als gutgemeinter Ratschlag, bevor man 130€ Stundenlohn bezahlt.
Gut gemeint, aber völlig unwissend 
Du sagst ja dass der Motor dreht aber nicht anspringt. Dann ist die Wegfahrsperre schonmal außen vor, denn wenn die den Motor nicht freigibt, würde er a) nicht drehen und b) eine entsprechende Fehlermeldung im Display anzeigen á la "Schlüssel nicht erkannt".
Ich will jetzt kein ATU-Bashing betreiben, aber es wundert mich dort auch nicht weiter.
Zum Problem: Der Wagen stirbt also mitten unter der Fahrt ab und will dann nicht mehr starten? Das KANN nicht die Wegfahrsperre sein, weil diese sich nicht selbst wieder reinhaut wenn sie mal draußen ist. Einzelne Zündkerzen oder Zündspulen (jeder Zylinder hat seine eigene) sollten es auch nicht sein, weil er zur Not auch auf 3 Zylindern weiterhoppeln würde. Dass alle 4 gleichzeitig ausfallen, halte ich für seeeeehr unwahrscheinlich. Am Plausibelsten sind hier eben die Punkte "Luft" und "Sprit".
Luft: Luftfilterkasten öffnen, Filtereinsatz betrachten (ist der z.B. völlig nass oder verölt oder mit Blättern zugesetzt), dann ... Aber dann sollte schon auf der vorherigen Fahrt spürbar gewesen sein dass sich der Motor arg anstrengen muss.
Sprit: Klingt für mich am plausibelsten. Man kommt halt nicht so einfach an die Spritpumpe dran, weil sie oben auf dem Tank sitz der dafür abgesenkt werden muss. Aber mit dem Wartungscomputer kann man Testprogramme fahren und dabei die Fördermenge messen um zu sehen ob die Pumpe z.B. zum Streik neigt wenn sie warmgelaufen ist.
Und um digdog aufzunehmen: Bitte bring den Hobel zu Ford, die kennen sich damit wirklich aus (oder sollten es zumindest). Ich weiß, beim Abschleppen hat man ja oft nicht die freie Wahl der Werkstatt, aber "der eigene Stall" ist immer besser.