Beiträge von Endurance

    Da ich dieses Jahr eine neue Erfahrung zum Thema "Fehler Klimaanlage" gemacht habe, möchte ich die Info hier teilen.
    Ich habe keinen anderen wirklich passenden Beitrag gefunden.

    Vorgeschichte:
    Die Klimaanlage hat dieses Jahr zunächst hervorragend funktioniert. Bei einem Routinecheck des Wagens ist aufgefallen, dass der Klimakompressor jetzt deutliche Anzeichen von Leckage hat (erste Anzeichen gab es schon Ende letzten Jahres, habe aber abgewartet), v.a. in Form von Kompressoröl.
    Bevor er den Dienst ganz versagt und eventuell auch noch Späne erzeugt und im System verteilt, habe ich mich dazu entschlossen, den tauschen zu lassen. Auch stand eine größere Tour in heißere Gegenden an. Beim Tausch waren noch ca. 560g von ursprünglich 590g enthalten. Ein recht guter Wert nach ca. 6-7 Jahren und hat mich erstaunt in Verbindung damit, wie eingesaut der vom Kompressoröl war.

    Nach dem Tausch:
    Die ersten 4 Wochen nach dem Tausch war alles noch OK. Danach kam es immer öfter vor, dass sporadisch die Klimaanlage nicht funktionierte. Auch gab es Tage, an denen Sie gar nicht mehr ging, dafür am nächsten Tag doch wieder oder 2 Tage später. Interessant hierbei war, dass sie an kälteren Tagen mit größerer Wahrscheinlichkeit funktionierte als an heißen, oder aber morgens bei 25°C aber nicht mehr bei 35°C am Nachmittag. Alles deutete durch dieses Verhalten zunächst auf Kühlmittelverlust hin.

    Fehlersuche (teils durch mich, teils durch die Werkstatt):
    - Fehlerspeicher auslesen: Kein Fehler.
    - Anzeige Außentemperatur >4°C, also keine Blockierung durch das Steuergerät um Vereisung zu verhindern.
    - Check mit UV-Lampe nach Lecks, nichts gefunden, Befürchtung dass Leckage im Verdampfer im Heizgehäuse ist, allerdings auch keine UV-Anzeichen im Bereich,
    wo das Kondenswasser am Unterboden abläuft.
    - Kältemittel abgesaugt und wieder befüllt, es hatte nichts gefehlt, also kein Leck.
    - Check Lila Kabel und Lüftersteuergerät: Stecker am Druckschalter der Klimaanlage abgezogen (Lage: Nähe Spritzwand Beifahrerseite).
    Lüfter startet mit leichter Verzögerung und geht unmittelbar auf Vollast. Das war es also auch nicht.
    (Hinweis: auch bei defektem Lüfter (ob Lila Kabel oder Lüftersteuergerät) läuft bei nicht zu heißen Außentemperaturen eine sonst intakte Kliamanlage im Stand kurz an, bis das
    Kältemittel im Kondensator nicht mehr ausreichend gekühlt wird; sie läuft wieder an durch Fahrtwind, der den Kondensator kühlt.)
    - Druckschalter Klimaanlage gegen einen baugleichen getauscht (das geht bei gefüllter Anlage). Auch kein Anspringen des Klimakompressors.
    - Im Sicherungskasten Motorraum an Relais Nr. 3 (Klimakompressor) gefühlt, ob es schaltet, wenn man die Klimaanlage im Innenraum einschaltet. Das tat es.
    Relais mit einem baugleichen danebenliegenden getauscht, ob ggf. Kontakte verschlissen sind. Auch mit diesem Relais kein Aktivieren des Kompressors.
    (Hinweis: Das Relais würde nicht schalten, wenn der Druckschalter zu wenig Kältemittel signalisiert.)
    - Spannung am Stecker des Klima-Kompressors gemessen: Spannung kommt an, wenn die Anlage eingeschaltet wird. Kompressor läuft aber nicht an.
    - Auf Grund meiner Wahrnehmung des unterschiedlichen Temperaturverhaltens Kältespray auf die Kompressor-Kupplung gegeben.
    Siehe da, er sprang an!

    Es war also die Kupplung des Kompressors, die einen Fehler hatte.
    Sie hat sich bei Wärme ausgedehnt und dann manchmal verklemmt und dann nicht eingekoppelt.
    (Ich muss gestehen, ich hatte auch relativ früh den Kompressor in Verdacht, weil er das einzige war, was vor kurzem geändert (getauscht) wurde.)

    Final habe ich auf Garantie einen neuen Kompressor getauscht bekommen ohne weitere Kosten.

    Es hatte etwas gedauert, bis dieser Fehler gefunden war. Denn manchmal ging die Anlage und manchmal nicht (inkl. Vorführeffekt), aber alles drumherum tat so, wie es sein sollte.

    Möglicherweise hilft diese Zusammenfassung dem einen oder anderen, der ggf. ähnliche Probleme hat.

    Hier noch eine Erkenntnis, wann der Tempomat auch aussteigt, also auf "Stand By" geht.
    Ich platziere das hier, weil der Titel aus den vielen am besten gepasst hat:
    Bei Fahrt mit dem Tempomat und einer etwas abrupten Lenkbewegung. Nicht wirklich viel, nur mal ganz kurz etwas z.B. nach rechts einschlagen und gleich wieder zurücknehmen. Der Tempomat schaltete aus, die ESP-Lampe ging nicht an. Möglicherweise war es kurz davor, einzugreifen.
    Das war bei Tempo 120.

    Allerdings liegt die Temperatur nach fast 5 Minuten erst bei 30 Grad. Ist das Thermostat etwa defekt?

    Ist dabei bei aktuellen Temperaturen die Heizung an?
    Je nachdem, wie der Motor diese 5 Minuten betrieben wird, könnte ich mir das schon vorstellen. Muss mal morgen meine Anzeige beobachten, was für Werte er nach 5 min hat (ConversMod Zusatzanzeige), aber sicher keine hohen (habe auch den 2.2).

    Hat die Benzinpumpe außer dem Relais auch eine Sicherung?
    Wurden schon mal alle Sicherungen am BCM geprüft?

    Bin nicht mehr ganz sicher ob das beim 2.0 HE oder anderen Benzinern war, dass der Stecker auf der Pumpeneinheit am Tank schlechten Kontakt hatte und verschmolzen war. Es gab glaube ich auch eine TSI, wo das Kabel dann am Stecker befestigt wurde.
    Bin aber wie gesagt nicht mehr sicher, bei welchem Motor (Benzin) das war.

    Noch eine ganz andere Idee.
    Kann es sein, dass irgendwas im Füllrohr steckt, was das Abfließen nach unten verhindert und dadurch die Zapfpistole abschaltet?
    Warum es mal ging: Könnte z.B. eine Art runde Scheibe sein, die z.B. eine gewisse Zeit hochkant drin war und sich dann gedreht hat und jetzt mehr verschließt. Möglicherweise ein Teil von dem automatischen Tankverschluss (Easy Fuel)?

    Wie ich darauf komme:
    Einerseits hatte ich so was ähnliches mal in einem Metall-Abwasserrohr, wo sich eine abgelöste Rostplatte verklemmt / verdreht hatte, immer mal wieder.
    Andererseits gibt es beim Easy Fuel eine Klappe / Scheibe, die bewegt wird.

    Ist seitens Easy Fuel noch alles vorhanden am oberen Ende des Füllrohres?

    Es geht darum, ob mit der Hand gefühlt der Schlauch kalt bleibt oder bis vor zum Kühler warm wird.
    Wenn er warm wird, ist das ein Zeichen, dass Wasser zum Kühler geht, obwohl der Thermostat noch geschlossen sein sollte.
    Direkt beim Thermostat wird es noch etwas warm sein, sollte aber nicht vorne am Kühler sein. Zumindest nicht bei 60°C im Kombiinstrument (wenn die Messung / Anzeige stimmt).

    Ich denke, die Diesel laufen unterhalb der geplanten Betriebstemperatur auch "fetter" eingestellt. Das wird auch mehr Partikel erzeugen.
    War zumindest bei meinem alten Euro3 Lancia so, im Kaltlauf hat der deutlicher Rauchzeichen produziert als warm.

    Wird der Kühlwasserschlauch vom Thermostat zum Kühler bei diesen Temperaturen (60°C) warm?
    Wenn ja, dann hängt der Thermostat oder schließt nicht mehr richtig.
    Wenn nein, scheint nicht der korrekte Wert der Tempertur ermittelt zu werden, woran auch immer das liegen mag (defekter Sensor, erhöhter Widerstand im Kabelbaum, ...).

    So, leider ist es bei meinen Sensoren nicht wie bei jofel .
    Was draufsteht ist an ID auch drin. C..... (Jetzt sind die schon bei "C"!). ;(
    Werde wohl auf programmierbare schwenken müssen, z.B. "Orange SP201M programmierbar silber".
    Die haben ein Metallventil und mit bekannten Geräten lassen die sich nicht nur klonen, sondern einzeln die ID programmieren.
    Das zeigte das Gerät, welches ich mir ausleihen konnte nicht für alle Marken an.

    Im Mondeo-Mk5 Forum hatte vor einiger Zeit auch einer dieses Problem und das Erneuern der Entlüftung am Tankstutzen hatte nichts gebracht.

    Letztlich war es das 'Dampfkanisterspülventil', was beim Mk5 links am Motor unter dem Ansaugschlauch sitzt (der Name ist sicher schlecht übersetzt: -)

    https://mondeo-mk5.de/forum/thread/7…9061#post169061

    Ob es das Teil so auch schon im Mk4 gibt, keine Ahnung.

    Das Teil gibt es eigentlich nur bei Benzinfahrzeugen mit dem Aktivkohlefilter, um diesen von den beladenen Dämpfen wieder zu befreien.
    Das Ventil ist PWM angesteuert und öffnet in Richtung Ansaugtrakt. Gesteuert, damit der Motorlauf und dessen Abgaswerte nicht zu negativ beeinflusst werden.

    Da war ja Öl dran und sonst ist der Motor sauber. Das wird der obere Schlauch schon sein. Danke dir.

    Mach ihn raus und schau ihn Dir an, dabei gut den Schlauch kneten. Wenn der ölig ist, wird er zum Motor hin einen Riss haben.
    Kann man kurzfristig mit Panzertape flicken, aber wirklich nur kurzfristig, bis der Ersatz eingetroffen ist.
    Man kommt einfach dran ohne was anderes abzubauen. Vor dem Montieren die Stutzen vom Öl säubern, damit er nicht so leicht verrutschen kann.

    Danke. Ein Ford-Mechaniker hat vorn am Motor hinter einen dicken schwarzen Schlauch gefasst und schmierige Finger bekommen. Er meinte, das wäre eine Schwachstelle bei dem Motor. Ich hatte das neulich sauber gewischt und wollte später schauen, ob wieder Motoröl da ist. Dann hatte er recht und der Schlauch muss gewechselt werden. Ich muss zugeben, dass ich noch gar nicht nachgesehen habe.

    Genau so war das bei mir auch, nur dass ich die schwarzen Finger hatte...:phatgrin:

    Guten Morgen. Kann mir jemand dabei helfen? Der Fehler löst die Motorkontrolllampe aus, macht aber keine Einschränkung der Leistung, und ist vor ein paar Wochen schon einmal aufgetreten.

    Könnte was anderes sein, wie bei DerCoole51 , sehe Du hast auch den 2.2.
    Hatte das auch schon. Fehler kommt, v.a. wenn man etwas mehr Leistung verlangt. Ging teilweise auch in Notlauf mit Tempo 80 auf der Autobahn. Nach Neustart Fehler weg und Wagen läuft normal.
    War damals der Schlauch vom Ladeluftkühler zur Drosselklappe. Riss an der Rückseite, ertastbar, aber nicht wirklich einsehbar.

    Gibt es bei Ford nur mit allem, was unter "6C646B" steht, d.h. Rohr und der andere Schlauch.



    Im Zubehör gibt es verstärkte Silikonschläuche blau oder schwarz.

    Gibt er schon Fehler bezüglich des Ladedrucks aus?
    Wurden die Schläuche jeweils am kompletten Umfang geprüft? Ich hatte auch schon ne Werkstatt erlebt, die meinte der unplausible Druck kommt vom Lader.
    Am Ende war ein Turboschlauch an einer Rückseite mit einem langen Riss versehen. Hat damals aber nicht so toll gezischt.
    Qualmt der Wagen deutlich mehr (Abgas)?
    Bei meinem Lancia damals merkte ich den Riss erst nicht durch ein Zischen oder Leistungsverlust, sehr wohl aber durch die Rußfahne hinten, v.a. bei Nacht wenn einer hinterherfährt und das schön beleuchtet. War ein Euro 3.

    Es ist zum /-Kotz-/, ich finde keine Sensoren mehr mit einer "0" zu Beginn der ID.
    Werde vermutlich auf universelle umstellen müssen, denen ich dann eine ID mit ner "0" vornedran programmiere.
    Habe auch schon in anderen Foren gesehen, dass manche "Spaß" hatten mit neuen von Ford wo nichts ging und keiner Rat wusste.
    Auto erkennt die alten, die neuen aber nicht, auch quergetauscht mit anderem Mondeo wohl gleiches Verhalten.
    Da hat ein Softwerker beim Programmieren damals wohl was übersehen, dass wir heute den Spaß mit der NULL haben.

    Die Isolationsdicke hängt vom Leitungstyp ab und vom jeweiligen Kupferquerschnitt.
    Im Fahrzeug sind fast überall "FLR-Leitungen" (Fahrzeugleitung mit reduzierter Isolation) verbaut.
    Diesbezüglich wird jede andere Leitung kein Problem machen. Viel spannender ist die Frage bezüglich Isolationsmaterial.
    Hier gibt es deutliche Unterschiede und die Hersteller sparen, wo es nur geht.
    Einfache PVC-Isolationen können teils nur 85°C, manche gehen bis 100°C.
    Die guten Isolationen (teils spezielle Compounds, teils strahlenvernetzt bis hin zu PTFE) können 130°C bis zu 150°C und mehr. Kosten aber auch mehr.
    Wird das Material auf Dauer thermisch überbeansprucht, dann wird es spröde und bricht.

    Es gab hier mal im Forum ein Thema zu einer unterbrochenen Dauerplus-Leitung zum ABS/ESP Block, war im Bereich um den Batteriekasten.
    Ich finde aber den Thread nicht mehr.
    Ich erwähne das, weil ESP in einem Bild angezeigt wird und weil im ABS/ESP die Wegfahrsperre integriert ist. Ich könte mir vorstellen, dass eine sporadisch unterbrechende Leitung eine Motorstörung auslöst, wegen der Wegfahrsperre.