Beiträge von Endurance

    a) Bei meinem Euro 4 vFL läuft auch der Kühlerlüfter. Könnte also durchaus sein.
    Aber: Woher weiß der Mondeo, dass der nicht läuft? Über das Lila-Kabel kommt ja nur die Ansteuerung.
    Außer es gäbe einen Kurzschluss des Kabel nach Masse. Da gab es wohl schon Fehlereinträge. Ich hatte damals keinen und bei uns hat im vFL die Regeneration auch keine Zicken gemacht, als der Lüfter nicht ging. (Keine Ahnung, wie lange das damals war, weil der Wagen wenig im Stau oder Stand war, wo man den fehlenden Lüfter merkt.)

    b) Könnte sein. Überprüfung einfach, bei >4°C und genug Kältemittel: Er muss mit dem Aktivieren von "AC" anlaufen, wenn ggf. auch nur wenig.
    Kann sein, dass man den bei Dir auch aktivieren kann, indem man den Stecker vom Drucksensor der Klimaanlage unter der Windschutzscheibe absteckt.
    Bei mir lief er damit auf Hochtouren.

    Weiß jemand, ob im Zulauf zur Hochdruckpumpe ein Rückschlagventil verbaut ist, welches das Rückfließen von der Hochdruckpumpe in Richtung Tank verhindert? Die Pumpe sitzt ja höher wie der Tank. Wenn das nicht mehr ganz funktioniert könnte über die Zeit etwas zurückfließen (wenn wo und wie auch immer etwas Luft nachströmen kann). Vielleicht ist das nicht viel, reicht aber für den Ärger.
    Die 2.0l haben soweit mir bekannt keine Vorförderpumpe in der Tankeinbaueinheit (mein 2.2l scheinbar schon).

    Hier noch was zum Thema PDC:

    Endurance
    30. April 2022 um 07:54

    Bzw. habe die Reinigung auch schon mal folgendermaßen gemacht:
    Sensor aus Stoßstang ausklippsen, Stecker dran lassen.
    PDC einschalten und den Sensor so in einen Becher mit Wasser geben, dass der runde Teil (der sonst zum Hindernis zeigt) in Richtung Becherboden zeigt.
    Und nur soweit untertauchen, dass dieser Teil im Wasser ist, der Rest nicht.
    Ich konnte damals gut sehen, wie einiges an Schmutzpartikeln "herausvibriert" wurde, fast wie etwas Nebel im Wasser. Danach ging er wieder einwandfrei.

    Ein verbrannter Geruch kann schon von der Kupplung kommen. Wenn das einmalig passiert, ist deswegen nicht gleich die Kupplung kaputt.
    Ich habe das auch schon als Beifahrer miterlebt. Ich kann aber auch sagen, dass es einige Tage gedauert hat, bis an dem Wagen der Geruch wieder verschwunden war.
    Über die Bremsflüssigkeit, welche auch die Kupplung betätigt, kann man diesbezüglich nichts feststellen.
    Deren Zustand kann man mittels Prüfgeräten ermitteln. Wenn sie älter wie 4 Jahre ist, dann ist sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fällig, getauscht zu werden.
    Die Krümel würde ich versuchen mit z.B. Wattestäbchen rauszufischen. Vorher diese aber so abstreifen, dass keine Watte in der Flüssigkeit verbleibt.

    Ich bin mal im Zusammenhang mit Start-Stopp über folgendes Steuergerät gestolpert:


    Saß glaube ich auch im Bereich Handschuhfach und hat abhängig vom Batteriezustand (Ladung, Kapazität, ..) und Motorzustand (Warmlaufphase, Anforderung Klimaanlage, ..) das Start-Stopp angesteuert.
    Es gibt wohl 4 Varianten: 2 x LHD und 2 x RHD wegen des angebrachten Winkels. Unterschied der 2 Varianten ist mit und ohne ACC.
           

    Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt? Das wäre die einzig valide Grösse zur Aussage über den Zustand der Batterie. Die Bordspannung (Batteriespannung) ist nämlich nicht unbedingt aussagekräftig ob die Batterie noch ok ist.

    Ich habe sowas bei mir verbaut:

    ELV Power Brick PB 500 Blei-Akku-Informationssystem mit Aktivator

    Das war aber vor 15 Jahren deutlich günstiger.
    Neben der Spannung kann auch der Zustand der Batterie in % angezeigt werden und das hat bisher recht gut mit der Angabe gestimmt, die der Batterietester in der Werkstatt angezeigt hat. Das war so bei 35% oder auch 40%, natürlich nach Laden der Batterie über Ladegerät oder bei genügend Aufladung durch's Fahren. Das heißt aber auch, dass nach dem Laden z.B. nicht mehr als 35% angezeigt wurden.

    Sieht gut aus. Freut mich, dass das so geklappt hat.:thumbup:
    Das Verlöten untderbindet, dass weiteres Wasser nachkommt, das sich noch in der Leitung befindet.
    Ich würde die betroffenen Kontakte und Pins mit Batterie-Polfett gut einfetten. Das sollte weitere Korrosion in der Zukunft etwas unterbinden.
    Außderdem ist Polfett relativ einfach zu bekommen.
    Das BCM kann man gegen ein anderes (was Du ja schon hast) immer noch tauschen, falls erforderlich.
    Aktuell sieht es aber so aus, dass wohl maximal die Pins für die Scheibenwaschpumpe etwas in Mitleidenschaft gezogen sind und der Rest nicht.
    Das merkt man dann und bis dahin sollte alles andere funktionieren.
    Auch gut, dass Dein Ford-Stützpunkt hier so kooperativ ist. Das machen nicht alle.

    Er redete von nicht leitendem Fett, ich vermute zum abdichten, aber es sollte doch nicht auf die Kontakte kommen da es isoliernd wirkt

    :lol:

    Die Kontaktnormalkraft (= Anpresskraft der Kontaktlamellen auf den Pin) drückt das Fett im Kontaktpunkt weg. Das funktioniert schon.
    Die Automobilindustrie fettet hin und wieder als Notlösung Stecker um Korrosion und Brände zu verhindern.
    Es gab da mal so Fahrzeuge, die wurden nicht mehr auf eine Fähre gelassen wegen Brandgefahr durch Wassereintritt.
    Dort war dann neben der Fertigungslinie ein 200L Fett-Fass und der betreffende Stecker wurde mit einer formgebundenen Fettpresse regelrecht geflutet.

    Leitendes Fett hätte die furchtbare Eigenschaft, dass es benachbarte Kammern kurzschließt.