Beiträge von BBG-AE185

    Wie Tom schon geschrieben hat solltest Du Dich erkundigen ob das überhaupt noch Eintragungsfähig ist. Die Bestimmungen wurden ständig geändert, ich bin nicht mehr auf dem aktuellen Stand.Nicht zu vergessen ist die andere Besteuerung nach Motorumbau. Da solltest Du keine Experimente machen, in Sachen Steuer versteht Vater Staat keinen Spaß.

    Dann lohnt das überhaupt nur wenn Du einen passenden Spender hast. Es gibt so viele kleine Unterschiede zwischen den Motoren in der Elektrik, Luftansaugung Aufhängung etc das kaum jemand alle Teile aufzählen kann. Mit Spender ist es da einfacher bzw erst sinnvoll möglich.

    Wenn ich so etwas heute noch mal machen würde würde ich den kompletten Antriebsstrang von einem Spender nehmen. Die Motorelektrik incl. Kabelbaum aus dem Motorraum komplett vom Spender. Luftansaugung Abgasanlage und Kraftstoffanlage kann man prüfen was passt. Klimakompressor ebenso.

    Beim Umbau auf 2.2er wird es noch mal aufwendiger, da müssen Motor und Getriebe getauscht werden. Mit dem anderen Getriebe (M66 statt MMT6) auch andere Schaltung incl. Schaltseile und anderen Geberzylinder für die Kupplung. Allein dafür müssen Armaturenbrett und Lüftungskasten ausgebaut werden. Der hat auch ein anderes BCM. Da setzen sich die Umbauten also auch im Innenraum fort.

    Bremse ist an den Rädern in allen Motorisierungen gleich, ABS Module gibt es unterschiedliche.

    Zum Schluss solltest Du auch bedenken das das Arbeiten sind die ein Ford Mechaniker nicht in der Berufspraxis durchführt. Wenn er ein interessierter Mechaniker ist hat er natürlich gute Kenntnisse bezüglich des Fahrzeuges. Dann müsste er Dich aber eigentlich auch am besten beraten können.

    funktioniert das so überhaupt noch zuverlässig bei den selbst nachstellenden Kupplungen?

    Das hat damit nichts zu tuen. Die SAC gleicht zwar die Abnutzung aus, wenn die Kupplungsscheibe zu stark abgenutzt oder leicht verölt ist rutscht sie die ersten Umdrehungen. Das erzeugt die pfeifenden/heulenden Geräusche. Das bekommt man mit dem Test raus.

    Handbremse anziehen, 3. Gang rein und Kupplung kommen lassen. Motor muss absterben. Wenn es besagte Geräusche gibt und der Motor länger braucht um auszugehen (oder gar nicht ausgeht) stirbt die Kupplung gerade. Sollte der Motor nicht ausgehen bitte schnell wieder auskuppeln, sonst gibst Du der Kupplung den Rest.

    Fehler gelöscht, Modul zurückgesetzt, Selbsttest. Und da war er wieder. Allgemeiner elektrischer Fehler.

    Die Ford Werkstatt liest auch nur den DTC aus. Eventuell haben sie aber umfangreichere Besschreibungen.

    Ich habe gelesen, dass es da einen Zusammenhang geben kann, bezüglich Stecker.

    Das ist nur hinten, sollte also bei Dir nicht zusammenhängen.

    Ich würde mal vorn innen links und rechts miteinander vertauschen ob der Fehler mit wandert. Wenn er mit wandert hat der Sensor einen, wenn nicht die Kontakte vom Sensorsteckverbinder.

    Was kann denn die Ursache sein, dass innerhalb so einer kurzen Zeit der Anlasser kaputt geht und auch scheinbar das Kabel schmort.

    Die Ursache kann man nur finden wenn man den Anlasser untersuchen kann. Von abgenutzten (mindere Qualität) Kohlebürsten über wegen Rost klemmenden Rotoren zu defekten Lagern gibt es ein breites Spektrum an Fehlermöglichkeiten. Wenn das Kabel auch gewechselt werden muss kann es durch einen schlecht gekrimpten Anschluss geschmort haben oder die Sicherung am Batterieanschluss (brauner Klotz zwischen Kabel und Polklemme) ist durchgebrannt. Wie gesagt, um den Fehler zu finden braucht man die Teile.

    Wie im Link gesagt kann muss man die Nieten ausbohren. Aber bitte genau mittig und stufenweise. Die Löcher im Querlenker sollten nicht größer werden. Zum Ausdrücken der Tragegelenke aus den Schwenklagern benötigt man Spezialwerkzeug bzw einen großen und stabilen Kugelgelenkabzieher. Hebebühne ist sehr vorteilhaft.

    Ja und weil die Technik stehen bleibt, wird man es auch künftig nicht in den Griff bekommen.

    hat niemand behauptet. Aber die Idee "da forschen wir mal ein bischen und schon haben wir das Problem im Griff" ist ein wenig blauäugig.

    Soweit ich gelesen habe, sind die aber auch schon an Lösungen dran, bzgl. des Problems der Flüchtigkeit.

    Muss halt noch geforscht werden.

    an dem Problem wird seit bald 100 jahren geforscht. Wasserstoff wird in der chemischen Industrie sehr lange verwendet. Genau so lange versucht man erfolglos das Problem der Flüchtigkeit in den Griff zu bekommen. Wandstärken von mehreren cm sind die gängiste Variante un die Diffusion zu bremsen (nicht zu stoppen). Im Auto geht das aus Gewichtsgründen natürlich nicht. Wasserstofftanks im Auto sind vor allem in geschlossenen Garagen ein Problem. Ich möchte so ein Teil nicht in der Garage stehen haben.

    Ich selber warte auf jeden Fall entweder auf ein bezahlbares Brennstoffzellenauto: Wasserstoff kann mit überschüssigem Ökostrom super produziert werden, der Tankvorgang ist schnell und die Infrastruktur könnte zügig ausgebaut werden.

    Weiterhin ist Wasserstoff aufgrund seiner geringen Molekülgröße äusserst flüchtig. Selbst bei Stahlblechtanks hat Wasserstoff eine hohe Diffusionsrate. Lagerung und Verteilung des Wasserstoffs ist mit relativ hohen Verlusten verbunden. So ideal und problemlos ist Wasserstoff bei weitem nicht.