Lambdasonde 64 Volt

  • Witzigerweise geht manchmal beim fahren Motorstörung an und verschwindet von alleine. Auch dann steht nichts im Speicher.

    Auch bevor der Motor ausgemacht wird?

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Interessant war für mich ein Kommentar, wo ein Fehler abgelegt wird solange der Motor nicht ausgeschaltet wird. Ähnliche Symptome wie bei dir aber mit MKL, nach Motor aus ist aber nichts im Speicher.

    Es gibt drei verschiedene Arten von Fehlercodes:

    1. Fehler, die selbständig aus dem Speicher entfernt werden wenn der zugehörige Fehlerzustand nicht mehr besteht ("dynamische Fehler")

    2. Fehler, die beim Ausschalten der Zündung aus dem Speicher gelöscht werden ("flüchtige Fehler")

    3. Fehler, die auch nach Ausschalten der Zündung im Speicher bleiben und gezielt per Wartungscomputer / OBD-Adapter oder Abklemmen der Batteriespannung gelöscht werden müssen ("persistente Fehler")

    Und dann gibt es wiederum Fehlereinträge, die die MKL antriggern, und solche, die es nicht tun. Umgekehrt ist MKL aber nur solange an wie ein entsprechender Fehler im Speicher liegt. Alle Eure Beobachtungen können also vorkommen. Ein System dahinter kann ich nicht erkennen.

    Er war ein treuer Begleiter, ein ganz gewöhnlicher MK4 vFL Benziner, nix Ausgefallenes, einzig: KEIN Turnier.

    Sein Nachfolger: Ford Kuga MK3 ST-LINE X PHEV von 2023

  • Manchmal ist das System auch nicht nachvollziehbar.

    Hat mit diesem Thema nichts zu tun, daheras kurz.

    Powershift verliert beim fahren den 2, 4, 6 Gang mit Info "Getriebe Störung" (oder so ähnlich), Motor aus / ein ist alles wieder ok. Danach Fehler auslesen, keine Fehler hinterlegt. Werkstatt denkt nach 1 Jahr, ich bin gaga.

    Ich denke, in solchen Situationen sollte der Fehler eine Weile im Speicher liegen bleiben, halbes Getriebe ohne Funktion ist ja kein "flüchtige Fehler".

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Da hat wohl das Drehzahlverhältnis Eingang zu Ausgang nicht zum gewünschten Gang gepasst. Mögliche Ursache: eine Gangkupplung im Getriebe hat nicht sauber geschlossen. Die Steuerung erkennt das und "deaktiviert" alle über diese Kupplung laufenden Gänge. Nach dem Neustart gibt es zwei Möglichkeiten: 1. es geht immernoch nicht, dann wird der Fehler gleich wieder gesetzt. Oder 2. es geht wieder, dann kann man den Effekt sowieso nicht mehr nachvollziehen.

    OBD hat seinen Ursprung in der Kontrolle der Abgasbehandlung, und darauf hat es auch das Haupt-Augenmerk. Persistente Fehler stehen meist damit im Zusammenhang.

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  • So es gibt neue Erkenntnisse und vielleicht kann sich jemand einen Reim daraus machen. Ich habe mich heute Nachmittag an das DRV welches Fahrerseite am Railrohr eingeschraubt ist. Also bei abgezogenen Rücklaufschlauch vom Railrohr und Motor im Stand laufen läuft Diesel aus dem Rail. Soll laut google falsch sein und eventuell ist das mein Problem. Dann habe ich den Stecker der aufs DRV geht durchgelesen. Auf einem Pin 12,3 Volt, auf dem anderen 3,5 Volt. Auch dieses soll laut google falsch sein. Es dürfen die 3,5 volt nicht vorhanden sein. Also Kabelbaum freigelegt und die entsprechenden Kabel gesucht. Von Mitte bis Stecker keine Auffälligkeiten, soll heißen haben Durchgang, aber kein Durchgang über Kreuz. Dann habe ich die Kabel mittig getrennt und neue Kabel mit Stecker gelegt. Ergebnisse, die 12 Volt sind komplett verschwunden, nur die 3,5 noch da. Gab dann auch diesbezüglich Fehlermeldung. Also die Trennstelle wieder verbunden und wie gehabt 12 und 3,5 Volt. Kann es sein das eins von den Kabeln noch mit einem anderen Kabel verbunden ist wo es 12 Volt bekommt ?

    Meine grauen Haare werden immer mehr..!!!! Sollte ich das MSG mal einschicken, kann da ein schleichender Tod eingetreten sein ? Ich weiß nicht mehr weiter

  • Jetzt mal ein erst gemeinter Rat:

    Die heutigen Autos haben kaum noch was von den guten alten Karren der 80er Jahre gemein, die einem fast jeden Eingriff verziehen haben. Da liegen Welten dazwischen, mechanisch und elektrisch. Bevor man also an die Fahrzeugelektrik dran geht - insbesondere in der Motorregelung - sollte man sich genau schlau machen, was man da tut, welche Kabel man genau anfasst, und was es bewirken - oder schlimmstenfalls zerstören - kann, wenn man da schneidet oder ein Multimeter daran hält. Dafür gibt es Schaltpläne, die man besitzen und verstehen sollte, bevor man den Seitenschneider ansetzt. Sonst richtet man schnell mehr an als man denkt. Und: was Google oder KI sagt, ist maximal ein Hinweis, aber niemals eine Handlungsanweisung.

    Das Motorsteuergerät ist ein hochkomplexer Prozessrechner. Ohne tiefer auf Details einzugehen: es besitzt u.a. Ein- und Ausgänge zum Messen und Regeln. Nicht jeder Eingang verträgt es, wenn da plötzlich externe Spannung angelegt wird. Aber genau das geschieht, wenn man ein Multimeter an ein Kabel zum Steuergerät hält - besonders bei Durchgangsprüfung.

    Lager Rede kurzer Sinn: Sei bitte vorsichtig.


    Ich vermute, mit "DRV" meinst Du das Druckregelventil am Treibstoffrohr (aus meiner beruflichen Sicht steht das eher für Deutsche Rentenversicherung ;) ).

    Kabelfarbe braun: 12 Volt aus der Stromverteilung.

    Kabelfarbe grau: Steuerleitung exklusiv zum Motorsteuergerät.

    Die Steuerung des Ventils erfolgt als entweder durch Massetaktung im Steuergerät oder durch eine variable Konterspannung aus dem Steuergerät.

    Die Steuerung dieses Ventils wird durch mindestens drei Sensoren beeinflusst: Raildrucksensor, Durchflussmesser und Treibstofftemperatursensor. Außerdem fließen möglicherweise noch andere Parameter ein, die das Steuergerät zusammenträgt. Deshalb lässt sich ohne gute Messausrüstung kaum sagen, ob ein Fehler seitens des Steuergerätes oder des Ventils vorliegt.

    Was den Treibstoffaustritt am Rücklauf angeht: Ich habe nicht bei Google nachgeschaut, aber mein technisches Verständnis sagt mir eigentlich, dass das ganz normal ist. Die Kraftstoffpumpe im Tank und die Hochdruckpumpe fördern immer mehr Sprit als aktuell gebraucht wird, damit keinesfalls ein Spritmangel auftritt. Dann würde der Motor stottern oder aus gehen. Die Einspritzventile nehmen sich davon soviel wie aktuell in die Zylinder soll, und das ist im Leerlauf eher wenig. Der Rest fließt über den Rücklauf zurück zum Tank, damit er "frisch" bleibt und nicht durch die Motorwärme an Zündfähigkeit verliert. Der Dieselaustritt heißt für mich also lediglich: ja, die Förderung klappt soweit - mehr nicht.

    Er war ein treuer Begleiter, ein ganz gewöhnlicher MK4 vFL Benziner, nix Ausgefallenes, einzig: KEIN Turnier.

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  • Ja, danke ffür deine ehrliche Meinung. Ich bin hier halt am verzweifeln und weiß einfach nicht weiter.

    Das mit dem stottern habe ich ja, besonnders wenn der Motor warm ist und ich beschleunige. Nun habe ich gedacht das Ventil muss beim starten geschlossen sein und je höher die Drehzahl wird langsam öffnen, damit der überschüssige Diesel / Druck entweichen kann. Ob das so stimmt habe ich keine Ahnung. Er fährt halt mehr schlecht als recht

  • Moin zusammen,

    ihr habt aber schon gesehen, das der Solldruck von 275 Bar auf der Rail nicht erreicht wird, sondern nur 7,5 Bar...... kann man an der Rail mit einem externen Manometer messen ?.

    Das dann alle Werte aus dem Ruder laufen ist wohl verständlich.

  • ihr habt aber schon gesehen, das der Solldruck von 275 Bar auf der Rail nicht erreicht wird, sondern nur 7,5 Bar......

    Sollte da nicht ein Fehler gesetzt werden?

    Beim Auto vor dem Mondeo mit gleichem /ähnlichem 2.0l Diesel hatte ich es paar mal im Winter morgens früh gehabt, lief unruhig ähnlich wie auf 3 Zylinder, setzte MKL. Nach Neustart alles ok, Fehler auslesen ergab immer Raildruck zu niedrig.

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Guten Morgen,

    Leider kein Fehler gesetzt, dann wüsste ich ja wo ich ansetzen muss

  • Moin,

    eventuell könnte hier jemand der den gleichen Motor mal die Diagnosedaten auslesen und zusenden.

    Dann könnte ich mal vergleichen ob irgendwelche Sensoren aus dem Ruder laufen. Was mir noch keine Ruhe läßt sind die Abgastemperatursensoren, die beide den gleichen Wert haben und sich auch keinsterweise verändern.

  • Ich habe diesen Motor drin, sollte Motorcode Q4BA sein, prüf das mal.

    "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information."

    Albert Einstein

  • Hinweis zur Lamdasonde beim 2.2 TDCI Euro 4.
    Wenn die defekt ist, wird kein DTC hinterlegt, es kommt aber "Motorstörung", v.a. zuerst im Schubbetrieb, später praktisch dauerhaft.
    Das stand hier schon mal im Forum glaube ich unter "Motorstürung" im Schubbetrieb.
    Ich hatte das schon 2x, habe aber auch bald 440.000 km.
    Da ich das zeitnah zur Motorstörung immer getauscht hatte, lief der Motor praktisch nicht wahrnehmbar anders.

    :00000156: Wir sind über'n Berg, es geht bergab! Unser treuer Begleiter bisher in: D, A, CH, F, I , MC, L, B, NL, DK, S

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