Beiträge von Go4IT

    Danke, es gibt ja eben diese Klemmschellen, mit den hochstehenden Nasen, die man mit einer Zange oben zusammendrückt. Die kann man sicher wiederverwenden. Für schwer zugängliche Stellen gibt es ja günstige Spezialzangen mit per Bowdenzug verlängerten Spitzen.

    Und dann gibt es halt noch diese Quetschschellen. Die sind meiner Meinung nach nicht wiederverwendbar, da man diese zum entfernen irgendwie "knacken" muss. Die müssen also neu. Und hier muss man den Durchmesser schon einigermassen exakt kennen, sonst stimmt der Anpressdruck nicht.

    Bei den O Dichtungen für die Leitungen müssen es bestimmt auch Krafstofffeste sein und auch der Durchmesser passen. Ist vaseline verträglich in dem Kontext? Gibt bestimmt auch sündhaft teures Spezialfett?

    Ja, Ossi so hat jeder seine Vorgehensweisen. Ich mache es so nicht. Zum einen weil ich keinen Freund mit einer Werkstatt habe und mein Auto dann irgendwo 60km entfernt steht (und ich auch) und pro Stunde 20€ abgerufen werden, egal obs nur da steht oder nicht und weil ich meist alles alleine machen muss und in der Regel auf mein Fahrzeug angewiesen bin. Daher mache ich, was eben geht, zuhause in der Garage (solange das Wetter temperaturmäßig mit macht). Auch halte ich nichts davon einfach mal so loszulegen und dann zu schauen was man so braucht oder wie man den Murks den man gemacht hat wieder repariert.

    Aber ich will Dir Deine Methode nicht schlecht machen oder ausreden, nur ich mache es so nicht.

    Ohje, vielleicht habe ich jetzt doch das falsche Teil gekauft...

    So sollte es aussehen:

    Und so sieht das aus was ich gekauft habe und angeblich für meinen Motor passt:

    Das sind aber doch zwei ganz unterschiedliche Systeme? Jetzt bin ich wieder total verunsichert da ich im gesamten Ebay kein einziges AGR finde wo der AGR-Kühler den Abgaseinlass beifahrerseitig mit dem Stutzen hat. Die sind dort alle "zu" mit dieser runden Kappe... was ist das denn jetzt wieder für ein Scheiß?

    Ich halte nochmal fest das das AGR beim 2.2 TDCi 175 PS (Euro 4, Q4BA) und 200 PS (Euro 5, KNBA) dasselbe ist und auch an derselben Stelle sitzt. Die Anleitung wäre also für beide gleichermaßen verwendbar, richtig?

    endeo Selbst Ford geht nicht so weit, aber Du wirst Deine Gründe gehabt haben. Die Frage wäre ob Du es beim 3. mal wieder so machen würdest? Wenn man jetzt gleich noch andere Arbeiten erledigt, wie ich z.B. vor habe die Glühkerzen und den Kraftstofffilter zu wechseln, böte sich das ja praktisch an und würde keinen Mehraufwand darstellen. Ventildeckel abschrauben dürfte dann nicht mehr so ein großer Zusatzaufwand sein, die Frage ist was es bringt am Platzgewinn (kann mir das grad nicht bildlich vorstellen). Vermutlich sollte man auch dann die Dichtung vom Ventildeckel erneuern, oder ist die problemlos wiederverwendbar nach 250tkm?

    Etwas schwierig wird vielleicht an diese Schrauben (2) zu gelangen, auch könnten die gut fest sitzen...

    Die Schelle (1) macht mir auch wieder Sorgen, die muss man ggf. ja auch erneuern.

    Kleiner Fun-Fact bei meinem Auto: Habe mal ein paar Aufnahmen mit dem Handy versucht und dabei gesehen das die obere, beifahrerseitige Befestigungsmutter meines AGR-Kühlers fehlt:

    Die Spuren zeigen das da mal eine dran war, was nur eine Schlußfolgerung zulässt: Die Werkstatt hat mal wieder geschlampt (seufz). Ich vermute damals als ich das Abgasgeruchproblem im Innenraum im Rahmen der 3 Jahres Garantie hab richten lassen. Dabei wurde die Dichtung am Abgaskrümmer erneuert und dazu musste mit Sicherheit das AGR raus und die Deppen (tschuldigung, andere Worte fallen mir dazu nicht ein) haben einfach vergessen die Mutter wieder aufzudrehen.

    Laut Anleitung und Bilder oben ist das ganze System ja nur mit 3 Muttern fest (bei mir hält es offensichtlich sogar nur mit 2 ;-). Die andere unter dem Ventildeckel auf der Fahrerseite sollte auch noch gut "ertastbar" und somit lösbar sein? Hier nochmal ein Bild von einem Neuteil:

    Die "Horror-Mutter" befindet sich unten am AGR-Ventil und ist wohl am schlechtesten zugänglich. Das Gute dabei: Die Mutter muss (und sollte) man nicht ganz entfernen, diese muss nur gelöst werden denn da ist ein Langloch:

    Ok, gehen wir mal davon aus das es das nicht braucht, außer man beschädigt sie beim Ausbau/Einbau.

    Etwas Kopfzerbrechen machen mir noch diese gequetschten O-Schlauchschellen. Ich würde mir doch lieber ein paar davon parat legen wenn mir der Ausbau und Wiedereinbau selbiger nicht gelingen sollte. Dazu muss ich nur die Durchmesser ermitteln um die richtigen parat zu haben. Ich vermute diese art Schellen sind einfach günstigen und einfacher in der Montage als schraubbare, weshalb sie häufiger zum Einsatz kommen?

    Braucht es bezüglich der Kraftstoffleitungen noch etwas? Das sind ja erstmal diese "klick"verschlüsse, also grundsätzlich wiederverwendbar, außer man ist beim lösen zu grobmotorisch. Ich kann mich nur dunkel dran erinnern beim letzten Kraftstofffilterwechsel (ist auch schon wieder ewig her, mache ich mal gleich mit) das die Leitungen teils sehr stramm drauf sitzen. Da gibt es doch auch sicher Tricks oder Werkzeuge zum lösen?

    Und dann müsste ich nochmal über die Entlüftung sprechen, da habe ich auch viele unterschiedliche Meinungen zu gelesen. Dazu habe ich einen separaten Thread eröffnet =>

    Go4IT
    17. September 2024 um 08:17

    Moin liebe Gemeinde, hier mal der Ansatz die Anleitung im Wiki aufzunehmen: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/motor/…ngen_entlueften

    Ich hatte hier

    Go4IT
    5. August 2020 um 08:50

    (da ging es auch um Bremsleitungen) ja schonmal einiges zusammengefasst was die Hilfsmittel angeht. Diese reichen von "nichts" bis zu elektrischen Pumpen.

    Wichtig ist auf jeden Fall der richtige Adapter um eine Entlüftung anzuschließen. Hier gibt es zahlreiche Systeme. Auch die Reihenfolge in der man die Komponenten entlüftet ist wohl relevant.

    In der Theorie könnte man meinen einfach alles zusammenzubauen und an der letzten verfügbaren Niederdruck-Stelle, am Kraftstoffeinlass vom Rail-Rohr die Entlüftung durchzuführen. Ich würde aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen das dies auch wirklich alle Luftblasen im System austreten lässt. Luftblasen halten sich gern in Biegungen, trotz Durchfluss.

    Auch sollten doch wohl die Rücklaufleitungen ebenfalls entlüftet werden, oder was geschieht sonst mit der Luft die davon zurück in den Kraftstofffilter gedrückt werden? Meines Wissens gibt es in dem gesamten System keinen automatischen Entlüfter, wie es beispielsweise bei der Heizungsanlage der Fall ist? Luft könnte also eigentlich nur durch die Injektoren beim Einspritzvorgang entweichen, was sicherlich der schlechteste aller Wege sein dürfte... wegen mangelnder Schmierung bei extrem hohem Druck.

    Bin mal gespannt auf Eure Vorgehensweisen und Hilfsmittel. Die häufigste ist wohl die Entlüftung beim Filterwechsel, gleich gefolgt vom Abbau der Kraftstoffleitungen dahinter (um an andere Motorteile zu gelangen) und letztlich kann auch die Kraftstoffleitung vom Tank kommend erneuert werden.

    Da beim 2.2 Q4BA das AGR hinten liegt ist die Demontage der Ansaugbrücke nicht notwendig. Spannend ist die Arbeit allemal weil man schlecht hin kommt und sich die ganze Zeit über den Motor beugen darf (der Rücken wird es einem danken!)...

    Ist das AGR erstmal draussen gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Reinigen, 2. Ersetzen

    Zu 1) AGR Reinigen

    Hier würde alles ordentlich mit Bremsenreiniger "spülen" und anschließend mit Druckluft. Oder kennt ihr sinnvolle Spezialreiniger (auch hier gibt es einen riesigen Markt, ob es aber notwendig ist, ist die Frage...). Von mechanischer Reinigung mit Bürsten, Schleifer, etc. würde ich erstmal absehen.

    Zwischen Ventil und Kühler sitzt eine Dichtung (sieht nach Gummi aus), diese sollte man ggf. ersetzen (1427357) für ca. 14€ bezahlbar.

    Einige berichten das diese Reinigung dann wieder so 80-120 tkm halten kann.

    Zu 2) AGR Ersetzen

    Nur das Ventil (FINIS 1427355) kostet bei Ford knapp 500,- €, im Zubehör von Pierburg (7.00578.12.0) ca. 150-180,- €

    Der Kühler (FINIS 1427362) kostet bei Ford nochmal 600,- €, im Zubehör (ich kenne die Marken nicht) MEAT, SIDAT, FISPA zwischen 400-420,- €

    Das klingt einfach, aber man muss danach das AGR neu anlernen, damit das PCM die Endpunkte kennt. Ansonsten arbeitet das AGR nicht richtig und es kommt zu einem DTC oder sonstiger Fehlfunktion. In ForScan kann man diese Anlernprozedur wohl durchführen, ansonsten bleibt nur der Gang zum Ford-Händler mit FDRS (ehem. IDS). Ich habe auch öfter gelesen das die in Forscan enthaltene Prozedur so ihre Tücken haben soll. Vielleicht kann jemand aus Erfahrung berichten?

    Ein neues AGR kostet komplett so 250-350,- €, also Ventil mit Kühler. Ob es Sinn macht nur das Ventil zu erneuren? Pieburg hat diese Technologie wohl entwickelt, es wäre also kein Fehler von diesem Hersteller eines zu kaufen, das dürfte deutlich günstiger sein als direkt bei Ford? Da sind dann möglicherweise sogar schon alle notwendigen Dichtungen mit dabei.

    Fazit

    Ob man angesichts eines Neupreises von knapp 600 bis zu 1.200,- € wirklich ein neues kaufen sollte ist doch fraglich. Ich würde eine Reinigung vorher wenigstens versuchen. Anders sieht die Sache aus wenn es wirklich defekt ist (Kühler undicht oder Elektrik/Mechanik am Ventil defekt).

    In Vorbereitung einer Anleitung fürs Wiki (https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/motor/agr_wechseln_q4ba) und aus eigenem Bedarf, starte ich hier mal einen Thread (wahrscheinlich der 101ste) zum Thema "AGR Ventil", jedoch speziell für den 175 PS 2.2 TDCi Motor (Q4BA).

    Ich würde auch gern die möglichen Gründe und Fehlerdiagnosen dazu bereitstellen. Bei mir ist es die zeitweise Meldung "Motorstörung" im Display, welche auch mal wieder von allein weg geht, ohne spürbare Einbußen bei Fahrdynamik, Tempomat, etc. Nachdem der Fehler auch vor dem Motorstart kommt, konnte ich den DTC "P0490:00-28" auslesen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Wenn die elektrische Verstellung des AGR-Ventils nicht mehr funktioniert gibt es div. Probleme, je nachdem ob das Ventil nun dauerhaft offen, geschlossen, oder dazwischen steht, oder evtl. nur noch eingeschränkt beweglich ist. Hier können die Motorexperten hier im Forum sicher ein paar Gute Hinweise auf div. Symptome (Motor geht nicht mehr an, DTCs, erhöhter Spritverbrauch, Leistungsverlust, Motor geht während der Fahrt aus, usw.) liefern, als ich mit meinem Internet-Halbwissen darüber ;)

    Beim 175 PS 2.2 TDCi liegt das AGR auf der Rückseite des Motors (von vorn gesehen), also zwischen Motor und Spritzwand des Fahrgastraumes:

    Auf die Rückseite des Motors geschaut sieht das ganze so aus:

    Um das AGR zu reinigen, zu reparieren oder auszuwechseln muss man dieses komplett ausbauen. Da das AGR über eine Kühlung verfügt, welche an den Motorkühlkreislauf angeschlossen ist, muss man vor einem Ausbau die Kühlflüssigkeit ablassen.

    Die grundlegenden Schritte sind:

    1. Motorabdeckung entfernen
    2. Den Windlauf unterhalb der Windschutzscheibe entfernen
    3. Kühlmittel ablassen
    4. Kühlmitteleinlauf/Ablaufschläuche abziehen
    5. AGR-Rohr zur Ansaugbrücke an beiden Seiten abschrauben und entfernen
    6. Den dann zum Vorschein kommenden Stecker links am AGR-Ventil abstecken
    7. Das Verbindungsrohr am AGR-Kühler vom Abgaskrümmer kommend abschrauben und am AGR Kühler trennen und entnehmen
    8. Ford entfernt noch den Schlauch vom Turbolader bis zum Ladeluftkühler (warum?)
    9. Das AGR ist nun frei und nur noch von drei Schrauben/Muttern am Motorblock gehalten. Die oberen werden vollständig rausgeschraubt. Die untere nur gelöst, weil sich dort ein Langloch im AGR-Gehäuse befindet und man das AGR dann einfach nach oben abgeben kann. Diese untere Schraube ist sehr schlecht zu erreichen.
    10. Das Ventil und der Kühler können im ausgebauten Zustand getrennt werden. Anschließend ist eine neue Dichtung zu verbauen (Anzugsdrehmoment der 4 Schrauben, 10 Nm)

    Ich habe da einen entsprechenden Satz für den Akkuschrauber, Verlängerung an der verschiedene Bürsten aufgesteckt werden, messing etc. Damit ging das reinigen sehr gut.

    Abgerissen Glühkerzen hatte ich auch schon (nicht beim Mondeo).

    Mit dem entsprechenden Werkzeug hatte ich da auch bereits erfolg, allerdings auch schon mal Misserfolg mit anschließender Kopfdemontage.

    Welches Reinigungsset hast Du verwendet?

    Und welches Ausbohrer-Set? Es gibt hier ja auch unzählige Varianten. Gesehen habe ich schon einen Spezialbohrer der ähnlich wie die Dewalt-Bohrer zwei Stufen hat und eine Begrenzungshülse, sodass man nicht zu tief bohren kann. Die Hülse dient dann auch als Führung, damit man gerade rein kommt. Die Gefahr ist ja immer das sich die Bohrerschneiden verhaken und den Bohrer schief ziehen. Es gibt wohl auch Bohrer mit 3 oder 4 Schneiden, wie die Hilti das hat, da kann das weniger passieren.

    Gerade beim ausbohren ist ja Präzision gefragt. Aber am Ende muss man ja auch noch ein neues Gewinde in den Kopf schneiden und eine Reduzierhüle setzen. Also so oder so ist es immer besser wenn nichts reißt. Daher überlege ich ja ob nicht der spezielle Schlagschrauber die bessere Wahl ist? Gibt es von BGS so ab 120,- €. Oder das Vibroshock-Werkzeug für den Schlaghammer. Das ist so eine Kombi aus Ratsche, Nuss mit Anschluß für Druckluft-Schlaghämmer. Kann man universell am Auto benutzen, nicht nur für Glühkerzen. Der selbst dreht nix, sondern sorgt nur für Impulse. Die Drehbewegung macht man dann mit der Ratsche (welche keinen Drehmomenteinsteller hat!). Für die Arbeit an der Glühkerze also mit Fingerspitzengefühl. Aber bei festsitzenden Schrauben kann das Ding die ein oder andere Ausbohrung sicher verhindern?...

    Danke fürs Angebot digdogaber fürs Lösen würde ich auf WD40 gehen, das SuperFin macht da keinen Unterschied und auch sonst keine Mittelchen. Zumindest beim ersten Wechsel der Glühkerzen steht und fällt der Erfolg mit der Frage wie festgebacken diese sind. Das hängt zum einen vom Alter ab und zum anderen wohl auch ob schon eine kaputt ist. Defekte Glühkerzen neigen wohl eher zum festbacken als intakte. Je länger man also damit rumfährt umso wahrscheinlicher das einzelne fest sitzen.

    Zum Einbau würde ich das Liquid-Moly Zeugs verwenden (LIQUI MOLY Pro-Line Injektoren- und Glühkerzenfett, 20 g, Art.-Nr.: 3381, farblos), aber auch hier denke ich das es unterm Strich etwas egal ist ob man Paste oder Spray nutzt, Hauptsache es ist für den Verwendungszweck geeignet (und das ist Kupferpaste eben nicht!).

    Hier übrigens ein Video zum Thema "Vibrationslösung mit Druckluft" (Drehmoment-Schlagschrauber):

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Das BGS-Teil kostet so um die 250,- €. Ich habe einen Gedore Drehmomentschlüssel 5-25 Nm mit Pilzkopf. Das scheint die einzige Alternative zum Schlagschrauber zu sein, da nur diese Variante die Drehmomentbegrenzung durch umstecken des Kopfes in beide Drehrichtungen ermöglich. Ein konventioneller Drehmomentschlüssel (auch die mit Umschaltknarre !) arbeiten nur auf Rechtsdrehung, d.H. damit kann man prima festschrauben, aber eben nicht mit Soll-Drehmoment lösen und genau das ist ja das Hauptproblem beim den Glühkerzen!

    Achja, welche Nuss braucht man eigentlich für die Glühkerzen? Auf jeden Fall eine Tiefbett, ich vermute einer 10er?

    Und dann möchte ich noch das Thema "Reinigung" des Sitzes klären. Bürste oder Ahle? Druckluft?

    Und auch das Thema Glühkerzen ausbohren würde ich noch separat eröffnen, denn auch wenn das hier wohl noch niemand hatte kann es trotzdem passieren...

    Wunderbar, vielen Dank! Das wäre dann die Alternative: Dichtungssatz VICTOR REINZ 11-38553-01 (10-20€)

    Was da jetzt dann noch fehlt ist die Schelle mit der der Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung (Entgiftung) befestigt ist:

    Der Schlauch läuft ja über den Ansaugkrümmer und muss daher runter. Das könnte man oben oder unten machen, Ford empfiehlt es oben zu lösen. Die Teilenummer der Schelle lautet 1441779

    Komischerweise finde ich diese Schelle nirgens, nichtmal bei Ford direkt?

    Das ist ja eine der typischen "Quetschschellen", also welche die man nur einmal verwenden kann. Die gibt es, wenn man den richtigen Durchmesser hat, sicher auch im Zubehör für kleines Geld?

    Ich glaube das man rein zum Ausbau der Ansaugbrücke das AGR-Rohr nicht abbauen muss. Es ist halt mit der Ansaugbrücke verbunden, genauer gesagt mit dem oberen Gussteil welches da angeschraubt ist. Die Ford-Anleitung sieht vor dieses Teil an der Brücke zu belassen, also zwischen den beiden Gussteilen zu trennen. Möglicherweise weil man an die Befestigungsschrauben des oberen Gussteils nicht ran kommt um dort die Brücke zu trennen, oder weil der resultierende Platz zum Ausbau nicht reichen würde.

    Jedenfalls erscheint es logisch in dem Fall das AGR-Rohr da zu belassen wo es ist. Im Kontext von "Glühkerzen tauschen" und/oder "AGR tauschen" sollte es sicherlich komplett entfernt werden.

    Bezüglich der Dichtungen muss ich noch die Teilenummern raussuchen. Leider spackt 7zap mal wieder rum (meine VIN läuft auf einen SQL-Fehler) und catcar liefert ausgerechnet bei den Glowplugs auch einen Fehler... und im PTS habe ich keinen Zugriff aufs Microcat. Wie verhext.