Beiträge von BBG-AE185

    so schnell ist der DPF eigentlich nicht völlig verstopft. Schreib mal den Differenzdruck mit und stell das Diagramm hier ein, dann können wir vergleichen. Erst messung starten dann den Motor. Dann mal Gas geben. Auch die Drehzahl mit anzeigen damit man den Verlauf interpretieren kann

    Vor 2 Jahren hatte ich den Mondeo vom Schwiegersohn mit der gleichen Geschichte in Reparatur. Der ist nach den grissenen Schlauch (geflickt) noch 14 Tage gefahren. Hier waren die Schläuche zum Differenzdrucksensor porös, in Summe hat es dann den Sensor gehimmelt.

    Den DPF haben wir mit Liqui Moly DPF Reiniger (durch das Loch der Temperatursonde gesprüht) wieder frei bekommen, seit dem läuft (und regenneriert) er wieder.

    aber es soll wie gesagt nicht ausschliesslich mit Ford funktionieren...

    dann musst Du was professionelles für 4 stellige Beträge kaufen. Ist bei Ford aber Unsinn. Forscan liefert bessere Ergebnisse als manches Profitool. Bei OBD ist halt nur der OBDII Zweig genormt und für alle Hersteller verbindlich, bei den Fahrzeugspezifischen Sachen kocht jeder Hersteller sein Süppchen.

    exakt für meinen Motor und da war bis dato immer eine Kupferdichtung an der Ablassschraube

    unser 2.2er hat auch eine Ölwanne aus Stahlblech, da ist eine Kupferdichtung kein Problem. Der 2.0er hat eine Ölwanne aus Aluguss, da sollte man kein Kupfer verwenden.

    aber eine Alu-Unterlegscheibe habe ich bislang noch nicht gesehen

    Es gibt sowohl Unterlegscheiben (auch Schrauben und Muttern) als auch Dichtungen aus Aluminium. So etwas ist mein Favorit bei Alu Ölwannen, ansonsten passt diese beim 2.0 TDCI. Auch wenn manche Hersteller die Kombi Alu und Kupfer original verbauen würde ich immer Ersatz suchen. Die beiden Metalle liegen in der elektrochemischen Spannungsreihe zu weit auseinander. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

    Wenn wir über "die Lambda" reden, dann die VOR dem KAT, also oben, ja?

    ja

    Komisch das der DTC davon nicht so eindeutig zu erkennen ist,

    der DTC ist doch eindeutig, ich wäre damals froh gewesen wenn ich so einen DTC gehabt hätte.

    - Signalamplitude ist geringer als der Mindestwert

    das ist genau das Fehlerbild einer verbrauchten Sonde, wechsle das Teil und gut ist es. Ich hatte damals auch das AGR gewechselt weil es teilweise 100% Sollwertabweichung hatte. Hat nichts gebracht. Ich hatte damals leider keinen Tipp auf die Lambda bekommen. Nach mir hatten auch noch einige (u.a. mein Sohn) das Problem mit der Motorstörung im Schubbetrieb, bei allen war die Lambda die Lösung das Problems. Ich bin auch mit dem Laptop rumgefahren und habe alles aufgezeichnet. Mein PCM liefert die Lambda Werte nicht auf den Bus, oder Forscan kennt die richtigen IDs vom 2,2er nicht. Es würde auch nicht nutzen da es eine Breitbandsonde ist. Ob deren Werte stimmen könnte man nur mit bekannter Gaszusammensetzung testen. Ohne Referenzsonde im gleichen Abgasstrom weiß man halt nicht ob die Abgaswerte nicht stimmen oder die Sonde falsche Werte liefert. Den Mindestwert der Signalamplitude werden wir wahrscheinlich auch nicht in Erfahrung bringen können. Somit könnte man auch die Werte (wenn man sie denn überhaupt bekommt) die die Sonde liefert nicht beurteilen.

    und eine entsprechende Schraube mit Kupferring wird eingesetzt.

    besorge dir lieber eine Aluscheibe, die Ölwanne ist beim 2.0er ja auch aus Aluminium. Kupfer und Alu passen nicht zusammen, die Kupferringe sind für

    Ölwannen aus Stahlblech

    Ich werde versuchen mit einem Dremmel die ganze Gaudi - im eingebauten Zustand, in drei Stücke aufzuschneiden. Sollte dieser Plan scheitern, dann bleibt nur noch der Ersatz des kompletten Gehäuses.

    kein guter Plan. Vernünftig kommt man zum dremeln nur durch ausbauen Ansaugbrücke und Leitungen ran. Beim dremeln besteht die Gefahr das Späne ins Gehäuse fallen. Die könnten im schlimmsten Fall Ölkanäle verstopfen.

    Besorge dir den Bandschlüssel, den gibt es für unter 5€ auf dem Baumarkt. Mit dem geht es 100%. Nach ca 2 Umdrehungen ist der Nullring frei, dann kann man ohne Werkzeug abschrauben

    Sollte dieser Plan scheitern, dann bleibt nur noch der Ersatz des kompletten Gehäuses.

    Das Gehäuse ist eine Einheit mit dem Ölkühler. Neu um die 550€.

    die Isolierung ist viel zu starr,

    eigentlich nur der Teil der frei liegt. Da scheint der Weichmacher nach den Jahren weg zu sein (Wärme ?). Der Teil der Leitungen die im Rohr lagen war weicher. An den Knicken kurz hinter dem Stecker sieht man die mechanische Belastung. Die Leitung hätte dichter am Stecker abgefangen werden müssen. Blöd ist auch das als Abfangung ein Kabelbinder anstelle einer Klemme verwendet wird. Der dürfte bei nicht wenigen fehlen was die mechanische Belastung noch mal erhöht.

    mit zwei Muttern oben hält das bombenfest.

    dann kontrolliere das regelmäßig. Bei mir hatte sich das AGR einige Jahre nach dem Wechsel (trotz aller Schrauben/Muttern) gelockert. Als Folge ist das Rohr vom AGR zum Ansaugkrümmer direkt am AGR abgerissen, wahrscheinlich durch die Vibrationen des losen AGR. War ein teures Vergnügen. Die Schrauben werden jetzt bei jedem Ölwechsel kontrolliert

    besorg Dir eine neue Kappe und einen Ölfilter Bandschlüssel. Damit kannst Du die Kappe lösen. Wenn der Dichtgummi frei liegt geht kannst Du die Kappe von Hand drehen. Je nach dem wie die Schraube eingeklebt ist läuft es auf eine Gewindereparatur (Helicol), aufbohren und ein größeres Gewinde schneiden (mit größerer Ablassschraube) oder neue (gebrauchte) Ölwanne hinaus. Was machbar ist kann man aus der Ferne nicht sagen.