeben auf. Bei "normaler" Fahrweise eher nicht, egal welche Geschwindigkeit. Nur wenn ich plötzlich stark beschleunigen möchte.
Sollte ich denn im Forscan was finden? Oder hat jemand noch eine spontane Idee?
Das kann alles mögliche sein.
Lese zuerst mal unbedingt per ForScan aus, wenn der Fehler im Display steht, ohne dabei die Zündung auszuschalten. Dann muss was auszulesen sein.
Because this change is only required if you change to Navigation System. With Sony CD Radio you only need to insert the additional Ground Loop Isolator.
Schweiz gehört halt nicht zur EU, also Pech gehabt.
Mit Falscheinbau könnte gemeint sein, dass der Batterie-Reset nicht durchgeführt wurde, sofern der Batterie-Sensor vorhanden ist. Dann weiß das Fahrzeug nichts von der neuen Batterie und behandelt sie gemäß der alten. Man könnte bei vorhandenem Sensor das Batterie-Alter in Tagen auslesen. Es müsste dann zum Tag des Tauschs passen. Falls das Alter nicht passt, wäre der "Falscheinbau" nachgewiesen und der Händler haftet, auch in der Schweiz.
Ich habe auch mit nachgerüstetem und per CCC aktiviertem Batteriesensor keine weiteren PIDs mit im BCMii bei ForScan als ich ohne hatte.
Seit dem Wissen um diese Info hier, dass es mit dem Batteriesensor dieses Zusatz-Steuergerät gab, ist die Annahme wahrscheinlich falsch, die Batterie-Sensor-bezogenen Daten im BCM zu finden. Nun fragt sich, wie dieses zusätzliche Modul dann aber in ForScan heißt. Oder bei Vorhandensein des zusätzlichen Moduls erscheinen dann im BCM weitere Daten.
Gab es den Batteriesensor im Mondeo schon immer, ab dem ersten vFL? Oder gab es ihn erst später und nur in Verbindung mit dem Start/Stopp System? Funktioniert er womöglich nur in Kombination damit?
Meines Wissens kam der Batteriesensor wegen der Euro 5 (Pflicht bei Neuzulassung ab 1.1.2011) bereits im vorFL ab ~03/2010 und damit das Start/Stop-System.
Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt?
...
Im Ruhezustand (Fahrzeug länger als 30 min. aus) und bei 20 Grad Batterietemperatur könnte die Spannung folgende Rückschlüsse zulassen:
Spannung
SoC
12.7 V
100 %
12.5 V
~80 %
12.3 V
~60 %
12.1 V
~40 %
11.9 V
~20 %
Wie Du es schon geschrieben hast, Messung der Leerlaufspannung muss ohne Verbraucher stattfinden. Deshalb sind alle Spannungen angezeigt im Convers, vom BCM vs OBD-Dongle oder über diverse Anzeigen in der Zigarettenanzünderbuchse da nicht hilfreich.
Die vom Batteriesensor gemessene Leerlaufspannung (meines Wissens nach >3 Stunden Stillstand gemessen) ist leider nirgends zugänglich. Und dem SOC des Ford BCMs kann man, wie schon Erfurter schrieb, nicht unbedingt trauen.
Was die Tabelle betrifft, da ist diese Darstellung hier sehr schön, da auch gültig für AGM (links normale Blei-Säure und EFB / rechts AGM):
Hast Du die Möglichkeit, den Raildruck während des Startversuchs auszulesen?
Der wird vermutlich zu gering sein. Ursache kann ein Injektor sein, der zuviel Dieselöl in den Rücklauf durchlässt. Das lässt sich am einfachsten durch eine Rücklaufmengenmessung feststellen, mit sowas hier:
Beim Diesel ohne Vaporizer kommt während der Regeneration immer etwas uverbrannter Diesel in die Brennräume. Wenn die Kolbenringe nicht mehr richtig abdichten, läuft das ins Kurbelgehäuse und damit ins Öl.
Das "dickere" Öl dichtet die Kolbenringe besser ab. So könnte da schon ein Zusammenhang bestehen.