Beiträge von oldrebel

    In "Memory-Spiegeln" sind zusätzliche Positionssensoren drin, die dem Türsteuermodul rückmelden, wie die Spiegel genau gestellt sind - nicht das Anklappen, sondern die Bewegungen vom Glas selber. Das Modul muss das wissen mit die korrekte Position anzufahren, die vom Memorymodul angefordert wird, bzw. diese Position zu kennen wenn die aktuelle Sitz- und Spiegelposition eingespeichert wird. Logischerweise müssen diese Sensoren mit zusätzlichen Kabeln mit dem Türmodul verbunden werden, d.h. der Türkabelstrang muss auch mit, weil sich dadurch auch die Stecker geändert haben.

    Ja, Du kannst auf den Spiegel-Kladderadatsch auch (vorerst) verzichten, aber Du wirst wahrscheinlich Fehler in den Speicher bekommen.

    Du meinst den Beifahrersitz auf 8-fach elektrisch? Wo hast du dir den Strom gezogen?

    Sicherlich aus dem Stecker unterm Sitz :) Kabel war wohl schon da. Man muss dann nur noch die zugehörige Sicherung in der Heck-Box stecken.

    Das Memorymodul sitzt unter dem Fahrersitz. Es hängt am CAN-Bus (der am Fahrersitzstecker aufgelegt ist). Dazu gehören dann aber geeignete Türsteuermodule, ein entsprechend ausgestatteter Türkabelbaum zu den Spiegeln sowie Memory-Spiegel, weil jetzt Sitzeinstellung auch eine automatische Spiegeleinstellung beinhaltet, wofür "normale" Modelle nicht ausgerüstet sind.

    Ich denke auch, dass die Fahrzeugkonfiguration für Sitzmemory umprogrammiert werden muss, damit diese Steuerinformationen über den CAN-Bus laufen können.

    Für einen elektrischen Beifahrersitz muss zudem geprüft werden, ob die nötige Stromversorgung da unterm Sitz aufgelegt ist. Das hat auch nicht jeder. Gebraucht wird es außer mit Memory eben nur für Rechtslenker... bei denen sowieso fast alles spiegelverkehrt ist :)

    Ja, es ist derselbe Motor. Er wird nicht von der Batterie sondern vom Türmodul angesteuert, sollte also von der exakten Bordspannung eher unabhängig sein.

    Ich tippe eher auf den Einschaltstrom des Motors bei diesen winterlichen Bedingungen (Kälte = steifere Lagerschmierungen, hohe Luftfeuchtigkeit, im Extremfall sogar angefroren). Da könnte das Türmodul den Vorgang abbrechen wenn der Strom kurzzeitig zu hoch wird. Ein zweiter Versuch könnte dann schon erfolgreicher verlaufen.

    Wenn das aktuell auftritt, hast Du mal zu- und wieder neu aufgesperrt?

    Hab dann mal ForScan laufen lassen, die Langzeit Kraftsoffregelung war bei 15%. [...]

    Dieser Wert tritt aber nur im Leerlauf auf, sobald ich Gas gebe geht der Wert auf ca. 4%

    Long Time Fuel Trim (LTFT) ist ein im Steuergerät gespeicherter Anpassungswert für die Einspritzmengenregelung, um einer allmählichen Sensoralterung nachzusteuern. Dieser Wert sollte sich nicht rasch verändern.

    Der korrespondierende Wert Short Time Fuel Trim (STFT) dient einer aktuellen Einspritzungsanpassung z.B. im Kaltlaufbetrieb oder Störungsfall. Dieser kann sich durchaus rasch ändern.

    Beide Werte sind Teil von OBD-II und dienen allein der Abgasregelung.

    So gesehen halte ich diese ForScan-Anzeige für nicht wirklich aussagefähig. Vielleicht ist das was sie hier als "LONGFT1" ausgeben, in Wirklichkeit STFT, und "LONGFT12" ist das wahre LTFT.

    Ich denke, die Platine mit den aufgelöteten LEDs ist immer dieselbe. Welche LED bei welchem Ereignis aufleuchten soll, wird nur durch Software im Gerät geregelt. Passend zu dieser Programmierung gab es dann wohl verschiedene Symbolblenden, die z.B. je nach Absatzmarkt des Fahrzeugs ausgewählt wurden. Vielleicht gibt es Gegenden, in denen die MIL nicht vorgeschrieben ist und die damit frei gewordene LED für einen anderen Zweck verwendet wird.

    Und wenn man dann noch ein Convers+ "ohne MIL" mit einer Firmware "mit MIL" betankt, dann leuchtet eben die MIL-LED durch das ESP-Symbol ;)

    Kann es sein, dass die hier in Rede stehenden Mondeos Re-Importe sind?

    (vielleicht kennt jemand etwas ungefährliches diesbezüglich?)

    Stecker vom Fahrpedal abziehen. Oder Stecker eines Abgas-relevanten Elements (z.B. AGR-Ventil) abziehen. Das sollte selbst im Standgas ziemlich schnell bemerkt und gemeldet werden. Fahren sollte (kann) man so aber natürlich nicht.

    Das verrückte ist, das ich so auf die Schnelle nirgendwo einen Beleg/Screenshot finden konnte bei dem nicht "Off" sondern "On" steht.

    Die meisten Abgas-relevanten Fehler triggern die MIL, und das wird dann auch so ausgegeben.

    Das kann ich Dir alles auch nicht sagen, mangels Erfahrung.

    Ich weiß nur aus Berichten, dass man mit UCDS zwar mehr Sicherheit im Umgang hat weil das Teil alte Softwarestände sichern und zurückspielen kann, selbst wenn garnichts mehr geht, und dass man zur Not auch das Original-Image drüberspielen können soll um wieder funktionsfähig zu werden.

    Aber andererseits ist das Steuergerät für UCDS wie ein offenes Buch. Es gibt so gut wie nichts was man damit nicht erreichen kann. Aber falsche Bedienung kann es zum Ziegelstein verwandeln. Und Support.... naja, Russland halt.

    Was Go4IT meint:

    Die Software ist aber nur "die halbe Miete". Dazu brauchst Du Hardware, und zwar den eigentlichen UCDS-Adapter. Und den gibt es nur aus Russland, wo er hergestellt wird - derzeit wohl eher nur eingeschränkt oder auch garnicht lieferbar. Letzter aufgerufener Preis lt. Herstellerseite 17.000 Rubel, beim rasanten Verfall dieser Währung eventuell schon garnicht mehr aktuell. Und Geldhandel mit den Russen ist derzeit auch so eine Sache...

    Ja, gut möglich dass ich damals durch einen solchen Beitrag selber darauf gestoßen bin. Das ist halt schon viele Jahre her (hab meinen in 2012 gekauft). Ich könnte Dir vielleicht die Teilenummern noch raussuchen, aber die hast Du ja nun schon.

    Viel Erfolg, dass man die Leisten noch bekommt.

    Auf die Gefahr hin, vom Mod gerüffelt zu werden, hab ich noch einen Tipp als Früh-Fließheck-Fahrer. Das erste Baujahr sifft den Bediener tüchtig ein wenn er/sie eine regennasse Heckklappe öffnet. Dann regnets gleich nochmal, sogar direkt in den Kofferraum rein. Abhilfe schaffen zwei Kunststoff-Tropfleisten, die rechts und links an der Heckklappe angeklebt werden. Gibt (hoffentlich noch) beim Ford-Mann für einen akzeptablen Kurs. Hab ich gemacht. Später war das dann in Serie schon dran.

    Deaktiviert wird hierbei nur die Wegfahrsperre, nicht die Funkfernbedienung.

    Der Gedanke dahinter: Wenn ein Autoknacker durch die Scheibe einen Schlüssel im Auto liegen sieht, daraufhin die Tür aufbricht, den Schlüssel nimmt und damit starten will, wäre der Wagen futsch. So aber ist der Schlüssel für ihn wertlos, weil er a) nicht startet und b) die Fernbedienung obsolet ist weil die Tür ja bereits anderweitig geöffnet wurde....

    Re-aktivieren ist auch ganz einfach, steht in der Bedienungsanleitung ;)


    Zwei FB in der Hosentasche? Hmmm, auf welche "hört" das Auto? Fernbedienung auf beide, ist ja kein Problem, da beide denselben Code benutzen. Wegfahrsperre? Jeder Schlüssel hat einen eigenen Code. Welcher wird zuerst akzeptiert und der andere ignoriert? Wäre mal interessant zu ermitteln. Durchaus üblich dass z.B. die Partnerin mit ihrem Schlüssel zum gleichen Fahrzeug als Beifahrer dabei ist. Dann hast Du zwei Schlüssel an Bord (vorausgesetzt natürlich, beide funzen ;) ). Mit welchem der Schlüssel fährt man dann eigentlich? ;)

    Die eine Antenne im Kofferraum hab ich schon mal gesehen, die steckt in so ein Styropor Teil unter dem Teppich.

    Korrekt.

    Die mittlere befindet sich in etwa unterhalb vom Becherhalter, man sieht sie nur wenn man die Mittelkonsole ausbaut.

    Und die vordere sitzt irgend vorn tief drinnen, im Bereich vom Aschenbecher. Dafür muss auch die Mittelkonsole raus.

    Diese Antennen sind aber nicht für Funktionsausfälle bekannt. Und wie gesagt, mit der Fernbedienung zur Zentralverriegelung haben sie nichts zu tun. Sie sind Bestandteil des Keyless-Systems und auch nur vorhanden, wenn man Keyless hat.

    Die Warnmeldung kommt nur wenn der Schlüssel überhaupt noch einen Piep von sich gibt, also wenn die Knopfzelle noch nicht völlig hinüber ist. Andernfalls kann das Auto ja garnicht erkennen dass man mit dem Schlüssel in Reichweite ist. Dann wird vielmehr beim Startversuch die Meldung "Schlüssel nicht in Reichweite" ausgegeben.

    Die Batterie ist übrigens für die Fernbedienung UND den Keyless-Start da. Deshalb die Warnmeldung für die Batterie wenn sie schwächelt. Aufsperren kann man ja auch von Hand, aber das Starten wird in Deiner Früh-Teile-Kombination dann schwierig, weil Dein Schlüssel noch aus der MK3-Zeit nicht in die Notaufnahme des MK4 passt (den musst Du dann möglichst nahe dran hinhalten).

    Wenn Starten per Knopfdruck funktioniert, dann sollte die Batterie eher nicht das Problem sein. Dann wäre wieder der Funkempfänger im Dach ein Favorit. Dieser ist wie gesagt nur für die Zentralverriegelung da. Zum Starten hat das Fahrzeug drei weitere Antennen an Bord, weil diese Signale nur wenig Reichweite haben, und zwar vorne beim Radio in der Konsole, neben der Handbremse in der Mittelkonsole, und im Kofferraum.

    Hallo Kollege "Fließheck", und willkommen hier. Auf ein langes Leben Deines "Erlkönigs".

    Das MK-Durcheinander kommt nicht immer nur aus Unkenntnis, sondern auch daher dass der MK2 im Grunde kein eigenes Modell sondern ein sehr gründliches Facelift des MK1 war. Manche - besonders die britischen - Anbieter kommen da beim Zählen durcheinander.

    PS: Die Sitzheizungsschalter und so manche weitere technische Kleinigkeiten sind vom MK3 übernommen worden und haben sich nie oder erst später geändert weil sie in der MK3-Variante genauso gut funktionieren. Ansonsten ist im MK4 im Vergleich zum MK3 ziemlich viel neu gemacht worden, aber eben nicht alles.

    PPS: Ich habe meinen MK2 gefahren bis es nicht mehr ging, dann gleich zum MK4. Den MK3 hab ich übersprungen, als vFL hat er mir nicht wirklich gefallen, und als FL war damals ein Fahrzeugwechsel nicht drin.