Was die Adapter betrifft: Entscheidend ist der Chip namens ELM327, der da drin sein muss. Es gibt die billigen China-Nachbauten, die oft nicht richtig funktionieren, und es gibt die etwas teureren "echten" ELM327, die dann aber problemlos laufen. Die Marke des Adapterherstellers ist hier nicht so kriegsentscheidend, sondern eben das Innenleben.
Beiträge von oldrebel
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als gutgemeinter Ratschlag, bevor man 130€ Stundenlohn bezahlt.
Gut gemeint, aber völlig unwissend

Du sagst ja dass der Motor dreht aber nicht anspringt. Dann ist die Wegfahrsperre schonmal außen vor, denn wenn die den Motor nicht freigibt, würde er a) nicht drehen und b) eine entsprechende Fehlermeldung im Display anzeigen á la "Schlüssel nicht erkannt".
Ich will jetzt kein ATU-Bashing betreiben, aber es wundert mich dort auch nicht weiter.
Zum Problem: Der Wagen stirbt also mitten unter der Fahrt ab und will dann nicht mehr starten? Das KANN nicht die Wegfahrsperre sein, weil diese sich nicht selbst wieder reinhaut wenn sie mal draußen ist. Einzelne Zündkerzen oder Zündspulen (jeder Zylinder hat seine eigene) sollten es auch nicht sein, weil er zur Not auch auf 3 Zylindern weiterhoppeln würde. Dass alle 4 gleichzeitig ausfallen, halte ich für seeeeehr unwahrscheinlich. Am Plausibelsten sind hier eben die Punkte "Luft" und "Sprit".
Luft: Luftfilterkasten öffnen, Filtereinsatz betrachten (ist der z.B. völlig nass oder verölt oder mit Blättern zugesetzt), dann ... Aber dann sollte schon auf der vorherigen Fahrt spürbar gewesen sein dass sich der Motor arg anstrengen muss.
Sprit: Klingt für mich am plausibelsten. Man kommt halt nicht so einfach an die Spritpumpe dran, weil sie oben auf dem Tank sitz der dafür abgesenkt werden muss. Aber mit dem Wartungscomputer kann man Testprogramme fahren und dabei die Fördermenge messen um zu sehen ob die Pumpe z.B. zum Streik neigt wenn sie warmgelaufen ist.
Und um digdog aufzunehmen: Bitte bring den Hobel zu Ford, die kennen sich damit wirklich aus (oder sollten es zumindest). Ich weiß, beim Abschleppen hat man ja oft nicht die freie Wahl der Werkstatt, aber "der eigene Stall" ist immer besser.
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Danke für das Hochholen dieses alten Themas.
In meinem Fall war es am Ende garnicht das Flexrohr. Der Mechanix hat Rauch hinten reingeblasen (in den Auspuff, nicht was Ihr vielleicht denkt
) und es zeigte sich dass die Muffe am Flexrohrende zum Auspuff gebrochen war. Die Schweißnaht war durch. Und da blies es raus. Das ist ihm wohl beim Auspuffwechseln gebrochen und keiner hats gemerkt - außer dass der Hobel genau seitdem deutlich lauter war.Lösung: beide Flansche abgeflext, Schelle drüber und verschweißt. Materialkosten gegen Null. Und... er ist wieder so leise wie ich das kenne.
Okay, Schweißen ist nicht verschrauben, aber ich erwarte nicht, bei diesem Wagen nochmal den Auspuff zu wechseln.
capri216: Mein Rat: erstmal feststellen wo es tatsächlich rausbläst.
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Da hast du natürlich recht, Folieren oder Abkleben muss natürlich auch sein.
Da muss ich Dir leider nochmal widersprechen. Durch "Folieren oder Abkleben" veränderst Du die Eigenschaften einer lichttechnischen Anlage auf unzulässige Weise, aber es bleibt eine lichttechnische Anlage. Das führt letztlich genauso zur Verweigerung der HU-Abnahme, sofern der Prüfer genau arbeitet. Wie gesagt: erst wenn die NSW so komplett außer Funktion gesetzt sind dass sie technisch gesehen keine lichttechnische Anlage mehr sind sondern ein Teil der Verkleidung wie eine Zierleiste oder ein Chrom-Element, ist es HU-seitig unkritisch. Ein paar Kabel dürfen im Kabelstrang verbleiben, aber vorne (Leuchten) und hinten (zugehöriger Schalter) darf nichts mehr von der vorigen Funktion vorhanden sein.
Soviel zu den Regelungen, bei denen wir in D typischerweise besonders genau sind. Wie das jeweils gelebt wird, steht auf einem anderen Blatt.
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...was sicherlich besonders gut hält
weil der Knopf selber ja noch gebraucht wird, zumindest der Ring außenrum, für die TÜV-relavante Leuchtweiteneinstellung. Typisch deutscher Vorschriftenwahn. Dann schon eher mit schwarzem Edding oder schwarzem Lackstift übermalen.PS: Dieser "ohne"-Schalter ist auch immer ohne Lichtautomatik und meist ohne einstellbare Instrumentenbeleuchtung. Das gabs nicht anders. Der war ja nur für den Basic-Mondeo (hieß der "Ambiente"?) da. Ab dem Trend aufwärts hatten sie alle NSW serienmäßig.
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Ich würd den Aufriss mit Kabel abschneiden sparen, Leuchtmittel und Sicherung raus und fertig. Ähnliches Thema hab ich erst durch am Escort meines Bruders, da war das kein Problem.
Das genügt halt nicht. Mit Leuchtmittel drin und anschlussfertiger Elektrik ist es eben eine Beleuchtungseinrichtung, und diese muss dann auch funktionieren. Erst wenn ALLES was eine Beleuchtungseinrichtung ausmacht entfernt ist, wird es zu einem Stück der Verkleidung und spielt TÜV-technisch keine Rolle mehr.
Und wie immer: Was Dein einzelner Prüfer bei einem einzelnen Fahrzeug gesagt, gemacht oder beurteilt hat, hat keinerlei allgemeingültige Relevanz. Der nächste Prüfer kann das sofort kippen, weil die Vorschriften was Anderes sagen.
Danke, habs aufgenommen. Bei den Lichtschaltern gibt es ja eigentlich keinen wirklichen Unterschied von vFL und FL, wurde ja auch in zig anderen Ford-Modellen dieser Zeit verbaut.
Hier noch einer auf ...GE
Ford Mondeo IV MK4 Lichtschalter Steuerschalter Moduleinheit 6G9T13A024GE | eBay
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könnte der Belegungsunterschied daran liegen das ich in Frankreich wohne und dementsprechend mein Mondeo für den französischen Markt gebaut wurde?
Normalerweise nicht. Der Mondeo wurde für den kompletten europäischen Markt einheitlich gebaut. Länderunterschiede gab es höchtens in solchen Details wie Größe und Farbe von Außenleuchten und Kalibrierung der Motorsteuerung für abweichende Abgasnormen, aber eher nicht hier.
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Nach meinen Unterlagen ist die F8 nur eine 10er, keine 20er.
Die F8 ist die Stromversorung vom PCM-Modul selbst. Das PCM besitzt vielfältige Spannungskontrolltechniken, um bei wechselnden Bordspannungen, die ständig vorkommen, immer zuverlässig zu laufen. Eine kurzzeitige Überspannung seitens der Lima dürfte da durchaus abgefangen werden. Zumal beim Aufwecken die Lima noch garnicht im Ring ist. Allgemein gesagt: wenn die F8 durchbrennt, ist entweder der Kabelstrang zwischen Sicherungsbox und PCM auf Masse kurzgeschlossen oder das PCM ist "durchgeschlagen".
Zu Theorie 1: bitte kontrolliere den Hauptkabelstrang der unter dem Einfüllstutzen vom Wischwasserbehälter hindurch läuft. Der liegt u.a. genau zwischen Sicherungsbox und PCM. Beim Nachfüllen vom Wischerwasser geht gerne mal was daneben, tropft auf diesen Kabelstrang und lässt die Kabelisolationen aushärten und brechen. Das führt zu den irrwitzigsten Fehlern. Auch zum Kurzschluss (F8 knallt durch) oder zum Teilabfluss des Versorgungsstroms vom PCM (PCM startet ständig neu und steuert das PCM-Relais "flatternd" an)
Zu Theorie 2: wenn das PCM-Relais flattert weil z.B. weil das PCM unterversorgt wird (s. Theorie 1) oder die Batterie zu schwach ist, dann bekommt das PCM ständig pulsierenden Versorgungsstrom. Das mag es irgendwann dann doch nicht wirklich und könnte "durchschlagen". Das wäre dann fatal weil man darin kaum was instandsetzen kann.
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This Wiki is available in German only right now. Maybe use the Google translator.
What exactly are you planning to do?
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Und sind die verdrillte Kabel immer CAN-Bus?
Meistens, jedenfalls bei unsere in die Jahre gekommenen Kisten.
Verdrillte Kabel transportieren in der Regel Wechselströme, ob in digitaler Form (CAN-Bus) oder z.B. als Audiosignal. Bei Audio kann man eine Abschirmung darum legen, die gleichzeitig als Signalrückleidung dient, so kann man intern auf das Verdrillen verzichten was die Kabel preiswerter macht. Andere Wechselstrom-Steuersignale gibt es im Mondeo so nicht. Bleibt in unserem Fall also tatsächlich nur der CAN-Bus, der durch das Verdrillen Einstreuungen wirksamer abwehrt.
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...da soll der Adapter schon fest verbaut sein.
Das nicht, aber er ist immer dabei und kompatibel. Ist im externen CAN-Bus-Interface integriert das zwischen Gerät und Quadlock-Stecker sitzt.
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Vermutlich aus gutem Grund, weil das max. Drehmoment des Motors zu nah an der Belastungsgrenze des Getriebes ist. Auch Ford wusste damals bereits, dass das PS-Getriebe eine Achillesverse ist.
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Du hast den Smilie nicht gesehen?
Probier es ruhig mit dem billigen China-Bling-bling aus. Aber auf eigene Gefahr. Wenn Du Glück hast, funktioniert Dein Mondeo hinterher noch. Wenn nicht..... Pech gehabt. Eine Garantie gibt es nicht. Und eine Aussage oder gar Hilfestellung dazu gibt es hier auch nicht, weil keiner von uns irgendwelchen billigen chinesischen Nachbauten vertraut. Dafür sind solche Arbeiten viel zu nah am Profi-Level angesiedelt. Und ja, Qualität kostet halt was.
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Ich stelle mir simple Verbinderlaschen vor wie es sie für die herkömmlichen Quetschverbinder gibt, nur halt nicht aus Messing sondern aus Edelstahl. Zur Not selber anfertigen. Diese dann in U-Form biegen, an beiden Enden die Kabel mit Quetschverbinder + Schrumpfschlauch drauf, und so anbringen dass die Biegung des "U" nach oben zeigt. So kann man das "Überlaufen" der kapilarisch ankommenden Feuchtigkeit vermeiden, die sonst einfach auf der anderen Seite weiterfressen kann. Aber Wasser fließt halt bekanntlich nicht bergauf. Einfache Quetschverbinder sind hier auch völlig ausreichend, weil es nur um 1,0 mm² Kabel für Lastströme geht.
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Direkt am Spritzwasserbehälter. Unterfahrschutz, linkes Vorderrad und Radhausschale ausbauen.
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Zusammen mit einer neuen Wascherpumpe sollte das Problem dann eigentlich für die Zukunft weg sein. Bitte beide (!) Leitungen so ersetzen.
Was konstruktionstechnisch auch sinnvoll wäre, ist ein Zwischenstecker noch im Motorraum in der Art einer 2-poligen Edelstahl-Lasche, auf der beidseitig Stecker a) von der Pumpe und b) vom BCM angesteckt sind. Der Zwischenstecker stoppt die Kapillarwirkung, und Edelstahl korrodiert nicht wie Kupfer oder Messing. Sollte es (nochmal) auftreten, wäre nur der kurze Strang zwischen der Pumpe und diesem Zwischenstecker befallen.
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Habe noch bis Samstag 25.1.25 die Probelizenz vom Forscan. Wie würden denn typische Fehlermeldungen da aussehen?
Das macht nix. Fehler auslesen kann man auch ohne Lizenz.
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Ja, das ist ein bekanntes, Motor-typisches Problem. Zumeist dann, wenn der Motor noch nicht wirklich ganz warmgefahren ist (nicht auf die Anzeige im Kombiinstrument schauen, das ist ein Lügeneisen).
Meiner macht das auch ab und zu. Er lässt sich dann aber starten, wenn man dabei das Gaspedal drückt. Vielleicht eben weil dann auch die DK offen steht. Verbessert (aber nicht komplett behoben) wurde der Effekt durch neue Zündkerzen.
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Wohin geht der kabelbaum von BCM in dem Motorraum? An den Sicherungskasten?
Der Strang geht in den Motorraum und von dort überall hin wo es gebraucht wird. Die Leitungen (2 Stück für Vorwärts- und Rückwärtslauf) zur Wischwasserpumpe führen ohne Umwege über die vordere Relaisbox direkt dorthin.
Pin-Nummern weiß ich aber nicht und habe keinen Schaltplan.
BCM-Pins im C1 sind 65 (violett/grün) und 76 (grau), beides relativ gesehen etwas dickere Kabel.
Kann sein, dass man das alte BCM noch retten kann, die Pins sehen nicht so schlecht aus.
Was mir mehr Sorge macht ist die Info, dass beim alten BCM auch die anderen Stecker-Pins "befallen" sind. Das würde aber heißen, dass sich die Korrosion vom C1 bereits über die Leiterplatine im BCM-Innenleben auf die anderen Stecker "durchgefressen" hat. Erfahrungsgemäß mag das Wischwasser das Kupfer der Leiterbahnen ganz besonders gern.
Aber Nachschauen (öffnen) kostet nichts.
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Der sah noch richtig gut aus .
Und wie willst Du das erkennen? Hast Du den Röntgenblick?

Man sieht es dem Riemen äußerlich nicht an, wie es im Inneren aussieht. Denk mal dran, welchen Belastungen das Teil ausgesetzt ist - besonders jetzt im Winter wenn er erst im Fahrbetrieb knallheiß und geschmeidig weich wird, dann abgestellt langsam erkaltet und in der momentanen Lage steif wird, sich dabei Kondenswasser als Eis darauf absetzen kann (Motorhitze vs. Luftfeuchtigkeit oder Straßenuntergrund), dann wieder gestartet und im kalt-steifem Zustand sofort unter Spannung wieder geschmeidig rund laufen und die gleichermaßen im noch zähen Öl laufenden kalten Nockenwellen von null auf 100 antreiben soll. Die Flankensteilheit der Zahnrippen oder eine Kinderpopo-Oberfläche auf der Außenseite sagen halt nichts darüber aus, wie es innen drin aussieht. Von daher: Kaffeesatz...