Beiträge von Go4IT

    Ist ja auch mal schön - kommt aber nicht von ungefähr bei einem so "übergewartetem" Fahrzeug wie meinem ;)

    Für 10 Jahre steht er immer noch gut da, finde ich. Bin nach wie vor zufrieden. Manch eine Ehe hält nicht so lange... und wenn vor mit unseren Dieseln/Benzinern nicht bald vor einer roten AMPEL stehen, kann das gerne noch weitere 10 Jahre gehen.

    Danke für die Bestätigung, aber ist ja irgendwie klar und logisch. Jetzt nehmen wir man an das sich dieses Plastikteil aufgrund von Lagerung oder was auch immer verzogen hätte sodass es die Felge leicht aus der Mitte drückt. Wäre der Versatz zu groß, würde die Felge nicht richtig drauf gehen, also durch Bolzenführung an der Nabe sperren. Ist der Versatz nur klein, würden die Radschrauben durch ihren Konus die Felge in die richtige Position ziehen.

    Und was tue ich dann mit meinen Gedanken? Bei MIR sind, wie gesagt Reduzierringe aus Plastik drin und die sind samt Felgen praktisch neu und nur einmal gefahren worden für ca. 8 Monate. Habe ich optisch inspiziert, sehen ok aus soweit ich das beurteilen kann,

    Zudem habe doe für mich nur eine Funktion zur Montage damit das Rad halbwegs korrekt auf der Nabe sitzt. Die Richtige Endposition erhält das Rad doch durch anziehen der Radschrauben, die man natürlich erst leicht andreht und dann immer gegenüberliegend fest zieht. Ich mache das immer in drei Schritten und am Schluß, bei abgelassenem Fahrzeug mit dem Drehmomentschlüssel.

    Würde dieser Reduzierring eine tragende Rolle spielen wäre dieser sicher nicht aus Plastik, so meine Theorie.

    Nein, die sind intern unterschiedlich kodiert und tragen auch unterschiedliche Teilenummern. Du brauchst schon das von der Beifahrerseite. Ok, per Umprogrammierung der Software würde das vielleicht(!) funktionieren, aber fang sowas besser garnicht erst an, das lohnt nicht und Du hast hinterher mehr Ärger als vorher. Es reicht das ICH so bekloppt bin und immer alles zerlegen und ausprobieren muss! ;)

    Nimm einfach das was kaputt war neu rein und gut. Wenn Du, wie Du schriebst, vorher alles durchgemessen hattest und Leitungsprobleme (und denke ich in erster Linie an MASSE-Probleme) ausgeschlossen sind, kann es ja nur noch daran liegen.

    Für das Geld was wir hier alle gemeinsam schon in teils sinnlose, bzw. wenigstens ergebnislose Arbeiten gesteckt haben hätte man schon ein NVH von Pico kaufen können ;)

    Ok, mit runden 5000€ aufwärts nicht gerade ein Schnapper...

    Achja, im IDS gibt es auch einen NVH Menüpunkt, also kennt Ford das wohl auch...

    Ok, wenn Du das bereits inspiziert hast wird es wohl passen. Für mich brauchst Du Dir die Arbeit dann nicht nochmal machen. Wenn ein solcher Schaden durch Oxidation entstanden wäre dann würdest Du das sehen auf der Ober- oder Unterseite der Platine.

    MarcusB kannst Du nochmal zusammenfassen welche Injektoren nun die richtigen waren und worauf man achten sollte beim Kauf?

    - Laut 7zap sind die Injektoren für den 2.2er die 8G9Q-9F593-AA (Finis 1509239) zum Schnäppchen-Original-Preis von 555€ pro Stück ;)

    - Welches Injektorlösemittel hast Du genutzt?

    - Wie hast Du die Schachtreinigung durchgeführt? Lohnt sich dafür sowas https://www.amazon.de/EINFEBEN-Injektorsitz-Reinigungs-Einspritzdüsen-Reinigungsset/dp/B09GTVY6Z6/ref=sr_1_6

    - Die Rücklauftester scheinen allesamt vom selben Chinalieferranten zu sein, egal wie soe heissen und welche Typennummer sie trage oder von welchem Wiederverkäufer sie sind, da passt dann sicher kein Adapter für den 2.2er. Wäre da nicht eine solche Leitung hilfreich? https://www.ebay.de/itm/402755192212

    - Sind das die Dichtringe von denen endeo sprach? https://www.ebay.de/itm/3840681111…mAAAOSw9iVhO70q

    - Hätte ein solches Abzieher-Set beim Ausbau geholfen? https://www.ebay.de/itm/403230647901

    Und nun das Du weisst alles gut ist, tauschst Du dann noch die anderen Injektoren?

    Natürlich könnte das auch am BCM liegen (siehe jofel) aber so richtig glaube ich nicht daran, weil hier zur Funktion des EMPFANGS der Meldungen keine separate Hardware notwendig ist. Der EMPFANG der RDKS-Sensoren ist ja quasi ein Nebenprodukt des Empfangs der ZV und Schlüsselcodes bei Keyless.

    Dermon4 Ob es im BCM sowas wie einen Sensor-ID "Filter" gibt ist mir nicht bekannt. Dazu müsste man jemand die Firmware Disassemblieren und Reverse Engineeren (freiwillige vor!). Diesen Punkt könnte man nur dahingehend ausschließen das man von jemand der ein funktionierendes System hat die IDs auf die eigenen Sensoren programmieren lässt. Das geht wohl aber auch nicht mit allen Sensortypen. Aber irgendwie will ich daran nicht recht glauben...

    Dann wäre noch eine Option jemand der ein funktionierendes RDKS hat zu bitten mal die Räder zu leihen ;) Naja, vielleicht mal ins Parkhaus fahren und nach Mondeos Ausschau halten, RDKS-Sensoren sind gut zu erkennen da diese beim MK4 immer ein Stahlventil haben müssen. Dann am besten daneben parken und hoffen das die Räder noch "funken" um Du die Signale in Deinem IPC findest (oder mit dem TPMS Tool). Dies nur um die grundsätzliche Funktionalität von BCM, IPC zu prüfen.

    Was tatsächlich über den Funkempfänger kommt ist via CAN nicht ersichtlich da dieser ausschließlich per LIN am BCM hängt. Was dieses Tool macht ist das es die Info die das BCM erkennt und per MS-CAN sendet (eigentlich fürs IPC bestimmt) ebenfalls darstellt. Das BCM sendet diese Info immer, auch wenn da Nonsense drin steht, was z.B. bei Dir der Fall ist. Die Werte sehen aus wie uninitialisierte Werte. Und das ist genau der Punkt. Die Speicherstellen welche die Zuordnung der IDs zu den Rädern enthält sehen unbelegt aus. Der "Last received" könnte tatsächlich von einem Rad stammen, von den Werten her.

    Es ist bei den Sensoren so das diese nicht gleichzeitig senden, sondern mittels eines kleinen Zufallsgenerators immer leicht zeitversetzt. So kommen nach und nach, die Werte im BCM an. Dieses muss dann den Last received (also den gerade empfangenen Datensatz) einem Sensorspeicherplatz zuordnen.

    Eine HVN-Messung kann leider hier kaum jemand. Meine Felgen und Reifen sind ja praktisch neu und was soll sich innerhalb von 4 Monaten Lagerung denn schon groß daran geändert haben, denn so lange lagen die auf einem Felgenbaum im Keller als ich sie dann wieder aufzog... und dabei bin ich immer sehr gründlich und bürste die Rad-Auflageflächen von Felge und Bremsscheibe sauber und mache einen leichten Film Kupferpaste drauf damit die nicht anbappen. Die Radnabe hat einen Mittellochadapter (diese Plastikdinger) die aber noch wie neu aussehen (davon hätte ich zur Not sogar noch einen Satz, da vorsorglich mitgekauft). Angezogen wird kreuzweise und mit Drehmomentschlüssel abgeschlossen. Wie im Lehrbuch halt ;)

    VDO S180084730Z

    Also wenn ich mal davon ausgehe das dies hier wirklich ein Originalfoto ist: https://www.ebay.de/itm/172185514534 dann ist zweifelsfrei zu erkennen das dort die Typenbezeichnung "S180052020K" steht. Der Sensor den man bei Ford kaufen kann ist natürlich letztendlich auch von VDO, aber wie bei vielen Dingen von Zulieferern hat er innerhalb Ford seine eigenen Typennummer. Der S180084730Z ist einfach ein Vergleichstyp der auch geht und nur ca. 1/4 kostet, da im Zubehörhandel verfügbar => https://www.ebay.de/itm/153838130019

    Technisch sollten die jedoch gleich sein. Beim Sensor kommt es nicht unbedingt auf die schon erwähnte ID (https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/rdks-sensor) sondern das Protokoll an. Die ID dient nur wie eine MAC-Adresse im Netzwerk zur eindeutigen Bestimmung des Sensors. Die Geschichte mit der "Anlernerei" von Sensoren macht man nur da wo man die ID eines gewechselten Sensors erhalten möchte. Für gewöhnlich bei Werkstätten die die Fahrzeuge selbst nicht umprogrammieren können, so haben die beim Radsensorwechsel keine Probleme mit der Bordelektronik. Das ist hier für den Mondeo alles völlig uninteressant.

    Was das Protokoll angeht, das ist fest im Sensor und eben Typenabhängig. Hier wird geregelt welche Informationen wie auf dem 433 MHz Frequenzband digital zum Fahrzeug übertragen werden (wer sich dafür interessiert kann hier meine Ergebnisse nachlesen: https://mk4-wiki.denkdose.de/artikel/rdks/r…sor_rf-protocol)

    Habe kürzlich, weil ich ja auch ein nerviges Wackeln im Lenkrad ab 120 km/h habe auf der Bühne die Räder nochmal runtergenommen und optisch inspiziert. Soweit keine Auffälligkeiten, auch die Gewichte sind noch alle da wo sie hingehören (waren ja neue Felgen, da kann man das gut erkennen). Bei der Aktion habe ich gleich auch die Radmuttern gegen die mitgelieferten zurückgetauscht. Ich hatte nämlich die von den Original-Alus drauf gemacht weil die von Brock gelieferten nach einem Winter schon total angelaufen waren. Meiner Meinung nach sind die vom Kegel und der Windungszahl her gleich, eher besser weil die Original Muttern von Ford noch diese "Unterlegscheibe" enthalten und damit beim anziehen den Felgenlack nicht aufschleifen. Dennoch wollte ich sicher gehen das es nicht an den Muttern liegt, tut es auch nicht, das schlackern ist immernoch da.

    Definitiv kam das mit dem Wechsel auf die Winterräder, sollte also nicht an Bremse oder Fahrwerk liegen... eine Gegenprobe wäre die Sommerschlappen nochmal aufzuziehen, dann müsste es ja weg sein.

    Was bleibt noch an Fehlerquellen? Sagen wir ich hätte die Markierungen der Radpositionen beim ab-/aufmontieren verwechselt und versehentlich kreuz-getauscht, also nicht nur von hinten nach vorn, sondern rechts nach links. Kann das so viel ausmachen? Räder und Reifen sind neu, vor einem Jahr gekauft und nur einen Winter gefahren, naja durch Corona mehr in der Garage getanden als gefahren, aber keine solche Probleme gehabt.