Beiträge von Endurance

    Ein verbrannter Geruch kann schon von der Kupplung kommen. Wenn das einmalig passiert, ist deswegen nicht gleich die Kupplung kaputt.
    Ich habe das auch schon als Beifahrer miterlebt. Ich kann aber auch sagen, dass es einige Tage gedauert hat, bis an dem Wagen der Geruch wieder verschwunden war.
    Über die Bremsflüssigkeit, welche auch die Kupplung betätigt, kann man diesbezüglich nichts feststellen.
    Deren Zustand kann man mittels Prüfgeräten ermitteln. Wenn sie älter wie 4 Jahre ist, dann ist sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fällig, getauscht zu werden.
    Die Krümel würde ich versuchen mit z.B. Wattestäbchen rauszufischen. Vorher diese aber so abstreifen, dass keine Watte in der Flüssigkeit verbleibt.

    Ich bin mal im Zusammenhang mit Start-Stopp über folgendes Steuergerät gestolpert:


    Saß glaube ich auch im Bereich Handschuhfach und hat abhängig vom Batteriezustand (Ladung, Kapazität, ..) und Motorzustand (Warmlaufphase, Anforderung Klimaanlage, ..) das Start-Stopp angesteuert.
    Es gibt wohl 4 Varianten: 2 x LHD und 2 x RHD wegen des angebrachten Winkels. Unterschied der 2 Varianten ist mit und ohne ACC.
           

    Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt? Das wäre die einzig valide Grösse zur Aussage über den Zustand der Batterie. Die Bordspannung (Batteriespannung) ist nämlich nicht unbedingt aussagekräftig ob die Batterie noch ok ist.

    Ich habe sowas bei mir verbaut:

    ELV Power Brick PB 500 Blei-Akku-Informationssystem mit Aktivator

    Das war aber vor 15 Jahren deutlich günstiger.
    Neben der Spannung kann auch der Zustand der Batterie in % angezeigt werden und das hat bisher recht gut mit der Angabe gestimmt, die der Batterietester in der Werkstatt angezeigt hat. Das war so bei 35% oder auch 40%, natürlich nach Laden der Batterie über Ladegerät oder bei genügend Aufladung durch's Fahren. Das heißt aber auch, dass nach dem Laden z.B. nicht mehr als 35% angezeigt wurden.

    Sieht gut aus. Freut mich, dass das so geklappt hat.:thumbup:
    Das Verlöten untderbindet, dass weiteres Wasser nachkommt, das sich noch in der Leitung befindet.
    Ich würde die betroffenen Kontakte und Pins mit Batterie-Polfett gut einfetten. Das sollte weitere Korrosion in der Zukunft etwas unterbinden.
    Außderdem ist Polfett relativ einfach zu bekommen.
    Das BCM kann man gegen ein anderes (was Du ja schon hast) immer noch tauschen, falls erforderlich.
    Aktuell sieht es aber so aus, dass wohl maximal die Pins für die Scheibenwaschpumpe etwas in Mitleidenschaft gezogen sind und der Rest nicht.
    Das merkt man dann und bis dahin sollte alles andere funktionieren.
    Auch gut, dass Dein Ford-Stützpunkt hier so kooperativ ist. Das machen nicht alle.

    Er redete von nicht leitendem Fett, ich vermute zum abdichten, aber es sollte doch nicht auf die Kontakte kommen da es isoliernd wirkt

    :lol:

    Die Kontaktnormalkraft (= Anpresskraft der Kontaktlamellen auf den Pin) drückt das Fett im Kontaktpunkt weg. Das funktioniert schon.
    Die Automobilindustrie fettet hin und wieder als Notlösung Stecker um Korrosion und Brände zu verhindern.
    Es gab da mal so Fahrzeuge, die wurden nicht mehr auf eine Fähre gelassen wegen Brandgefahr durch Wassereintritt.
    Dort war dann neben der Fertigungslinie ein 200L Fett-Fass und der betreffende Stecker wurde mit einer formgebundenen Fettpresse regelrecht geflutet.

    Leitendes Fett hätte die furchtbare Eigenschaft, dass es benachbarte Kammern kurzschließt.

    Freut mich, dass der Fehler gefunden wurde und auch noch in einem rettbaren Anfangsstadium.
    Thema Ersatz-BCM:
    Welche Teilenummer steht bei Dir drauf? Z.B. BG9T-14A073-DL?
    Nach so einem gebrauchten kannst Du suchen, wobei das "L" gerne auch einen anderen Buchstaben weiter hinten im Alphabet haben kann.
    Teilweise gibt es welche bereits für 50€. Manche seltene (BG9T-14A073-CH) schnell mal bis zu 300€.
    Dann brauchst Du nur noch ne willige Weerkstatt, die ein gebrauchtes BCM mit Deinen Daten bespielt und die Schlüssel einprogrammiert.

    Ändert sich etwas, wenn man bei "keine Zündung an" den Blinkerhebel oder Warnblinker oder das Bremspedal betätigt?
    Bin auch bei digdog , schlechte Masse verursacht sowas und sieht man ab und zu an Fahrzeugen am Rücklicht, wenn beim Bremsen oder Blinken alles irgendwie "komisch" leuchtet.
    Wurden beim Schließen des Scheinwerferdeckels eventuell Leitungen gequetscht und etwas unbeabsichtigt verbunden?
    Leuchtet auch am Heck etwas, wenn die Lampe vorne bei "Zündung aus" leuchtet?
    Nicht dass Schlusslicht und Scheinwerfer rechts an der selben Plus-Leitung hängen und das Problem bei der Masse am Rücklicht ist.

    Der Mk4 hat Abblendautomatik, aber nur das Modell ohne getönte Scheiben. Man wollte sich wohl Geld sparen. Im Modell mit getönten Scheiben hängt nur ein normaler Spiegel, aber die Kabel liegen :crazy:. Also habe ich nachgerüstet.

    D.h. MK4 mit den stark getönten Scheiben (ab Hintertüren) haben das alle nicht?
    Dachte immer, nur die Basisaustattung hat das nicht, unabhängig von den Scheiben.
    Immer wieder spannend hier. :)

    Es gibt wohl Pumpen die eine Undichtheit haben und das Wasser in deren Steckerbereich drücken.
    Von dort geht es über Kapillarwirkung (und ggf. auch durch den Druck, den die Pumpe erzeugt) über die Leitungen ins BCM.

    Wir haben bei uns früher mal bei Kabelbäumen im Versuch das auch mal mit einer Leitung ausprobiert und 1m Leitungslänge war damals nach ca. 45 min überwunden. Hatte keiner gedacht, dass es so schnell geht. Hängt aber auch vom Litzenaufbau der Leitung ab.

    Erst mal nachsehen. Geht schnell: Abdeckung unter Handschufach entfernen ( 2 Drückklippse und ein Klemmstück), BCM herunterschwenken und Stecker abziehen und mit ausreichend Licht begutachten.
    Falls es eingesaut ist, kann man es ggf. noch retten, wenn es nicht zu lange war und schon Bahnen oder Pins weg korrodiert sind.