Beiträge von Endurance

    Die Werkstatt gab mir die Info, dass beim Klimaservice im Niederdruckbereich alles okay war aber im Hochdruck ein so hoher Wert erreicht wurde, dass abgebrochen wurde. Während der Fahrt kühlt die Klima ganz normal, nur im Stand habe ich das kalt/warm Spiel und dementsprechend Lüfter an/aus.

    Also bei Effendi123 würde ich mutmaßen, dass das Kabel zum Lüfter einen Wackelkontakt hat, weil es durchkorrodiert ist aber wohl ab und an noch berührt.

    Also mal hier im Forum ein bischen nachlesen, z.B. 'ne 0,5mm² Leitung und Schrumpfschlauch mit Schmelzkleber sowie Gewebeklebeband ca. 2cm beschaffen, sowie einen handlichen Lötkolben + Lötzubehör. Luftfilter raus und zum Y-Stück abtauchen, die Schadstelle suchen und beheben.

    Ach ja, oft ist das Kabel auch noch am Stecker zur Steuerung am Lüfter durch:

    Hier nochmals zur Übersicht, wo sich was befindet:

    Also die Riemenscheibe läuft nur wenn Ac auf on ist gerade getestet. wenn ich die Ac aus schalte dreht nur der Riehmen aber nicht die Scheibe mit.

    Ich versuche mal zusammenzufassen, was sich mir darstellt:

    a) Klima auf "an": Magnetkupplung Kompressor zieht an und man sieht das auch (Riemenscheibe dreht den inneren Teil der den Kompressor antreibt mit)
    Das bedeutet für mich, der Druckschalter signalisiert "genügend Druck" und das Relais und Zuleitung zum Relais funktionieren.

    b) Selbst bei längerer Fahrt keine Kühlung (bei Fahrt ist man unabhängig vom Lüfter)

    c) Der Lüfter an sich wird angesteuert, er dreht sich auch, allerdings nicht permanent, wenn die Klima an ist. Trotzdem denke ich, dass das lila Kabel OK ist,
    denn er läuft immer wieder mal.

    Daraus würde ich schließen, dass entweder der Kompressor nicht mehr richtig verdichtet und sich einfach so dreht, oder dass es Probleme mit dem Expansionsventil gibt.

    Wurde dieses Jahr schon ein Service gemacht mit Erkenntnissen über den Druck in Hochdruck- und Niederdruckleitung?

    Super danke für die Info.

    Habe gestern mit Forscan geschaut. der Lüfter geht wenn ich AC an schalte mit 3,5 % bis 12 % Gewindigkeit Schwankend. Also drehen tut er...

    Somit kann ich ja das Lila kabel aus meinem Kopf schlagen oder?

    Dreht wirklich der Lüfter (geprüft durch Hinsehen auf den Lüfter), oder waren das die Werte, die das PCM an den Lüfter übergibt (ohne zu wissen, ob das am Lüfter ankommt)?

    Schon mal Probefahrt gemacht (mindestens 10 min), ob es bei permanenter Fahrt ohne zu stehen kühler wird?

    Siehe hierzu auch meine Anmerkungen in #502.

    Bitte einfach mal systematisch Schritt für Schritt durchgehen und Erkenntnisse festhalten.

    Wusste gar nicht, dass Ossi ein Transportunternehmen hat...... :lol:

    Wegen der selben Argumente von Erfurter hatte ich nie ernsthaft drüber nachgedacht.

    Ich verwende immer wenn ich was größeres und schweres habe 2 dickere Umzugsdecken:

    - eine zum Schutz über die Ladekante, falls ich doch mal abrutschen sollte

    - eine, auf der ich das Transportgut aufsetze und dann mittels Decke reinschiebe (geht gut, weil ich eine Kofferraumschale drunter hab und nicht auf dem Filzboden langschrappe

    Ich habe ja auch den 2.2 und wenn ich morgen Abend nach Hause fahre und es wieder so warm ist, kann ich ihn ja mal abschließend länger im Stand laufen lassen
    und festhalten, was das Kombiinstrument anzeigt (Klima aus), und ob der Lüfter anspringt (wovon ich ausgehe).

    So, hatte den Versuch gemacht. Problem daran ist nur, dass es nur noch 19C° Außentemperatur hatte.

    Der 2.2 hat so einen entspannten Wärmehaushalt, dass der Lüfter ohne Klima und bei laufendem Motor im Leerlauf nicht ansprang, über mehrere Minuten. Die Anzeige im Instrument ging auch nicht hoch. Ich habe das dann aufgegeben und werde das nochmals wiederholen, wenn es wieder deutlich höhere Außentemperaturen hat.

    Zum Schluss habe ich die Klima aktiviert, und der Lüfter lief unmittelbar los.

    FRAGE: Ist es so das wenn die Klima auf ON steht der Lüfter dauerhaft laufen muss? oder wird der auch geschaltet wenn nötig springt dieser an?

    Wenn meine Info stimmt, dann läuft der Lüfter wenn folgende 3 Bedingungen erfüllt sind:
    "Klima eingeschaltet" + "ausreichender Kältemitteldruck liegt über Druckschalter vor" + "Außentempertur >4C°"

    Bei unserem Mondeo ist es so, dass der Lüfter selbst dann läuft, wenn es realtiv geringe Außentemperaturen hat (muss aber >4C° sein, sonst wird die Anlage wegen Vereisungsgefahr deaktiviert, siehe 3-te Bedingung (kenne ich so seit dem MKI)).

    Der Lüfter läuft zunächst langsam, wird aber nach ein paar Minuten Betrieb der Klima im Stand schneller (war meine Beobachtung bei niedrigen Außentemperaturen). Die Ansteuerung erfolgt über ein PWM-Signal durch das Lila-Kabel. D. h. wenn die Klima an ist und alles i.O. ist, läuft der Lüfter dauerhaft, wenn auch ggf. mit niedriger Drehzahl.

    Ich vermute mal, es gibt einen Temperaturfühler z.B. am Kondensator, der den schnelleren Lauf verursacht, weiß es aber nicht.

    leider kein Erfolg mit Klimaservice, es fehlte auch kein Kältemittel, hat jemand noch eine Idee warum der Lüfter im Stand ständig an/aus geht und entsprechend so auch die Klimaanlage?

    Wie konnten die den Service machen, wenn der Kompressor (falls er geht) mangels Lüfterkühlung des Kondensators nicht anspringt?

    Das gehört normalerweise zum Service abschließend dazu, dass ein Probelauf stattfindet und gerprüft wird, dass im Innenraum kalte Luft ankommt.
    Haben die den Kompressor direkt mit Spannung versorgt und ein großes Gebläse vor den Wagen gestellt?

    Um den Fehler einzukreisen noch folgende Fragen:
    a) Kühlt die Klima konstant, wenn man z.B. auf der Autobahn mit 100-120km/h unterwegs ist, d.h. wenn der Kondensator vom Fahrtwind gut gekühlt wird?
    Und sobald man steht (keine Fahrtwindkühlung des Kondensator), dann wieder teilweise nicht mehr?

    b) Was macht eigentlich der Lüfter bei den jetzt teilweise heißen Tagen, wenn das Auto mit warmem / heißen Motor steht, und der Motor im Stand weiterläuft?
    Wird der Kühler ausreichend gekühlt, oder steigt die Motortemperatur deutlich an?
    Ich habe ja auch den 2.2 und wenn ich morgen Abend nach Hause fahre und es wieder so warm ist, kann ich ihn ja mal abschließend länger im Stand laufen lassen
    und festhalten, was das Kombiinstrument anzeigt (Klima aus), und ob der Lüfter anspringt (wovon ich ausgehe).

    Falls nämlich die Klima bei Fahrt geht, würde ich das Klimasystem an sich ausschließen und entweder auf die Kabel (lila und / oder orange-weißes Kabel) tippen (die aktuell ab und zu noch Kontakt geben (Wackelkontakt) oder auf das Steuergerät am Lüfter tippen.

    Da ich das Galama selbst beim 2.2 hatte, kann ich aus Erfahrung sagen, dass uns eine zu hohe Motortemperatur nicht aufgefallen war (der hatte wohl zu wenig Abwärme).

    Das Problem dass der Lüfter nicht geht (bei uns gar nicht mehr) wurde über das sporadische Arbeiten der Klima deutlich. Hatte man Fahrtwind, hat sie gekühlt, Stand man z.B. an einer Kreuzung, dann kam wieder nur warme Luft. Da kein Fehler zur Lüfteransteuerung hinterlegt war, wurde die Klima vom PCM auch nicht deaktiviert.

    Du hast ja auch keine Fehlermeldungen.

    In meiner Erinnerung waren das immer hellblaue Ford Transit

    Dazu ein Schwank zu unserem jüngeren türkischen Kollegen.

    Der hatte sich ein anderes Auto gekauft und sagte "was sich halt ein Türke üblicherweise kauft".

    Wir älteren haben praktisch wie im Chor geantwortet "Ford Transit".

    Er war völlig schockiert und verstand den Witz nicht, weil er einfach zu jung ist.

    Es hat sich rausgestellt, dass es ein 3er BMW Cabrio wurde... :rofl:

    Hallo,

    hatte vorgestern einen kuriosen Fall vom Nachbarn. Der kam, weil er beim Bremsen sporadisch "Klackergeräusche" vorne rechts hat. (Kein Mondeo!)

    Ich dachte zuerst an Gelenkwelle oder Radlager, allerdings kenne ich das so, dass die Geräusche eher beim Anfahren mit Einschlagen (Gelenkwelle) oder Kurvenfahrt (Radlager) kommen.

    Also Probefahrt gemacht. Anfahren mit / ohne Lenkungseinschlag: Nichts. Verschärfte Kurvenfahrt rechts / links: Nichts. Bremsen: Aha! Manchmal klackert was, aber nicht immer. Bei starkem Bremsen mehr.

    Also Fahrzeug vorne rechts mit dem Rangierwagenheber angehoben und Rad durchgedreht, nach Spiel von Radlager und Gelenkwelle gesucht. Nichts. Rad demontiert und Bremse begutachtet. Nichts.

    Felge angeschaut und siehe da, ein angeklebtes Segment der Auswuchtgewichte war lose!

    Rad wieder montiert und Zusammenspiel Felge, Auswuchtgewicht und Bremssattel begutachtet.

    Jetzt hat es bei der Originalfelge und der relativ großen Bremsscheibe (Serie) wenig Freiraum zwischen Bremssattel und Felge. Das lose hängende Auswuchtgewicht ist dadurch manchmal am Bremssattel angeschlagen. Spuren am Gewicht hat man gesehen. Das Ganze sah dann so aus:

    Das ist zwar kein Mondeo, ich könnte mir aber vorstellen, dass so eine Sache auch beim Mondeo passieren könnte, und habe deshalb diese Info hier hinterlegt, falls jemand mal ähnliche nicht zuordenbare Geräusche hat, und vergeblich Radlager und Gelenkwelle untersucht und nicht auf die Idee mit den Gewichten kommt.

    Nach Entfernen dieses einen losen Segments war das "Klackern" beim Bremsen weg.

    Je nach "Lenkradflattern" muss der Nachbar nun sein Rad nochmals auswuchten lassen.

    Mit den Scheiben würde ich mir jetzt für den Urlaub (und auch danach) gar keine Sorgen machen. Drauf lassen und aufbrauchen, wenn alle 4 Beläge noch ausreichend Material haben. Tausch, wenn dann mal die Beläge fällig sind.

    Bei Gelegenheit nochmals die Dicke messen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur noch 25mm sind.

    Deswegen immer alle 4 Beläge ansehen und auch die Scheibe innen inspizieren. Die ist dort nicht zwangsläufig gleich gut wie außen. :doublethumbsup:

    Nachtrag zu den Belüftungsstegen: Ich meine diese Stege, die hoffentlich noch eingermaßen OK sind. Der rostige Rand außen macht nichts.

    Reicht es nicht, wenn ich die rostige Kantentiefe mit Zollstock messe?

    Das ist zu ungenau. Außerdem kann der rostige Bereich auch schon dünner sein wie zum Neuzustand.

    Immer die Scheibendicke messen.

    Die 3000km würden mich von Belag und Scheibe gar nicht schrecken, wenn die Innenbelüftungsstege noch soweit OK sind. (Annahme: Vollgeladen + ggf. Wohnwagen).

    Unter der Voraussetzung, dass es sich um vernünftige Beläge handelt. (Sind sie vermutlich auch, denn sie sind ja wohl mindestens 7 Monate und vermutlich mehr wie 3000km gelaufen.)

    Aber der Bosch Dienst montiert normalerweise auch gute Erstausrüsterware, deutlich günstiger als das original Ford Teil.

    Thema Wartezeit: Gerade furchtbar. Bei 4 möglichen Werkstätten (2 x FFH, 2 mal markenfrei), musste ich 2 Wochen warten (war deutlilch vor Pfingsten), um einen leckgeschlagenen Bremssattel getauscht zu bekommen. Die hatten alle einen hohen Krankenstand.

    Wan kommt den die nächste Hauptuntersuchung?

    Manchem Prüfer könnte der Rand außen zu viel sein.

    Es ist ja die Vorderachse mit den belüfteten Scheiben. Wie weit sind denn die Stege im Inneren der Scheibe "wegkorrodiert"? Das sieht man auf den Bildern nicht so gut.

    Wenn das ein paar Millimeter sind, unkritisch bei normalem Betrieb.

    Das Verschleißbild auf der Scheibe ist OK und im normalen Rahmen. Die Belagstärke (Achtung, man muss alle 4 Beläge ansehen) ist auch noch gut, ich meine man sieht sogar noch die Schräge zum besseren Einlaufen.

    Für mich passt nur nicht die Belagstärke zum äußeren Rand (Höhendifferenz "glänzender" Bereich zu "rostigem" Rand). Ich vermute hier wurden einmal nur die Beläge ohne Scheiben getauscht.

    Wenn ich bei mir nachgemessen habe, habe ich eigentlich bei jedem Belagwechsel Scheiben benötigt, da die Scheiben nicht mehr weit von der Mindestdicke entfernt waren.

    Damit hatte ich dann auch nie Sorgen bezüglich der inneren Stege.

    Hast Du eine Möglichkeit, die Scheibendicke zu messen (glänzender Bereich)? Wenn Du 'nen einfachen Messschieber hast, dann vorne und hinten im glänzenden Bereich z.B. je eine Münze unterlegen, um nicht den Rostrand zu messen. Die 2 Münzen natürlich wieder abziehen.

    Ich meine, alle MK4 haben vorne die gleichen Scheiben (Serie), deren Mindestdicke wäre 26,0mm, Neuzustand 28,0mm (habe ich mir so von meinen ATE-Scheiben als Info notiert).

    Final gesagt würde ich, wenn die Belüftungsstege noch gut genug sind, die Beläge ohne Bauchschmerzen runterbremsen, bis der nächste Wechsel ansteht.

    Dann aber Scheiben und Beläge.